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Aktuelles und Neuigkeiten Aktuelles und Neuigkeiten
Geschrieben von Alhambra am 28.09.2016, 8:59 Uhr zurück

Wir bauen uns ein Baby

oder auch "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley.

In Mexiko kann man sich jetzt ein Baby "bauen". Klar, man möchte Krankheiten verhindern/ausmerzen. Aber dabei bleibt es doch nicht. Wenn man ein Kind, einen Menschen "erschafft" ist das ein Eingriff in die Natur, den ich aus ethischer und moralischer Sicht absolut abartig finde.

Da man schon an der künstlichen Befruchtung erkennt, dass dem Missbrauch hier Tür und Tor geöffnet wurde - siehe die steinalte 'Mutter' mit ihren Vierlingen aus Berlin, wird hier hinter der Kulisse vermutlich schon der "Supermensch" gebaut, wer auch immer bestimmt, wie der auszusehen hat.

Sicher, jede werdende Mutter, die die Frage gestellt bekommt, ob sie ein gesundes Kind möchte, wird nur eine einzige Antwort geben.
Aber auf die Art und Weise stirbt doch das Individuum Mensch aus, oder?


Medizinische Sensation in der Genforschung Weltweit erstes Baby mit drei Eltern geboren

Stand: 28.09.2016 02:20 Uhr
US-Ärzten ist es erstmals gelungen, ein Kind mit der DNA dreier Menschen zu erzeugen. Das Verfahren soll die Weitergabe von Erbkrankheiten verhindern. Der Junge kam in Mexiko zur Welt, weil diese Form der künstliche Befruchtung in den USA verboten ist.

In Mexiko ist das erste Baby von drei Eltern geboren worden. US-Wissenschaftler wendeten erfolgreich eine Befruchtungstechnik an, bei der das Genmaterial von einem Mann und zwei Frauen verwendet wurde. Das Wissenschaftsmagazins "New Scientist" hatte exklusiv über die medizinische Sensation berichtet.

Die jordanischen Eltern des Kindes wurden von US-Ärzten in Mexiko behandelt, da dort das Verfahren, anders als in den USA, erlaubt ist. Die Mutter trägt Gene für das sogenannte Leigh-Syndrom in sich, eine Störung, die dazu führt, dass Kinder mit schweren Schäden am Nervensystem zur Welt kommen und eine geringe Lebenserwartung haben. Vor dieser Geburt hatte die Frau schon zwei Kinder wegen der seltenen Krankheit verloren.
Baby ohne Erbkrankheit der Mutter

Da die Mutter die Gene für das Leigh-Syndrom in ihren Mitochondrien - das sind eigenständige Organe innerhalb der Körperzellen - trug, wurde aus der Eizelle der Mutter der gesunde Zellkern entnommen und in eine entkernte Eizelle einer Spenderin eingesetzt. Erst dann wurde das aus der Zell-DNA der Mutter und der Mitochondrien-DNA der Spenderin zusammengesetzte Ei mit dem Sperma des Vaters befruchtet.

Das Baby ist nach Angaben des Arztes bislang gesund - weniger als ein Prozent der Mitochondrien wiesen demnach die Gen-Mutation auf. Ihre genaue Methode wollen Zhang und sein Team erst auf der Konferenz der American Society for Reproductive Medicine im Oktober in Salt Lake City vorstellen.

 

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