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1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von trisha0570 am 19.03.2010, 15:10 Uhr

Klassenfahrt in der 1. Klasse

Gestern erzählte mir eine Freundin freudestrahlend, ihr Sohn (1. Kl.) würde im Mai mit seiner Klasse für drei Tage eine Klassenfahrt unternehmen. Die Lehrerin hatte das am Elternabend vorgeschlagen und die Eltern haben dafür gestimmt.

Ich persönlich finde das total übertrieben und glaube auch nicht, dass meine Tochter begeistert wäre, wenn sie drei Tage und zwei Nächte auf Klassenfahrt gehen sollte. Bin ich so eine Glucke, dass ich die Kinder dafür einfach noch zu klein finde? Ich finde Schullandheimaufenthalte eine tolle Sache - in der dritten oder in der vierten Klasse. Aber in der ersten? Was will die Schule den Kindern denn in den nächsten Jahren bieten? Kein Wunder, wenn sie spätestens in der siebten Klasse auf einen Auslandsaufenthalt bestehen...

 
45 Antworten:

Re: Klassenfahrt in der 1. Klasse

Antwort von montpelle am 19.03.2010, 15:14 Uhr

Wie die Schule es macht, so macht sie es falsch !

Es gibt doch immer Eltern, die an allem etwas zu meckern haben.

Re: Klassenfahrt in der 1. Klasse

Antwort von trisha0570 am 19.03.2010, 15:24 Uhr

@montpelle
Egal was man schreibt - es ist falsch! Die einzige, die hier grundsätzlich und immer was zu meckern hast, bist du!
Hätte ich geschrieben: Toll! Die machen in der 1. Klasse schon eine Klassenfahrt!, hättest du wahrscheinlich geschrieben, dass du das total übertrieben findest und du als Lehrerin dir das nie antun würdest mit Erstklässlern irgendwo zu übernachten.

Re: Klassenfahrt in der 1. Klasse

Antwort von stella_die_erste am 19.03.2010, 15:29 Uhr

Ich finde sie in der 1.Klasse auch noch zu klein für sowas. Mein Kind hätte in dem Alter nicht mitgewollt (es schlief wohl bei sehr guten Freunden und auch bei Oma) und ich hätte es nicht gelassen. Gründe dafür gibt es reichlich.

Man kann von Kindern mit 6/7 Jahren (manche sind ja noch nicht einmal 6 oder gerade erst geworden) nicht erwarten, daß sie ohne Bezugsperson tagelang ganz woanders schlafen (wollen).
Letztendlich bringt sowas nur Ärger mit sich: die Hälfte ist traurig, will heim und weint, die Betreuer sind gestresst. Manche fahren gar nicht erst mit und dann muß eine Ersatzbetreuung gefunden werden.

Bringt doch nichts in dem Alter.

Sowas finde ich auch unsinnig und frage mich auch immer wieder, warum man damit nicht einfach ein paar Jahre warten kann.
Heutzutage muß alles immer schneller gehen, am besten schon im Kindergarten auf "Klassenfahrt"..

Das ist einfach wieder so ein Unding unserer Zeit, nicht mehr und nicht weniger. Wenn man sich als Lehrer besonders engagieren möchte, kann man das auch auf weniger spektakuläre Weise tun.

Re: Klassenfahrt in der 1. Klasse

Antwort von montpelle am 19.03.2010, 15:34 Uhr

Wenn du nur den Kopf gestreichelt haben möchtest, dann solltest du nicht in einem Forum schreiben.

Re: Klassenfahrt in der 1. Klasse

Antwort von Jana2 am 19.03.2010, 15:37 Uhr

Unsere (1. bis 3. Klasse) gehen im Mai 5 Tage mit 2 Planwagen und Zelten auf Klassenfahrt.
Sie bewegen sich im Umland, laufen jeden Tag an die 5-10 km, den Rest sitzen sie abwechselnd auf dem Wagen.

Die Route steht kurz vorher fest, sie übernachten in Freibädern, auf Wiesen beim Bauern, in KiTas usw. Als dankeschön für das kostenlose Übernachten führen sie für die Kinder der Umgebung abends ihr Schultheaterstück auf!

Die Kids kommen nach 5 Tagen total dreckig, verwildert, chaotisch, energiegeladen und glücksstrahlend wieder an und werden von uns Eltern mit einem leckeren Buffett empfangen!

Ein paar Kinder gibt es schon, die von den Eltern abgeholt werden (müssen), aber es hält sich in Grenzen.
Die meisten geniessen es!

Achja, weil Du erwähntest, was denn dann noch geboten werden müsste:
Wie gesagt (äh, geschrieben) die 1. bis 3. gehen auf Schulfahrt mit dem Wagen (Pferde und Kutscher gehören natürlich auch dazu), ab der 4. bis zur 10. Klasse wandern die Kinder und Jugendlichen auf dem Jakobsweg.

Jedes Jahr fangen sie dort an, wo sie das Jahr zuvor aufgehört haben.

LG Jana

@stella_die_erste

Antwort von Jana2 am 19.03.2010, 15:40 Uhr

Da haben wir Glück, dass die Lehrer unserer Kinder auch für sie Bezugspersonen sind!
Aber wir haben ja auch eine etwas andere Schule, bei uns duzen sich alle! Die Eltern die Lehrer, die Lehrer die Kinder, die Kinder die Lehrer...

Somit ist es bei uns evtl. familiärer als an Regelschulen.
LG Jana

Re: Klassenfahrt in der 1. Klasse

Antwort von montpelle am 19.03.2010, 15:43 Uhr

"Was will die Schule den Kindern denn in den nächsten Jahren bieten? Kein Wunder, wenn sie spätestens in der siebten Klasse auf einen Auslandsaufenthalt bestehen..."

Vielleicht gibt es auch Kinder, denen muss man nicht jedesmal mehr bieten. Das ist aber auch eine Frage der Erziehung. Wenn es natürlich Eltern sind, die ebenfalls nur Ansprüche an andere haben und die immer an allem rummeckern, dann muss man sich bei den Kindern nicht wundern.

Re: Klassenfahrt in der 1. Klasse

Antwort von berita am 19.03.2010, 15:50 Uhr

Bei uns wurden schon in der Kita dreitägige Reisen gemacht und die Kinder haben es geliebt! Natürlich konnte man sein Kind abholen, wenn es nicht klarkam, aber das ist nur sehr selten passiert. Bei uns hatten Erzieher und Kinder ein sehr gutes, fast familiäres Verhältnis.

Spätestens im Schulalter sind die Eltern ja nun wirklich nicht mehr die einzigen Bezugspersonen. Vielleicht einfach mal mehr Vertrauen ins Kind haben? Wenn es selbst fahren möchte, hätte ich keine Bedenken.

Ist nicht zu früh - meine (6 J.) fährt in den Osterferien mit dem Hort 4 Tage weg

Antwort von TinaDA35 am 19.03.2010, 16:11 Uhr

In der Schule ist die Klassenfahrt in der 3. Klasse geplant. Schon gab es Eltern (besonders Mütter) die die Meinung vertreten, ihre Kinder würden heulen oder nicht mitfahren wollen, weil sie noch nie auswärts geschlafen haben.... Ich finde es total übertrieben. Ich kann es nicht verstehen, dass Mütter ihre Kinder nicht loslassen können.

Re: Klassenfahrt in der 1. Klasse

Antwort von biggi71 am 19.03.2010, 16:44 Uhr

hallo,
ich finde sie nicht zu jung.
wir fahren mit unseren hortkindern regelmäßig zu hortfreizeiten, 2-4 tage. es klappt super, bei den erstklässlern fast noch besser als bei den viertklässlern.
ich finde es super. endlich mal "erholung" von den eltern.
lg
biggi

Re: Klassenfahrt in der 1. Klasse

Antwort von huevelfrau am 19.03.2010, 16:47 Uhr

Also, ich finde eine 3tägige Fahrt für Erstklässler übertrieben, allerdings nicht weil ich die Kids zu klein finde. Einfach nur so. Weil, unsere Grosse macht jetzt im 6. die erste 3tägige Klassenfahrt. Kenne das auch nur von weiterführenden Schulen.

Von wegen des Alters: Meine Kids fahren seit sie 6 sind jedes Jahr eine Woche in die Ferienfreizeit. Und es hat ihnen nicht geschadet, im Gegenteil.

Re: Klassenfahrt in der 1. Klasse

Antwort von eleanamami am 19.03.2010, 17:21 Uhr

Hab dir im Vorschulforum schon geschrieben, dass ich neidisch bin.....auf dich, weil dein Kind auf so eine Schule gehen darf und auf die lehrer, weil sie an so einer Schule arbeiten können........

LG

Re: @stella_die_erste

Antwort von stella_die_erste am 19.03.2010, 17:48 Uhr

Ganz ehrlich, ich würde die Lehrer gar nicht duzen wollen
Mein Kind ist auf einer Privatschule (also auch nicht auf einer "normalen Regelschule"), aber als "Bezugspersonen" würde ich die Lehrer nicht bezeichnen. Sie machen ihren Job (Wissen vermitteln) und den machen sie sehr gut, das reicht uns auch.

Für Freizeitbespaßung sind wir als Eltern zuständig, nicht die Schule.

Ein gewisser Abstand ist beim Verhältnis Lehrer-Eltern für beide Seiten von Vorteil, finde ich.

Ich glaube gerne, daß viele Erstklässler überhaupt kein Problem damit hätten, auch für 14 Tage ohne Eltern zu sein. Allerdings finde ich das eher bedenklich. Die Regel ist es sicher nicht.

Wenn es für euch so perfekt ist, dann ist das ja fein!

Stella

Re: @stella_die_erste

Antwort von eleanamami am 19.03.2010, 17:59 Uhr

Aber Stella, die Hirnforschung hat eindeutig festgestellt und auch die entsprechenden Nervenzellen benannt, dass gerade bei so jungen Schülern "lernen" nur funktioniert, wenn das Kind eine Bindung zu der lehrenden Person hat. Lernen geht nur in einer Beziehung.....

Wie man sich anspricht ist dabei völlig unwichtig, wie die Erwachsenen auf die Kinder eingehen aber nicht!!!!!

LG

Re: @stella_die_erste

Antwort von Moppel03 am 19.03.2010, 18:26 Uhr

Schade für Dein Kind. Bei uns (Regelschule) ist die Lehrerin natürlich Bezugsperson, und nimmt diese Aufgabe auch gerne an.

Auf dem letzten Elternabend wurde ihr von allen Seiten gedankt, daß sie den Kindern auch so viel "Menschlichkeit" vermittelt.

Es gibt schon super tolle Lehrer, denen auch an den Kindern und ihrer Herzensbildung etwas liegt.

Scheint bei Dir wohl nicht so der Fall zu sein......

Gruß

moppel03

Ich frage mich...

Antwort von supermampfi am 19.03.2010, 18:54 Uhr

....warum automatisch davon ausgegangen wird, daß von Jahr zu Jahr eine Steigerung (Klassenreise) stattfinden muß. Das ist nur das Anspruchsdenken der Eltern. Es wäre doch möglich, daß sie jedes Jahr ein paar Tage zur GLEICHEN Örtlichkeit fahren. Ist an unserer GS der Fall.
Unser Sohn war im KiGa zwei Tage weg - da war er schon platt, aber begeistert. Drei Tage halte ich für machbar.
Am Anfang der zweiten Klasse werden die Kinder für eine Woche wegfahren :-)
Die Lehrer machen das nicht das erste Mal, und für die Kinder gibt das einen mords Schub fürs Selbstbewußtsein.

Jana war mit 6 Jahren auf

Antwort von melli19 am 19.03.2010, 19:51 Uhr

dem Freibadgelände zelten vom DLRG aus 3 Tage und alle hatten riesen Spaß aber es wurde auch keiner gezwungen dort zu schlafen der nicht mochte

Re: Klassenfahrt in der 1. Klasse

Antwort von vallie am 19.03.2010, 19:54 Uhr

ich denke auch, daß es zu früh ist, weil manche kinder einfach noch nicht so weit sind und dann der spaß ein loch hat, weil man ständig heimwehkranke kinder trösten muß. stressfreier ist es für alle sicherlich später.
steigerungsmuss sehe ich nicht, duzen wollte ich lehrer und erzieher auch nicht, d.h. vor allem auch nicht geduzt werden.

meine große war in der 3.klasse mit dem hort das erste mal weg, das war dann ein tolles erlebnis, ein mädchen mußte abgeholt werden.


ich GLAUBE, meine kleine hätte auch kein problem, aber bei uns gibt es das nicht, also ungelegtes ei. für mich.

Die Klasse meiner Tochter...

Antwort von stjerne am 19.03.2010, 19:55 Uhr

... ist dieses Jahr nicht gefahren, weil so viele Kann-Kinder in der Klasse sind und der Lehrer es zu früh fand. Ab der zweiten Klasse aber werden sie fahren und zwar jedes Jahr in das gleiche, zur Schule gehörende Schullandheim.
Ich finde das prima. Kann sein, dass meine Tochter ein bisschen Heimweh haben wird, obwohl sie eigentlich sehr selbständig ist. Die Freude und das Abenteuer werden aber sicher überwiegen.

Schon im KiGa haben sie regelmäßig eine Nacht im Kindergarten übernachtet und das war toll. Fördert das Gruppengefühl total und wird bestimmt auch der Klasse gut tun.

Meine Tochter verehrt ihren Lehrer sehr und er ist definitiv eine Bezugsperson für sie.

Wenn ich mal an meine Kindheit zurückdenke:
Meine Klassenlehrerin in der 1. bis 3. hatte keine Lust auf Klassenfahrt, also fuhren wir in der 4. zum ersten mal, dann gleich für eine Woche. Ich bin jeden Abend vor Heimweh fast verendet... Hätte ich mir gewünscht nicht gefahren zu sein? Nie und nimmer! Habe immer gerne an den Spaß der Tage zurückgedacht und das Elend der Abende schnell vergessen. Und im nächsten Jahr hatte ich auch kein Heimweh mehr. Wenn wir in der 1. schon mal für ein paar Tage gefahren wären, hätte ich das vielleicht alles noch besser gewuppt.

@montpelle

Antwort von trisha0570 am 19.03.2010, 20:12 Uhr

Es geht nicht darum, den "Kopf gestreichelt zu bekommen". Ich habe ja nach der Meinung der anderen gefragt. Ich kann mich aber nicht erinnern, dass du hier im Forum - ganz egal in welchem im RuB - deine eigene Meinung schon mal kund getan hast. Was du von solchen Klassenreisen persönlich hältst, weiß ich immer noch nicht.

Was ist denn deine persönliche Intention für dieses Forum? Andere Leute zu verletzen und mit Vorwürfen und Beleidigungen um dich zu werfen? Von gegenseitigem Austausch kann ja bei dir wohl keine Rede sein....

Re: @stella_die_erste

Antwort von Resi99 am 19.03.2010, 20:15 Uhr

das erste gebot der eifersüchtigen, besitzergreifenden mutter, die sich über ihre kinder definiert:
"du sollte keine bezugspersonen neben mir haben, mein kind!"

Re: @trisha0570

Antwort von montpelle am 19.03.2010, 20:18 Uhr

Zu einem Austausch gehört auch Kritik. Wenn man die nicht verträgt, sollte man nicht in einem Forum schreiben.

@montpelle

Antwort von trisha0570 am 19.03.2010, 20:36 Uhr

Gleichfalls

@stella_die_erste: Das glaubst du doch nicht wirklich, oder?

Antwort von momworking am 19.03.2010, 20:51 Uhr

Zitat: "Bezugspersonen" würde ich die Lehrer nicht bezeichnen. Sie machen ihren Job (Wissen vermitteln)...

Es GEHT schlicht und ergreifend gar nicht, dass ein Lehrer in der ersten Klasse (überhaupt in der Grundschule) nur Wissensvermittler ist.
Wie stellst du dir das denn vor?
Wir arbeiten mit kleinen Menschen, die erst noch lernen, wie das in der Schule abläuft. Viele der Kinder können noch gar keine Distanz zu den Lehrern haben, das kennen sie vom KiGa ja ganz anders (ich weiß, deine Kinder waren nie im KiGa, vielleicht ist es dann anders, weil sie überhaupt noch nie einer anderen Person vertraut haben).
Die Kinder kommen mit ALLEN Belangen (und du wärst überrascht, was man/frau als Lehrer/in so alles erfährt und erlebt) zu ihren Lehrern, weil sie ihnen vertrauen.
Was bitte soll denn ein Lehrer dann antworten?
"Tut mir leid, darüber können wir uns nicht unterhalten, denn ich bin hier nur um Wissen zu vermitteln."???

Ne, wenn es so weit käme, wäre das sehr traurig für das ganze SchulLEBEN.

VlG
Annette

Ich finde es sehr wichtig, dass Lehrer auch Bezugspersonen sind...

Antwort von BarbaraBlocksberg am 19.03.2010, 21:42 Uhr

... meine Tochter hat eine Lehrerin die sehr streng und fachlich äusserst qualifiziert war aber die Kinder emotional auf Distanz hielt. Sie kam damit gar nicht klar. Ihre jetzigen Lehrerinnen (2. Klasse) sind auch streng und ziehen den Stoff durch aber sie haben eine viel bessere Beziehung zu den Kindern. Meine Tochter FREUT sich regelrecht darauf die Lehrerin am Morgen wieder zu sehen. Für meinen Sohn ist das Verhältnis zu den Lehrerinnen auch sehr wichtig. Stimmt die Chemie nicht, merkt man es deutlich an seinem Verhalten in der Klasse.

Was ist denn daran so tragisch?

Antwort von BarbaraBlocksberg am 19.03.2010, 21:47 Uhr

Ich habe schon vor 20 Jahren als Jugendleiterin gearbeitet. Wir haben jedes Jahr ein Sommerlager organisiert wo alle Leiterinnen mit ihren Gruppen 2 Wochen zusammen waren. Das Lager stand immer unter einem anderen Motto und war für Kinder von 6-14 Jahren. "Meine" Kinder waren zwischen 6-8 Jahre alt. Klar gab es ab und zu vereinzelt Mal Heimweh. Die Kinder haben diese Lager immer genossen und hatten viel Spass. Es gab von der Seite der Eltern keine solchen Bedenken wie sie hier niedergeschrieben wurden. Vielleicht war die damalige Elterngeneration anders? Sind wir heute verweichlichter? ;-)

Re: @stella_die_erste: Das glaubst du doch nicht wirklich, oder?

Antwort von stella_die_erste am 19.03.2010, 22:01 Uhr

Du liest auch nur das, was Du lesen willst, oder?



Ich mag Dir das jetzt gar nicht erklären, ist mir zu mühsam. Und darum geht es in diesem Thread auch gar nicht.

Fakt ist doch: egal, was ich hier schreibe-man geht mich direkt an und verdreht mir das Wort im Munde.

Wie gut, daß mir das völlig egal ist..

Re: Was ist denn daran so tragisch?

Antwort von JonasMa am 19.03.2010, 22:10 Uhr

Ich weiß nicht, ob mein Großer von Anfang an begeistert wäre - aber wenn er erst mal da ist, ist er glücklich. War auch so bei der Übernachtung im KiGa so - erst wollte er nicht hin - dann wollte er nicht mehr mit uns zurück....
Ich denke schon, die meisten sind durchaus in der Lage, es mit Eintritt in die Schule schaffen, im Rahmen einer Klassenfahrt übernacht wo anders zu bleiben. Und unsere Lehrer sind ganz bestimmt auch Bezugspersonen - sonst würden die Kinder bestimmt nicht gerne zur Schule gehen.

@eleanamami

Antwort von stella_die_erste am 19.03.2010, 22:40 Uhr

Ich weiß schon, wie lernen funktioniert ;-)

Doch ein Kind unterscheidet zwischen "Bezugsperson" und "Bezugsperson". Zumindest, wenn es normal entwickelt ist.

Das eine sind Eltern, Großeltern, gute Freunde-und da bleibt man problemlos auch schon mit 4 Jahren über Nacht.

Das andere sind Lehrer (quasi die "Light-Version" der Bezugsperson) und es ist sicher nicht dasselbe, mit eben diesen mehrere Nächte in fremder Umgebung zu verbringen als bei der Oma zu schlafen.
Mein Kind mag seine Lehrer sehr und hat sicher auch ein gewisses Vertrauen in sie, aber niemals so, wie in "richtige" Bezugspersonen.

Von "Bindung" würde ich hier nicht sprechen, es sind nur Lehrer, mehr nicht.

Einen Lehrer mit einem Elternteil gleichzustellen, halte ich für sehr bedenklich.
Und ich halte es auch für bedenklich, wenn Kinder zu jedem (und eben auch zu Lehrern, die sie gerade ein paar MONATE kennen und nur 5 Tage die Woche für 4-5 Schulstunden sehen und dann auch noch mit 20 anderen Kids "teilen" müssen) ein solches Verhältnis oder eben eine "Bindung" aufbauen, wie Du es beschreibst.

Soviel dazu.


Was geht den Menschen verloren, wenn sie keine Klassenfahrt in den ersten beiden Schuljahren mitmachen?

Genau: nichts!

Man kann so viel mit den Kindern machen, es gibt tausend Dinge, die Spaß bringen und die nichts mit Geld ausgeben und übernachten zu tun haben.
Vielleicht sollte man auch einfach mal an die Familien denken, die mehrere Kinder haben und sich diesen Event-Wahn gar nicht leisten können!

Und die, die sich jetzt so irre an meinen Worten aufhängen (damit meine ich nicht Dich), sind vielleicht einfach nur froh, wenn sie ihr Kind mal für ein paar Tage los sind..wer weiß.

*G*

Antwort von supermampfi am 20.03.2010, 9:55 Uhr

Gut gekontert, trisha!

Gruppenfahrten bereits im Kindergarten

Antwort von Millefleurs am 20.03.2010, 10:05 Uhr

Guten Morgen,

da meine Tochter bereits an einer einwöchigen Gruppenfahrt im Kindergarten teilgenommen hat (4 Übernachtungen), kann ich ein bisserl mitreden.

Die Kinder hatten alle sehr viel Spaß und fanden es toll, dass sie sowas machen durften. Die Kinder waren zwischen 4,5 und 6 Jahre alt.

Ich wäre froh, wenn die Grundschule meiner Tochter auch so etwas anbieten könnten, denn das sind Erlebnisse, von denen die Kinder noch lange erzählen.

Grüße
millefleurs

Re: @trisha0570

Antwort von montpelle am 20.03.2010, 11:00 Uhr

Du hast überhaupt nicht verstanden, was ich gemeint habe.

Schade.

@Jana2..........meine güte,

Antwort von biggi71 am 20.03.2010, 11:25 Uhr

was ist denn das für eine schule?????????


GENIAL


lg
biggi, ganz neidisch

holperdipolter & mischmasch

Antwort von Chatilia am 20.03.2010, 11:46 Uhr

mir kommt es vor, als wären diese postings ein riesiger eintopf, jeder wirft alles rein und es wird durcheinandergemischt.

das süppchen wird dadurch nicht besser und mein senf dazu verhilft jetzt auch nicht zu mehr klarheit.

einiges brennt mir aber dennoch unter den nägeln und das möchte ich nun loswerden in der hoffnung, dass vielleicht neue gedanken platz haben:

BEZUGSPERSON+LERNEN: wenn ihr euch zurückerinnert, als die kinder ganz klein waren und ihr ihnen etwas beibringen wolltet, dann wird elenamamis aussage glasklar. es ist unmöglich, einem kind zu sagen: das lernst du jetzt. man kann dem kind dem kopf nicht öffnen und da was reinschaufeln. ZUM GLüCK. jedes kind hat eine natürlich lernbegierde, die es je nachdem einsetzt oder abstellt. das kind muss wollen. wann will es? wenn EMOTIONEN damit verbunden sind, sonst erfolgt NULL lerntätigkeit in diesem alter. das sagen nicht elenamami und ich, sondern die wissenschaftler. elenamami und ich könnten es höchstens bestätigen, was wir da beobachten. eine lehrperson ist definitiv die WICHTIGSTE bezugsperson in sachen lernen für das kind und wir können uns darüber freuen, wenn das kind möglichst engagierte lehrpersonen trifft. falls nicht, ist das kein weltuntergang, der lernprozess wird aber erschwert, wie hier auch eine mutter ganz klar beschrieb.

KLASSENFAHRT: ich finde es anmassend zu sagen, dass ein kind nicht normal ist, wenn es sich nicht freut, bei einer klassenfahrt dabeizusein. was ist der zwiespalt? das kind ist in der klasse, die klasse plant die fahrt, kind muss mit. doch das gehört für mich zum lernprozess, dass man etwas machen muss, was man nicht unbedingt gern macht. ich ärgere mich über mütter, die für ihr kind stets nur eine sonderbehandlung fordern und nicht merken, dass sie ihrem kind so bestimmt keinen gefallen tun. heimweh? früher fand ich das viel tragischer. da wurden kinder mit heimweh ausgelacht und fertig. heute ist alles menschlicher geworden. ein kind mit heimweh coache ich als mutter soweit, dass es darüber mit der lehrerin spricht. auch bei uns musste kein kind nach hause gebracht werden. es wurde nicht ausgelacht, die kinder haben da eine ganz tolle soziale kompetenz.

ich wünsche allen kindern eine tolle klassenfahrt!

Mit dem Hort jedes jahr ;-) und mit der schule 2. +4. klasse

Antwort von Keksraupe am 20.03.2010, 12:01 Uhr

meine fährt jetzt für 3 tage mit dem hort weg, sind nur 40km von uns weg, und sie freut sich schon riesig. Sie wird zwar die absolut jüngste sein, die mit fährt, aber sie hüpft schon vor Freude wenn sie nur dran denkt...

der Hort fährt jedes jahr weg, dieses jahr ist meine das erste Mal dabei...

Re: Klassenfahrt in der 1. Klasse

Antwort von Patti1977 am 20.03.2010, 12:33 Uhr

Bei uns fahren sie im Sommer 5 Tage in Ferienlager mit gesamten Hortkindern von Klasse 1-4. Find es toll, die Kinder auch.

Rest habe ich noch nicht gelesen.

Re: @stella_die_erste

Antwort von montpelle am 20.03.2010, 12:44 Uhr

"aber als "Bezugspersonen" würde ich die Lehrer nicht bezeichnen"

Klar, weil du keine Ahnung hast !

Wg. Bezugspersonen

Antwort von Jana2 am 20.03.2010, 13:09 Uhr

Klar sind lehrer nur Light-bezugspersonen, aber deshalb sind sie nicht schlechter.
Und für gegensetigen Respekt und voneinander lernen ist es eigentlich egal, ob man die Lehrer siezt oder duzt.
Bei uns ist es schon immer so, die Schule gibts seit 1994...
Und die Lehrer sind von 8:30 bis mind. 14:00 mit den Kids zusammen, meist bis 16:00 (immer abwechselnd) und eine Lerngruppe umfasst max. 15 Kinder.

So gesehen SIND die Lehrer schon Bezugspersonen für unsere Kinder un die schulfahrt ist Ende Mai, manchmal Anfang Juni.
Und ich hatte ja geschrieben, dass es auch Kinder gibt, die abgeholt werden, eben weil sie sich nicht so wohlfühlen. I.d.R. haben aber alle Spass.

Und für uns passt das so.

Muss man immer sehen, wie es den Kindern dabei geht...

LG Jana

www.fas-dresden.de

Antwort von Jana2 am 20.03.2010, 13:09 Uhr

Schau mal...

Re: Klassenfahrt in der 1. Klasse

Antwort von Jana2 am 20.03.2010, 13:12 Uhr

Oh ja, ich bin mir bewusst, dass wir schon "privilegiert" sind, unsere Kinder auf diese Schule schicken zu können!
Und dass sie uns genommen haben...

Man muss eine Bewerbung schreiben, es kommt jemand zum Gespräch nach Hause, später bekommt man dannBescheid, ob man genommen wird...

LG Jana

Bei uns Standard in der Westschweiz, 3 Tage in der 1. Klasse

Antwort von Dor am 20.03.2010, 13:16 Uhr

Und meine Tochter fand es SUPER ! Sie haben eine Gletscherwanderung gemacht und jeden Tag Nutella gegessen, was will man mehr ??

LG, Dor

finde das nicht zu früh, meine sind 5 und 6 und fahren seit sie 4 sind mit kita in jugen

Antwort von LaLeMe am 20.03.2010, 13:44 Uhr

dherbege im juni gehts wieder los, unsere werden nur 2 mal mit der grundschule fahren einmal in 2. oder 3. dann erste halbjahr und dann erst 4. wieder, freu dich für deine tochter

Re: Klassenfahrt in der 1. Klasse

Antwort von Daniela97 am 20.03.2010, 14:02 Uhr

Bei uns ist es erst in der 4. Klasse üblich, das die Kinder über 4 Tage eine Klassenfahrt machen.

Ich glaube, das die Kinder in der ersten Klasse noch viel zuviel damit beschäftigt sind, erstmal anzukommen. Es sind so viele Eindrücke was die Schüler verarbeiten müssen.

Ich weiss aber, das meine Tochter total aufgeregt wäre, wenn ihre Klasse jetzt schon fahren würden. Und Spass hätte sie bestimmt!!!

Ob es richtig oder falsch ist, in der ersten Klasse eine Fahrt zu machen, mag ich gar nicht richtig beurteilen, denn der eine macht positive Erfahrungen und der andere kann negative Erfahrungen sammeln.

Wichtig ist doch, das der Lehrer so ein großes Vertrauen in seine Schüler schon aufgebaut hat, das er fahren kann und das was ich bis jetzt von uns mitbekommen habe ist, das die Kinder ihre Lehrer lieben.

Re: War auf der HP und.....

Antwort von eleanamami am 20.03.2010, 17:30 Uhr

bin noch neidischer!

Ich wünsche euch und euren Kindern viel Freude beim Lernen......

LG

Vielen Dank!

Antwort von Jana2 am 21.03.2010, 17:48 Uhr

Schau doch mal beim Bundesverband der Freien Schulen, evtl. gibts in deiner Nähe ja doch eine Schule?!

Meist brauchen sie nicht allzu viel Werbung machen, da oft nicht mehr als 20 Kinder aufgenommen werden. Bei uns gibts so viele Geschwisterkinder, fürs nächste Schuljahr konnten nur 10 neue Familien aufgenommen werden.

LG Jana

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