Für alleinerziehende Eltern

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Geschrieben von Tami1980 am 28.05.2004, 19:31 Uhr

was wäre wenn.....

.... mir etwas passieren würde?

Hi Leute,

ich weiss nicht, aber habt ihr euch das auch schon mal überlegt? Was dann aus dem Kind werden soll?
Ich überlege das schon, vor allem ob man Testamentarisch festlegen kann was mit meinem Sohn dann passieren soll oder zu wem er dann kommt. Lassen sie ihn dann bei der Oma mit der er seit Geburt aufwächst oder kommt er dann zum Vater (der sich nicht kümmert und berufstätig ist).

Was Geld angeht ist er eigentlich durch Versicherungen abgesichert.
Wie ist das bei euch?

Liebe Grüße

Tamara

 
6 Antworten:

Re: was wäre wenn.....

Antwort von engeltraene am 28.05.2004, 21:35 Uhr

hallöchen tamara,

natürlich habe auch ich mir da mal gedanken drüber gemacht!
ich bin AE zweier mädels! meine grosse (6j - gemeinsames SR) wird wohl für diesen fall zu ihrem papa kommen! meine kleine (7monate) hat leider keinen "realen" papa und ich habe auch für sie das alleinige sorgerecht!
ich werde notariell etwas fertig machen lassen, dass für diesen fall meine kleinste dann zu meiner schwester kommt!!!!

ich denke auch, dass man sich kaum beim gemeinsamen sorgerecht dagegen wehren könnte, dass die kids dann zu den vätern kommen (meine natürlich im vorfeld!)

und ich für meinen teil weiss auch, dass sie eben ihren papa genauso liebt wie mich und sich dann in so einer situation dort am wohlsten fühlen würde (meine grosse natürlich)!

bin auch schon auf die anderen antworten gespannt!

liebe grüsse
tanja

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Re: was wäre wenn.....

Antwort von maiglöckchen am 28.05.2004, 23:25 Uhr

Hi!
Ich habe bei meinen Unterlagen ein formloses Schreiben, auf dem festgelegt ist, was mit meinem Kind im Falle einer schweren Erkrankung oder meines Todes passieren soll. Habe mich informiert und gelesen, daß das vollkommen ausreichend ist. Da mein Sohn keinen Kontakt zum Erzeuger hat, wäre es sicher eh klar, daß zum Wohle des Kindes entschieden wird, aber sicher ist sicher. So weiß ich, daß er bei Leuten bleiben kann, die ihn genauso lieben wie ich.
Beate

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Re: was wäre wenn.....

Antwort von Idgie am 29.05.2004, 9:19 Uhr

ja, das ist eine gute frage, mit der ich mich auch schon beschäftigt habe.
mir wäre es am liebsten, wenn patty dann zu ihrer patin kommen würde, die eine freundin von mir ist.

rechtlich gesehen ist es wohl so, das sie dem vater zugesprochen würde und da er dann ja (vielleicht) wieder berufstätig ist würde seine mutter wohl die erziehung übernehmen. oder seine neue familie, wenn es die denn mal geben sollte.

ich denke mal, das es nix hilft wenn man das in einem testament festlegt, anders wäre mir aber auch wohler.
das würde dann wohl vor gericht gehen.

wenn man vorher weiß das durch eine erkrankung der ernstfall eintreten wird, und man sich also vorbereiten kann, dann kann mal wohl mitwirken.

das ist jetzt so mein bauchgefühl.

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Re: was wäre wenn.....

Antwort von Inka1 am 29.05.2004, 14:17 Uhr

Hallo Tami,

ich finde du sprichst da ein sehr wichtiges Thema und ich muß ehrlich sein das ich über sowas noch gar nicht nachgedacht habe.

Für mich ist vor allem wichtig das die Kinder nicht getrennt werden. Es ist daher gar nicht so einfach jemanden zu finde der dann gleich 2 Kinder aufnehmen würde.

Meinen Eltern und auch meinen Schwiegereltern könnte und wollte ich das nicht zumuten denn sie sind schon älter und ich würde das auch nicht gut finden wenn Kinder/Jugendliche mit soviel Älteren Menschen aufwachsen, das verständnis für diverse Sachen/Probleme/Alltag ist einfach nicht mehr vorhanden das sehe ich ja jetzt schon.

Meinem Ex würde ich das ehrlich gesagt nicht zutrauen da er ja die Kinder wenn er sie holt direkt zu Oma und Opa bringt und sich selber sehr wenig kümmert.

Hm, ich muß mir da echt mal Gedanken drüber machen, man geht ja immer davon aus das man immer für die Kinder da sein wird, aber es kann ja wirklich mal was kommen.

Manuela

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Re: was wäre wenn.....

Antwort von SunnyHeart am 31.05.2004, 0:50 Uhr

Hallo,
bereits vor dem Geburtstermin habe ich eine testamentarische Verfügung verfasst,mir hätte ja bereits etwas bei der Geburt passieren können, diese habe ich dann bei meinem Anwalt hinterlegt.

Folgende Punkte gehören in die testamentarische Verfügung:

- eigener Name mit Geburtsdatum und Ort
- Name des / der Kinder mit Datum
- Gründe warum das Kind nicht zum Papa,
Großeltern, etc. soll >> so
detailliert wie möglich
- Namen und die Begründung warum das
Kind zum Bsp. Eltern, Geschwister
oder Paten soll

Ein Exemplar solltet Ihr auch beim Jugendamt und den Eltern hinterlegen und evtl. noch beim zuständigen Amtsgericht (an mehreren Stellen ist es immer besser, denn wenn etwas passiert, dann ist irgendwo ein Exemplar)

Jetzt noch etwas WICHTIGES

Wenn etwas passiert, wird die Sorgerechtsregelung definitiv vor Gericht gehen und je mehr Fakten Ihr dem Richter gegeben habt, warum das Kind nicht zu den genannten Personen soll so wird seine Entscheidung wohl so ausfallen, aber wissen kann man es nie

Auch wenn ein Papa nie gezahlt hat und sich auch nie gekümmert hat so ist er doch in der ich nenne es mal "Rangfolge" der erste der das Sorgerecht bekommen wird.

Verfasst die testamentarische Verfügung handschriftlich und vergesst auch nicht anzugeben wieviel Seiten diese umfasst (sind Kleinigkeiten ich weiß, aber die kann man sehr schnell vergessen zu schreiben) per PC ist nicht angesagt, da so ein Dokument nur per Hand geschrieben Gültigkeit hat.

Ich hoffe, daß ich Euch etwas helfen konnte

Lieben Gruß

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Re: was wäre wenn.....

Antwort von IgelMama am 01.06.2004, 13:02 Uhr

Ich habe handschriftlich eine Verfügung fertiggemacht,wo drin steht,daß meine beiden Kinder aus erster Ehe bei meinem Mann (2.Ehe)aufwachsen sollen.
Dazu hab ich mehrere Gründe:
-mein Exmann kümmert sich nicht um die Kinder,das jüngere Kind kennt ihn überhaupt nicht(Geburt nach der Trennung,der Vater hat kein Interesse an dem Kind)
-mein Mann ist mittlerweile in die Vaterrolle reingewachsen und kommt gut mit den kindern klar
-mein Exmann wohnt nicht vor Ort,die Kinder müßten aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen werden
-die beiden "Großen" bekommen diesen Monat ein (Halb-)Geschwisterchen und freuen sich sehr darauf,ich möchte nicht,daß die Kinder auseinandergerissen werden
-mein Exmann kann (nachweislich!) nicht mit Geld umgehen.Schon damals in der Ehe hat er das letzte Geld lieber für sich verzockt(Spielautomat,Zigaretten,Autowaschanlage,...),als dafür Babynahrung und Windeln zu kaufen (ich mußte mir jedesmal Geld von meinen Eltern leihen,da ich ja kein eigenes Einkommen hatte)
-mein Exmann würde die Kinder bei seiner Mutter unterbringen,die mit den Kindern überfordert wäre (sie ist Alkoholikerin,ist ca. 2mal im Jahr in der Klinik wegen Alkoholvergiftung),mehrmals ist sie schon mit brennender Zigarette betrunken eingeschlafen.Er selbst würde sich nicht drum kümmern-dafür aber Kindergeld und Halbwaisenrente abkassieren zu seinen Gunsten!

Nun könnte man mir unterstellen,ich würde hier vieles reinspekulieren,aber ich war mit dem Mann fast 10 Jahre verheiratet und er hat schon zu Ehezeiten immer gesagt,daß die Kinder zu seiner Mutter kämen im Falle meines Todes,falls er sich drum kümmern müßte.

Bei meinem Mann haben die Kinder ein geregeltes Leben und Halt.Er würde die Kinder in meinem Sinne erziehen und weiß,was mir wichtig ist.Zwischen ihm und den Kindern gibt es eine Vertrauensbasis,die zum Kindsvater nicht besteht.Auch würde mein Mann die Kinder nicht irgendwo unterbringen,sondern sich selbst darum kümmern und dafür eine Auszeit im Beruf in Kauf nehmen.

Gruß, die IgelMama (übrigends mit alleinigem Sorgerecht)

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