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Geschrieben von Trini am 13.10.2003, 9:55 Uhr

Kann-Kinder

In vielen Beiträgen lese ich immer wieder das Argument, daß die besten Freunde von Kann-Kindern schon eingeschult werden.

Hierzu möchte ich mal meine Erfahrungen schildern.
Wir wohnen in einem ca. 6000-Einwohner-Dorf. Im Neubaugebiet. In unserem Baugebiet hat mein Sohn auch seine beiden besten Freunde aus dem Kiga. Nun ist Niels (Februar 97) ein Muß-Kind gewesen, seine beiden Freunde (Juli und August 97 Kann-Kinder). Beide sind noch NICHT eingeschult worden.

TROTZDEM sind sie immer noch die besten Frende meines Sohnes, weil sie ja immer noch direkt bei uns wohnen, also ohne großartige Verabredungen spontanes Zusammen-spielen möglich ist. Sein Kiga-Freund, der mit in die Schule geht, wohnt dafür zu ungünstig und neue Freunde sind noch nicht aufgetaucht.

Der Vorteil ist natürlich, daß unser Kleiner jetzt den Großen im Kiga abgelöst hat und mein Kontakt zu den Müttern mweiterhin besteht.

Durch vorzeitige/verspätete Einschulungen werden aber Freundschaften NICHT beeinflußt, wenn sie stark genug sind.

Trini

PS: Beim Kleinen (07/2000) werde ich ganz bestimmt nicht nach den Freunden schauen, wenn ich mich entscheide.

 
2 Antworten:

Re: Kann-Kinder

Antwort von RenateK am 13.10.2003, 10:11 Uhr

Hallo Trini,
da hast Du sicher recht, das ist bei uns nicht anders, Urs beste Freundin, die bei uns nebenan wohnt, ist diesen Sommer in die Schule gekommen und sie hängen immer noch genauso aneinander. Was ich meinte ist was anderes. In der Kita vermisst Urs seine älteren Freunde (vor allem Freundinnen, er spielt eigentlich fast nur mit Mädchen) sehr und er leidet daher darunter, dass er noch nicht in die Schule kann, das ist ein Problem, das er von sich aus thematisiert und man muss ja irgendwie damit umgehen. Das wäre für mich aber auf jeden Fall kein Grund zu vorzeitigen Einschulung.
Gruß, Renate

Hallo Renate

Antwort von Trini am 14.10.2003, 7:50 Uhr

Dich habe ich in dem Fall auch gar nicht konkret gemeint.

Ich lese nur immer wieder das Argument, daß Kinder vorzeitig in die Schule sollen, weil der beste Freund/die beste Freundin auch in die Schule kommt.

Und nun vielleicht DOCH für Dich: Unsere Erzieherinnen legen ganz großen Wert darauf, daß die Kinder die Erfahrung machen, auch mal "Größter" (bzw. Großer) zu sein. Ind der Familie können sie diese Erfgahrung nämlich häufig NICHT sammeln, entweder, weil sie keine Geschwister haben und nur mit Erwachsenen zusammen sind, oder weil sie größere Geschwister haben. Und im Kiga ist ein "spätes" Kann-Kind (z.B. ein Dezemberkind) eben von der Hierarchie nicht bei den "Großen" zu finden. Für Urs ist es wohl am Anfang schwer, sich in der neuen Rolle als "Großer" zu finden. Niels hatte damals die größten Schwierigkeiten beim Rollenwechsel Kleines -> mittleres Kind. Da war die Eifersucht riiiiesig.

Trotz allem tendiere ich bei Sven aber schon zur vorzeitigen Einschulung (er ist ja nur 6 Tage nach dem Stichtag geboren). Aber wir haben ja noch zwei Jahre Zeit zum nachdenken.

Trini

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