Chronisch kranke und behinderte Kinder

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Geschrieben von Minerva am 15.05.2003, 13:49 Uhr

Jetzt bin ich völlig verunsichert und @Minerva

Am besten ist, wenn du dein Kind einem Kinderchirurgen vorstellst (oft bieten Kliniken mit angeschlossener Kinderchirurgie ambulante Sprechstunden an).

Bei dem einem Jungen waren die Hoden bei der Geburt im Hodensack, verschwanden aber ungefähr zur U3 - der Kinderarzt und ein Kinderchirurg rieten zur sofortigen OP, ein anderer Kinderchirurg meinte, man könne noch abwarten. Mein Freundin entschied sich dann auch zum Abwarten und lies den Jungen erst mit 9 Monaten operieren, weil die Hoden immer noch nicht unten waren. Der eine Hoden lag im Leistenkanal und konnte im Hodensack fixiert werden, der andere war in der Bauchhöle und eben schon abgestorben.

Bei der anderen Freundin hatte der Sohn einen einseitgen Wasserbruch (praktisch ein Leistenbruch, durch den sich Gewebsflüssigkeit im Hodensack ablagert). Dieses Kind wurde schon mit 5 Monaten operiert, aber für den Hoden war nichts mehr zu machen.

Beide Frauen ärgern sich heute zu tode das Kind nicht umgehend operiert lassen zu haben.

Beide Kinder haben ihre OP gut weggesteckt, das ist wirklich keine große Sache und je kleiner das Kind ist um so weniger bekommen sie mit. In Kinderkliniken machen Anästhesisten den ganzen Tag nichts anderes als Kinder in Narkose zu legen und wenn es nicht wirklich sein muss, dann operiert niemand einen so kleinen Wurm.

Mach da lieber keine Experimente und warte vor allem nicht zu lange ab.

Minerva

 
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