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Geschrieben von Sabri am 15.03.2019, 9:37 Uhr

Fahrradunfall

Hallo,
nachdem sich die Verursacher (das Mädchen oder ersatzweise die Eltern) nicht gemeldet haben, habe ich bei der Polizei angerufen. Die haben den Unfall gar nicht aufgenommen!
Das finde ich mehr als komisch. Und im Nachhinein (jetzt, wo ich wieder denken kann) kommt mir manches komisch vor:
Der Polizist hat noch als ich am Boden lag und noch halb bewusstlos war (noch nicht sprechen konnte, aber schon Stimmen gehört habe) den Umstehenden befohlen, den Krankenwagen wieder abzubestellen. Da haben noch einige Stimmen gesagt, das geht doch nicht, die Frau war bewusstlos und er hat sie ziemlich barsch angefahren. Er sei da und er würde das regeln. Ob Krankenwagen oder nicht, sei seine Entscheidung.
Dann hat er mir, als ich die Augen wieder aufgemacht habe, befohlen aufzustehen (was ich dann reflexartig gemacht habe. Ich habe im Erste Hilfe Kurs gelernt, dass man verletzte Personen immer zuerst in die stabile Seitenlage bringen muss.
Dann hat er gefragt, ob ich Arme und Beine bewegen kann und festgestellt, dass ich unverletzt bin. Er war ziemlich barschund ich habe nur reflexartig reagiert.
Dann hat er mich belehrt (oder ganz allgemein über die Fahrweise von Radfahrern geschimpft). Da wusste ich, er hat den Unfall nicht gesehen. Daraufhin habe ich ihn darauf hingewiesen, dass die andere Radfahrerin nicht aus der Richtung gekommen ist, aus der er behauptet hatte (dies hat das Mädchen auch durch Nicken bestätigt), dann hat er das Mädchen, welches an der Kreuzung die Verkehrsregeln nicht beachtet hat, belehrt (leider falsch, er hat Rechts vor Links und Vorfahrtsstraße verwechselt). Dann hat er meinen Perso verlangt und seine Kollegin, die bis dahin weiter weg am Polizeiauto stand hat die vom Mädchen aufgeschrieben, dann hat er der jeweiligen anderen Partei die Kontaktdaten gegeben und hat sich wieder in das Polizeiauto gesetzt. Das Mädchen ist dann auch gegangen. den einzigen Satz, den ich von ihr gehört habe, war: Jetzt komme ich auch noch zu spät zum Chemieunterricht. Ich habe den Polizisten noch gefragt, ob er den Unfall richtig aufgenommen hat, so dass man den Hergang noch einmal nachlesen kann und er hat ja gesagt. Dann habe ich den Schaden an meinem Fahrrad festgestellt, bin zu ihm zurück, er hat gesagt, dafür interessiert sich die Polizei nicht, hat ohne richtig hinzusehen behauptet, das sei unter 50 Euro und damit keine Aufgabe der Polizei und dass müsste ich mit dem Mädchen regeln, dafür hätte ich ja die Adresse und außerdem könnte mein Mann das heute Abend schnell reparieren.
Komisch, oder?
Gefühlt habe ich da von meiner Gehirnerschütterung noch nichts. Auch die Wunde am Knie und das Loch in der Hose habe ich nicht bemerkt. Erst der Typ im Fahrradladen hat mich angesprochen, ich sei kreidebleich und komisch und müsse sofort ins Krankenhaus.
Die Polizei, dein Freund und Helfer?

 
30 Antworten:

Re: Fahrradunfall

Antwort von Felica am 15.03.2019, 9:44 Uhr

Dienstaufsichtsbeschwerde und dann zackig zum Anwalt wegen dem Mädel und die Eltern, der soll das klären. Wenn du noch nicht fit genug bist, soll der auch die Beschwerde übernehmen.

Alles Gute.

Re: Fahrradunfall

Antwort von Himbeere90 am 15.03.2019, 9:49 Uhr

Erschreckend wenn ich das bei dir so lese! Diese Erfahrung musste ich nämlich auch machen.

Wir hatten einen Unfall mit dem Auto, ein Jugendlicher ist mit dem Mofa rein. Eindeutig ist er Schuld. Der Polizist meinte nur, dass ich sagen soll, dass wir beide eine Schuld tragen, sonst kriegen wir ein Bußgeld! Das habe ich dann natürlich getan. Hinterher haben wir auch festgestellt, dass es nicht wirklich aufgenommen wurde.

Es ist nämlich so (korrigiert mich, wenn ich falsch liege!), dass sie es nicht aufnehmen müssen, wenn man sich einigt. Tada. Ganz klar Gedanke hinter seiner Drohung mit dem Bußgeld. Nun haben wir die Probleme mit der Versicherung, da die Familien vom Jungen auf stumm stellt und es nichts Offizielles gibt.

Dass du dazu noch so grob behandelt wurdest, ist wirklich schlimm! Man ist in dem Moment einfach hilflos.

Re: Fahrradunfall

Antwort von IngeA am 15.03.2019, 9:50 Uhr

Ich würde mich von einem Anwalt beraten lassen. Das ist äußerst komisch. Anzeige erstatten kannst du übrigens auch direkt bei der Staatsanwaltschaft, dafür brauchst du den "Umweg" über die Polizei nicht.

Nachdem du von dem Mädchen anscheinend die Handynummer hast, kannst du ihr auch eine SMS schreiben mit der Bitte sich zu melden, da du sonst die Angelegenheit einem Anwalt übergeben wirst. Das wäre dann die nettere Variante.

Ob ich da nett wäre, bezweifle ich aber arg, abgesehen davon bleibt das Problem mit dem absolut unprofessionellen Handeln der Polizei. Da fragt man sich schon ob die nur keinen Bock hatten oder das Mädchen schützen wollten.

LG Inge

Ach ja, noch was...

Antwort von IngeA am 15.03.2019, 9:59 Uhr

Der Anwalt müsste auch rausfinden können ob bei der Leitstelle wirklich ein Rettungswagen für einen Fahrradunfall in der XY-Straße gerufen wurde und wieder abbestellt. Du weißt dass es so war, aber so hat es halt dann noch ein anderes Gewicht. Die Passanten haben deinen Zustand ja anscheinend durchaus als kritisch eingestuft.
Die Anrufe und Funksprüche werden in der Leitstelle übrigens auch aufgezeichnet.

LG Inge

Re: Fahrradunfall

Antwort von Sabri am 15.03.2019, 10:13 Uhr

Der wollte das Mädchen nicht schützen. Er hat sie auch so ruppig behandelt. Er hatte einfach keine Lust zu arbeiten.

Re: Fahrradunfall

Antwort von nachbarn am 15.03.2019, 10:14 Uhr

gehe Bitte Bitte ganz schnell zu einem Anwalt .. das ist unterlassene Hilfeleistung
warum der Polzist den Katneknwagen nicht hat kommen lassen ist mir ein Rätsel
Zeig den Poizist an..

sowas geht garnicht

Antwort von Ellert am 15.03.2019, 10:16 Uhr

wenn jemand bewusstlos ab Boden ist und den Krankenwagen abbestellen - haftet er dann für Schäden an Leib und Leben bei Dir weil er meint beurteilen zu können was da war ?
Ich würde micha uch mit Dienstaufsichtsbeschwerde bedanken, das geht garnicht !
Und auch einen Anwalt mit ins Boot holen ...

dagmar

Re: Fahrradunfall

Antwort von Häsle am 15.03.2019, 10:32 Uhr

Ich bin Polizistin und finde es unmöglich, wie der Polizist reagiert hat.

Es stimmt, bei unerheblichem Sachschaden und wenn niemand verletzt wurde, handelt es sich gar nicht erst um einen Verkehrsunfall im Sinne der Aufnahmerichtlinien. Und je nach Gegend wird auch nicht mehr jeder Verkehrsunfall polizeilich aufgenommen. Meist geht es ja nur um Versicherungsangelegenheiten und die Polizei ist seltenst Zeuge des Vorfalls, kann also auch nur aufschreiben, was die Beteiligten vor Ort angeben.
Da gibt es aber in jedem Bundesland und Präsidiumsbereich unterschiedliche Vorgaben.

Aber sobald der Verdacht einer Verletzung besteht, muss der Unfall aufgenommen werden (fahrlässige Körperverletzung ist eine Straftat).
Und selbst wenn du bestätigt haben solltest, dass du nicht verletzt warst und keine Hilfe brauchtest, hätte er aufgrund der Zeugenangaben den RTW nicht abbestellen sollen. Ich sichere mich da lieber ein Mal zuviel ab.

Hast du bei deiner Krankenversicherung nachgefragt, ob du was von der Polizei brauchst? Falls ja, solltest du den Unfall auf jeden Fall nochmal auf der Wache melden. Man kann ermitteln, wer den Einsatz übernommen hat.
Und beschweren darf man sich natürlich auch...

Wie geht es deinem Kopf jetzt?

Re: Fahrradunfall

Antwort von Daffy am 15.03.2019, 10:53 Uhr

Anwalt ist sicher gut - ich würde wohl einen Zeugenaufruf starten, Zettel und/oder Zeitung: "Unfall am .... in der ... straße, Radfahrer mit Personenschaden, Zeugen werden gebeten sich zu melden - der Unfall wurde nicht polizeilich aufgenommen, Kontakt zur Verursacherin war bisher nicht möglich, für die juristische Aufarbeitung sowie Erstattung meiner Krankenhaus/Behandlungskosten bin ich dringend auf Informationen angewiesen"

Re: Fahrradunfall PS

Antwort von Daffy am 15.03.2019, 10:55 Uhr

Besser:

"Unfall am .... in der ... straße, Radfahrer mit Personenschaden, Polizei vor Ort, Zeugen werden gebeten sich zu melden - der Unfall wurde nicht polizeilich aufgenommen, " usw.

Re: Fahrradunfall

Antwort von luna8 am 15.03.2019, 13:10 Uhr

das geht ja mal garnicht, ich wüede auch schnellstmöglich einen Anwalt aufsuchen.

du warst bewusstlos und hast Verletzungen, vom Rad mal abgesehen.

Häsle schrieb es ja aus Sicht der Polizei ( finde ich übrigens immer super, auch mal die Seite zu hören).

Ich hoffe, es geht dir soweit gut.

PS: Hast du nicht die Kontaktdaten des Mädels bekommen? Dann kannst du ja anrufen.

Re: Fahrradunfall

Antwort von stella_die_erste am 15.03.2019, 13:39 Uhr

Wo war denn der Kollege/die Kollegin?
Polizeistreifen sind mit zwei Personen besetzt.

Zeugen? Hast du keine?

Wie hier alle gleich nach Beschwerde und Anwalt schreien, obwohl niemand dabei war..!

Im Schockzustand nimmt man Dinge übrigens oftmals anders wahr als bei vollem Bewusstsein.

Das Mädchen...

Antwort von Trini am 15.03.2019, 13:40 Uhr

...drückt ihre Anrufe weg.

Hast du denn auch Namen und Anschrift???

Trini

Re: Fahrradunfall

Antwort von Felica am 15.03.2019, 13:50 Uhr

Weil wir im Gegensatz zu dir lesen können.

Sie schreibt von 2 Polizisten. Einer hat sich um sie gekümmert bzw nicht gekümmert, die Kollegin blieb am Fahrzeug.

Sie schreibt von Zeugen. Irgendwer wird wohl Rettungswagen und Polizei gerufen haben wenn sie bewusstlos am Boden lag.

Re: Fahrradunfall

Antwort von kati1976 am 15.03.2019, 14:37 Uhr

Es wird Zeugen geben denn irgendwer muss ja die Polizei gerufen haben. Man kann es natürlich auch alles so lassen und nichts Unternehmen.


Ich würde es geklärt haben wollen.

Re: Fahrradunfall

Antwort von Häsle am 15.03.2019, 14:46 Uhr

Ich würde vor allem den Schaden an Rad und Hose ersetzt haben wollen. Unsere Krankenversicherung ist auch sehr genau, wenn es um Unfälle geht.
Falls sie nicht über die ihr bekannten Daten an die Eltern des Kindes rankommt, hat sie ja gar keine andere Wahl, als bei der Polizei nachzuhaken.

Re: Fahrradunfall

Antwort von luna8 am 15.03.2019, 14:58 Uhr

'Im Schockzustand nimmt man Dinge übrigens oftmals anders wahr als bei vollem Bewusstsein.'... ja eben das beschreibt die AP doch.

Was würdest du denn machen?

Die Kollegin nahm wohl die Daten des Mädels auf.

Ich würde da auch mal am frühen Abend vorbeifahren oder einen Anwalt beauftragen, was zu schreiben.

Re: Fahrradunfall

Antwort von Daffy am 15.03.2019, 15:43 Uhr

Krankenhaus und spontane Kinderbetreuung organisieren als Alleinerziehende fände ich noch heftiger - und das Verhalten eines Polizisten ggü. einem Unfallopfer würde ich ebenso wenig auf sich beruhen lassen wollen wie die Nichtreaktion der Unfallgegnerin, Teenie bin oder her. Ich wäre sauer. Die Kosten an Rad und Kleidung sind Peanuts - KH weniger, zumindest privat versichert wäre das eine vierstellige Summe.

Re: Fahrradunfall

Antwort von Häsle am 15.03.2019, 15:51 Uhr

Eben. Unsere PKV kriegt einen Anfall, wenn sie bei Unfällen nicht sofort die Daten vom Verursacher bekommt, und fragt mehrmals nach, ob nicht vielleicht doch irgendein anderer schuld war, wenn man sich aus eigener Dummheit auf die Nase gelegt hat. Und auch die GKV der alten Dame, die auf unserem Gehweg ausgerutscht ist, war sehr dahinter, an unsere Daten zu kommen.
Da geht's um Geld, das die KV nicht gerne zahlen möchte.

Re: Fahrradunfall

Antwort von lilly1211 am 15.03.2019, 16:06 Uhr

Die DAK auch! Bin beim joggen gestürzt. Das war für die ganz hart zu akzeptieren dass da wirklich niemand anderes schuld war.

Re: Fahrradunfall

Antwort von Drillingsmama am 15.03.2019, 18:15 Uhr

Hallo
Bitte geh wirklich zum Anwalt.
Zeugen lassen sich auch durch einen Aufruf in der Presse noch sicher finden.
Unsere Tochter wurde von einem Autofahrer auf ihrem Rad erwischt. Ihr ist zum Glück nix passiert konnte sich abfangen, Rad hatte einen Schaden von 150€, Autofahrer war Schuld, hat sie beim Reinfahren in den Kreisverkehr nicht gesehen. Er wollte keine Polizei, da er ja Schuld sei. Meine Tochter hat dann die Polizei geholt, die haben das aufgenommen, zum Glück. Weil Wochen später behauptete er, sie hätte ihn im Kreisverkehr mit dem Rad versucht links zu überholen. Zum Glück hatte er im Beisein der Polizei damals die Aussage meiner Tochter bestätigt was den Unfallhergang anging.
War eine riesen Schreiberei für unseren Anwalt.

LG Drillingsmama

Re: Fahrradunfall

Antwort von Alhambra am 15.03.2019, 20:37 Uhr

Schalte doch gleich die Tageszeitung ein. Die sind doch dankbar für solche "Nachrichten" und recherchieren dann auch gleich gründlich. Du kannst doch mal die Redaktion um Hilfe bitten und den Fall schildern.

Wird die Öffentlichkeit mit reingezogen wird, brauchst du keinen Anwalt, der sich mühsam durcharbeiten muss und möglicherweise nur langatmig vertröstet wird.

Zudem muss so oder so ein Zeugenaufruf stattfinden um die Sache zu klären. Bevor du eine kostenträchtige Anzeige schaltest, die möglicherweise kaum einer liest, ist doch ein ganzer Artikel deutlich wirksamer und findet mehr Aufmerksamkeit.

Grundsätzlich finde ich die Arbeit von Polizisten extrem anstrengend und möchte die in keiner Weise negativ torpedieren. Aber dieses Vorgehen ist doch an Verantwortungslosigkeit nicht zu überbieten. Was, wenn du daheim mit Gehirnblutung zusammengebrochen wärst? Mir wird Angst und Bange, wenn ich lese, dass man dann so allein gelassen wird.

In dem Fall finde ich den Schadensersatz von Rad und Hose tatsächlich nur zweitrangig, aber man kann doch verunfallte Menschen nicht einfach so abwatschen. DAS muss auf jeden Fall geklärt werden, damit so was zukünftig nicht mehr passiert.

Viel Glück und gute Besserung. Erzähl mal, was draus geworden ist.

Re: Fahrradunfall

Antwort von Sabri am 16.03.2019, 0:05 Uhr

Hallo,
vielen Dank für die vielen Meinungen. Da habe ich mit meinem komischen Gefühl nicht so verkehrt gelegen. Ich habe jetzt eine Beschwerde- Mail an die Polizei geschrieben. Außerdem bin ich zur Polizeidienststelle gegangen und habe den Unfall aufnehmen lassen und Anzeige erstattet. Weiterhin habe ich für nächste Woche einen Termin beim Rechtsanwalt gemacht.
Da das Ganze für mich ein Dienstunfall war (Rückweg von der Arbeit), brauche ich korrekte Informationen und kann das Ganze nicht so unter den Tisch fallen lassen. Dann es muss auch jemand die Krankenhausbehandlung bezahlen, das läuft nicht einfach so ohne korrekte Angaben.
Ich habe neben der Handynummer des Mädchens auch ihre Wohnanschrift. Da werde ich aber auf keinen Fall vorbeifahren oder versuchen, die Familie zur Vernunft zu bringen. Das ist nicht meine Baustelle, das soll ein Anwalt regeln.
Und das Gute: Es gibt wahrscheinlich eine Videoaufzeichnung vom Unfall, weil in der Nähe ein Gebäude steht, welches rund um die Uhr überwacht wird. Dann muss ich sicherlich nichts mehr beweisen.
Das gefällt mir zwar nicht so ganz, aber ich werde wohl wieder mit Helm fahren.

Re: Fahrradunfall

Antwort von einafets am 16.03.2019, 10:17 Uhr

Wegen der Videoaufzeichnung... Werden diese Daten nicht automatisch nach ein paar Tagen gelöscht?
Das wäre dann ja wirklich blöd. Falls du bei Facebook bist, würde ich auch versuchen über eine regionale Gruppe Zeugen zu finden.
Ich drücke dir die Daumen, dass du deinen Schaden ohne viel mehr Ärger ersetzt bekommst. Weiter natürlich gute Besserung!

Re: Fahrradunfall

Antwort von Sabri am 16.03.2019, 14:28 Uhr

Die Mutter des Mädchens hat mich angerufen. Ich hatte ja nur die Handynummer des Mädchens und die hat mich ein paar Mal weggedrückt und als meine Tochter es dann versucht hat so blöde Sprüche von sich gegeben.
Die Mutter hat mich beschimpft, weil ich keinen Helm getragen habe (ihre Tochter aber auch nicht) und hat behauptet, ich sei in das Rad ihrer Tochter hineingefahren. Dann hat sie noch erwähnt, dass ihre Schwester Anwältin für Verkehrsrecht ist.
Jetzt weiß man natürlich auch nicht, was die Tochter ihrer Mutter erzählt hat.
Ach ja, als ich dann gesagt habe, dass ich mit einer Gehirnerschütterung 3 Nächte im Krankenhaus war, sagte sie, das wäre ihrer Tochter nie passiert, die reitet und da lernt man das Fallen, aber mit Blick auf mein Alter (sie hat ja auch den Zettel von der Polizei) ich wäre wahrscheinlich wie eine Oma gefahren und wie eine Oma gefallen, das könne jetzt nicht die Schuld ihrer Tochter sein.
Ich habe mich dann schnell verabschiedet und aufgelegt.

Die Welt gerät ins Trubeln. Es gibt so viele Menschen, die wissen nicht mehr, was richtig oder falsch ist.

Re: Fahrradunfall

Antwort von Felica am 16.03.2019, 15:29 Uhr

Noch einmal, übergebe das den Anwalt. Der soll sich drum kümmern. Ich würde mit denen da gar nicht diskutieren. Die wollen dich aktuell nur einschüchtern, was ja auch klappt. Helm, ob du wie Oma gefahren bist, usw, all das tut gar nichts zur Sache.

Jeder Mensch mit Anstand hätte sich schon längst gemeldet und gefragt wie es einem geht.

Übrigens, Töchterchen hatte doch bestimmt auch einen Schaden am Rad oder wenn sie eigentlich Helm tragen müsste, müsste der ja ersetzt werden. Wenn die sich derartig im recht sehen würden, hätten die sich schon lange gemeldet wegen des Schadens. haben sie nicht, also wissen sie wohl recht genau das Töchterchen nicht so unschuldig ist und haben gehofft, das verläuft sich einfach. Nur meine Einschätzung der Sache.

Re: Fahrradunfall

Antwort von Daffy am 16.03.2019, 15:35 Uhr

Wie übel und unverschämt. Ich würde das Gespräch notieren, für alle Fälle (den Zettel tief in eine Schublade stecken) und kommunizieren nur noch über den Anwalt. Anzeige laufen lassen (womöglich stehen die demnächst mit einem Blumenstrauß vor der Tür), Zeugen suchen und den Anwalt nochmal kontaktieren am Montag - ich befürchte auch, dass die Videoaufnahmen zeitnah gelöscht werden - wenn der Bereich überhaupt erfasst wurde - und habe keine Ahnung, was man dagegen tun kann (Pförtner fragen, wegen Ansprechpartner?).

Re: Fahrradunfall

Antwort von lilly1211 am 17.03.2019, 8:34 Uhr

Naja, das war sicher unverschämt und du bist auf einen Anwalt angewiesen.

Aber wieso fährst du denn ohne Helm? Es ist doch sicher etwas sxhützeswertes drin in deinem Kopf. Oder nicht?

Ich fahre niemals ohne Helm. Egal wie kurz die Strecke ist.

Du hast doch Verantwortung für die Mutter deiner Kinder!

Ich will jetzt nicht belehrend klingen. Aber mit Helm wäre sicher weniger passiert.

Und wenn jetzt jemand schreibt es fahren viele ohne Helm: das macht es für sabris Kopf kein bisschen sicherer.

Ich hoffe der Anwalt kann dir helfen und gute Besserung wünsche ich dir auch!

PS Fahrradunfall

Antwort von Daffy am 18.03.2019, 8:22 Uhr

Ich bezweifle, dass die Videoaufnahmen eine Betriebes oder einer Behörde so leicht an Dritte weitergegeben werden (dürfen); es geht schließlich um kein Kapitalverbrechen. Verlass Dich da nicht drauf.

Re: Fahrradunfall

Antwort von Jayjay am 18.03.2019, 11:26 Uhr

Was hat dein Beitrag mit der Sache zu tun? Vor allem dein Einstieg suggeriert, dass du ihr die Schuld für alles gibst. Sorry, geht gar nicht.

Der Unfall wäre auch ohne Helm passiert und hätte den einen oder anderen Schaden verursacht (körperlich wie auch materiell). Und sich blöd anmachen lassen, muss sie sich schon mal gar nicht von der Unfallgegnerin bzw. deren Mutter. WER nun wirklich Schuld hat, muss halt geklärt werden. Und sie sollte auf jeden Fall einen Anwalt einschalten, Zeugen suchen etc.

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