Baby und Job

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Geschrieben von die Planlose am 22.09.2005, 9:19 Uhr

was tun?

hallo ihrs,

darf ich mich mal bei euch auskotzen? weiss echt nicht mehr, wie ich agieren soll.

unsere situation: verheiratet 3 kinder, ich seit sommer 02 arbeitslos , männe früher selbständig - mangels aufträgen aufgegeben- aus gesundheitlichen gründen ist es unwarscheinlich, dass er nochmal ne anstellung findet. unsere kids sind 5, 4 und 1,5. wir beziehen zur zeit alg2.
ich habe schon lange lust, wieder zu arbeiten, wollte aber eigendlich warten , bis der jüngste im frühling (dann ist er 2) in die kita kommt.
nun hat sich aber die möglichkeit aufgetan, bereits jetzt 20 std wöchentlich und ab sommer 06 vollzeit zu arbeiten. der arbeitgeber würde mich gern wollen - ich würde die stelle gern annehmen..müsste aber wie gesagt jetzt schon in teilzeit anfangen aber mein mann mauert...
er hat sich so dran gewöhnt, dass ich ja zuhause bin, und ihm das meiste abnehme. ja, er hilft manchmal im haushalt..grosseinkauf macht er oft allein (sonst zusammen) jeden abend und am wochenende nach jeder mahlzeit küche reinigen..das macht er ..aber sonst...?
ihm passt nicht, dass er dann mörgens aufstehen müsste (sonst steht er nie vor 10 uhr auf) und die beiden grossen in die kita bringen muss. und den ganzen vormittag allein mit dem zwerg mag er auch nicht sein.
ich habe eigendlich bis auf die letzte zeit immer gearbeitet. nach dem grossen gleich nach mutterschutz wieder, beim mittleren 9 monate elternzeit und danach leider entlassen worden. bin 36 und habe irgendwie das gefühl, die letzte chance auf eine VERNÜNFTIGE stelle zu vertun, wenn ich diese möglichkeit jetzt nicht warnehme. verflixt, ich kann doch nicht mein leben und meine zufriedenheit seiner bequemlichkeit opfern.
und wie verkraftet das der zwerg? er wird sich - wie ich meinen mann kenne- selbst beschäftigen müssen. klar essen bekommt er und gewickelt wird er auch mal 10 minuten rumtoben mit den kids..aber sonst wird der herr der schöpfung wohl überwiegend am pc sitzen.
bin etwas wirr und planlos.

grüsse alexandra

 
13 Antworten:

Re: was tun?

Antwort von RenateK am 22.09.2005, 9:32 Uhr

Hallo Alexandra,
ja spinnt der denn? Naja, nicht gerade freundlich, aber das fiel mir zuerst ein. Ich würde ihm klarmachen, dass Du das durchziehst und allzu viele Sorgen würde ich mir auch nicht machen. Wenn er erstmal mit dem Kleinen allein ist, wird er schon was machen, denke ich mal, der Kleine wird sich schon melden. Und bis zum Früling ist es ja auch nicht mehr so lang und Du hast den Kitaplatz anscheinend ja sicher, so wie sich das anhört. Also ich würde das machen und meinem Mann klarmachen, dass er da keine Alternative hat.
Gruß, Renate

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Re: was tun?

Antwort von Henni am 22.09.2005, 9:50 Uhr

Hallo

gehöre auch zu denen ,d ie über solche Männer nur den Kopf schütteln könne...würd cih NIE ertragen!!!

IHR habt kinder, nciht nur du, und IHR seid arbetislos, da ist es doch selbstveraständlich das einer von euch nen job annimm, egal ob du oder er!!!

Klar, ich kann bei DEM mann dann deine sorge um die kinder verstehen...aber da müsst ihr durch!!! er wird die kinder ja nicht verhungern lassen oder so...

verabredet doch ganz genau, dass er DANN an den PC darf (wenn das wichitger als kinder ist) wenn du wieder da bist, sofern er bis dahin dann eben auch gekocht hat oder was auch immer!!!


ich denke klare Zeiteinteilung und aufgabenverteilung sind da unumgänglich!!


alles Gute

Henni

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Re: was tun?

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 22.09.2005, 10:25 Uhr

Ich kann Dir sagen, was ich tun würde: Mann rauswerfen und Tagesmutter suchen. Ich habe meinen Mann vor die Tür gesetzt und habe jetzt eine Putzfrau. Die ist auf Dauer billiger und schafft in 4 Stunden pro Woche mehr als er in 40. Fremdbetreut sind meine Kinder sowieso schon, seit sie 15 bzw. 6 Monate alt sind. Aber das ist natürlich Deine Entscheidung.

Tatsache ist, daß Kürzungen drohen, wenn Du den Job nicht annimmst. Das würde ich ihm mal so unter die Nase reiben. Und dann gäbe es bei mir ganz klare Ansagen: "So wird das gemacht, und wenn Dir das nicht paßt, suchst Du eine Alternative. Punktum."

Kann ja wohl nicht wahr sein *kopfschüttel*.

Nimm den Job, egal was. Wer weiß ob Du jemals wieder so eine Chance bekommst.

Schönen Gruß,
Elisabeth.

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Re: was tun?

Antwort von Michaela1979 am 22.09.2005, 11:22 Uhr

Hallo!
Ich kenne ein ähnliches Problem von meiner Schwägerin. Er ist Feldjäger in einer hohen Position und will patu nicht in seinem Job zurückstecken, damit sie arbeiten gehen kann. Er sieht seine Frau auch lieber als Heimchen am Herd. Mitlerweile hat sie Jobsuche aufgegeben und ist mal wieder Mutter geworden. Ich kann die nur raten den Job anzunehmen. Es ist für dich und deine Familie besser. Du bist glücklicher und mehr Geld hättet ihr dann wahrscheinlich auch.

LG Michaela

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Re: was tun?

Antwort von Iphigenie am 22.09.2005, 11:28 Uhr

Liebe Alexandra,

selbstverständlich nimmst du diesen Job an!
Was glaubt deine bessere Hälfte denn, wie viele Angebote dieser Art du in -pardon- deinem Alter noch bekommen wirst. Und das nach der Arbeitslosigkeit, was für eine Chance. Nicht nur finanziell, sondern auch für dich persönlich. Wie du schreibst, hast du auch richtig Lust dazu.
Du kannst deinen Mann gern mal bei uns vorbeischicken, wenn wir um 5 Uhr 30 aufstehen, um unseren genau und vor allem gemeinsam geplanten Tagesablauf auf die Reihe zu bekommen: wer bringt welches Kind wo hin? Wer hat wann seine Meeting, seien Hobbies, Arzttermine etc? Wann haben wir ein Stündchen für uns? Das geht mit der richtigen Organisation. Und dein Mann ist momentan nicht mal berufstätig, da sollte er sich doch jede Menge um Haushalt und Kinder bemühen können.
Sag ihm, dass er jetzt eine nette Zeit hatte und durch das lange Schlafen perfekt ausgeruht sein müsste, um sich um SEINE Kinder zu kümmern.
20 Stunden die Woche sind absolut überschaubar und die Zeit bis der Lütte zwei wird vergeht schnell.
Ich kann wirklich nur mit dem Kopf schütteln. Wird höchste Zeit, dass er sich umgewöhnt. Ich denke auch, dass es klare "PC-Absprachen" geben sollte. Wenn er bei dir lebt wie damals bei seiner Mutter, die alles für ihn erledigt, darf er sich nicht wundern, wenn du ihn sanktionierst wie einen kleinen Jungen.

Alles Gute und nimmt um Gotteswilen diesen Job an!

Iphi

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Habe sehr gelacht, über die Kostenrechnung...

Antwort von tinai am 22.09.2005, 12:21 Uhr

Putzfrau vs Ehemann...

Aber ich sehe es wie die anderen. Das darf doch gar keine Frage sein, der wohnt doch nicht bei seiner Mutter, sondern bei seiner Frau und hat Verantwortung für 3 Kinder.

An Deiner Stelle würde ich es durchziehen, aber evtl. um des Kleinen Willen doch versuchen, eine Tamu bis Februar (oder wenn er in die Kita kommt) zu finden - nicht um Deinen Mann zu entlasten, aber um Dir ein gutes GEfühl zu geben. Mit der Sorge um die "schlecht" betreuten Kinder arbeite es sich sehr schlecht! Und die Kinder können als letztes was dafür, wenn der Herr Pascha den Hintern nicht hoch kriegt.

Ist er das vierte Kind? DAnn wirf ihn raus!

Verhält er sich wie ein verantwortungsbewusster Vater? Dann besteht noch HOffnung - klingt für mich aber nicht so.

Gute Güte, Eure Kinder sind noch so klein, bis das letzte in 20 Jahren auszieht kann noch so viel passieren, da könnt Ihr es doch Euch zu Hause nicht "gemütlich" machen und Dein Mann sollte sich im Klaren sein, dass er das auf Staatskosten tut - das mag berechtigt sein, aber er kann doch nicht noch erwarten, dass seine Ehefrau seine Haushälterin/Kinderfrau ist - und darum scheint es ihm alleine zu gehen.

Gruß Tina

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Re: was tun?

Antwort von 1704 am 22.09.2005, 14:29 Uhr

sei froh das du diese chamce bekommst udn nimm sie an!
udn wenn du dir Gedanken um den Kleinen machst- dann suhc entweder für ihn eine tagesmutter udn steck deinen mann in diverse Musikgruppen, Sportgruppen.
ich finde es shcon ziemlich anmaßend udn dreist von deinem mann, das er gegen deinen Job ist. er sollte froh sein, eine Frau zu haben die trotz 3 Kids arbeiten will und auch kann!!uind wenn es ihm gesundheitlich nicht so gut geht- sollte er erst recht froh sein.!!

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Re: was tun?

Antwort von die Planlose am 22.09.2005, 15:45 Uhr

danke für eure meinungen.

tja, mein mann ist schon ein kapitel für sich. mittlerweile sind wir 10 jahre beisammen davon 4 verheiratet.
ursprünglich wollte ich niiiieee wieder heiraten (hab bereits eine ehe hinter mir, die aber kinderlos blieb)
meine meinung geändert habe ich damals nur, weil nach ende seiner selbständigkeit wir die kosten für seine krankenversicherung nicht mehr tragen konnten und uns sonst die familienversicherung versagt geblieben wäre.
er hat schon immer gern lang geschlafen und dafür dann bis spät in die nacht - meist eher bis zum nächsten morgen gearbeitet...aber arbeiten ist ja nun nicht mehr.
hat mich die ganze zeit auch nie wirklich gestört, bis eben unsere kinder kamen. ich meine, was ist das für ein familienleben, wo nicht mal am wochenende alle gemeinsam frühstücken. (das war in meiner kin dheit immer der schönste moment der woche, am sontag mit meinen eltern und den geschwistern IN RUHE zusammen zu sitzen)
um unseren ältesten hat er sich damals ja auch gekümmert, während ich gearbeitet habe aber er behauptet, nicht mehr die nerven dafür zu haben.
ich muss ihzn schon ordentlich (verbal) in den hintern treten, dass er wenigstens mal am wochenende mit den kindern auf den spielplatz geht. aber den kleinsten nimmt er dabei nie mit, weil es ja sein könnte, dass der zwischenzeitlich mal stillen will...blödsinn!! auf dem spielplatz ist er so in action, da will er nie stillen und wenn doch, wäre es ja nur 2 minuten nach hause.
der zwerg ist eigendlich der ausgeglichenste von den 3 jungs, beschäftigt sich eh viel allein und ist nur nölig, wenn er sich langweilt...ich verstehe sein ganzes problem also gar nicht. kann doch nicht so schwer sein, mal 10 minuten mit dem kleinen bauklötzchen zu stapeln oder ihn einfach in den normalen alltag miteinzubeziehen...er liebt z.b. spülmaschine ausräumen. danach tappelt er immer zufrieden los um sich wieder selbst zu beschäftigen. habe meinem mann sogar angeboten, immer abends für den zwerg vorzukochen...
hab schon manchmal daran gedacht, ihn vor die tür zu setzen, hab dann aber auch angst davor, abends nicht zurecht zu kommen. die beiden grösseren verbreiten da immer reichlich chaos und auch stress, da sie ständig am zanken und sich schlagen sind (müssen sich aus platzgründen ein zimmer teilen) und zwerg bei dem lärm auch immer etwas unruhig wird. bis alle endlich schlafen kann es schon spät werden und ist allemal recht nervenraubend. manchmal fühle ich mich abends leicht überfordert.

und zum job.. hatte mich bereits damit abgefunden, ab frühjahr eben IRGENDEINEN job zu suchen und würde z.B. auch klaglos putzen gehen...warum auch nicht, machen andere auch.
aber... diese chance, die sich da grad auftut...die mag ich nicht vorüberziehen lassen. es macht schon (für mich) einen unterschied, ob ich mich dann zeitlebens mit aushilfsjobs durchwusele oder eben noch mal eine feste stelle, mit einem aufgabengebiet, dass meiner neigung entgegen kommt, zu haben.
ergänzendes alg2 werden wir wohl trotzdem beziehen müssen. (während der tz auf jeden fall), da bei nur einen verdiener für eine 5-köpfige familie dieser schon einen recht hohen verdienst haben müsste. (würde ab vollzeitbeginn ca 1800 brutto haben)dennoch würde uns durch die zuverdienstregel immerhin knapp über 300 euro mehr bleiben als jetzt. und ich hätte ein besseres gefühl dabei, als wenn ich nur vom staat lebe. und immerhin soll es ja auch in heutigen zeiten ab und an noch gehaltserhöhungen geben - also alles offen für die zukunft.
bin immer noch etwas wirr aber eigendlich schon fest entschlossen, mich in diesem punkt nich von meinem mann beeinflussen zu lassen. nur die technischen details bereiten mir kopfzerbrechen.

@ elisabeth.. eine kürzung würde es nicht geben, da de stelle nicht vom jobcenter vermittelt wurde und ich ja offiziell noch in elternzeit bin.

sry für die gedankensprünge und viele grüsse alex

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Packs an...

Antwort von tinai am 22.09.2005, 17:57 Uhr

...Du hast es schon entschieden und für die 6 Monate wird es eine Lösung geben.

Dein Mann wie gesagt, benötigt mal "einen Tritt in den werten Hintern"!

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ganz ehrlich???

Antwort von phifeha am 22.09.2005, 20:12 Uhr

denn würde ich treten....man, heute kann jeder forh sein arbeit zu haben( ich spreche aus erfahrung!...statt so zu mauern, sollte er dich tatenkräftig unterstützen....

ich kann da nur den kopf schütteln....

lg phi

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Vorbild für die Kinder...

Antwort von desireekk am 22.09.2005, 20:30 Uhr

Hallo!

ich habe jetzt nicht alle Antworten gelesen, aber ich sage jetzt zu allem ergänzend:

Mir wäre es auch wichtig, daß die Kinder "das richtige" vorgelebt bekommen!
Was ist das für ein Vorbild, wenn ich lieber ausschlafe, als das Brot für mein Leben SELBST zu verdienen?

Soll ich den Kindern vorleben, daß ich lieber nur die Hand aufhalte, als stolz auf das zu sein, was ich AGNZ ALLEINE für mich und meine Familie geschaffen habe?
Daß man sich eben auch mal anstrengen muß im Leben und das es trotzdem ein tolles Leben (oder gerade deswegen) ist?

Wenn jemand krank ist, ist das OK; aber deswegen den Kindern die falsche Haltung mitzugeben...

Und, ganz ehrlich: Du hast ihn verwöhnt :-)
Erkläre ihm, daß Du es gerne gemacht hast, aber daß das nun eben vorbei ist.
Eben u. a. aus o. g. Gründen.

Wenn es SEIN lebensziel ist, auf Dauer und immer von ALG2 zu leben, bitte, DEINES sicher nicht :-)

Viele Grüße und viel Kraft,

Désirée

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Re: was tun?

Antwort von sun1024 am 22.09.2005, 22:42 Uhr

Genau, nimm den Job.

Was würde er denn machen, wenn er einen Job angeboten bekäme ? Sagen, ne danke, ich schlaf lieber lange ?
Ist er zur Schule früher auch immer erst um 10 h gegeangen ?

Wenn du was zu arbeiten findest, sind die Kinder eben sein Job. Punkt. Da muss man sich dann eben ein bisschen mehr anstrengen als vorher, aber das sollte wohl machbar sein. Sind ja nicht nur deine Kinder.

Erkläre ihm, warum es dir wichtig ist, dass du / ihr Geld verdien(s)t. Und dass es nicht dein Lebensentwurf wäre, für immer beide mit ALG2 zuhause zu bleiben.

Wünsch dir viel Erfolg dabei und viel Spaß im Job !

LG sun

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Das ist hoffentlich keine ernstgemeinte Frage

Antwort von merondine am 23.09.2005, 3:45 Uhr

Mit so einer Einstellung kann es dann ja richtig "spannend" werden, wenn dein Mann Jobangebote ausschlägt und euch das ALGII dann demnächst gekürzt wird. Ist ihm eigentlich klar, dass er für einen Job nicht nur früh aufstehen, sondern vielleicht sogar noch 1-2 Stunden Fahrtweg in Kauf nehmen müsste?!

Sorry, ich will dir nicht eure Beziehung kaputtreden, aber ich hätte arge Probleme damit, mit einem Menschen, der diese Lebenseinstellung vertritt, weiter zusammenzuleben. Will er, dass ihr beide arbeitslos bleibt, bis die Kinder aus dem gröbsten raus sind und dann DARFST DU dir ´nen Job suchen oder wie?!

Nimm´ den Job an, alles andere ergibt sich daraus dann später...
LG, Merondine

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