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Geschrieben von Claudia B am 08.10.2003, 17:17 Uhr

Was für Konsequenzen gibt es bei nicht gemachten Hausaufgaben von der Lehrerin?

Hallo zusammen,

mich würde mal interessieren, wie Eure Lehrer das handhaben, wenn die Kinder keine HAs haben?
Ich habe nämlich festgestellt, dass dies bei uns scheinbar häufiger der Fall ist. Es sind immer wieder Kinder dabei, die ohne HAs in die Schule kommen (heute z. B. 7 Kinder von 24).

Nun hat die Lehrerin als Konsequenz, die weh tut, den Kindern erklärt: Wer seine HAs nicht hat, der darf nicht beim Sport mitmachen (haben wir 3 mal die Woche), sondern macht dort die HAs nach. Sie findet das besser, da es sowieso jeden Tag HAs gibt und zwar immer Rechnen, Schreiben und Lesen. Somit wäre das beim Nachholen schon ziemlich viel für die Kinder.

Nun hat sich wohl ein Vater darüber aufgeregt und sich direkt an die Schulleitung gewandt. Er hat weder mit uns als Elternbeirat, noch mit der Lehrerin direkt gesprochen.

Also, ich kann mir nicht helfen, aber dieses Verhalten finde ich höchst unpassend. Auf dem direkten Weg lässt sich sowas doch viel besser klären.

Was meint Ihr nun zu der Art und Weise, wie die Lehrerin die Kinder zu HAs erzieht? Würde mich echt interessieren.

LG
Claudia

 
9 Antworten:

Re: Was für Konsequenzen gibt es bei nicht gemachten Hausaufgaben von der Lehrerin?

Antwort von sandra mit celine & marcel am 08.10.2003, 17:23 Uhr

Hallo :-)

also bei uns ist es so, die Kids bekommen für fehlerfreie Hausaufgaben einen Zauberer und bei 10 Zauberern bekommen sie einen Hausaufgabengutschein. Abgeben müssen sie einen Zauberer wenn sie
beim Lesen nicht wissen wo sie sind, weil halt gequatscht wurde
bei fehlenden Hausaufgaben
bei nicht aufräumen der Hausschuhe
usw.

Frag nicht wie die Kids drauf aus sind, fehlerfreie Hausaufgaben zu haben und sich ärgern wenn sie einen Zauberer abgeben müssen, eben auch bei fehlenden Hausaufgaben.
Ich finde das super von unserer Lehrerin.

Liebe Grüße
Sandra

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Re: Was für Konsequenzen gibt es bei nicht gemachten Hausaufgaben von der Lehrerin?

Antwort von monika 77 am 08.10.2003, 18:05 Uhr

Hallo,
das mit der Sportstd. kenne ich auch. Allerdings hat die Lehrerin mit den "Maßnahmen" erst jetzt in der 2. Klasse angefangen.
Außerdem macht sie es jetzt so, das die kids Striche bekommen für nichtgemachte HA und bei 3 Strichen gibt`s einen Brief an die Eltern.
Seit dem klappt es komischerweise gut bei meiner Tochter.

lg monika

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Re: Was für Konsequenzen gibt es bei nicht gemachten Hausaufgaben von der Lehrerin?

Antwort von Trini am 08.10.2003, 21:53 Uhr

Bei meinem Sohn stand insgesamt zweimal im Heft "Das war Hausaufgabe" an der betreffenden Stelle. Er hatte es mir nicht vollständig gesagt, was er aufhat.

Und die haben wir dann am Hausaufgabenfreien Freitag nachgeholt.

Wenn Eure Lösung damals schon existiert hätte, Claudia, hätte ich wahrscheinlich NIE Hausaufgaben gemacht, weil ich es nämlich gar nicht mochte, mich im Sport zu blamieren.

Sport ist ein genauso wichtiges Fach, gerade bei der Gesundheits- (und Gewichts-) Situation der Kinder heutzutage.

Am Wochenende haben die Kinder sicher auch bei Euch keine Hausaufgaben. Dann ist die Zeit besser geeignet.

Trini

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Re: Was für Konsequenzen gibt es bei nicht gemachten Hausaufgaben von der Lehrerin?

Antwort von KirstinH am 09.10.2003, 8:45 Uhr

Hallo,

in Sebastian`s Klasse wird immer ein Stempel (jedesmal ein anderes Motiv) unter die gemachte Hausaufgabe gesetzt. Wenn die Hausaufgabe mal nicht gemacht ist, bekommt das entsprechende Kind keinen Stempel und muß die HG nacharbeiten.

VG

Kirstin mit Sebastian und Alexander

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Re: Was für Konsequenzen gibt es bei nicht gemachten Hausaufgaben von der Lehrerin?

Antwort von weebo am 09.10.2003, 8:59 Uhr

Hallo,

bei uns gibt es bei nicht gemachter Hausaufgabe einen Stempel, welchen die Eltern unterschreiben müssen.

Das mit dem Sport ausfallen und dafür Hausaufgaben nachmachen lassen, finde ich nicht gut. Viele Kinder sitzen zuhause nur in der Stube und der Sportunterricht ist so ziemlich die einzige Zeit, wo sie sich mal aktiv bewegen.

Gruss,
Christina :O)

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ICh finde es umöglich

Antwort von ninas59 am 09.10.2003, 9:17 Uhr

sich gleich an den Direktor zu wenden.

Er schadet seinem Kind. Kann der Trottel nicht mal erst mit der Lehrerin reden?

Naja jeder so wie er es mag.

Das mit dem Zaubererstempel hat mir am besten gefallen :-)

Bei uns wird es wie bei KirstinH gehandhabt

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Danke für Eure Antworten

Antwort von Claudia B am 09.10.2003, 22:35 Uhr

ja, es ist nicht so einfach mit diesen Konsequenzen.
Mein persönlicher Favorit sind auch die Zauberer von Sandra, die Idee ist einfach genial, ich werde mich mal mit den anderen Müttern bei unserem Stammtisch austauschen, wie die das so sehen. Dann könnte man das ja mal vorschlagen, denn so ganz glücklich bin ich auch nicht mit dem Sport-Ausfallen-Lassen.
Trotz allem finde ich es besser, als zu Hause nachmachen lassen. Denn unsere Kiddies haben schon relativ viel auf, da ist der Frust daheim beim Nachmachen schon echt enorm und der Geduldsfaden der Mütter wird auf eine harte Probe gestellt.

Nur mal zur Info, was wir so täglich aufhaben, auch Freitags (übrigens schreiben die Kinder nur in Schreibschrift, jeweils groß und klein):

- 1 DIN A 5 Seite im Elbi-Zahlenheft eine Zahl schreiben (z. B. die 6er).
- den Rand rund um eine A4 Seite mit dieser Zahl beschreiben
- meistens noch irgendetwas anmalen und einkleben für HUS
- mind. 3 Zeilen einen Buchstaben ins Häuschen-Heft schreiben (mittlerweile auch schon "Susi", "ui", "Suse"
- lesen
- das fertig machen, was in der Schule nicht gereicht hat (bei uns meistens nochmal 2 Zeilen schreiben)
- einmal pro Woche einen Buchstaben ausschneiden, anmalen und Dinge dazu ausschneiden, in denen der Buchstabe vorkommt und dann in ein A4-Heft kleben. Dann außenherum am Rand den Buchstaben im Wechsel groß- und klein schreiben

Wenn dann etwas fehlt und am nächsten Tag nachgemacht werden muss, dann ist das wirklich happig.

Ander Klassen haben nicht sooo viel auf, aber unsere Lehrerin setzt halt auf den Übungseffekt. Sie sagt, dass die Kinder sich am Anfang einfach noch total schwer tun mit den Schwüngen und dass aus ihrer Erfahrung da wirklich nur Üben, Üben, Üben hilft. Früher hätte sie das eher den Eltern überlassen, doch die Kinder sind williger, wenn es von der Lehrerin gefordert wird.
So ist das halt nun mal bei ihr und da ich sie für eine sehr kompetente Frau halte, die mit 47 Jahren schon seit 12 Jahren an unserer Schule unterrichtet, werde ich ihr einfach mal vertrauen. Zumal ich schon von Müttern der 3. und 4. Klassen angesprochen wurde, was wir für ein Glück mit unserer Lehrerin hätten. Muss wohl was dran sein, oder?

LG
Claudia

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BOAAAAAH!!!

Antwort von ninas59 am 10.10.2003, 10:09 Uhr

Happig. DAS IST VIEL ZU VIEL

Nina hat immer eine Seite in diesen Rechenheften auf,
oder sie muss lauter Zahlen (2 Zahlen ) je auf einer halben Seite um die vorgeschriebene schreiben, so oft sie will/kann und das noch wirr in allen Grössen.

ein Seite aus dem Mimiheft
oder
bei einem Gedicht den jeweiligen Buchstaben finden, ausmalen und darunter eine Zeile den Buchstaben gross, eine Zeile klein
oder
Lauter Gegenstände die diesen Buchstaben haben in einen Sack zeichnen.

Das reicht auch. WoE gibts keine Hausaufgaben

Warum macht ihr die vergessene Hausaufgabe nicht am WoE nach? da ist ein bisschen mehr Zeit

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Re: BOAAAAAH!!!

Antwort von Claudia B am 10.10.2003, 15:00 Uhr

Hallo Nina,

ja, wenig ist das wirklich nicht.

Am WoE HA nachmachen ist aber nicht, weil die Kinder sie am nächsten Tag zeigen sollen. Und ausserdem: stell Dir mal vor, Du vergisst montags und mittwochs etwas, dann ist das für alle -Eltern, Kind und Lehrer- chaotisch, am nächsten Montag das noch zu kontrollieren.

Heute kam meine Tochter übrigens mit der Mitteilung: Also, wir haben jetzt IMMER 3 HA auf: Lesen, Rechnen, Schreiben. Das sieht heute z. B. so aus:

- Mathe: 8er als Umrandung im A4-Heft
- Lesen: 4 sog. Treppenblöcke (Susi, Suse, Usu, Sisi)
- Deusch: Der Buchstabe S wird ausgeschnitten (groß und klein) und ins ABC-Heft geklebt, dann der Rand mit S und s beschrieben und dann die Gegenstände, die ein S enthalten, ausgeschnitten, ausgemalt und aufgeklebt.

So, das war die reine HA. Und dann noch:

- Fertig machen, was sie in der Schule nicht geschafft hat: 2 Reihen "S", 1/2 Reihe "s", 1/2 Reihe "Susi" im Häuschenheft
- HUS: Mit selbstklebendem Glanzpapier einen Apfel "kleben", d. h. rotes Papier in kleine Stücke reißen, befeuchten und auf Vorlage aufkleben (damit wurde auch in der Schule begonnen).

Da muss ich auch ehrlich sagen, da wird NICHT am nächsten Tag kontrolliert, ob das auch fertig gemacht wurde. Da werden nur die HAs kontrolliert, die anderen Sachen kann man zu gegebener Zeit nachmachen.

Ich habe jetzt auch gehört, dass die Kinder sich in der Schule noch nicht sooo konzentrieren, weil sie viel mit den Nachbarn schwätzen, bzw. sich eben leicht durch Geräusche ablenken lassen. Normalerweise sollten diese Aufgaben in der Schule schon fertig gemacht sein.

Nun hab ich halt auch eine kleine Trödlerin zu Hause, andere Kinder sind eben da fixer (hab ich erst diese Woche bei einer Freundin und einem Klassenkamerad gesehen, als die bei uns waren und wir gemeinsam HAs gemacht hatten).

Hmmm, ich lass meine Tochter halt, sofern es die Zeit erlaubt, die Sachen aus der Schule gern am selben Tag nachmachen. Wenn dann noch was zum Basteln ist, oder auch das Lesen, das machen wir auch schon mal kurz vor oder nach dem Abendessen. Aber Schreib- und Rechenaufgaben mach ich immer gleich am Nachmittag, das klappt bei uns einfach am besten.

EINEN positiven Nebeneffekt hat das Ganze zumindest bei uns schon gezeigt: Hatten wir vor 3 Tagen noch Krokodilstränen wegen dem kleinen s, so ist das heute nur noch Schnee von gestern, die s sind mittlerweile soooo schön geworden, und meiner Tochter fällt es auch jetzt schon sooo viel leichter, die Worte zusammen zu schreiben, dass es jetzt auch schon schneller geht, es wird nicht mehr mit so viel Anstrengung gearbeitet. Das zumindest merke ich jetzt.

Natürlich kann man das alles auch etwas langsamer angehen, und ich hätte mir diese Sache auch etwas "sanfter" gewünscht. Aber ich versuche halt, nun einen Vorteil darin zu sehen, dass ich durch diese massiven Übungen eben auch schnell einen Fortschritt erkennen kann, der wiederum meine Tochter total motiviert hat. Kein Piensen mehr, kein "Mama, ich kann das nicht". Hat auch was, oder?

Da ich es mir nicht aussuchen kann, nehm ich es einfach mal so hin und werde es über die nächsten Wochen beobachten, ob es bei dem Pensum bleibt, oder ob es sich noch steigert.

Wie gesagt, am Elternstammtisch werden wir mal darüber sprechen und dann höre ich ja, wie es anderen ergeht.

LG
Claudia

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