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Geschrieben von Mala28 am 14.11.2019, 12:17 Uhr

Schuldruck

Hallo Ihr Lieben,

mein Kind 9 besucht die Grundschule. Bald gibt es die Empfehlung für die weiterführenden Schule.
Unser Kind war immer gut in der Schule. Seit der 4 Klasse macht er sich so einen Druck. In der Klasse geht es allgemein nur ums Gymnasium.
Er hat vorher immer 1 und 2 geschrieben.
Jetzt hat er die ersten Klassenatbeiten in Mathe und Deutsch verhauen mit Note 4. Was überhaupt nicht zu ihn passt. Morgens hat er immer Bauchschmerzen. Von uns gibt es überhaupt kein Druck. Es ist immer nur Thema in der Klasse unter den Kindern. Bald ist auch Elternsprechtag da werden wir es auch ansprechen.
Habt ihr Ideen wie man ihm den Druck wegnehmen kann? Mir tut es einfach nur leid.

 
13 Antworten:

Re: Notendruck stammt nicht vom Kind selbst...

Antwort von Bela66 am 14.11.2019, 12:44 Uhr

Hallo,

ich wollte meinen Kindern auch nie Druck machen, aber man lügt sich selbst etwas in die Tasche, wenn man glaubt, das Kind selbst mache sich den Druck. Dein Sohn hat natürlich längst kapiert, dass das Gymnasium als die erstrebenswerteste Schulform gilt. Das weiß er von seinen Mitschülern, Lehrern und vermutlich auch von Euch Eltern. Denn ganz sicher ist es Euch keineswegs völlig egal, auf welche Schulform er wechseln wird. Und das spürt er.

Um unterschwelligen Druck aufzubauen, reicht es schon, wenn man als Eltern sagt: "Super, eine Eins! Das hat du toll gemacht!" (denn dann weiß das Kind: Wenn man eine Eins hat, wird man ganz besonders gelobt = geliebt). Oder wenn man sogar nur sagt: "Eine Vier? Oh, das ist nicht so schlimm! Woran hat's denn gelegen?" Das klingt wahnsinnig entspannt, in Wirklichkeit merkt das Kind: Das war jetzt nichts. Sonst müsste Mama nicht sagen, dass es nicht schlimm ist...

Wenn man das klarer sieht, ist es ein erster Schritt, um dem eigenen Kind wirklich zu helfen. Weil man dann ehrlicher sein kann - mit seinem Kind und auch mit sich selbst. Du darfst Deinen Sohn fragen: "Möchtest du denn gern aufs Gymnasium? Ich kann das verstehen, ich fände das nicht verkehrt, weil du neugierig und klug bist. Es muss aber nicht sein. Das Wichtigste ist, dass du nette Mitschüler hast, dass du dich wohlfühlst, keinen Stress hast und gern dort hingehst."

Klar stellt das den Druck nicht ganz ab, aber es relativiert ihn etwas. Und das Zweite, was Du tun kannst und was noch wichtiger ist: Übe mit ihm! Eine Vier zeigt nur, dass er etwas mehr Training braucht in Deutsch und in Mathe. Wir haben im 4. Schuljahr mit unseren Kindern auch (phasenweise) die Hauptfächer ein bissl üben müssen. Das lohnt sich, die Noten werden dann schnell wieder gut - vor allem, da Dein Sohn ja grundsätzlich ein begabter Schüler ist.

Versuche vielleicht ein bisschen Akzeptanz. Ja, Leistungsdruck existiert, Du kannst ihn nicht ganz wegmachen. Wir Eltern sind Teil dieses Drucks. Und das ist vielleicht auch nicht so wahnsinnig schlimm, wie wir glauben. Ein bisschen Druck (wenn er nicht ausartet) gehört dazu, um ein Kind fit für das Leben im 21. Jahrhundert zu machen. Wir leben eben nicht in einem Erdloch in der Steppe, sondern die Anforderungen heute sind hoch - dafür aber ist auch unser Lebensstandard hoch.

Es ist also eine Illusion, den Druck ganz wegmachen zu wollen, aber Du kannst ihn lindern: Indem Du Deinem Sohn Gelassenheit vermittelst und Zuversicht in seine Fähigkeiten. Indem Du ihn viel lobst für Dinge, die nichts mit Schule zu tun haben: wenn er eine gute Idee hat. Wenn er einem anderen Kind hilft. Wenn er im Haushalt eine feste Aufgabe hat. Wenn er etwas lustiges sagt, usw.

Gegen die Bauchweh hilft übrigens ein "Liebhabe-Placebo", wie ich es nenne, sehr gut: Kaufe ein reines Naturöl, das gut duftet. Und sage Deinem Sohn, es sei ein Bauchöl aus der Apotheke gegen Schmerzen. Dann reibst Du seinen Bauch sanft damit ein und sagst: "Damit gehen die Bauchweh inh. von einer Stunde weg." Die kleine Massage plus die Extraportion Liebe von Mama entspannen den Bauch schnell, es funktioniert tatsächlich.

Alternativ kannst Du auch Baldriantropfen (ohne Alkohol) kaufen und sagen: Das ist Bauchweh-Medizin, ich habe sie in der Apotheke empfohlen bekommen. Damit gehen Bauchschmerzen nach spätestens einer Stunde weg." Ich habe solche "Spezialmittel aus Mamas Hausapotheke" auch bei meinen Kindern verwendet, und gerade diese typischen, psychosomatischen Schul-Bauchweh sprechen sehr gut darauf.

LG

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Re: Schuldruck

Antwort von cube am 14.11.2019, 13:37 Uhr

Naja, man kann auch schlecht zu allen Noten nur sagen "ahja, ok". Das Druck schon durch eine Äußerung wie "toll! Eine 1 ist ja super" entsteht halte ich für übertrieben. Denn tatsächlich ist eine 1 Super und das darf ich ganz sicher auch lobend erwähnen :-)
Und wenn es eine 4 ist und ich das mit "kann passieren, ist aber nicht so schlimm" kommentiere, ist das denke ich auch völlig normal.

Aber davon ab stimme ich der Vorrednerin zu: der Druck entsteht sozusagen durch die Kummulation der verschiedenen Parteien. Die Lehrer, die vermitteln/erklären, das man für´s Gym eben einen Schnitt von x benötigt. Die Mitschüler, die alle "natürlich" auf´s Gym gehen und sicher auch unbewusst zu Hause. Denn ich nehme an, durch seine bisher guten Noten war für euch auch klar, das er auf´s Gym gehen wird und ihr werdet vermutlich darüber auch so gesprochen haben.
Tatsächlich ist das aber alles eben auch normal. Warum solltet ihr nicht über das Gym reden, wenn die Noten so klar dafür sprechen?
Ich denke die Frage ist eher, wie hoch wird der Druck in der Klasse aufgebaut. Sei es durch Lehrer, die immer wieder darauf hinweisen, dass es jetzt um die Wurst geht oder eben auch den Mitschülern, die fragen, welche Note geschrieben wurde und Kommentare ala "und, schaffst du es denn damit noch auf´s Gym" etc machen.
Ich würde die KL mal befragen, wie euer Kind im Unterricht wirkt, ob es evt. andere Gründe gibt. Bauchschmerzen und abfallende Noten müssen nicht zwangsläufig mit dem anstehenden Schulwechsel zu tun haben.

Davon ab: Note 4 ist ausreichend. "verhauen" ist für mich eine 5. Eine 4 kann jeder mal schreiben, egal wie gut sonst, weil einfach das Thema gerade genau das ist, was einem nicht so liegt. Und die nächste Arbeit ist dann wieder "Normal".

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Re: Schuldruck / Nachtrag - Frage

Antwort von cube am 14.11.2019, 13:58 Uhr

Wie hat er denn selbst die Noten empfunden?
War er sehr enttäuscht oder mehr verärgert?

Denn auch hier meine ich, das die Noten nicht zwingend mit den Bauchschmerzen zu tun haben müssen. Kann natürlich sein - kann aber auch sein, dass er gerade Schule einfach generell doof findet oder Ärger mit Freunden hat - und die Noten eben einfach so mal entstanden sind. Weil blödes Thema/schlechter Tag.

Ich würde ihn auch mal ganz allgemein fragen, wie es ihm gerade geht, worüber er sich Gedanken macht etc.
Du schreibst nämlich zB gar nicht, dass er selbst von dem Druck redet oder sich beschwert, wie schwer gerade alles ist. Auch nichts davon, dass er zB nicht zur Schule will oder ob für ihn das Thema Gym wirklich ein Thema ist und entsprechend zu Hause von IHM angesprochen wird.

Deswegen fällt es mir gerade etwas schwerer, zwischen Bauchweh, mal ne schlechtere Note schreiben gleich eine Verbindung zu "das ist der Druck wegen der weiterführenden Schule" als Grund zu sehen.

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Re: Schuldruck / Nachtrag - Frage

Antwort von Mala28 am 14.11.2019, 15:07 Uhr

Die KL meinte mal sie würde nicht den Druck machen. Am Elternabend hat sie nur vom Gym. geredet. Ich denke viel kommt von ihr. Und durch Mitschüler.
Wir haben in unserem Kind gesagt, dass es nicht schlimm ist wenn man nicht auf dem Gymnasium ist. Denn es gibt auch die Realschule oder die Gesamtschulen, wo man auch Schulabschlüsse machen kann und später viele Möglichkeiten für Abi, Ausbildung etc. hat.
Thema Bauchweh:
Ich hab Bauchweh, ich möchte aufs Gymnasium. Vor den Klassenarbeiten erbrechen. Vorher nie. Erst seitdem es in der Klasse um die weiterführenden Schulen geht. Die anderen Schulen sind Schulen für Dumme.
Solche Sachen gehen in der Schule rum.
An sich fallen ihm Lerninhalte nicht schwer. Hausaufgaben etc. macht er selbständig. Er geht gerne zur Schule.

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Re: Schuldruck

Antwort von Carmar am 14.11.2019, 19:04 Uhr

Weiß er, dass er auch noch später von einer anderen Schulform aufs Gymnasium wechseln könnte? Wenn nicht, dann sag ihm das.

Braucht er für seine aktuellen Berufswünsche das Abitur? Dann stelle mit ihm zusammen die für diese Berufe nötigen Eigenschaften heraus und besprecht, was er davon erfüllt (das wird ja einiges sein). Besprecht vielleicht auch verwandte Ausbildungsberufe zu den Studiengängen.

Alles nur kurz und knapp.


Wenn er am Tag der Klassenarbeit kotzt: Frag ihn, ob er zuhause bleiben möchte. Wenn er möchte, lass ihn zuhause.
Die meisten Eltern schicken ihre Kinder los. Das ist Druck.

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Re: Schuldruck

Antwort von Mala28 am 14.11.2019, 22:22 Uhr

Ja, weiß er. Ich bin selbst Lehrerin nur nicht für die Grundschule. Mir macht es auch Sorgen dass er kotzt und das nur wegen dieser Empfehlung.

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Re: Schuldruck

Antwort von Carmar am 14.11.2019, 23:23 Uhr

Jetzt wäre interessant zu wissen, auf welcher Schulform du tätig bist....

Hast du jemanden, der im Ernstfall das Kind beaufsichtigen würde (wenn es auf Nachfrage zuhause bleiben möchte)?

Meine Tochter sagt immer wieder mal, dass sie nicht zur Schule möchte. Vor Klassenarbeiten ist es auch so. Ich frage tatsächlich immer, ob sie zuhause bleiben möchte. Ich sage sogar: Bleib zuhause! (freundlicher Ton)

Sie ist an solchen Tagen noch nie(!) zuhause geblieben, aber sie geht immer mit dem Gefühl, zur Schule gehen zu wollen.

Meine Tochter ist allerdings inzwischen 14 (9. Klasse Gym mit guten Noten).
In Phasen, in denen sie durchweg gute Noten schreibt ist das "Nicht-Wollen" ausgeprägter, als wenn da mal eine "schlechte" Note geschrieben wurde. Dann ist sie total entspannt. Die Kinder müssen erst mal erleben, dass nach schlechten Noten auch wieder gute Noten kommen können.

Isst er morgens noch ganz entspannt und erbricht dann?
Vielleicht das Essen reduzieren und dem Kind sagen, die Brotdose bei der Arbeit auf dem Tisch zu stellen (wenn das erlaubt ist; hier ist es erlaubt). Meine Tochter bekommt zuhause dann keinen Bissen runter. Erst nach der halbstündigen Busfahrt, auf dem Schulhof.

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Re: Schuldruck / Nachtrag - Frage

Antwort von Carmar am 14.11.2019, 23:39 Uhr

Oh ja, daran kann es liegen.

Meine Tochter hatte eine Grundschullehrerin, die den angehenden Gymnasiasten (was ihrer Meinung nach einer werden würde) immer mehr Hausaufgaben aufgegeben hat. Teilweise pro Fach Deutsch/Mathe je eine Stunde.
Begründet wurde das damit, dass die Kinder am Gymnasium mehr schaffen müssen und das schon mal üben sollten. Als Vorbereitung für das Abitur.

Es wurde auch von "schlechten" und "guten" Schülern gesprochen.

Ich kann mich noch an eine Wortmeldung bei einem Elternabend an der Grundschule erinnern:
Die Mutter einer angehenden Gesamtschul-Tochter hat sich mal beschwert, warum immer das Gymnasium erwähnt würde. Ihre Tochter würde auch das Abitur als Ziel haben. Die müsste dann doch eigentlich auch mehr Aufgaben/Hausaufgabenzeit bekommen. Warum da ein Unterschied gemacht würde. Die Lehrerin hatte darauf keine Antwort. Man merkte ihr an, dass sie mehr vom Gymnasium hielt.


Und wer hätte es gedacht, die Hausaufgaben am Gymnasium dauern nicht annähernd so lange wie diese Grundschulhausaufgaben. Das war unnötige Quälerei. Und machte vielleicht Angst.

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Re: Schuldruck

Antwort von Häsle am 14.11.2019, 23:55 Uhr

Haben die Lehrer den Kindern denn schon mal das durchlässige Schulsystem erklärt? Hier wurden die Schüler dabei komplett außen vor gelassen, nur für die Eltern gab es Infoabende.
Ein Segen war aber der Lehrer meiner Tochter in der 4. Klasse. Er war selber nie auf dem Gymnasium gewesen und hat mit den Kindern ganz offen darüber geredet, was alles möglich ist, und auch zwischendurch viel über alle möglichen Berufe erzählt.
In einem Bundesland, in dem ein 3er-Schnitt nur für die "Deppenschule" (O-Ton von Mitschülern in der 3. Klasse) reicht, muss man offen mit dem Thema umgehen. Der Druck ist da, egal ob er von den Eltern oder den Mitschülern ausgeht.

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Re: Schuldruck

Antwort von wowugi80 am 15.11.2019, 8:35 Uhr

Oh wie furchtbar! Das ist der Grund, warum ich finde, Kinder sollten so wie in den skandinavischen Ländern viel länger miteinander unterrichtet werden. Diese früher Selektion hat eine solche Auswirkungen auf Kinderseelen, ich kann das gar nicht gut aushalten.
Ich weiß auch, dass der Druck nicht unbedingt von zu Hause kommen muss. Niemand hat sich damals so viel Druck gemacht wie ich. Meinen ersten Nervenzusammenbruch hatte ich mit zwölf... ich habe dann übrigens auf eine ganz unglaublich großartige Gesamtschule gewechselt, auf der ich auch mein Abitur gemacht habe. Sehr gut übrigens, studiert habe ich auch. In meinem Jahrgang finden sich eine Menge Mediziner, Juristen, Architekten etc., wie auch Erzieher, Gärtner oder Tischler. Es ist ja ein absoluter Trugschluss unserer Gesellschaft, dass nur akademische Berufe etwas wert sind. Ich finde es unheimlich wichtig, den Kindern zu vermitteln, dass ein Klempner genauso wichtig ist wie ein Zahnarzt. Wenn die Kinder noch ganz klein sind, sind sie von den handwerklichen Berufen so begeistert. Und irgendwann vermittelt ihnen unsere Gesellschaft, dass das Berufe sind, die in keine Anerkennung finden. Man ist nichts wert ohne Abitur, man ist nichts wert, ohne Studium und wer sein Abitur nicht schafft, der kann ja auch gleich Müllmann werden
Vielleicht hilft es, wenn ihr euch mal gemeinsam eine gute Gesamtschule in eurer Gegend anschaut. Dann ist das für ihn nicht mehr so abstrakt. Oft ist die Angst vor dem Unbekannten ja am größten. Wenn er dort die Schüler und Lehrer einmal sieht und feststellt, dass das ganz normale Kinder und Erwachsene sind und man an dieser Schule sein Abitur wie jeden anderen Abschluss auch machen kann, vielleicht verliert das Gespenst dann seinen Schrecken.

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Re: Schuldruck

Antwort von niccolleen am 15.11.2019, 8:43 Uhr

Vielleicht macht es einen Unterschied, ob man etwas in der Art sagt oder rueberbringt wie: "Super, ein Einser, das ist sehr gut!" oder "Jö, das freut mich fuer dich!" oder "Da freu ich mit mit dir" oder in der Art halt.

Sicher machen Noten Druck. Es gibt ja auch Schulen ohne Noten, wo die Kinder groesstenteils genauso gymnasiumfit werden, Waldorfschule zum Beispiel. Klar geht da eher die gehobene Bildungsschicht hin, wo die Kinder auch so gefoerdert werden, aber die Noten machen es nicht aus, dass man der Erfolgsgesellschaft enstpricht. In der Schule ist es eine reine Leistungsgesellschaft, im Leben eine reine Erfolgsgesellschaft, egal wieviel Leistung erbracht wird.

lg
niki

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Re: Schuldruck

Antwort von SunnyGirl!75 am 15.11.2019, 23:04 Uhr

Bei uns im Ort gibt es nur eine höhere Schule, eine Teamschule, die aus der Haupt- und Realschule gebildet wurde.
Dieses Jahr stand sie kurz vor der Schließung, weil sich viel zu wenig Schüler dort angemeldet haben, am wenigsten sogar von denen die hier wohnen.
wollten ja alle aufs Gymnasium... Das finde ich echt traurig...
Dabei soll die sogar sehr gut sein.
Bis meine Tochter in 4/5 Jahren so weit sein wird, gibts die vielleicht schon gar nicht mehr.

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Re: Schuldruck

Antwort von IngeA am 17.11.2019, 18:04 Uhr

Das mit dem länger gemeinsam unterrichten würde aber nur funktionieren, wenn in den Klassen auch wirklich Binnendifferenzierung praktiziert wird. Nach meinen Erfahrungen funktioniert das oft nicht mal auf der Grundschule. Kinder die weiter sind langweilen sich zu Tode, Kinder die länger bräuchten sind überfordert.

Ich war froh, als die Grundschulzeit vorbei war und meine Kinder auf die Schule gehen konnten, die für sie und ihrem Leistungsstand passend war. Für das eine Kind das Gym, für das andere erst mal auch die Mittelschule.

LG Inge

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