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Geschrieben von denny71 am 10.01.2010, 19:40 Uhr

trotz IQ 98 % Förderschule?

Hallo!
Ich bin im Moment völlig durch den Wind.Unser Sohn ist 11 Jahre und in der 5.Klasse.Er hat ADS und eine anerkannte RS.In der GS war er verhaltensauffällig,was sich jetzt mittlerweile gegeben hat.Leider kommt er mit dem Schulstoff der 5.Klasse nicht zurecht.Er ist noch auf dem Stand der GS.Er hat sich also noch kein bisschen weiterentwickelt.Dazu kommt das er noch seeeeeeeeeeeeeeeeeehr verspielt ist,er hat auch sehr grosse Konzentrationsprobleme,bekommt vom Unterricht so gut wie nix mit....Es wurden schon mehere IQ-Tests gemacht,alle im Durchschnitt von 98%.Also,ganz normal.Seine Klassenlehrerin ist der Meinung das er die falsche Schule bescht,er müsste auf die Förderschule.ABER:ich und auch die Kinderpsychologin sind der Meinung das er die 5.Klasse wiederholt,also zurückgestuft wird.Nur die Gesamtschule will das nicht.Hat hier jemand auch so ein (ähliches )Problem?Es ist ganz schön kompliziert und ich möchte ja auch nur das Beste für unsern Junior.Hat er überhaupt eine Chance mitder Förderschule?Kann man ev.auch wieder in die "normale"Schule zurück? LG Denny!^!

 
10 Antworten:

Re: trotz IQ 98 % Förderschule?

Antwort von reblaus am 10.01.2010, 19:46 Uhr

gibt es denn nicht die Möglichkeit eine andere Schule Schulform zu wählen. Also wenn es mit der Zurückstufung Probleme gibt, dann hätte ich Bedenken wie es ist wenn man sich als Eltern durchsetzt.....
daher würde ich versuchen eine andere "normale" Schule zu finden.
lG

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Re: trotz IQ 98 % Förderschule?

Antwort von denny71 am 10.01.2010, 19:55 Uhr

ja,aber hier im Umkreis gibt es leider nur Gesamtschule oder Förderschule.Wenn ich das Geld hätte,würde ich meinen Sohn auf die Privatschule schicken.
Unsere Tochter (15) wurde vor 1 Jahr aus gesundheitlichen Gründen zurückgestuft.Sie hat sehr gute Noten und könnte jetzt aufs Gym iwechsen.Allerdings hatte sie nie die Probleme die ihr Bruderl hat....lg

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Re: kleiner Nachtrag............

Antwort von denny71 am 10.01.2010, 20:09 Uhr

das habe ich doch glatt vergessen:bei den ganzen Tests ist noch rausekommen das er in Mathematik überdurchschnittlich ist.Aber( in (fast allen anderen )hängt er seinen Altersgenossen hinterher.

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welche Schule

Antwort von Caitryn am 10.01.2010, 20:26 Uhr

Hallo,

ich weiß nicht, ob ich Deine Antwort richtig verstanden habe, dass es keine weiteren Schulen in Eurer Umgebung als Förder- und Gesamtschule gibt?

Eigentlich hätte ich Dir geraten, mal zu schauen, ob eine "normale" Schule mit Halbtagsbetrieb vielleicht die Probleme lösen könnte. Oft habe ich erlebt, dass die Kinder, die besonders viel störten, mit dem Ganztagsbereich nicht zurecht kamen. Das meine ich nicht als Nichtleistung, sondern es gibt Kinder, die klarere Strukturen benötigen und gleichzeitig mehr Freiraum.

Ansonsten würde ich nicht einfach die Flinte ins Korn schmeißen. Was für eine Empfehlung hatte er denn, wie war er Deiner Meinung in den letzten Jahren? Wo liegen seine Probleme? Sind seine Probleme im Lernen angesiedelt, im Verhalten, Verständnis von Lernstoff ...? Das ist zunächst die wichtige Frage. Was ist die Ursache - dann eine Lösung finden (Schulwechsel, Wiederholung der Klasse, Einschalten von Sozialpädagogen, Schulleitung) Vielleicht lässt Du Dich auch mal von anderen Fachlehrern beraten.

Grüße Caitryn

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Re: kleiner Nachtrag............

Antwort von melli19 am 10.01.2010, 22:07 Uhr

bekommt er Ergotherapie
ist er in einer Psychomotorikgruppe
nimmt er Medis

Was habt ihr alles schon unternommen? Fördern ist ganz wichtig ich habe hier auch ein ADS Kind. Sie macht seit sie 5 Jahre alt ist Ergotherapie, mit 6 Jahren bekam sie Mph. und mit 7 Jahren haben wir mit der Psychomotorikgruppe angefangen.

Als 1. waren wir im SPZ und bei einer Kinderpsychologin dort wurde automatisch ein IQ Test gemacht dieser normal ausfiel.

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Re: Nein!!!

Antwort von Geburtstagsmama am 11.01.2010, 6:36 Uhr

Miene Tochter hat auch ADS mit enormer Konzentrationsstörung (Konzentrationsspanne 5 - 8 Minuten), aufgrund dessen einen relativ niedriegen IQ (der besteht auch 4 Werten und bei ihr ist der eine eben weit unterdurchschnittlich, was das ganze Ergebnis schlechter macht)

Ergo hat bei uns überhaupt nix geholfen, ebenso Medikamente. Jetzt bekommt sie Langzeittherapie (Verhaltenstherapie) und es scheint etwas besser zu klappen. Ergo mit Konzentrationstrainig hat 0 gebracht - sogar die Therapeutin musste es zugeben.

Mittlerweile geht sie auch in die 5 Klasse (Hauptschule, Ganztagesklasse). Ich vermute, dass bei deinem Sohn auch der Ansatz am Arbeitsverhalten als Schwerpunkt gelten sollte. Das ist der "Oberpunkt" bei unserer Therapie. Augrund der schlechten Konzentration kann bei ihr normale Abfolge von Aufgaben nicht erfolgen, weil sie sich nicht merken kann, was nacheinander kommt. Sie kommt in der Schule mit - manchmal besser, manchmal schlechter. Die Lehrerin weißt um ihr Problem und wir "arbeiten" alle zusammen - Schule, Therapeutin und ich. Das ist sehr wichtig, damit man hier nicht den Überblick verliert (so bin ich in der Regel alle 6 Wochen in der Sprechstunde). Meine Tochter kommt zum Ziel, auch wenn es sehr lange dauert. Sie wird immer länger brauchen um das zu erreichen, was ihre Klassenkameraden bereits können. Etwas mehr Zeit hat sie, aber natürlich auch nciht Ewigkeiten!

Uns wurde seitens sämtlicher Therpeuten die Förderschule immer abgeraten. Auch die Schulpsychologin sah es so. Sie hätte eine gute, durchschnittliche Intelligenz - wenn ihre Konzentration "funktionieren" würde. Es ist mühevoll, es ist sehr nervenaufreibend, aber es funktioniert. Anfangs hatte sie enorme Probleme mit dem Alltag der Ganztagesschule umzugehen. Mitterweile schafft sie es sehr gut (sogar den Montag, an dem sie bie 16.30 Uhr Unterricht hat). Anfangs schaffte sie nicht das Mittagessen, weil sie zu langsam war - mittlerweile schafft sie auch das und hat noch Zeit zum Spielen.

Nicht aufgeben! Vielleicht anderen Ansatz in der Therapie machen!

LG Violetta

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Förderschule ist nicht gleich "Behindertenschule"

Antwort von 3wildehühner am 11.01.2010, 8:54 Uhr

ich habe den eindruck, dass du gar nicht weißt, was förderschule bedeutet.

förderschule bedeutet eben nicht "schule für menschen mit niedrigen iq".

förderschule ist etwas ganz anderes-nämlich das, was der begriff auch sagt. dort werden die schüler, die defizite haben, gefördert.

es gibt ganz viele verschiedene arten von förderschulen-von den "klassischen" (also denen, dessen bild du ja auch im kopf zu haben scheinst) wie schulen für lernbehinderte oder schulen für geistig behinderte schüler über schulen für körperbehinderte bis zu schulen für kinder mit sozialen und emotionalen störungen. letztere förderschulform soll dein sohn vermutlich besuchen. die förderschulen haben kleine klassen und ausgebildete sonderpädagogen und arbeiten daran, dass die kinder so gefördert werden, dass sie wieder in die regelschule ´gehen können; oft sind diese schulen durchgangsschulen. aber auch die abschlüsse der sekundarstufe 1, die ja zentral geprüft werden und somit gleichwertig mit denen anderer schulformen sind, können dort erlangt werden.
hier mal eine guter, informativer ingternetauftritt einer solchen schule:
http://www.martin-luther-king-schule.de/index.php?page=wir-ueber-uns

ich finde den gedanken der gesamtschule, dass er auf einer förderschule besser auifgehoben sein könnte, also durchaus angemessen!
an den hiesigen gesamtschulen sind die klassen mit teilweise 31 kindern besetzt-wie soll da ein kind, dass ads hat und legasthenie und zudem ja scheinbar reifeverzögerung, aufgefangen und richtig gefördert werden? das führt doch zu frustration bis hin zu arbeitsverweigerung!

denk einmal darpüber nach und besuche zusammen mit deinem sohn die in frage kommende förderschule und lass ihn den unterricht mitmachen!!!!

wobei auch der an´trag auf sonderpädagogischen förderbedarf gestellt werden muss, damit er diese schulform überhaupt besuchen kann.

der sohn meiner freundin, der ebenfalls einen durchschnittlichen iq hat, besucht aufgrund seiner wahrnehmungsstörungen seit letztem sommer eine förderschule-er ist so aufgeblüht, hat so viel selbstbewusstsein getankt und eine rückschulung wird wahrscheinlich sein.

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Re: Förderschulen

Antwort von MamaMalZwei am 11.01.2010, 12:09 Uhr

Hallo, ich kann verstehen dass Du ein Problem mit der Förderschule hast. Aber der Satz "They never come back" ist einfach nicht richtig. Das Ziel dieser Schulen ist es, Kinder zurück in die Regelschule zu schicken.
Ich würde vielleicht nicht gerade die Schule für emotionale Entwicklung nehmen, dort sind wirklich sehr viele verhaltensauffällige Kinder.
Aber es gibt ja noch andere Förderschulen.
Du musst etwas machen, so wie es jetzt ist, kann es ja nicht bleiben.
Unser Sohn hatte emotional ähnliche Probleme wie Deiner, allerdings ist er sehr leistungsstark. Daher hat er eine Sozialtherapie gemacht bei einem Träger der Wohlfahrt. Nach einem Jahr war er so gefestigt, dass er nicht mehr wegen jeder Kleinigkeit ausflippte.
Es ist ja so, dass selbst in Realschulen heute Megaanforderungen an die Kinder gestellt werden. Bei uns fing in Klasse 5 das Aussortieren an und es ist noch nicht abgeschlossen.. Daher wäre es gut, wenn er lernt sich zurückzunehmen und ein Konzentrationstraining macht. LG

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Re: vielen Dank

Antwort von denny71 am 12.01.2010, 18:20 Uhr

...für eure zahlreichen Antworten! Ja,so wie es einige von euch beschrieben haben ist es.Mein Sohn hat auch eine sehr niedrige Hemmschwelle in Bezug auf Agressionen und Frustration.Auch kann er sehr schlecht mit Kritik umgehen und überschätzt sich sehr häufig.Eine Verhaltenstherapie haben wir 2 Jahre gemacht.Das hat ihm gutgetan und uns auch.Er stört nicht mehr den Unterricht und kann sich auch in den Pausen benehmen.Auch Ergo haben wir gemacht,leider gab es nur 10 Behandlungen,die Kinderpsychologin ist der Meinung sowas braucht er nicht .Auch die Therapeutin ist der Meinung er hat/hätte in dieser Beziehung"keine"Defizite.Medis haben seinem Magen geschadet,aber er konnte sich damit besser konzentrieren.Er muss jetzt erst mal zur Magenspiegelung und dann sehen wir weiter. Er braucht halt keine 100%,sondern 150%. Ich arbeite jetzt weniger und bin früher zuHause und dann machen wir ebend nochmal was für die Schule.Einen kleinen Erfolg hatten wir heute schon.....er hat im Englischtest eine gute 3 geschrieben.

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Mit den feinen Kräften im Menschen sensibel umgehen

Antwort von Franz Josef Neffe am 12.01.2010, 22:03 Uhr

Mit soviel Aufwand so wenig Ergebnis? In Deinen Berichten finde ich keinen Ansatz für eine präzise Bestimmung der Potentiale mit denen die LÖSUNG des Problem möglich sein kann. Da dreht sich alles nur um Schwächen, Defizite, Verkehrtes, Krankheit und Not. Die einzige, die die Seele nicht ganz verhungern lässt, scheinst Du zu sein.
Das Problem mag als FACHproblem ERSCHEINEN, aber es IST ein MENSCHLICHES Problem. Lösen können es nur die KRÄFTE; die Dein Kind dafür hat. Wie ist man mit diesen Talenten umgegangen? Wann hat jemand dem Gentlemantalent gesagt, dass es GUT ist??? Würdest Du alle glücklich machen wollen, dafür, dass sie Dir immerzu Deine Fehler unter die Nase reiben und vor Dir drüber sprechen, womit sie als nächstes versuchen wollen, Dich kleinzukriegen???
Wenn Du Dir nun Zeit nimmst und genau hinschaust und hinSPÜRST, wirst Du sehr sschnell wissen, welche Kräfte in Deinem Kind HUNGER leiden und was sie SATT und zufrieden und umgänglich macht. Sprich es ihnen zu und denk es ihnen zu! Wenn Du die Kräfte GUT behandelst - gezielt für ihre gute Entwicklung - tun sie bald alles für Dich. Der Ich-kann-Schule-Satz 2008 sagt das so: "Wenn ich deine Talente BESSER behandle als du, mögen sie mich und folgen mir lieber als dir." Kräfteverschleiß ist immer das Zeichen dafür, dass alle alles verkehrt machen. Die Kräfte sind schon da: in Seele, geist und Körper - und sie wollen niveauvoll behandelt werden nicht plump und grob sondern fein und achtsam. Ich freue mich auf Euren ERfolg.
Franz Josef Neffe

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