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Geschrieben von Fusel am 07.11.2005, 12:12 Uhrzurück

Fußball ?!?! :o)

Du nimmst jetzt nicht tatsächlich die Aufstellung von Fußballmannschaften als Unterscheidungsgrundlage daher?
Schwoba, willst da das ich vor Lachen kaputt gehe?!

Natürlich war Deutschland "zurückhaltender" in der Kolonialisierung. Nichtsdestotrotz habe ich auf verschiedenen Nachrichtenseiten (spiegel, n24) gelesen, das es eben auch willkommene ausländische Wirtschaftsflüchtlinge waren die vor 30 Jahren nach Frankreich einreisen durften um die unbeliebten Arbeiten zu machen. Und nun ist keine Arbeit mehr da und die Kinder der Gastarbeiter stehen mit heruntergelassenen Hosen da. Kommt einem doch bekannt vor, oder?
Auch wieder ein wunderbare Parallelität zwischen BRD/France. Es ist doch wurscht aus welchen Gründen Einwanderer kommen, sei es nun Kolonialisierung, Bedarf billiger Arbeitskräfte, weil UrUropa Deutscher war und man die Wählerstimme will.
Der einzige Vorteil vielleicht: Unsere ungeliebten Ausgestossenen sind immer noch in den Städten und wurden nicht *igitti* in die Vororte ausgelagert. So
ist Integration wenigstens auf den kleinsten Nenner möglich. Sollten die bescheidenen Bränden in Bremen und Berlin, ähnliche Hintergründe haben und sich ausweiten -was ich allerdings nicht annehme- wäre das wiederum von Nachteil. Dann hätte der deutsche Mittelstandsbürger den Brandherd im Vorgarten und mit einem einfachen Abschnipsen der Verkehrsleitungen von da nach dort wäre es nicht getan.

Fußball... Scherzkeks....

LG

fusel

*Zitier, Zitier*

Blogs:
"Warum haben wir die Wut?", fragt ein Beitrag "weil mein Vater vor 30 Jahren hergeholt wurde, um die Arbeit zu machen, die die Franzosen nicht machen wollten, er wurde in eine Sozialsiedlung gesteckt, aber er hat seinen Arsch bewegt und jetzt sind wir aus der Siedlung raus gekommen, aber all die anderen, die ihren Arsch nicht bewegt haben, die haben jetzt die Wut."
" http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,383602,00.html

Französische! Presse:
"In den Vorstädten zeigt sich das Versagen der Politik der letzten 40 Jahre. Auch wenn man dies nicht Krieg nennt, so steckt Frankreich tief im Morast seiner Widersprüche und Ungereimtheiten."

"Auch die besten Lösungen für soziale Problemviertel brauchen Zeit, um zu wirken. Und Wundermittel gibt es nicht."

""Seit den ersten Ausschreitungen im Minguettes-Viertel (bei Lyon), die mehr als 30 Jahre zurückliegen, haben die aufeinanderfolgenden Regierungen jeder Couleur nur an Antworten gebastelt, indem sie mal mit der Karotte lockten, dann wieder mit dem Stock drohten. Sie waren vor allem bemüht, die Flammen zu löschen und die Asche sorgfältig unter den Teppich zu kehren - wobei sie die Endreinigung den anderen überließen."
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,383620,00.html

Trabantenstänte:
"Seit fast 30 Jahren müht sich die französische Politik mit dem Problem der «banlieues» ab. In diesen rund um die Großstädte errichteten tristen Hochhausvierteln leben vor allem sozial schwache Familien und Einwanderer aus den ehemaligen nordafrikanischen Kolonien."
http://www.n24.de/politik/ausland/?a2005110312170757781

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