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Geschrieben von Lilalu25, 23. SSW am 04.09.2020, 20:34 Uhr

Bluthochdruck

Nachdem ich meine Ischias Beschwerden soweit in den Griff bekommen habe hat sich das nächste drama eingestellt. Gestern abend gegen 21 Uhr bemerkte ich im bett das mir komisch ist, blutdruck gemessen und 137 / 76. Bin dann ins bett, heute morgen gegen 9 uhr gleiches gefühl und blutdruck bei 147/ 79. Gegen 10 Uhr Kontrolle und da dann 164/82, Puls bei 95. Also erstmal zum Hausarzt, dort auch blutdruck 137/86 und der puls bei 125!! Und nein, ich hab da schon gute 10 Minuten gesessen und vom wartezimmer ins Arztzimmer macht keinen so hohen puls oder blutdruck.

Meine Hausärztin hat mir jetzt Blutdruck senkende Tabletten verschrieben, dazu soll ich 3x täglich den blutdruck messen. Ich war dann nachmittags beim gyn, auch hier 137/89 und puls bei 95. Auch sie meinten die tabletten nehmen. Mit dem baby sieht soweit alles gut aus aber ich muss Dienstag nochmal kommen um die Plazenta anzuschauen. vorher am Montag Blutabnahme beim Hausarzt.

Mein Gyn meint da bei mir das Risiko zu Präeklampsie erhöht Ist müssen wir das Thema blutdruck gut im Auge behalten. Jetzt bin ich erstmal kaputt vom Tag und versuche mit einer Tasse Schwangerschaft Tee abzuschalten.

 
7 Antworten:

Re: Bluthochdruck

Antwort von Salva15, 21. SSW am 04.09.2020, 22:56 Uhr

Hallo meine Liebe,

mit höherem Blutdruck allein, muss noch gar keine Präeklampsie entstehen. Vor allem war das jetzt quasi das erste Mal?! Ich hatte bei meiner Tochter schon ab der 9. Woche solche Werte und wurde noch lange nicht eingestellt. Nachdem bei mir dann schon ab der 16. extreme Wassereinlagerungen kamen und der Blutdruck nicht besser wurde, wurden bestimmte Tests zur Wahrscheinlichkeitsberechnung zur Entwicklung einer Präeklampsie durchgeführt. Leider waren diese schon aussagekräftig und ich hatte wirklich große Angst, da es hieß, wenn sich nichts ändert, komme ich höchstens bis zur 28. Ssw...
Durch viel Bewegung, Akupunktur, Stressabbau, eine sehr eiweißreiche, aber auch strenge Kalorienreduzierung auf ca 1500kcal am Tag konnte ich meine Werte stabil halten. Ab der 34. Woche kamen dann ab Werten von 150/100 Blutdrucksenker (Prensinol) hinzu und so konnte ich den Kaiserschnitt bis zur 38. Ssw hinauszögern. Es dauerte nach der Geburt zwar noch einige Wochen bis mein Blutdruck stabil wurde, aber uns geht es beiden gut:)! Ich hätte mir definitiv eine schönere Schwangerschaft gewünscht, aber ich will dir damit nur sagen, falls sich dein Blutdruck nicht von selbst sogar reguliert, gibt es viele Maßnahmen, die dir und deinem kleinen Schatz helfen. Es ist sogar gut, wenn du quasi die Gefahr kennst, denn dann kannst du etwas dagegen tun. Gefährlicher sind definitiv unerkannte Gestosen.
Kopf hoch:)! Ich versteh deine Sorgen sehr gut, aber es wird sicher alles gut:)!
LG

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Re: Bluthochdruck

Antwort von LaMadeira, 22. SSW am 04.09.2020, 23:13 Uhr

Finde es recht verfrüht sofort Medikamente zu verschreiben. Hätte da eher mal ein 24h Blutdruck angeordnet.

Wegen dem Puls musst du dir keine Sorgen machen. Dein Herz pumpt mehr Blut, dass der Puls erhöht ist, ist also normal und „gut“!

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Re: Bluthochdruck

Antwort von Gartenfee_2020 am 05.09.2020, 1:02 Uhr

Hallo zu später Stunde,

Beim Blutdruckmessen ist einiges zu beachten, was Werte beeinflussen kann:
-wenn du zu Hause misst, hast du ein gutes Gerät?
-Für Handgelenk oder Oberarmmanschette?
-Stimmt die Größe der Manschette?
-misst du immer am selben Arm?
-misst du im liegen oder sitzen?

Die Manschette muss auf Herzhöhe sein, während des Messens nicht reden oder bewegen, entspannt bleiben und mit angelehntem Rücken sitzen.
Bei manchen Menschen steigt der Blutdruck leicht, weil manche beim Messen Panik bekommen.
Man sollte Blutdruck zu regelmäßigen Zeiten messen, um ein aussagekräftiges Profil zu erhalten.
In der Regel 2-3x am Tag.

Eine Rolle spielt zudem dein Wasser/Salz Haushalt.
Wer zu wenig trinkt und zu salzig ist, bekommt einen höheren Blutdruck. Viel trinken und Sport wirkt hingegen Blutdrucksenkend.
Lakritz steigert den Blutdruck.

Unter einem Bluthochdruck versteht man dauerhaft Messwerte von min. 140/90.
Es gibt noch Einteilungen bezüglich des Schweregrades, gemessen am systolischen Blutdruck (der höhere Wert):
Grad 1: 140-159
Grad 2: 160-179
Grad 3: >180

In der Regel versucht man, den Blutdruck durch Bewegung und salzarme Ernährung zu senken. Je nach Situation, Höhe der Werte und Patientengeschichte wird dann bei chronisch erhöhtem Blutdruck eine medikamentöse Therapie angestrebt, wobei Methyldopa das Mittel erster Wahl ist.

Bluthochdruck selbst kann sich u.a durch Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen und Tinnitus bemerkbar machen.
Bei ausgeprägten Beschwerden ist ein Arzt zu konsultieren!

Nur so als Info. Über deine genauen Umstände etc solltest du mit deinem Gyn reden.
Normalerweise sollte erst eine 24-Stunden Messung erfolgen.
Alles hängt aber natürlich von deinen persönlichen Umständen ab.
Nur weil der Blutdruck leicht erhöht ist, muss man keine Präklampsie haben. Dazu gehören noch andere Faktoren, u.a. Proteine im Urin und Ödem ildung!

Gute Besserung!

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Re: Bluthochdruck

Antwort von Lilalu25, 23. SSW am 05.09.2020, 7:07 Uhr

Hallo ihr lieben,

Ich hatte bei der ersten Schwangerschaft vor 5 Jahren tatsächlich eine Schwangerschaftsvergiftung. Und wegen dem Befund von der Feindiagnostik wird nicht lange gewartet. Mein Blutdruck ist beim Gyn schon aufgefallen das er erhöht ist, jetzt wollen sie einfach kein Risiko eingehen.

Ich habe vorher jahrelang in der Pflege gearbeitet, Blutdruck messen kann ich außerdem haben meine Ärzte ja gleiche Werte ermittelt und da bin ich 100% sicher das die es können

Das es noch keine Präeklampsie ist ist mir klar, aber das Risiko ist bei manchen einfach da und bei anderen geringer. Und ich nehme die Tabletten nicht dauerhaft, nur wenn der Systolische Wert über 130 geht oder der Diastolische über 90.

Alles in allem denke ich das die Ärzte diesmal kein Risiko eingehen wollen.

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Re: Bluthochdruck

Antwort von Gartenfee_2020 am 05.09.2020, 7:18 Uhr

Huhu, man kennt ja nicht immer den Hintergrund, aber wenn du das eh schon mal hattest, fackeln die Ärzte nicht lange rum! Macht natürlich Sinn! Hoffentlich bist du dann gut eingestellt

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Re: Bluthochdruck

Antwort von Lilalu25, 23. SSW am 05.09.2020, 9:25 Uhr

Finde ich auch gut das sie diesmal nicht auf Risiko gehen, ich hab noch lange nach Entbindung damals unter den Folgen gelitten. Mein erstes Kind war nicht nur eine ss Vergiftung, sie ist zudem Immundefekt. Und da mein blutdruck in der regel eher zu niedrig als zu hoch ist fällt es umso mehr auf. Ich denke mit der regelmäßigen Messung von blutdruck sowie Überwachung der kindlichen Versorgung können diesmal alle Risiko Faktoren früb erkannt und behandelt werden, so das die Schwangerschaft möglichst lange ohne weitere Komplikationen bestehen kann. Jedenfalls vertraue ich meiner Hausärztin sowie meinem Gyn da sehr. Und beide sind eigentlich eher die Ärzte die nicht so schnell was verschreiben.

Ach ja, ich nehme übrigens seit bekannt sein der ss schon ASS zur Vorbeugung. Muss ich auch weiterhin bis zur 34. Ssw nehmen.

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Re: Bluthochdruck

Antwort von Netti2020 am 05.09.2020, 10:02 Uhr

Wenn du deinen Ärzten vertraust und dich auch schon gut mit der Thematik auskennst, ist doch schon mal beruhigend. Das ist viel wert Alles Gute für dich und deine SS

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