Baby und Job

Baby und Job

Fotogalerie

Redaktion

 
Ansicht der Antworten wählen:

Geschrieben von philipp123 am 24.07.2005, 10:47 Uhr

ICH AG wer hat Erfahrung?

Ich habe eine Geschäftsidee, die man über eine ICH-AG umsetzen könnte.

Habt Ihr Erfahrung mit ICH-AGs?
Wo kann ich mich informieren?

Danke

 
2 Antworten:

Nachtrag

Antwort von philipp123 am 24.07.2005, 10:50 Uhr

Geht das nur wenn man arbeitslos ist oder wie? Bin ich nicht, also bin halt Hausfrau, aber nicht arbeitslos gemeldet oder so.

Was käme dann infrage, außer Ich-AG?

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Unbedingt GENAU informieren!!!!!!!!!

Antwort von Nicole-Mami am 24.07.2005, 20:04 Uhr

Hallo,

also die Ich-AG ist so eine Sache.

1. Muss man tatsächlich arbeitslos sein.

2. Ist es meist ein Zuzahlungsgeschäft, es sei denn, Du verdienst mit Deiner Selbständigkeit ab dem ersten Monat richtig Geld und hast kaum Kosten.

Soll heissen: Du bekommst einen Zuschuss von - ich glaube - monatlich 600 Euro im ersten Jahr. Dafür bist Du aber dazu verpflichtet, Dich - wie jeder Selbständige - privat kranken zu versichern (schreibt man das so?) und auch eine private Altersvorsorge abzuschließen. Meist hast Du allein damit schon mehr als 600 Euro ausgegeben. Wenn Du jetzt noch Kosten aus dem Geschäfstaufbau hast und evtl. einige Monate warten mußt, um Einnahmen zu erzielen bzw. Gewinn zu erwirtschaften, schaffst Du das nur, wenn Du privates Geld in der Hinterhand hast.

Einfacher kommst Du dann damit durch, wenn Du Dich einfach so selbständig machst. Da mußt Du Dich zwar auch selbst Kranken versichern, aber Du umgehst eine Menge Bürokratiekram (ist in Deinem Fall wohl sowieso die einzige Möglichkeit, weil Du ja nicht arbeitslos bist).

Unbedingt solltest Du aber Dein Geschäftskonzept (was willst Du tun, welcher Bedarf besteht, welche Zielgruppe sprichst Du an, welche Anfangsinvestitionen wirst Du haben, wie hoch werden Deine laufenden Kosten sein, wie hoch werden Deine voraussichtlichen Einnahmen sein, ab wann wirtschaftest Du Gewinne etc.) vorher von einer kompetenten Stelle (IHK, Steuerberater etc.) prüfen lassen. Kostet beim Steuerberater zwar Geld, aber lieber 200 Euro dafür bezahlt, dass man den richtigen Hinweis bekommt, wie es doch funktioniert, als 20.000 Euro in den Sand gesetzt, ohne dass man weiß warum.

Ich hoffe, das hilft ein bisschen. Auf jeden Fall wünsche ich viel Erfolg.

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Die letzten 10 Beiträge im Forum Baby und Job
Mobile Ansicht

Impressum Über uns Jobs Mediadaten Nutzungsbedingungen Datenschutz Forenarchiv

© Copyright 1998-2020 by USMedia.   Alle Rechte vorbehalten.