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Geschrieben von anhaltiner am 09.06.2017, 18:43 Uhr

Sozialistische Einheitspartei Deutschlands gegen Bahnhofsklatscher

Ein interessantes Stück Geschichte hier im Bild :)

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19 Antworten:

Re: Sozialistische Einheitspartei Deutschlands gegen Bahnhofsklatscher

Antwort von Trini am 09.06.2017, 21:53 Uhr

Ich kann den Jahrgang nicht lesen sieht aus wie 1941, aber da gab es noch keine DDR und keine SED.
Und, warum sollten Wessis die Ankunft von Mosambikanern beklatschen.

Also Fake?

Trini

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Re: Sozialistische Einheitspartei Deutschlands gegen Bahnhofsklatscher

Antwort von Nesaja am 09.06.2017, 21:53 Uhr

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Re: Sozialistische Einheitspartei Deutschlands gegen Bahnhofsklatscher

Antwort von EarlyBird am 09.06.2017, 22:51 Uhr

Würde mich auch stark wundern wenn der Begriff "Rowdytum" im Rahmen der sprachlichen Germanisierung während des 2 WK's mediale Verwendung gefunden hätte.

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Re: Sozialistische Einheitspartei Deutschlands gegen Bahnhofsklatscher

Antwort von anhaltiner am 09.06.2017, 23:39 Uhr

Das war ja auch 1961 in der DDR.

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Re: Sozialistische Einheitspartei Deutschlands gegen Bahnhofsklatscher

Antwort von Antje04 am 10.06.2017, 8:20 Uhr

Da steht 19-4-1

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Re: Sozialistische Einheitspartei Deutschlands gegen Bahnhofsklatscher

Antwort von anhaltiner am 10.06.2017, 11:49 Uhr

Die Zeitung gab es in diesem Jahr noch gar nicht. Ich werde mal sehen ob ich das Original irgendwo kaufen kann. Laut meinem Anwalt passend zum Thema: "Par. 215 StGB DDR, Rowdytum, Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren" Also wird der Begriff Rowdy auch so genutzt worden sein.

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Re: Sozialistische Einheitspartei Deutschlands gegen Bahnhofsklatscher

Antwort von shinead am 10.06.2017, 14:09 Uhr

Der Paragraf hatte die Überschrift "Gefährdung der öffentlichen Ordnung durch asoziales Verhalten" und der entsprechende Absatz lautete:
(3) Ist der Täter nach Absatz 1 oder wegen eines Verbrechens gegen die Persönlichkeit, Jugend und Familie, das sozialistische, persönliche, oder private Eigentum, die allgemeine Sicherheit oder die staatliche Ordnung bereits bestraft, kann auf Arbeitserziehung oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren erkannt werden.

Kein "Rowdytum".

Auch nicht im Absatz 1 : (1) Wer das gesellschaftliche Zusammenleben der Bürger oder die öffentliche Ordnung dadurch gefährdet, dass er sich aus Arbeitsscheu einer geregelten Arbeit hartnäckig entzieht, obwohl er arbeitsfähig ist, oder wer der Prostitution nachgeht oder wer sich auf ändere unlautere Weise Mittel zum Unterhalt verschafft, wird mit Verurteilung auf Bewährung oder mit Haftstrafe, Arbeitserziehung oder mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren bestraft. Zusätzlich kann auf Aufenthaltsbeschränkung und auf staatliche Kontroll- und Erziehungsaufsicht erkannt werden.

Vielleicht solltest Du den Anwalt wechseln.

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Re: Sozialistische Einheitspartei Deutschlands gegen Bahnhofsklatscher

Antwort von Antje04 am 10.06.2017, 15:10 Uhr

Ja, die gab es in dem Jahr noch nicht, weil es offensichtlich ein Fake ist. Lügenpresse und so, haha.

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Re: Sozialistische Einheitspartei Deutschlands gegen Bahnhofsklatscher

Antwort von anhaltiner am 10.06.2017, 15:11 Uhr

Na dem werde ich mal auf den Zahn fühlen. Ist aber auch ein Wessi :)

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Und der 31.7. war ein Do.

Antwort von Antje04 am 10.06.2017, 15:13 Uhr

Kein Montag.

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Re: Sozialistische Einheitspartei Deutschlands gegen Bahnhofsklatscher

Antwort von anhaltiner am 10.06.2017, 15:14 Uhr

Scheint aber doch zu stimmen, wobei es den wohl erst 1968 gab.

https://de.wikipedia.org/wiki/Rowdy

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Re: Und der 31.7. war ein Do.

Antwort von anhaltiner am 10.06.2017, 15:17 Uhr

Es ist 1961 nicht 1941 und da war der 31. Juli ein Montag

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Archiv

Antwort von shinead am 10.06.2017, 15:29 Uhr

Weil es 61 war, steht also 41 oben...

Hier sind die Inhalte der Ausgabe vom 31.07.61:

https://www.nd-archiv.de/ausgabe/1961-07-31

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Re: Und der 31.7. war ein Do.

Antwort von kati1976 am 10.06.2017, 15:34 Uhr

Das steht 41 und nicht 61.

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Re: Und der 31.7. war ein Do.

Antwort von Antje04 am 10.06.2017, 16:16 Uhr


Jetzt ist es offiziell, dass bei Dir Hopfen und Malz verloren ist. Ich werde Dich in Zukunft ignorieren. Das ist sowas von sinnlos.

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Re: Und der 31.7. war ein Do.

Antwort von anhaltiner am 10.06.2017, 19:35 Uhr

Scheint wirklich ein Fake zu sein. Habe unter beiden Jahrgängen nichts entsprechendes gefunden.

http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/web/resource/details/2532889-X/Neues%2BDeutschland%2BOnline-Archiv/

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Re: Und der 31.7. war ein Do.

Antwort von shinead am 10.06.2017, 21:01 Uhr

Wie oben schon verlinkt: ja, das ist ein Fake. Herzlichen Glückwunsch!

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Re: Sozialistische Einheitspartei Deutschlands gegen Bahnhofsklatscher

Antwort von DK-Ursel am 11.06.2017, 21:57 Uhr

Das macht doch nichts.
Fake News passen in mancherleuts "Trampelbild".

Gruß Ursel, DK

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Re: Und der 31.7. war ein Do.

Antwort von butterbemme am 11.06.2017, 22:55 Uhr

Tja, das kommt davon, wenn man siffige Dünnpfiffseiten als primäre Quelle benutzt.

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