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Geschrieben von JuliaA am 09.09.2013, 10:50 Uhr

KiTa-Start heute - bin enttäuscht und traurig

Hallo,

ich hatte ja unten schon geschrieben von den Problemen mit meinem Sohn und der KiTa.
So lief es heute:
Ich rief morgens an und bat darum, später kommen zu können. Das war auch ok. Also sind wir um 10 hin.
Schon auf der Auffahrt zur KiTa fing mein Sohn an, zu jammern. In der KiTa angekommen, wollte er zwar sofort aus dem Kinderwagen, dann aber sofort auf meinen Arm. Sonst will er immer gleich weglaufen. Als wir zum Gruppenraum hoch gingen, fing er an zu weinen. Als er die Erzieherinnen sah, noch mehr.
Ich habe mich dann mit ihm hingesetzt und mit der Erzieherin gesprochen. Währenddesssen hat er sich beruhigt und fing auch an zu lachen und zu erzählen.
Nun das Gespräch. Ich schilderte, dass ich das Gefühl habe, dass es zu schnell für ihn ging und dass ich gerne nochmal mit dabei bleiben würde.
Absolute Ablehnung! Das ginge nicht, es sei ja ein Rückschritt und die anderen Kinder würden sich dadurch gestört fühlen. Das würden sie bei keinen Eltern machen, dass sie nochmal dabei bleiben, nachdem sie schonmal so weit waren, dass das Kind den ganzen Tag bleibt usw usf
Dass er zuhause Verlassensängste gezeigt hat (die ich gar nicht von ihm kenne!!!) hat die Erzieherin irgendwie nicht interessiert. Sie hat zwar verständig genickt, aber trotzdem hielt sie an ihrem Standpunkt fest.
Ich bat darum, wenigstens ein paar Minuten im Vorraum mit ihm bleiben zu dürfen, damit der Grupppenablauf nicht gestört wird. Das war ok.
Aber dann sollte ich den Kleinen abgeben. Er hat auch die Arme nach der Erzieherin ausgestreckt und ist auf ihren Arm, wollte dann aber gleich wieder zu mir. Und sofort hat er heftig geweint. Ich sollte trotzdem gehen.
Unten habe ich dann geweint und eine andere Erzieherin hat sich mit mir ins Büro gesetzt, wo ich ihr meine Bedenken geschildert habe.
Sie hat mir dann, nachdem klar wurde, dass ich mir wirklich Sorgen mache und der Kleine wirklich belastet ist, angeboten, dass ich ab morgen mit ihm schon um 8 komme. Dann sind die noch alle unten in der anderen Gruppe und da könne ich dann eine halbe Stunde dabei bleiben, damit er ankommen kann. Sie wollte das noch mit den Kolleginnen besprechen, meinte aber, dass wir das so machen werden.
Ich habe eingewilligt, weil es besser ist als das, was vorher vorgeschlagen wurde, aber ich finde es nicht ganz optimal, weil es wieder ein anderer Gruppenraum ist. Naja, werde es morgen ausprobieren.
Wenn das auch nicht geht, weiß ich nicht, was ich machen soll.
Ich bin enttäuscht, dass die KiTa so unflexibel und starr ist und frage mich, wo da das Kindeswohl bleibt.
Aber ich weiß auch nicht, was ich machen soll, schließlich muss ich arbeiten.
Wenn es einfach ginge, würde ich ihn einfach abmelden und noch ein Jahr zu Hause lassen.
Aber das geht nicht... :-(((

Traurig,
Julia

 
14 Antworten:

Re: KiTa-Start heute - bin enttäuscht und traurig

Antwort von Mami65 am 09.09.2013, 10:57 Uhr

Habe einfach auch Vertrauen in die Kita!!

Ich kenne das auch, dass die Kinder anfangs beim Abgeben weinen, die hören aber WIRKLICH gleich wieder auf.

So, wie du das hier beschreibst, erschwerst du es deinem Sohn nur.

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Re: KiTa-Start heute - bin enttäuscht und traurig

Antwort von wolfsfrau am 09.09.2013, 11:04 Uhr

Hallo,

ich glaube, du kannst den Erzieherinnen in diesem Punkt vertrauen.
Du schreibst, dein Kind macht einen zufriedenen, gelösten Eindruck wenn du es abholst - das ist doch super.
Frage nach, wie er den Tag verbracht hat - dann wirst du wahrscheinlich hören, dass er durchaus Spaß hatte, gegessen und getrunken hat und bestimmt nicht nach dir geweint hat.

Du schreibst, dass der Abschied von dir ganz anders war, als der Patenonkel aufgepasst hat - klar, den kennt er ja nun schon seit 11 Monaten. Und in der vertrauten Umgebung ist ein Abschied sowieso schon ganz anders.

Mein Ältester hat bis zum letzten Kindergartentag vor der Einschulung mit großen Augen am Fenster gestanden und mir hinterhergewunken...es hat mir manches Mal fast das Herz gebrochen. Aber sobald ich weg war, hat er sich umgedreht und seinen Kindergartenalltag angefangen - mit viel Spaß u nd Freude.
Es wird noch manchen Tag geben, an dem dein Kind auch als "alter Kindergartenhase" noch sagen wird, dass es nicht dorthin möchte und wo es auch mal Tränen gibt.

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Re:ach und noch....

Antwort von wolfsfrau am 09.09.2013, 11:05 Uhr

Dein Sohn spürt deine Unsicherheit und deine Ängste sehr genau.

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Re: KiTa-Start heute - bin enttäuscht und traurig

Antwort von Itzy am 09.09.2013, 11:09 Uhr

es ist wirklich (meist) so. sind sie kinder erstmal da und mama ausser sichtweite ist es gut. so sehr ich dich verstehen kann, bei uns im (wald)-kiga gibt es eine lange eingewöhnung gar nicht. bevor ein kind anfängt gibt es 1-2 schnuppertage(4-6 wochen vor dem start) und dann kommt es! bringen, kurz noch quatschen, tschüss sagen, knuddeln was auch immer und dann fährt mama oder papa. und das kind bleibt von beginn an 4-5 std.
ich habe jetzt meine 2. tochter drin, beides klettis, aber das ging immer super.
die erz. strahlen sicherheit aus, nehmen sich des kindes sehr gut an, jedes neue kind hat auch einen paten (eins der großen kinder) und wir sind ein überschaubarer haufen. 20 kinder, meist 5-6 kleine 3-4 jahre, 5-7 mittlere 4-5 jahre und der rest große 5-6 jährige. dazu 3 erzieherinen. ich habe seit 2009 es nur bei einem kind erlebt das die eingewöhnung auf die minimale betreuungszeit von 4 std. gestrickt wurde. und das ganze auch nur für 1 woche. dann wollte er.
DU must ihm zeigen hier ist alles gut, meiner 2.klettentochter hat ein foto von ihrem lieblingskuscheltier geholfen. das konnte sie im wald nicht dabei haben. aber als foto im rucksack war das ihr "hafen". das wäre eine idee für euch.

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Re: KiTa-Start heute - bin enttäuscht und traurig

Antwort von Oktaevlein am 09.09.2013, 12:50 Uhr

Hallo,

hast PN!

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Re: KiTa-Start heute - bin enttäuscht und traurig

Antwort von Flitzepiepe2010 am 09.09.2013, 13:16 Uhr

Je nachdem, warum Dein Kind weint, solltest Du Dir bewusst sein, dass auch das frühere kommen und längere bleiben sich gegenteilig auswirken kann. Es gibt Kinder, die danach noch schlechter loslassen können.

Viel Erfolg!

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Re: KiTa-Start heute - bin enttäuscht und traurig

Antwort von felixbaerli am 09.09.2013, 13:28 Uhr

ich glaube, dein Sohn spürt DEINE Unsicherheit und ist daher auch verunsichert. Ich kenne das, war bei mir genauso. Aber als es für mich klar war und ich vertrauen in die Einrichtung gezeigt habe. Bin ich ganz sicher reingegangen und das Abgeben klappt nun immer besser.

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Kind abgeholt - und Kompromiss gefunden :-)

Antwort von JuliaA am 09.09.2013, 13:38 Uhr

Hallo,

erstmal danke für eure Antworten.
Es mag sein, dass er meine Unsicherheit spürt, aber die ist ja auch erst da, seit er so große Angst gezeigt hat, vor allem auch zu Hause (er ließ sich nicht mehr schlafen legen, das hatte vorher immer problemlos geklappt).
Naja.
Als ich ihn heute abgeholt habe, saß er auf dem Schoß einer Erzieherin und "malte" hingebungsvoll. Als er mich gesehen hat ist er natürlich jammernd zu mir und auf dem Arm und wollte auf keinen Fall mehr runter. Aber das ist ja klar und auch nicht schlimm...
Wir haben uns nun so geeinigt, dass ich ab morgen bis Freitag morgens um 8:30 mit ihm komme und dann bis 8:45 mit ihm in seiner(!) Gruppe bleibe. Auf einmal gehts also...
Und dann müssen wir eben schauen, ob es besser wird oder nicht und entsprechend reagieren.
Was gut ist: Er hat sich heute leicht verletzt (das ist natürlich nicht gut *g*), aber er ist nach dem Sturz (mit der Nase und dem Auge auf eine Motorikschleife) direkt zu der Bezugserzieherin und hat sich ganz schnell trösten lassen. Das freut mich natürlich sehr!

LG,
Julia

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Re: KiTa-Start heute - bin enttäuscht und traurig

Antwort von Juli1979 am 09.09.2013, 13:39 Uhr

Ich kann mich nur anschliessen.Vertraue der Einrichtung,den Erziehern.
Bei meiner Tochter war es besser,zügig zu gehen.Damit kam sie besser klar

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Re: Kind abgeholt - und Kompromiss gefunden :-)

Antwort von Mama 0305 am 09.09.2013, 22:59 Uhr

Also das sie den Schritt nicht mehr zurück gehen ist glaub ich überall so. Haben sie bei uns im KiGa auch gesagt.
Wir haben heute mit der Eingewöhnung angefangen und sie machen es bis Donnerstag so, das wir zusammen 1 Stunde dort sind, ich im Hintergrund beibe, aber erreichbar bin. Am Freitag entscheiden wir dann flexibel, je nachdem wie sich meine Tochter bis dahin gemacht hat.

Meine Jungs haben übrigens über 1 jahr beim Hinbringen herzzerreißend geweint und nach nicht mal 5 min. wieder aufgehört, als ich weg war.

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So war es heute...

Antwort von JuliaA am 10.09.2013, 9:26 Uhr

Hallo,

ich bin froh, den Schritt zurück gegangen zu sein , denn wenn man merkt, dass man den falschen Weg geht, sollte man umkehren und sich neu orientieren.

Heute bin ich also 15 Minuten dabei geblieben.
Zuerst war er unsicher und blieb auf meinem Schoß.Dann wollte er runter und sofort wieder rauf. Das wiederholte sich ein paar Mal.Dann begann er herumzulaufen und zu spielen, kam aber immer wieder zu mir. Das zu mir kommen wurde immer weniger und nach insgesamt 15 Minuten habe ich mich rasch verabschiedet und bin gegangen.
Erst war alles ruhig, nach 1-2 Minuten hat er ganz kurz geweint.
Das war's. Ich bin so froh und hoffe sehr, dass es morgen so gut weiter geht.

Die Erzieherinnen haben mich deutlich ihre Ablehnung spüren lassen, aber das ist mir egal. Hauptsache es geht meinem Kind gut.

LG
Julia

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Re: So war es heute...

Antwort von kia-ora am 10.09.2013, 10:54 Uhr

Ich hoffe, dass es weiterhin immer besser läuft. Die Erzieherinnen erscheinen mir so engstirnig und altmodisch. Die Idee, dass Mama jeden Tag schneller gehen kann und das Kind nach einem Mal ohne Mama auch gleich immer Mama weglassen kann, ist total überholt.

Wenn Kinder wissen, dass sie einen sicheren Hafen haben, den sie immer wieder ansteuern können, trauen sie sich erst aufs Meer hinaus.

Wir haben auch im laufenden KiGa-Jahr mal einen "Rückschritt" gemacht und ich bin länger da geblieben. Für unseren KiGa kein Problem. Da kann man auch mal nen ganzen Tag bleiben, auch aus purer Neugierde. Finde ich gut, dass sie nix zu verbergen haben, denn immerhin betreuen sie unsere Kinder.

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Re: So war es heute...

Antwort von Oktaevlein am 10.09.2013, 11:15 Uhr

Hallo Julia,

ich hatte dir ja schon geschrieben, dass es selbst bei 1:1 Betreuung schon mal Tränen gab. Dann haben wir das auch so gemacht, dass unsere Babysitterin einfach etwas früher gekommen ist und wir haben z. B. noch zusammen einen Kaffee getrunken. Meist konnte ich dann ohne Tränen gehen.

Ich denke, dass viele Kinder einfach mit so einem schnellen Übergang überfordert sind. Da ist es doch besser, wenn man sich etwas Zeit lässt, vor allem wenn es wie bei Euch und bei uns damals, klappt.

Allerdings fürchte ich, dass es in unserem KiGa auch leider nicht gerne gesehen wäre...

LG

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Re: So war es heute...

Antwort von JuliaA am 10.09.2013, 13:51 Uhr

Ja, die Erzieherinnen in dieser KiTa sind leider die Marke "Eltern weg, ich will ungestört arbeiten".
Ich habe leider keine Alternative hier, es ist die einzige KiTa, die hier im Ort Kinder unter 3 aufnimmt und eine Tagesmutter können wir uns nicht leisten.
Deswegen müssen wir da wohl durch.
Aber wenn es weiterhin so klappt wie heute, wird alles gut.

Als wir (mein Mann und ich) ihn vorhin abgeholt haben, hat eine Erzieherin ihn aus der Gruppe geholt. Da hat er dann geweint, aber nur kurz. Ansonsten war er direkt wieder ausgeglichen und fröhlich.
Ich hoffe einfach sehr, dass es morgen wieder so gut oder sogar noch besser läuft.

Und vielleicht... denken die Erzieher dann ja auch mal um, wenn sie sehen, dass es auch anders laufen kann.

Was krass war... als ich da war kam ein Mädchen und meinte: "Der weint ja gar nicht. Sonst weint der immer morgens, wenn du weg bist."
...

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