Chronisch kranke und behinderte Kinder

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Geschrieben von elmo am 22.08.2003, 20:57 Uhr

@ Marie01

hallo,

du hast vielelicht einen grund wütend tzu sein, wenn ich das über dich geschrieben hätte, aber das habe ich nicht. und du kennst diese familie nicht, abe rich kenne sie. ziemlich gut. hilfe möchte dort keiner haben, auch auf direkte anfrage. es ist alles so ok wie es ist. "es geht nicht alles nur ums kind". das sind aussagen der eltern. ja bitte wie soll man da helfen???? und bitte ja ich weiß annährend wie das ist, denn ich habe vieles mitbekommen. zwar bin ich nicht die mutter, aber wenn ich es wäre, dann würde ich einfach hilfe annehmen.

und was das ewige ppflegegeld angeht. nichts für ungut, aber das mit dem kassieren meine ich genauso. meine cousine hatte auch mal vor JAHREN ein paar wenige anfälle. seit nunmehr 11 jahren ist genau gar nichts mehr, keine medikamente, keine therapie, keine orthopädischen hilfsmittel, keine besondere ernährung, nichts. bis vor zwei jahren lief sie auf stufe 2 und nun auf stufe 1. da erkläre mir wofür. sie geht in die 9 klasse, ist eine mittelmäßige schülerin, verreist in den ferien mit jugendlichen nach spanien und italien. bitte warum soll ich bei der erfahrung nicht auch von kassieren sprechen. die mutter meiner cousine hat nur das auftreten und was sie will das bekommt sie. und wennd as kind dazu zu zich ärzten schleppt, hauptsache das geld kommt. tut mir leid, aber das ist der fall.

sicher steht es vielen zu, ganz bestimmt ist es noch mehr wert, wenn eine mutter ihr kind tatsächlich rund um die uhr, oder auch nur den halben tag permanent begleiten muss. aber es tut mir leid, wenn ich sehe, das ein kind weder gefördert wird, ja sogar nach förderung schreit und wenn man aber nichts reinsteckt, dann ärgert mich das. ich kann einfach icht das geld kassieren und das kind ins zimemr stecken und gut. denn umziehen, baden, zähneputzen (ok das windeln fällt weg) muss man auch bei einem gesunden in dem alter noch.

sorry, aber du bist nicht dabei, du siehst nicht wie das abgeht. wenn es mal eine phase ist, ok, aber wennich sehe der junge hat mit drei jahren interesse in die sandkiste zu krabbeln, ja warum lasse ich ihn dann icht, wennich nur EINEN METER davon weg sitze und qualme???? nein, der junge MUSS neben der bank sitzen und hat GAR NICHTS zum beschäftigen. da fehlt mir jedes verständnis.

mehr wie hilfe anbieten kann man nicht, aber wenn es nicht angenommen wird dann habe ich ein problem damit wenn die kinder nicht gefördert werden. das gilt nicht nur behinderte kinder, sondern für alle kinder.

also bitte fühle dich nicht angegriffen, denn deine situation kenne ich nicht und aus der ferne würde ich mir auch kein urteil erlauben. aber in einer persönlichen sache ist das was anderes.

lg
elmo

 
1 Antwort:

Re: @ Marie01

Antwort von sabrinau am 23.08.2003, 15:20 Uhr

Hallo elmo!

Leider verhält es sich mit dem Pflegegeld ähnlich wie mit der Sozialhilfe: Es gibt Leute, die sich auf Kosten der Allgemeinheit ein feines Leben machen und keine Lust zum Arbeiten haben und dafür auch noch vom Staat unterstützt werden. Und es gibt Leute, denen Gelder verweigert werden, obwohl sie finanzielle Hilfe bitter nötig hätten. Das ist in der Tat ungerecht.
Zum Pflegegeld: Es gibt tatsächlich Familien mit schwerbehinderten Kindern, die keine Pflegestufe bekommen, weil sie schlicht keine Zeit für die Beantragung haben. Sie sind derart überlastet, dass sie den nötigen Papierkram nicht veranlassen können und folglich keine Pflegestufe bekommen.
Mein Sohn kann mit knapp zwei Jahren weder laufen, sprechen noch robben oder krabbeln. Wir bekommen die Pflegestufe 1 für ihn. Da er gut isst, trinkt und schläft und auch kaum krank ist, hielt ich diese Pflegestufe bislang für angemessen. Nun habe ich die Bekanntschaft von Eltern gemacht, deren zweijährige Kinder nur leichte Entwicklungsstörungen haben. Sie sagen "Mama", können laufen und haben bis auf einige motorische Probleme keine Schwierigkeiten. Auch diese Kinder bekommen Pflegestufe 1. Jetzt werde ich natürlich dafür sorgen, dass unser Sohn, den ich für ungleich schwerer behindert halte, die Pflegestufe 2 bekommt. Leider hängt die Genehmigung der Pflegestufe allein vom zuständigen Sachbearbeiter ab und wie der gerade mal so gelaunt ist... So kann es durchaus vorkommen, dass tatsächlich behinderte Kinder leer ausgehen, während nur leicht behinderte Kinder eine Pflegestufe bekommen. Das ist leider so und natürlich ein Skandal. Aber ist nicht alles, was momentan in Sachen Sozialversicherung passiert nicht ein Skandal und himmelschreiend ungerecht?
Was den kleinen, behinderten Jungen angeht: Es gibt überall Familien, in denen Kinder - ob nun behindert oder nicht behindert - vernachlässigt werden und niemand Lust hat, sie zu fördern oder sich mit ihnen zu beschäftigen. Bei Familien mit einem behinderten Kind wird halt nur genauer hingeschaut.
Dagegen wirst du wohl nicht viel machen können.

Gruß,
Sabrina

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