April 2020 Mamis

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Geschrieben von heli89 am 27.12.2020, 7:23 Uhr

Milchbedarf nachts

Hallo Mädels, ich wollte mal fragen, wie es bei euch nachts mit dem Stillen bzw. Fläschchen aussieht. Meiner schläft vom 20 bis 6 Uhr und braucht in der Zeit 2 bis 3 Fläschchen. Immer so im drei-Stunden-Takt. Und spätestens ab vier Uhr muss er auch mit zu mir ins Bett und klettert sogar auf mich drauf, um auf mir zu schlafen. Dann ist meine Nacht zu Ende. Dabei steht sein Bett direkt an meinem, aber das ist wohl zu weit weg. Alle anderen Babys im Bekanntenkreis schlafen inzwischen min. 6 Std. durch. Ich bin etwas neidisch. Haben eure Kinder auch noch so viel Bedarf?

 
13 Antworten:

Re: Milchbedarf nachts

Antwort von currylove am 27.12.2020, 8:23 Uhr

Schnelle Antwort: ja! Dreimal stillen ist hier die Regel. Da sie mit in meinem Bett schläft, ist das wenigstens kein Thema, aber von mir aus dürften es gern mal vier Stunden am Stück sein

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Re: Milchbedarf nachts

Antwort von Anni523 am 27.12.2020, 8:55 Uhr

Guten Morgen heli,
mich beschäftigt das Nachtessen gerade sehr. Vorweg: im Schnitt gibt es hier auch 2-3 mal die Brust und in unruhigen Zeiten (Schüben?) auch mal 4-5 mal die Brust, wobei ich nicht glaube, dass Hunger dann im Mittelpunkt steht.

Immer wieder Frage ich mich: Wann wird ein nötiges Bedürfnis zur unnötigen Gewohnheit?

Im Gesundheitsforum von Dr Busse wird zB oft geraten schon ab 10 Monaten (evtl auch früher aber da war ein Beitrag mit genannten Alter) nachts nichts mehr zu geben. Und zB auch ab einem Jahr keine Abendflasche zu geben.

So und jetzt der Konflikt: gebe ich die Brust, weil es schneller geht sie zu beruhigen? Lernt das Kind dann Essen=Beruhigung? Reicht nicht auch Nähe und Dasein?

Nach der 4 Monatsschlafregression hatte ich irgendwann ein paar Stillzeiten aussortiert (weil ich einfach nicht mehr konnte). Da hatte ich dann schnell bemerkt, dass es nicht immer Hunger war. Auch jetzt merke ich, dass ab und an genuckelt wird, aber nicht wirklich gegessen (Brust wird nicht leerer).

Im Stillforum war tatsächlich auch ein Hinweis, dass bei der 8 Monatsangst und der nächtlichen Unruhe zT gestillt/gefüttert wird obwohl kein Nahrungsbedürfnis da ist.

Es heißt, die Mutter weiß am besten was ihr Kind braucht. Ich bekenne mich: ich weiß es oft, aber nicht immer. Und gerade weil die Nächte gerade so anstrengend sind, bin ich hin- und hergerissen, wie ich weiter verfahren soll.

Da es gaaanz langsam wieder etwas besser wird und wenn sie wach wird, der Schnuller wieder ausreicht, warte ich noch ab.

PS: die 6h Schlaf hatten wir nur die ersten 4 Monate...das war ein Luxus. Jetzt feier ich schon kleine Erfolge, wie zB eine Schlafphasen von 22 Uhr bis 2 Uhr

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Re: Milchbedarf nachts

Antwort von FrauTuedl am 27.12.2020, 9:37 Uhr

Oh das ist so unterschiedlich.
Es gab Tage da hatte sie echt gut geschlafen. 2-3 mal stillen von 22-8 uhr

Aber seit Wochen ist bei uns alles komisch.
Alleine das abends ins Bett gehen ist etwas nervig.
Sie wird von 20-23 gerne mal bis zu 5 mal wach. Sie will dann unbedingt an mich. Nach langen hin und her geb ich ihr dann doch fast immer die Brust.
Bis ca 4 Uhr schläft sie meist in ihrem Bett aber leider auch im 2 Stunden Stillrhythmus.
Ab 4 Uhr schläft sie in meinem Arm und ist eigentlich am dauer trinken. So fühlt es sich jedenfalls an. Geschlafen wird momentan bis 9 Uhr.

Auch kann nur ich sie hinlegen aber das war schon immer so. Sie ist sehr anhänglich.
Wenn Sie weint und sie kurz zum Papa muss, schaut sie mir hinterher und schreit so lang bis ich zurück komme.
Auch jetzt wo sie krabbeln kann, schaut sie immer wo ich bin. Die anderen sind ihr egal :-D

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Re: Milchbedarf nachts

Antwort von Maikäferchen2017 am 27.12.2020, 9:54 Uhr

Oh ja, das kommt mir bekannt vor. Bei uns ist ja nach wie vor, seit Geburt eigentlich, ein 2h-Rhythmus da, nachts wie tags. Ich frage mich auch oft, ob das nachts noch Not tut. Wenn er es noch braucht, keine Frage, soll er die Milch bekommen. Aber ich ertappe mich auch immer wieder dabei, dass ich ihm schnell die Brust biete, weil's einfach schnell und einfach geht. Vielleicht braucht er die Milch aber auch gar nicht mehr... vielleicht will er auch nur kuscheln... Ich weiß es gerade auch nicht. Tagsüber übersteht er auch schon mal längere Phasen. Ich glaub aber, da hat er einfach keine Zeit zu trinken, weil gerade alles andere spannender ist. Und somit holt er sich ja vielleicht doch nachts die fehlende Milch vom Tag
Unsere Tochter hab ich um diese Zeit langsam abgestillt. Da hat sie aber nachts auch schon nicht mehr so viel gebraucht...
Ich probiere ihn gerade an die Flasche zu bekommen. Probiere es alle zwei, drei Tage mal, sodass er dann irgendwann mal einmal am Tag die Flasche bekommt, aber der Herr weigert sich bisher auch nur einen Schluck zu trinken. Hat bei seiner Schwester damals aber auch einige Wochen gedauert, bis sie sie genommen hat. Vielleicht wird es dann ja nachts anders, wenn er zB zum Zubettgehen eine bekommt. Die Hoffnung stirbt zuletzt...

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Re: Milchbedarf nachts

Antwort von Sammy24.04.20 am 27.12.2020, 10:08 Uhr

Huhu, hier wurde schon durch geschlafen. Dann kam er eine Woche jede Stunde. Momentan sind wir bei 2 bis 3 stillen in der Nacht. Alles was drüber geht Puffer ich mit dem nuckel. Erst versuche ich es in seinem Bett liegend, wird er doch zu unruhig und schläft nicht wieder ein, nehme ich ihn in den Arm. Dann schläft er wieder ein. Würde mich freuen wenn wir endlich wieder durchschlafen dürfen. Aber denke das dauert noch. Es kann auch niemand anderes ihn ins Bett bringen.

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Re: Milchbedarf nachts

Antwort von Brino86 am 27.12.2020, 10:27 Uhr

Guten Morgen,

Emilia bekommt die Nacht 1 Flasche. Ihre Schlafenszeit ist derzeit von 19/19.30 Uhr bis 7 Uhr. Abends schläft Minnie gut ein und auch recht schnell bis auf wenige Ausnahmen.
Ich lege sie nachdem einschlafen in ihrem Bett ..... dort schläft Emilia bis ca. 24 Uhr wirklich super und danach ist es vorbei. Wir holen Minnie in unserem Bett ...... wir können jede Nacht die Uhr nach stellen. Emilia schläft unruhig, ist ständig wach, am weinen im Schlaf, hat Durst möchte ihren Nuckel usw. zwischen 3 und 5 Uhr ist sie einmal Putzmunter.

Wir wissen auch nicht warum ...... mit dem 6. Schub sind wir durch.
Die 1. 4 Monaten hat Emilia fast immer durchgeschlafen und aufeinmal war es vorbei.

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Re: Milchbedarf nachts

Antwort von heli89 am 27.12.2020, 10:43 Uhr

Oh man, ihr beruhigt mich, danke. Ich finde etwas von meinem Baby in all euren Antworten wieder.

Bei uns ist halt auch das Problem, daß ich schon automatisch zur Flasche greife. Und ihn auch nur mit Flasche wieder zum Einschlafen kriege. Egal ob tagsüber oder nachts. Ich versuche es auch erstmal mit Nuckel und Kuscheln, aber mehrmals hat er wohl echt Brand und zieht riesige Pullen leer. Manchmal ist es aber kein Schreien sondern nur ein Wimmern, da reicht auch Zureden und Handauflegen.

Von der Achtmonatsangst höre ich erst jetzt, das würde aber einiges erklären. Er fremdelt tatsächlich mehr, ich habe das erst auf die neue Umgebung geschoben (er hat ja fast 7 Wochen bei meinen Eltern gelebt) aber auch unter und Dreien sitzt er ständig auf meinem Schoß. Klar, daß er daß auch ins Bett gekrabbelt kommt.

Ich werde es einfach weiterhin auch mit Nuckel und Kuscheln versuchen. Wie Anni schon sagt, bis wann ist es Bedürfnis, ab wann Gewohnheit? Das Fläschchen kann ich danach immer noch geben.

Wer weiß schon, was in diesen kleinen Köpfen los ist...

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Re: Milchbedarf nachts

Antwort von Schnubbel82 am 27.12.2020, 10:44 Uhr

Also wir waren mal bei 6 Stunden Schlaf am Stück... Lang lang ists her...
Aktuell gehen wir um 19.30 Uhr ins Bett - ja wir beide zusammen... Ich darf auch nach dem Einschlafstillen derzeit nicht aufstehen, das merkt Jannik sofort... Macht mir und dem Rest der Familie aber nichts aus, ich weiß ja, dass es wieder anders wird.
Nachts kommt er derzeit alle 2-3 Stunden, in guten Nächten nur 2x in schlechten Nächten noch öfter.
Um 6.30 Uhr ist die Nacht zuende. Ich stille immer wenn er unruhig wird, er nimmt keinen Schnuller oder so. Das ist mit Sicherheit nicht immer Hunger, aber dann halt das Bedürfnis nach Nähe. Manchmal vergräbt er sich regelrecht in der Brust.
Ich kenne das aber von meiner Tochter und damals habe ich sie gelassen solange sie es brauchte. In Schüben war es mehr in "normalen" Zeiten weniger und irgendwann war es vorbei.
Ich hab immer auf mein Bauchgefühl geachtet und nicht auf andere geachtet und was die sagen oder wer da meint was sein müsste....
Hauptsache mein Kind und ich fühlen uns wohl ( was nicht heißt dass es nicht Nächte gibt wo ich keinen Bock mehr habe und einfach schlafen möchte ;))

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Re: Milchbedarf nachts

Antwort von Honeypie am 27.12.2020, 12:07 Uhr

Hallöchen, ich möchte mich auch mal zu Wort melden.

Seit Wochen wacht Livi vor 22 Uhr manchmal schon 3 x weinend wieder auf. Ab und zu beruhigt sie sich auf dem Arm und schläft weiter aber meistens muss ich wieder stillen. Wenn sie dann das dritte mal was will nehme ich die mit ins große Bett. Da dann manchmal alle 2 Stunden und manchmal schläft sie ihre 6 h durch. Es ist jeden Tag anders. Wenn sie nicht sofort die Brust bekommt dann bekommt sie einen Wutanfall. Da hab ich einfach kein Bock drauf und hoffe einfach dass es bald vorbei ist. Wir waren auch beim durchschlafen. Das ist lange her. Wir bekommen jetzt das erste Zähnchen und krabbeln kann sie jetzt. Ich denke es ist einfach die Zeit wo soviel passiert plus diese 8 Monate angst. Sie ist jetzt 8,5 Monate alt.
Ich glaube man muss es nur überstehen. Das wird sich alles schon von alleine wieder richten

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Re: Milchbedarf nachts

Antwort von Honeypie am 27.12.2020, 12:07 Uhr

Hallöchen, ich möchte mich auch mal zu Wort melden.

Seit Wochen wacht Livi vor 22 Uhr manchmal schon 3 x weinend wieder auf. Ab und zu beruhigt sie sich auf dem Arm und schläft weiter aber meistens muss ich wieder stillen. Wenn sie dann das dritte mal was will nehme ich die mit ins große Bett. Da dann manchmal alle 2 Stunden und manchmal schläft sie ihre 6 h durch. Es ist jeden Tag anders. Wenn sie nicht sofort die Brust bekommt dann bekommt sie einen Wutanfall. Da hab ich einfach kein Bock drauf und hoffe einfach dass es bald vorbei ist. Wir waren auch beim durchschlafen. Das ist lange her. Wir bekommen jetzt das erste Zähnchen und krabbeln kann sie jetzt. Ich denke es ist einfach die Zeit wo soviel passiert plus diese 8 Monate angst. Sie ist jetzt 8,5 Monate alt.
Ich glaube man muss es nur überstehen. Das wird sich alles schon von alleine wieder richten

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Re: Milchbedarf nachts

Antwort von Surfergirl am 27.12.2020, 12:16 Uhr

Also hier gibt es ein Fläschchen zum ins Bett gehen und wenn sie keinen Hunger hat schiebt sie es einfach weg. Wir haben für sie im Bettchen immer einen Trinkbecher mit Wasser stehen. Da bedient sie sich nachts auch selbst. Hatte den ursprünglich einfach mal vergessen und hörte dann nachts dieses Ziehgeräusch... dadurch will sie nachts nur 1 weiteres Fläschchen aber das selten zur selben Zeit.
Ich denke ich werde das erstmal weiter so handhaben und gerade das Abendfläschchen wird uns denke ich noch länger begleiten. Ich trinke kurz vor dem schlafen auch nochmal Wasser und hab immer ne Flasche am Bett stehen, wieso sollten Kinder das nicht auch?!
Wenn du das Gefühl hast es ist nur Gewohnheit und du möchtest diese Gewohnheit nicht mehr probiere es anders.
Pauschal irgendwas raten kann man eh nicht.
Meine Nichte hat Milch bekommen bis sie 2 war abends zum einschlafen und dann wurde die immer dünner angerührt und am Ende war es dann Wasser...
gerade jetzt wo alles soooo super spannend ist, denke ich manchmal vergisst sie tagsüber das trinken und dann soll sie das halt nachts...

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Re: Milchbedarf nachts

Antwort von Louisa16 am 28.12.2020, 7:32 Uhr

Hey,
hier wird noch ungefähr alle 1 1/2-2 Std aufgewacht. Manchmal schläft er wieder ein, wenn ich ihn auf meine andere Seite oder auf mich lege und den Schnuller gebe. Manchmal braucht er die Brust. Das ist im Moment so ungefähr 3x in der Nacht. Ob das immer Hunger ist oder Nähebedürfnis - keine Ahnung. Mich stört es nicht. Von daher lassen wir es einfach so weiter laufen

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Re: Milchbedarf nachts

Antwort von San89dra am 28.12.2020, 12:43 Uhr

Wir sind bei 3-4x stillen in der Nacht. Glaube aber, dass sie es noch braucht und wirklich Hunger hat, da sie bei Hunger immer "heng" ruft

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