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Geschrieben von Acer am 23.11.2009, 14:19 Uhr

Einzelgänger

Mein Sohn hat mir erzählt, dass er die Pausen nicht so toll findet, sondern nur den Unterricht. ich hole aber fast jeden Tag einen zufriedenes Kind von der Schule ab. Ich hab heute mal mit seiner Lehrerin gesprochen und sie meinte, dass es schon sehr auffällt, dass er nicht so viel mit den anderen spielt. Er läuft wohl die meiste Zeit der Pause alleine über den Hof oder unterhält sich mit den Aufsichtspersonen. Sie meinte, wir sollen vielleicht ab und zu mal jemanden zu uns einladen und es ist auf keinen Fall so, dass die Kinder ihn ausgrenzen, sondern es geht alles von ihm aus.
Bin jetzt so ein wenig ratlos. So ist er eben, er ist schon mit 2 Jahren am liebsten auf Spielplätzen gewesen, wo keine anderen Kinder waren und wenn welche kamen wollte er gehen. Er mag diese Jungengespiele nicht wirklich.
Haben wir jetzt ein Problem oder nicht?

Die Lehrerin meinte, dass es eben doof ist, wenn die anderen Kinder denken, er wolle immer nur alleine spielen

Was soll ich machen?

 
4 Antworten:

Re: Einzelgänger

Antwort von liha am 23.11.2009, 14:32 Uhr

Nicht nur die anderen Kinder finden es doof, sondern er selbst findet es ja auch doof, sonst würde er ja nicht sagen, dass er die Pausen nicht mag.
Frag ihn doch einfach mal, ob er jemanden aus der Klasse mag und zum spielen einladen möchte.
Erzwingen kann man da nichts. Aber ein bisschen anstubsen schon.

Re: Einzelgänger

Antwort von JonasMa am 23.11.2009, 21:04 Uhr

Ich würde auch mal Deinen Sohn fragen, wen er gerne mal näher kennen lernen würde und das Kind dann mal einladen. Vielleicht mag er einfach nicht mit so vielen auf einmal spielen und ihm reicht ein Kind?
Oder vielleicht möchte ein Hobbie haben und darüber Freunde finden, Kinder, die die selben Interessen haben wie er?

Re: Einzelgänger - ähnliches Problem...

Antwort von ansaluli am 24.11.2009, 8:31 Uhr

Hallo,

mein Sohn macht mir ähnliche Sorgen. Er ist zwar eigentlich kontaktfreudig, tut sich aber trotzdem total schwer mit Verabredungen. In der Schule hat er zwar immer jemanden, mit dem er spielt, oft sind das aber von ihm aus auch nur Zweckgemeinschaften. Für nachmittags hat er nur einen alten Freund aus dem Kindergarten, mit dem trifft er sich 1- 2 x die Woche. Ansonsten spielt er mit seinem kleinen Bruder. Wenn ich frage, mit wem er mal spielen möchte, nennt er mir Jungs aus der 2. oder 3. Klasse, einer davon (der auch mal mit ihm im Kindergarten war), hat aber gesagt, dass er nicht mit ihm spielen will. Nun ist mein Sohn sehr traurig und meint, er hätte gar keine Freunde, hat sich jetzt aber schon wieder einen Zweitklässler rausgepickt, mit dem er in der Pause wohl auch ab und zu spielt, aber da kann ich nicht mal anrufen, weil er nichts weiß außer den Vornamen.

Und mit den Hobbys ist das bei uns auch so eine Sache, er geht zum Turnen, interessiert sich aber sonst nicht so recht für eine Einzelsportart und hat auch sonst keine speziellen Interessen. Er bewegt sich gern, ist gern draußen, aber richtige Hobbys hat er nicht. Und Ich will ihn auch nicht überall reinschubsehn, es muss ja schon von ihm kommen, sonst wird ihm das womöglich zu viel.

Ich habe ehrlich gesagt auch keine Ahnung, was man da machen kann. Wir haben hier noch 2 Jungs in der Nachbarschaft, mit denen will er aber nicht spielen - wie soll ich ihm da helfen, wenn er so wählerisch ist?

Vielleicht hat ja jemand noch Tipps???

LG, Anja

Hier schließe ich mich an...

Antwort von Millefleurs am 25.11.2009, 9:01 Uhr

Auch meine Tochter teilte mir heute morgen weinend mit, dass in der Schule niemand mit ihr spielen mag....

Wenn meine Tochter jedoch Klassenkameradinnen auf dem Spielplatz trifft, dann ist das Hallo groß und es wird sofort miteinander gespielt. In der Schule laufen angeblich alle vor ihr weg ?!

Dummerweise kann ich den Schulhof nicht einsehen, und Erwachsene - mit Ausnahme der Lehrkräfte - sind auf dem Schulgelände verboten. Somit kann ich nur mit den Informationen meiner Tochter leben.

Allerdings habe ich den Eindruck, dass sie sich auch schwer tut mit Verabredungen auf dem Pausenhof treffen. Auch scheint sie den falschen Kindern hinterher zu laufen.

Wie kann man den Kindern das Leben erleichtern, oder müssen sie da wirklich selbst durch? Ist das die Sozialisierung, die in der Schule stattfindet?

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