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1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von Trini am 02.10.2003, 11:15 Uhr

Jetzt haben wir DOCH die ersten Probleme!

"N, komm bitte zum Förderunterricht Mathematik"... stand gestern unter dem Herbstferienbrief von der Klassenlehrerin.

Dabei habe ich ernsthafte Mathe-Probleme bei der Hausaufgabenbetreuung noch nicht bemerkt. Und er hat eigentlich auch immer Sternchen, Herzchen und sowas im Heft.

Da zuckte innerlich schon die Hand zum Telefonhörer. Aber, ich habe es dann gelassen. Wenn es richtig brisant ist, will sich ja die Lehrerin melden.

Der Junior wußte nicht, wieviele Kinder da außer ihm antreten sollen. Vielleicht hat sie ja nur die rausgenommen, die einen Riesenvorsprung haben??? Bisher waren in der Förderstunde immer alle Kinder dabei.

Jetzt will Papa den Junior in den Ferien "drillen".

Trini

 
8 Antworten:

Re: Jetzt haben wir DOCH die ersten Probleme!

Antwort von colla am 02.10.2003, 11:56 Uhr

mach dir doch nicht soviele gedanken,die lehrerin macht sicherlich das richtige.bei uns ist es sogar ein förderunterricht,wo alle hingehen udn du wirst es nicht glauben,die kinder wollen das!obwohl es freiwillig ist.ich finds gut udn beschwere mich da nicht.
udn das mit dem drillen finde ich gar nicht gut,wenn das ernst sein woll was ihr da vorhabt.mensch die kleinen sind gerade mal ein paar wochen in der schule,die müssen das doch noch verarbeiten.

lg nicole

Mit dem Drillen, das ist ja auch nicht sooo ernst gemeint.

Antwort von Trini am 02.10.2003, 12:08 Uhr

Wir wollen nur einfach etwas mehr Mathe ins Leben "einstreuen" und z.B. abends mit ihm nochmal ein Spiel spielen (wo es einfach ums rechnen und zählen geht).

Beschweren wollte ich mich auch gar nicht, eher nachfragen, WO sein Problem liegt, damit wir schauen könne, wie ihm da zu helfen ist.

Trini

Re: Jetzt haben wir DOCH die ersten Probleme!

Antwort von monika 77 am 02.10.2003, 12:43 Uhr

Hallo,
das ist doch kein "Problem", wenn das Kind zum Förderunterricht geht.
Es wird doch dadurch gefördert, was doch nur gut ist.
Bei uns bekommen die kinder Stempel, wenn die HA gemacht sind, unabhängig davon, wie gut sie sind.

Und bevor wieder abgelästert wird: Meine Tochter war letztes Jahr im Sportförder und zum Schluß im Feinmotorik Förder.
Sowas müßt ihr ja lesen, das steigert ja euer EGO nicht?

lg monika

Ach was...

Antwort von ninas59 am 02.10.2003, 13:32 Uhr

Bei uns ist der Förderunterricht im Unterricht eingeflochten. Also wissen wir gar nicht ob und wann unsere Kind hingehen/müssen.
neulich hat mir die Mutter von Ninas Freundin schockiert berichtet, dass unsere Kinder wohl in den Förderunterricht mussten.

Mein Gott, die sind gerade mal 3 Wochen in der Schule. Da müssen erst einmal ALLE Kinder auf den gleichen Stand gebracht werden.

Wenn wir uns jetzt schon verrückt machen, wie soll das dann später ablaufen? Ich bin auch der Meinung, dass Nina gut in der Schule mitkommt, bei den Hausaufgaben hat sie keine Probleme, bekommt Sternchen und Bildchen.

Richtige Probleme zeichnen sich erst in 2-3 Jahren ab, denke ich mal.

LG Ninas

Bei uns ist der "Förderunterrichts" anders definiert

Antwort von Claudia B am 02.10.2003, 15:27 Uhr

Es werden in unserer Schule z. B. werden ALLE Kinder -eingeteilt in kleinere Gruppen- nacheinander in den Förderunterricht gebeten. Egal, ob die Kinder gut oder schlecht in dem Fach sind. Die Lehrerin kann sich so etwas intensiver mit den einzelnen Kindern beschäftigen und lernt sie auch etwas besser kennen. Das hat also bei uns mit der "Leistung" gar nichts zu tun, sondern ist eher eine schöne Gelegenheit, bei der Kinder und Lehrerin mal ein bisschen persönlicher miteinander umgehen können, als in der Klasse mit 25-30 anderen Kindern.

Und gerade DAS finde ich für die Erstklässler enorm wichtig. Immerhin ist das ganze Schulsystem so neu und so anders als ihr bisheriges Leben, da ist es doch prima, wenn die Lehrerin auch mal etwas mehr Zeit hat. Vielleicht taut dann das ein oder andere Kind etwas auf, vielleicht traut sich das ein oder andere Kind auch mal, etwas zu fragen, die Lehrerin hat Gelegenheit, die Stärken und Schwächen der Kinder besser zu erkennen und evtl. darauf einzugehen...

Also, sieh es positiv, es kann Deinem Sohn nur etwas nützen, ein Schaden ist es keinesfalls.

LG
Claudia

Re: Jetzt haben wir DOCH die ersten Probleme!

Antwort von Marion mit Flo & Nessi am 02.10.2003, 15:43 Uhr

Hallo

Bei uns gehen alle Kinder der 1. Klassen zum Förderunterricht und zwar für Deutsch und Mathe.
Das hat den einfachen Grund das sich die Lehrer besser um jedes einzelne Kind kümmern können und so auch besser merken wo die schwachstellen sind.
Ich sehe den Förderunterricht nicht als Problem sondern als Bereicherung

LG
Marion mit Flo & Nessi

Re: Jetzt haben wir DOCH die ersten Probleme!

Antwort von Pia02 am 02.10.2003, 19:51 Uhr

Sorry Trini, aber wenn ich dein posting lesen, kann ich nur den Kopf schütteln. DAS sind für die Probleme???

Was ist so schlimm am Förderunterricht?
Selbst wenn er Probleme hätte, dafür ist der Förderunterricht ja da, um das aufzufangen.

Die Ferien sind zum Ausspannen da und da ist jeder Drill, in welcher Form auch immer total überflüssig. Ein kleines Spielchen - ok - aber alles andere ist total übertrieben!!!!

Mir sind schon oft Eltern begegnet, die gleich Panik schieben, wenn ihr Kind mal nicht supersuper mit Sternchen ist. Sorry, aber mir wird bei dem Gedanken daran, welchen Druck diese Kinder zu Hause haben leicht schlecht. Damit meine ich nicht unbedingt dich, aber deine Äußerungen könnten durchaus so was vermuten lassen...

Petra

Was für eine Art Förderunterricht ist es denn?

Antwort von Benedikte am 04.10.2003, 22:29 Uhr

Also,
ich kann Deine Bedenken schon verstehen.Ich meine, natürlich weiss jeder, dass es gut ist, wenn Defizite frühzeitig erkannt werden und Kinder gefördert werden, aber trotzdem ist es schöner, wenn sie nicht " müssen". Mein Großer ist jetzt in der zweiten Klasse, und wenn Fördergruppen gebildet werden, kündigt die Lehrerein das bei den Elternabenden immer an und sagt dann, das würde sie den einzelne Eltern schriftlich mitteilen, das düfe sie aus Datenschutzgründen nicht vor der Klasse.Und dann schauen viele sich dann ganz betreten an, ob es sie erwischt hat. Aber zum einen, s.o., ist es besser, dass Kinder gefördert werden wenn es nötog ist und viele bleiben ja nicht dauerhaft im Förderunterricht. im übrigen hatte uns damals die Lehrerin gesagt, es gebe auch die Möglichkeit, besonders fitte und weit vorangeschrittene Kinder in einzelnen Gruppen individuell zu fördern, weil die mit dem allgemeinen Lerntempo unterfordert wären. Hat sie dann aber nicht, weil sie in erster Linie Defizite bekämpfen wollte. Und das war auch bitter nötig, denn nie sind die Unterscheide zwischen Kindern so groß, als wenn sie gerde in die Schule kommen. Ich wollte nie glauben, wie abhängig Schulleistungen vom Elternhaus gerade zu Beginn der Schulkarriere sind- bei uns gab es Kinder , die schon flüssig lesen konnten bis zu welchen, die kaum einen ganzen Satz sprechen konnten. Von daher, mache Dir keine Gedanken und gehe bei Gelegenheit mal locker bei der Lehrerin vorbei und frage, wieso er grfördert wird und wielange das dauern soll und so.

Benedikte

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