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Geschrieben von marie-therese am 09.10.2003, 12:40 Uhr

Einschulung von Kannkind?

Hallo, ich würde gerne mal Eure Meinung zu diesem Thema hören. Ich bin irgendwie ziemlich verunsichert, was wir machen sollen. Mein Sohn hat am 13.08. Geburtstag, ist also ein Kannkind. Nun habe ich mit der Kindergärtnerin gesprochen, weil wir ihn gerne nächstes Jahr einschulen würden. (Er wäre dann auch schon 3 Jahre im KiGA gewesen). Die Erzieherin sagte aber, dass er emotional noch nicht schulfähig wäre. Im Klartext, wir haben momentan morgens ziemliche Trennungsprobleme. Er klammert sich an mir fest und will am liebsten wieder nach Hause gehen. Sobald ich weg bin, spielt er aber mit seinen Freunden und nachmittags beim Abholen ist das Alles wieder vergessen. Die Probleme gibt es auch erst, seit die neuen "kleinen" Kinder in der Gruppe sind und er sich halt nicht mehr so beachtet von den Erzieherinnen fühlt. Sie meinte auch, er würde mit seinen Freunden zuviel herumalbern (Babysprache und so was) und sie würden sich meistens nicht an Spielregeln halten. Also feinmotorisch (ausmalen, schneiden ...) usw. ist er echt fit. (Kennt fast alle Buchstaben, zählt bis 30...). Daher denke ich, dass ihm 1 Jahr KiGa zusätzlich dann doch zu langweilig wird. Aber da die Schulen sich natürlich bei den KiGas über die Kannkinder erkundigen, wird das wohl nicht so positiv ablaufen. Was ratet Ihr mir? Ich meine, 1 Jahr ist doch genug Zeit, um die endgültige "Schulfähigkeit" zu erreichen. Wer hat Erfahrung mit "vorzeitiger Einschulung"? Bitte viele Antworten, damit ich mich entscheiden kann. Die Zeit drängt!

Liebe Grüße

Marie-Therese

 
18 Antworten:

Re: Einschulung von Kannkind?

Antwort von RenateK am 09.10.2003, 12:44 Uhr

Hallo,
das kommt denke ich ganz auf das Kind an, aber beim Geburtstag im August hätte ich da wenig Bedenken, bei dem was Du so schreibst. Bei uns stellt sich die Frage nicht, da unser Sohn Ende Juni Geburtstag hat, aber ich denke, so wie er drauf ist (kann stockend lesen, zählen bis 20, Malen und Ausmalen ganz schlecht, aber da hat er ja noch Zeit), würde er in die Schule gehen, auch wenn er erst im September oder Oktober Geburtstag hätte. Er ist jetzt das 5. Jahr in der Kita und noch ein Jahr könnte ich ihn wohl kaum warten lassen. Außerdem ist bis nächsten Sommer ja noch viel Zeit.
Gruß, Renate

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Re: Einschulung von Kannkind?

Antwort von angi3 am 09.10.2003, 13:09 Uhr

Hallo
wir haben ein Oktober Kind vorher eingeschult, dies hat super geklappt. Sie ist jetzt Klasse 5.
Viele Grüße
Angi

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Re: Einschulung von Kannkind?

Antwort von Dorina am 09.10.2003, 13:34 Uhr

Hallo :o)

Wir haben unsere Tochter auch einschulen lassen, sie ist am 1.9. 6 geworden.

Anfangs hatte ich arge Bedenken, ob das wirklich richtig war. Kann man hier auch überall nachlesen ;o)

Inzwischen sind wir alle fest davon überzeugt, dass es gut so ist.

Ich muss aber dazu sagen, dass ich diese Beurteilung wirklich den Erzieherinnen, den Ärzten bei der Schuluntersuchung und der Schulleiterin überlassen habe. Denn ich hielt mich selbst nicht für objektiv genug, beurteilen zu können, ob Celina soweit ist. Klar kam sie mir immer ziemlich "weit" vor, aber ich kannte die Anforderungen ja auch nicht. Und wie sie sich im KiGa z.B. benommen hat, wusste ich ja auch nur von Erzählungen.

Bei Euch wirds doch auch noch Schuluntersuchungen geben, oder? Ich würde mir da einfach noch ne zweite Meinung einholen, das macht Dir die Entscheidung vielleicht leichter.

LG
Dorina

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Re: Einschulung von Kannkind?

Antwort von Tathogo am 09.10.2003, 13:58 Uhr

Hallo1

ich denke wenn dir die Erzieherinnen abraten(ich weiß nicht wies bei euch ist aber wir haben sehr viel Wert auf die Aussagen der Erzieherinnen gelegt) und wenn es so ist wie du schreibst(Trennungsangst,Babysprache usw) dann würde ich es nicht tun und ihn im Kiga lassen!Man kann sein Kind auch außerhalb des Kiga fördern,wenn man den Eindruck hat,daß der Kiga nicht mehr außreicht.
Was sagt er denn dazu?
Warum meinst du sei es denn gut ihn einzuschulen-außer das du denkst er könnte sich langweilen?
Buchstaben und Zahlen können reicht nicht,es muß eben die "soziale Reife "da sein.

Habt ihr so was wie eine Vorschule,wo er evtl hinkönnte?
Meine Tochter wird 6 im November und geht seit September in eine Eingangsstufe(das erste Schuljahr ist auf 2 Jahre gedehnt und nach den 2 Jahren ist sie in der 2.Klasse).
Das ist(für meine Tochter zB) optimal und erleichter den Übergang von Kiga ins "Schulleben".


LG
Tanja

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Re: Einschulung von Kannkind?

Antwort von Ebi-Mama am 09.10.2003, 14:03 Uhr

Wo wohnt Ihr denn? Wir haben unseren Sohn Geb. 14.Juli) auch früher einschulen lassen. Hier in Berlin muß man sein Kind aber schon Anfang November anmelden und Anfang Januar warv die schulärztliche Untersuchung. Die Ärztin war sich unsicher, da unser Sohn Sprechprobleme hatte (war in logop. Behandlung). Also lag die Entscheidung "bei der Schule". Anfang Mai hat er den Test and er Schule mit Bravour bestanden. Es hieß:"Wir sehen uns im August wieder". 2 Tage später rief die Schule dann an, dass ja noch die Kiga-Beurteilung fehle... Es stellte sich heraus, dass nicht die Schule, sondern der Schulrat (der das Kind nie gesehen hat) das letzte Wort hat.
Unsere Kita ist grundsätzlich gegen frühe Einschulung und dementsprechend war die Beurteilung.
Schließlich hat es doch geklappt. Ende Mai hatten wir dann das OK.
Langer Rede kurzer Sinn:
Unser Sohn hat sehr gelitten, dass er (obwohl Vorschulkind) nur "vielleicht Schulkind" war. Und das Vorschuljahr und die Vorfreude gehört zur Schulreife einfach dazu.
Erkundigt Euch vorher wie die Sachlage bei Euch ist.
Unser Sohn hat übrigens keine Probleme in der Schule, obwohl er vom Intellektuellen her eher etwas zurückhing. Und seine Sprachprobleme, die im Frühjahr einfach nicht besser werden wollten, sind innerhalb weniger Wochen wie weggeblasen gewesen.
Alles Gute bei Eurer Entscheidung
wünscht Urte

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Re: Einschulung von Kannkind?

Antwort von vaevik am 09.10.2003, 14:03 Uhr

Hallo,
was möchte dein Kind denn? Wenn er selber gehen will dann wird er sich in den Punkten bestimmt zusammenreißein und selber daran arbeiten das er in die Schule darf.
Mein Sohn ist vom 20.8 und dieses Jahr als kann - Kind eingeschult worden. Es klappt (bisher) sehr gut! Aber mein Kleiner wollte selber unbedingt zur Schule(Kunststück er war 3Jahre im Kiga und 10 Kinder aus seiner Kiga-Gruppe sind mit ihm in einer Klasse). Ich selber hätte ihn gerne noch ein Jahr im Kiga gelassen. Die Kleinen werden eh zu schnell groß :0(
Aber der Kindergarten, die Schulärzte und der Schulleiter hatten ihn für Schulfähig gehalten. Anscheinend hatten sie auch recht.

Der emotionale Bereich ist übrigens min. genauso wichtig als Kriterium zur Beurteilung wie die Feinmotorik und so!!! Das wird leider zu häufig unterschätzt.

Schau was dein Kind meint und was die "Fachleute" sagen. Das ist besser als ein böses erwachen.

Ich wünsche euch eine richtige Entscheidung
Vaevic

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Re: Einschulung von Kannkind?

Antwort von Ebi-Mama am 09.10.2003, 14:03 Uhr

Wo wohnt Ihr denn? Wir haben unseren Sohn Geb. 14.Juli) auch früher einschulen lassen. Hier in Berlin muß man sein Kind aber schon Anfang November anmelden und Anfang Januar warv die schulärztliche Untersuchung. Die Ärztin war sich unsicher, da unser Sohn Sprechprobleme hatte (war in logop. Behandlung). Also lag die Entscheidung "bei der Schule". Anfang Mai hat er den Test and er Schule mit Bravour bestanden. Es hieß:"Wir sehen uns im August wieder". 2 Tage später rief die Schule dann an, dass ja noch die Kiga-Beurteilung fehle... Es stellte sich heraus, dass nicht die Schule, sondern der Schulrat (der das Kind nie gesehen hat) das letzte Wort hat.
Unsere Kita ist grundsätzlich gegen frühe Einschulung und dementsprechend war die Beurteilung.
Schließlich hat es doch geklappt. Ende Mai hatten wir dann das OK.
Langer Rede kurzer Sinn:
Unser Sohn hat sehr gelitten, dass er (obwohl Vorschulkind) nur "vielleicht Schulkind" war. Und das Vorschuljahr und die Vorfreude gehört zur Schulreife einfach dazu.
Erkundigt Euch vorher wie die Sachlage bei Euch ist.
Unser Sohn hat übrigens keine Probleme in der Schule, obwohl er vom Intellektuellen her eher etwas zurückhing. Und seine Sprachprobleme, die im Frühjahr einfach nicht besser werden wollten, sind innerhalb weniger Wochen wie weggeblasen gewesen.
Alles Gute bei Eurer Entscheidung
wünscht Urte

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Uups, aus Versehen doppelt gesendet, o.T.

Antwort von Ebi-Mama am 09.10.2003, 14:05 Uhr

oT

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Re: Einschulung von Kannkind?

Antwort von marie-therese am 09.10.2003, 14:36 Uhr

Hallo Ebi-Mama, wir wohnen in NRW bei Köln. Das Problem ist bei uns ja, dass der KiGA meint, er wäre jetzt nicht so weit. Aber wenn er jetzt "Riesensprünge" in der Entwicklung macht, ärgern wir uns nächstes Jahr schwarz, wenn wir ihn nicht anmelden. Der Anmeldevorgang (ich glaube auch die Untersuchung) muss hier schon bis November abgeschlossen sein. Was hat die Schule denn zur Beurteilung des KiGa gesagt? Wie hoch wird die Meinung einer Erzieherin (die jetzt sowieso in Erziehungsurlaub geht) eingeschätzt?

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Re: Einschulung von Kannkind?

Antwort von marie-therese am 09.10.2003, 14:45 Uhr

Ja, ich finde auch, dass das nur ein Aussenstehender objektiv beurteilen kann. Für Mütter sind ihre Kinder ja sowieso immer die schlausten!? Aber ich habe da so meine Zweifel. Wie ich von anderen Eltern gehört habe, ist die Amtsärztin nämlich ein "alter Drache". Und wenn meinem Sohnemann die gute Frau unsympathisch ist, stellt er sich einfach stur und gibt keine Antworten mehr!? Ich bin mir halt einfach nicht sicher, ob ich ihn diesem Stress aussetzen soll, um dann am Ende doch zu hören, dass es nicht klappt. Andererseits wäre es zu ärgerlich, wenn er noch ein Jahr wartet und sich dann "zu Tode" langweilt. Das Leben ist schon hart und ungerecht. Aber ich hoffe, wir finden doch noch die richtige Entscheidung! Vielen Dank für die vielen Antworten!!!

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Re: Einschulung von Kannkind?

Antwort von RenateK am 09.10.2003, 14:52 Uhr

Hallo Marie-Therese,
ich würde ihn anmelden und die schulärztliche Untersuchung mitmachen. Ich denke allerdings ein schulreifes Kind sollte sich nicht stur stellen, nur weil ihm die Ärztin unsympathisch ist, das kann er ja bei einer Lehrerin auch nicht machen. Und das sollte einem fünfjährigen auch klar sein denke ich.
Gruß, Renate

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Re: Einschulung von Kannkind?

Antwort von Sylvia1 am 09.10.2003, 16:46 Uhr

Hallo Marie-Therese,
natürlich kommt es immer auf das Kind an, aber grundsätzlich finde ich es besser, lieber früher einzuschulen, wenn man die Wahl hat, als noch ein Jahr länger zu warten - wenn eben nicht wirklich schwerwiegende Gründe die in der Person des Kindes liegen, entgegensprechen.

Ich bin da etwas "vorgeschädigt", denn ich bin selber am 22.07. geboren und wurde erst mit vollen 7. Jahren eingeschult, weil mir meine Eltern das "eine Jahr Ferien noch schenken" wollten - ein Geschenk, für das ich meine Eltern während meines letzten Kindergartenjahres und auch während meiner ganzen Schulzeit verflucht habe! Denn ich war immer mit Abstand die Älteste und auch lange Größte (bis zum Ende des meines Längenwachstums, was bei mir mit 12 Jahren abgeschlossen war - heute bin ich eher klein ;-)) und wurde auch oft mit der Frage konfrontiert "Warum bist du denn mit x Jahren erst in der y. Klasse? Bist du sitzengeblieben???". Das war ja nicht so, und es nervte mich echt total. Ich wollte selber auch mit 6 Jahren schon in die Schule gehen, nur durfte ich nicht, und alle meine Freunde im Kiga kamen damals auch in die Schule, auch diejenigen, die noch einige Monate jünger als ich waren. Das letzte Jahr im Kiga war für mich sterbenslangweilig und ich kam mir da völlig fehl am Platze vor als altkluge Sechsjährige mit großem Interesse an Buchstaben, Lesen, Schreiben, Zahlen, Rechnen zwischen all den "Wickelkindern" - das waren für mich die neuen 3jährigen, die nachkamen.
Im Nachhinein haben es meine Eltern dann auch eingesehen, dass es besser für mich gewesen wäre, wenn ich mit 6 in die Schule gekommen wäre - aber das war dann eben zu spät für mich. Sie haben da übrigens auch auf so eine tolle ärztliche Empfehlung gehört, da ich zu dieser Zeit sehr dünn war - als ob die Schulreife mit dem Gewicht zusammen hängt. Aber früher war das eben so.

Ich habe mir jedenfalls damals und auch während meiner ganzen Schulzeit geschworen, sollte ich einmal ein Kind haben, dann würde dieses, wenn ich die Wahl hätte, immer eher früh zur Schule kommen, wenn nicht gerade sehr gravierende Gründe dagegen sprechen würden. Egal, was der Kindergarten dazu sagt. Nun hat es sich aber so ergeben, dass meine Tochter Ende Februar 1998 geboren ist und sie also nach derzeitiger Gesetzlage kein "Kannkind" sondern ein "Musskind" im kommenden Schuljahr ist. Wäre sie ein paar Monate älter, also von Mitte/Ende 1997, dann hätte ich sicher Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, damit sie dieses Jahr schon in die Schule kommt. Egal, was die Kita dazu sagt.

Aber da sie jetzt im Februar erst sechs wird, hat sich das für erledigt. Sie ist jetzt schon sehr lange in ihrer Kita (was ich auch nach wie vor richtig finde, sie ist auch in einer altersgemischten Gruppe, mit dieser Betreuungsform haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht) aber ich merke eben, dass sie doch langsam zu groß für die Kita wird und neue Herausforderungen sucht, mehr wissen und lernen will (obwohl sie in der Kita schon sehr viel geboten bekommt) und alles wie ein Schwamm aufsaugt. Sie interessiert sich auch schon seit längerem sehr für Buchstaben, Zahlen und alles was damit zusammenhängt. Und sie versäumt es jetzt auch bei keiner Gelegenheit, zu betonen, dass sie jetzt zu den Vorschulkindern gehört ;-)

Wie gesagt, es kommt natürlich - wie bei so vielen Entscheidungen - immer auf das jeweilige Kind an. Aber bei einem im August geborenen Kind würde ich auch eher denken, dass es mit 6 Jahren ganz gut in der Schule aufgehoben ist, wenn nichts Gravierendes dagegen spricht. Außerdem sind bis zur tatsächlichen Einschulung noch 10 - 11 Monate Zeit, da kann er sich noch viel weiter entwickeln. Ich würde das jetzt in Angriff nehmen.

Schöne Grüße
Sylvia

P.S. Übrigens "Baby" spielen die Kinder auch teilweise noch, wenn sie viel älter sind, auch mit Babysprache - und keine käme auf die Idee, das die dann nicht schulreif sind ...

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Wir haben das gleiche Problem - mal wieder ;-)

Antwort von Rike.p am 09.10.2003, 21:19 Uhr

unser Großer wollte eigentlich unbedingt schon letztes Jahr in die Schule, weil alle seine Freunde aus dem Kiga auch hinkamen -er ist im November geboren und hat motorische Probleme, deshalb auch Ergotherapie - und nachdem uns außer den Erzieherinnen (die bei uns leider PRINZIPIELL und IMMER gegen vorzeitige Einschulung sind - nervt mich total!) auch seine Ergotherapeutin und der Kinderarzt abgeraten haben, haben wir ihn dieses Jahr erst einschulen lassen. Nachträglich besehen denke ich, daß es auch nicht anders gelaufen wäre, wenn er ein Jahr früher in die Schule gekommen wäre - seine Motorik hat sich absolut nicht verbessert in diesem einen Jahr und seine soziale Reife - naja, eher verschlechtert, wenn ich mir seine Wutanfälle, wenn er etwas nicht kann, nicht gewinnt etc. so ansehe :-(((

Und jetzt habe ich eben in der Zeitung gelesen, daß jetzt die Anmeldetermine für nächstes Schuljahr sind - und da habe ich wieder ein Kann-Kind - ein ganz anderer Typ Kind, ein Kind, das ICH persönlich eher noch ein Jahr im Kindergarten lassen würde (kleiner Träumer, motorisch super fit, sprachlich nicht so doll (Logopädin), sehr klein für sein Alter...), aber diesmal meint mein Mann, er soll unbedingt in die Schule, weil er sonst wirklich fast sieben ist, bis er kommt (ist ein Septemberkind)...

Ich denke eigentlich, daß ich ihn mal anmelde - zurückziehen kann man diese Anmeldung ja wohl immer noch (wurde mir beim ersten von der Schule gesagt, aber den habe ich dann erst gar nicht angemeldet) - aber irgendwie bin ich mir auch soooo unsicher - und es kann einem wirklich keiner die Entscheidung abnehmen, es kommt so auf jedes einzelne Kind an...

LG
Rike

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Re: Einschulung von Kannkind?

Antwort von Ebi-Mama am 10.10.2003, 9:04 Uhr

Die Kiga-Beurteilung dient wohl mehr zur Unterstützung der eigenen Meinung der Schule. Es könnte ja sein, dass das Kind gerade einen besonders guten Tag erwischt hat, und sonst (oder auch auf längere Sicht) noch nicht so leistungsfähig ist.
Bei uns war es ein Sonderfall, dass wir die November-Beurteilung bekamen, als wir Knatsch im Kiga hatten. Dementsprechend hieß es "Verständigungsprobleme" statt Probleme mit der Aussprache. Die Rektorin meinte, eine so schlechte Beurteilung habe sie noch nie gesehen. Trotzdem hat sie sich weiter für uns eingesetzt.
Letztendlich war die Kiga-Beurteilung (wir bekamen dann eine neue, wesentlich neutrale im Stil von "bemüht sich") nicht entscheidend. Gesetzlich ist sie bei uns in Berlin auch nicht vorgesehen.
Erkundigt Euch, wieviel Entscheidungsgewalt Ihr Eltern habt. Dieses Gezerre bis in den Sommer hat unserem Sohn nicht gut getan.
Wichtig ist aber vor allem, ob Euer Sohn in die Schule will.
Alles Gute
Urte

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Re: Wir haben das gleiche Problem - mal wieder ;-)

Antwort von Stöppel am 10.10.2003, 12:43 Uhr

schwieriges Thema. Wir haben dieses Jahr unseren ältesten Sohn als Kann-Kind eingeschult (31.07. geb.). Wir haben uns auch viele, viele Gedanken gemacht, ob es die richtige Entscheidung sein wird. Bisher läuft es super in der Schule. Ich hätte mir auch nicht vorstellen können, ihn ein weiteres Jahr in den KiGa zu schicken. Das letzte halbe Jahr war schon schlimm; er wollte einfach nicht mehr. Wir hatten allerdings vom KiGa aus die Empfehlung für die Schule. Den Kinderarzt hatte ich auch mal angesprochen, er hatte aber eher eine grundsätzliche Abneigung gegen frühes Einschulen. Er hat uns nicht zu- aber auch nicht abgeraten. Wobei ich dazu sagen muss, dass er unseren Sohn nicht so gut kennt. Ausser den Vorsorgeuntersuchungen brauchten wir ihn so gut wie nie.
Ich würde es so machen: ihn im Vorschulprogramm des KiGas mitmachen lassen und auch in der Schule anmelden. Uns wurde bei der Anmeldung gesagt, dass wir diese noch bis zum Einschulungstermin zurücknehmen können. Du vergibst dir damit nichts, lässt ihm aber die MÖglichkeit offen, nächstes Jahr schon in die Schule zu gehen. Und wenn ihr im Sommer merkt, dass er doch noch nicht soweit ist, dann bleibt er eben nochmal ein Jahr im KiGa. Macht das Vorschulprogrammm eben doppelt mit. Was ich aber weniger schlimm finde, wie wenn er überhaupt nicht teilgenommen hätte.
Drücke euch die Daumen, dass ihr die für euch richtige Entscheidung trefft.

Liebe Grüsse
Stöppel

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Re: Einschulung von Kannkind?

Antwort von Tini03 am 10.10.2003, 16:45 Uhr

Liebe Marie-Therese,

wann ist denn bei euch Schulbeginn? August/September???

Ich bin selbst genau am Stichtag geboren (30.06.) und war zwar immer eine der Jüngsten, aber lieber das, als ewig "zu alt" zu sein. Die Schule hatte damals bei uns im August begonnen, also war ich auch schon 6 Jahre alt.

Mein Rat - jetzt als Lehrerin - lieber in die Schule schicken, wenn nicht superwichtige Gründe dagegen sprechen.
Ansonsten langweiligt sich das Kind ein Jahr lang im Kindergarten und dieses Jahr wird immer fehlen.

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Re: Wir haben das gleiche Problem - mal wieder ;-)

Antwort von marie-therese am 13.10.2003, 12:45 Uhr

Erst mal vielen Dank für die vielen Antworten. Ist das wirklich wahr, dass man die Anmeldung zurückziehen kann? Davon hat die Erzieherin nämlich nichts erzählt. Gibt es da Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern. Das Problem mit dem Vorschulprogramm ist, dass die Kann-Kinder bei uns in der KiTa erst mitmachen dürfen, wenn die Schule sie angenommen hat, um evtl. Frustrationen zu ersparen. Ich fände es auch nicht so schlimm, wenn er es doppelt macht, aber die KiGa-Leiterin meint, dass die Kinder dann total enttäuscht wären, wenn sie doch nicht in die Schule dürften. Und deshalb gibt es da auch keine Ausnahmen! Wir schwanken immer noch in unserer Entscheidung. Aber diese Woche ist ein Infonachmittag im KiGA mit der Schulleiterin, die alles über die Anforderungen an die "Schulfähigkeit" erklärt, hoffe ich. Vielleicht kommen wir dann ja eher zu einer Entscheidung! Liebe Grüße
Marie-Therese

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Re: Einschulung von Kannkind?

Antwort von marie-therese am 13.10.2003, 12:48 Uhr

Hallo, endlich mal die Meinung einer Lehrerin. Ich glaube, nächstes Jahr beginnt die Schule hier auch wieder im September. Dann wäre er sowieso 6. Ich glaube, er fände das nicht so toll, immer der Älteste zu sein. Als Lehrerin kannst Du mir vielleicht noch einen Rat geben. Er hat zur Zeit morgens richtige Trennungsprobleme und braucht immer eine Erzieherin die "mit ihm winkt". Gibt es solche Fälle auch noch in der Schule? Hast Du einen Rat, wie man ihm das ganze vereinfachen kann. Ich höre immer wieder von ihm, im KiGa wäre es zu langweilig? Aber eigentlich scheint er sich doch wohl zu fühlen.

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