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Geschrieben von Cardetoblanco am 22.03.2005, 8:42 Uhr

Bin bisserl traurig.

Hallo!

Ab dem 1.4 werde ich wieder arbeiten gehen (ganztags). Mein Mann ist dann arbeitslos und wir sind froh das ich dann Geld verdienen kann.

Andererseits bin ich ein wenig traurig weil ich dann meine kleine Maus alleine lassen muss. Sie ist 21 Monate und sowas von goldig. Sie lernt jetzt jeden Tag mehr sprechen usw.
Eigentlich freue ich mich auch ein wenig auf die Arbeit und die Kollegen, aber irgendwie fühle ich mich wie eine Rabenmutter.

Geht es wem genauso? Und wie macht Ihr das????
Nicht das ich das meinem Mann nicht zutraue mit ihr aber es ist alles so eingespielt und das wird erstmal richtig komisch werden.
Sie war auch erst vor 2 Wochen in der Kinderklinik und seitdem hängt sie noch mehr an mir. Geht gar net mehr woanders hin.

Wollte ich nur mal loswerden!
Danke fürs lesen.
Grüssle
Sandra

 
6 Antworten:

Re: Bin bisserl traurig.

Antwort von Mistinguette am 22.03.2005, 9:04 Uhr

Ich hatte nie ein schlechtes Gewissen dabei und arbeite seit dem meine Tochter 6 Monate alt 40 St/Wo. Ich bin glücklich, meine Tochter und mein Mann (auch vollzeit berufstätig und ohne schlechtes Gewissen) auch.
Du bist keine Rabesmutter, sondern eine zukünftige stolze berufsätige Mutter, wie es Milliarde davon überall gibt, außer in Deutschland.
Viel Spaß beim Start.

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Re: Bin bisserl traurig.

Antwort von Abraxsas666 am 22.03.2005, 9:10 Uhr

Ich fuehl mich auch wie ne Rabenmutter mein Kind alleine zu lassen ab 01.04.. Aber ich denke, das Gefuehl geht vorbei sobald du siehst, dass es deiner Tochter gut geht auch wenn du mal nicht die ganze Zeit um sie rum bist. Meine Mutter hatte auch vollzeit gearbeitet und ich hatte trotzdem eine sehr scheone Kindheit auch wenn ich sie nicht immer um mich hatte...

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Re: Bin bisserl traurig.

Antwort von biohuschel am 22.03.2005, 9:30 Uhr

Das geht bestimmt vielen so, mir damals auch...
War einfach auch die Angst vor dem Ungewissen, obwohl ich mich auch drauf gefreut habe. Ich kann dich voll verstehen gerade wenn die Kleine im Krankenhaus war. Aber ich denke wenn du erst mal arbeitest dann wirst du es nicht mehr anders wollen.
Ganz viel Mut und Kraft
Christina

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Re: Bin bisserl traurig.

Antwort von kathinka78 am 22.03.2005, 9:35 Uhr

Das ging mir damals auch so. Mein Sohn war acht Monate alt, als ich mit dem Referendariat weiter gemacht habe. Mein erster Arbeitstag war gleich seminartag von 9 bnis halb 4 - ich bin fast heulend über die Autobahn gefahren, weil ich auch nicht wusste, wie klappt das alles mit der Tagesmutter (bis dahin nämlich höchst bescheiden), wie kommt er ohne mich klar...
Na ja, was soll ich sagen? es läuft super! Er liebt seine Tagesmutter, ich gehe gerne, wirklich sehr gerne arbeiten, ich habe die Entscheidung nie bereut, nachdem ich mich einmal wieder eingewöhnt hatte.
Das wird schon :-) Kopf hoch! Diese Gefühle halte ich für ganz normal... Erzähl doch nach deinem Start nochmal, wies so war.
Liebe Grüße, Katja

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Re: Bin bisserl traurig.

Antwort von ayshe am 22.03.2005, 11:03 Uhr

Hallo Sandra,

kann ich gut verstehen.

Meine Kleine war gerade mal 4,5 Mon, als ich wieder los mußte.
Mein Mann ist auch mit ihr zuhause.

Ich weiß nur, daß ich mich nicht als Rabenmutter fühle oder auch kein schlechtes Gewissen habe.
Von irgendetwas müssen wir ja auch leben.
ABER: sie fehlt mir soooooooo.

Ich arbeite schon seit Sept und kann mich immer noch nicht trennen.

Mein Mann macht das auch alles wirklich super.
Die Kleine hat viel Spaß, vermißt mich auch nicht wirklich, läuft alles supergut.

Nur ich selbst habe so furchtbare Sehnsucht, wenn ich schon das Haus morgens verlassen muß.


Ich tröste mich immer damit, daß es für die Vater-Tochter-Bindung echt schön ist.
Arbeitende Väter können aufgrund der fehlenden Zeit oft nicht so sehr auf das Kind eingehen und es auch bis ins letzte Detail kennenlernen.

LG
Ayshe.

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Re: Bin bisserl traurig.

Antwort von finke am 22.03.2005, 18:00 Uhr

Hallo Sandra,

ich kann Dich sehr gut verstehen. Ich arbeite wieder seit dem 01.01., da war meine Maus 6 Mon. alt.

Mein Mann und ich teilen uns die Elternzeit, ich arbeite 75% und er 50%.

Einer von uns beiden ist also immer bei ihr. Die ersten Tage sind mir furchtbar schwer gefallen, doch inzwischen geht es mir sehr gut mit diesem Modell.

Die Kleine hat Spaß mit ihrem Papa und ich habe durch die Teilzeitstelle genug Zeit für meine Maus, verpasse aber den Anschluß in meinem Job nicht.

Inzwischen kann ich meine Arbeit auch wieder genießen, sie hat mir immer viel Spaß gemacht.

Also Kopf hoch, das wird schon und Deine
Kleine wird Dich genauso lieben wie vorher. Wahrscheinlich werdet Ihr Eure Zeit künftig noch viel bewußter genießen. Ist auf jeden Fall mir so.

LG Anne

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