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Geschrieben von nachbarn am 10.02.2019, 10:19 Uhr

Medikamente kaufen oder bestellen

Ich möchte wissen, bestellt Ihr Medilanete Online oder geht Ihr in die Apotheke?
mein Sohn bestellt nur Online, fragt uns dann ob wir etwas dazu bestellen wollen
sie sind Online Billiger, wenn er vor 20 Uhr bestellt, sind die dann auch am nächsten Tag
da.
wie macht Ihr das? Ich selbst gehe am liebsten in die Apotheke bestelle dann bei meinm Sohn manchmal etwas mit..

 
69 Antworten:

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von leaelk am 10.02.2019, 10:26 Uhr

Rezepte hole ich in der Apotheke und (fast) alles andere bestelle ich online.

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von IngeA am 10.02.2019, 10:31 Uhr

Ausschließlich in der Apotheke. "Meine" Apotheke hat auch eine sehr gute Beratung, auch wenn ich die normalerweise nicht brauche.

LG Inge

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von Bieni82 am 10.02.2019, 10:42 Uhr

Auch hier Rezepte in der Apotheke und alles andere online. Da spart man oft die Hälfte. Apotheke ist ja ein Luxusladen mittlerweile.

LG Bieni82

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von Himbeere2008 am 10.02.2019, 10:43 Uhr

Fast nur online.
Außer ich benötige etwas sofort z.B. Antibiotika, dann gehe ich zur Apotheke.

Re:danke euch Frage nummer 2

Antwort von nachbarn am 10.02.2019, 11:13 Uhr

Danke euch, Rezpte gehen schein balr auch sagte mein Sohn.. wenn es nicht
gerade dringend ist, bestellt er auch Rezeptpflichtige..
Frage 2
muss man den befürchten, dass es dann irgend wann nur noch wenige Apothekten gibt
irgend wann??? so ganz ohne geht es dann auch nicht. aber weil man da wirklich spart
nutzen wir das auch, wie gesagt wir bestellen dann für die ganze Familie.

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von HeyDu! am 10.02.2019, 11:31 Uhr

Bis her in der Apotheke aber nach der letzten Preiserhöhung ist mir das zu dumm. Es werden nur noch Rezepte im Ort eingelöst.

Femibion 1, 60 Stück kostet z.B. online 25€ und im Ort möchte man jetzt 41€...

Schwangerschaftstest Clearblue mit Wochenbestimmung im Netz 2 Stück für ca. 12€ und so kostet 1 Stück in der Apo 11,99€

Bin ja nicht die Wohlfahrt

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von blondie0779 am 10.02.2019, 11:36 Uhr

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2018/02/02/apothekenzahl-sinkt-immer-schneller

Ja, ich bevorzuge und brauche die Apotheke vor Ort. Auch wenn ich dafür zahle das ich persönlich beraten werde, aber ich werde es und kann 24 Stunden auf Medikamente zugreifen. Das geht online leider nicht, dauert mir persönlich zu lang (Antibiotika fürs Baby z.B. möchte ich nicht erst 48 Stunden später oder per Klinikaufenthalt haben) und ich bekomme null Beratung.

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von Jessi757 am 10.02.2019, 11:38 Uhr

Mit Rezepten gehe ich in die Apotheke, meist zweimal, was nervt, weil sie das jeweilige benötigte Medikament fast nie vorrätig haben.
Alles andere bestelle ich möglichst. Die Preise online sind meist ein Drittel günstiger. Das ist heftig! Nur wenn ich etwas sofort brauche bezahle ich die Wucherpreise der Apotheken.

LG
Jessi

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von Petra28 am 10.02.2019, 11:45 Uhr

Ich kaufe nur in der Apotheke vor Ort.

Ja, das wird passieren.

Antwort von Petra28 am 10.02.2019, 11:47 Uhr

Mehr noch - die Preise des Online-Anbieters werden steigen.

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von Häsle am 10.02.2019, 11:49 Uhr

Obwohl ich sonst wirklich sehr viel im Internet bestelle, gehe ich für Medikamente immer in "meine" Apotheke (wir haben fünf Apotheken in unserer Kleinstadt). Die Beratung ist sehr gut, für Stammkunden gibt es auch immer mal etwas geschenkt oder reduziert. Die Mitarbeiter kennen uns und das bisschen Krankheitsgeschichte, das wir haben.

Ohne Geschäfte für Klamotten, Spielzeug oder Bücher hier in der Stadt käme ich persönlich gut aus. Das brauche ich nie dringend, und Beratung benötige ich bei sowas auch seltenst. Falls doch, würde ich halt ein Stück weiter fahren, falls nötig.
Apotheken und die fachliche Beratung vor Ort hingegen finde ich sehr wichtig. Deshalb zahle ich da bewusst und gerne mehr, anders als bei Spielzeug etc. (wo die Beratung hier in den Läden eh mangelhaft ist). Auch für rezeptfreie "Dauer"-Medikamente.

Jetzt überleg mal,

Antwort von Petra28 am 10.02.2019, 11:52 Uhr

warum die Apotheke teurer verkaufen muss und ob das wirklich Wucher ist. Und dann überleg mal, wie die Preisgestaltung des Onlineanbieters sein wird, wenn es die Apotheken vor Ort nicht mehr gibt.

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von bea+Michelle am 10.02.2019, 12:03 Uhr

Ich bestelle online, Rezepte in der Apotheke vor Ort. Medikamente für akute Sachen auch vor Ort.

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von pauline-maus am 10.02.2019, 12:08 Uhr

ich bin lokalpatriot und ünterstütze soweit ich kann , die hiesigen geschäfte , auch apotheken..
online eventuell nur unangenehme dinge, denen ich keinen raum für spekulationen geben möchte....hier in einer kleinstadt

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von HeyDu! am 10.02.2019, 12:12 Uhr

Also Petra, grundsätzlich geb ich Dir Recht. Ich schätze Beratung usw. auch sehr aber irgendwann ist es auch gut. Sehe es nicht ein, dass 5. Auto unseres Apothekers zu finanzieren.

Das Wort Wucher trifft es doch sehr gut. In der größeren kreisfreien Stadt, kostet alles minimal über den Internetpreisen. Keiner Rede wert aber permanent 15 Euro mehr bezahlen? Nö.

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von iriselle am 10.02.2019, 12:23 Uhr

Für verschreibungspflichtige Dinge gehe ich in die hiesige Dorfapotheke, alles andere kaufe ich online ,wo es teilweise 50% günstiger ist (z.B. Allergietabletten ).
VG

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von Petra28 am 10.02.2019, 12:35 Uhr

15 € permanent für was? Schwangerschaftstests? Ich sags mal so - die 15 € machen doch bei der Entscheidung für ein (weiteres) Kind keinen Unterschied.

Ich gebe dir aber Recht - Apotheke ist nicht gleich Apotheke. Nur grundsätzlich wird eine Apotheke vor Ort immer mehr kosten als der Online Anbieter, solange es sie gibt.

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von Tini_79 am 10.02.2019, 12:56 Uhr

Alles, was ich nicht sofort brauche,
oder wo ich keine Beratung brauche, bestelle
ich online.

Ja, es wird vermutlich auf Dauer weniger Apotheken geben, aber so viele wie aktuell benötigt man doch eh nicht. Wenn die nicht gerade in einem Einkaufszentrum oder am Ärtzehaus etc sind, dann sind da ja kaum Kunden drin. Auf der Hauptstraße unserer Kleinstadt gibt es 4 Apotheken auf zwei Kilometern.

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von kati1976 am 10.02.2019, 13:04 Uhr

Ich gehe immer in die Apotheke vor Ort. Das es dort teurer ist,ist klar weil die Personalkosten haben und Ladenmiete.

Ich persönlich halte nichts davon alles online zu kaufen,dann muss man sich nicht wundern wenn kleine Läden und auch Apotheken schließen.


Wenn es irgendwann weniger Apotheken gibt wird es auch nicht gut sein.


Aber das muss Jeder für sich entscheiden

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von Pebbie am 10.02.2019, 13:25 Uhr

Rezepte löse ich ausschließlich in meiner Stamm-Apotheke ein. Da ich dort als Kunde registriert bin, kann ich mir am Ende des Jahres eine Liste mit meinen Zuzahlungen ausdrucken lassen. Dort weiß man auch, welche Medikamente ich von welchem Hersteller bekommen habe, bei den vielen Medikamenten die ich nehme ist das von Vorteil.
Außerdem ist die Beratung top, die kann ich online nicht haben.

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von Daffy am 10.02.2019, 13:31 Uhr

Es gibt nicht ´den` Online-Anbieter; die machen sich gegenseitig Konkurrenz, warum sollte sich das ändern?

Ich will gar nicht an einem Tresen mit wartenden Leuten hinter mir ´beraten` werden, die Pflichtnachfragen "Sie wissen dass/wie..." gehen mir leicht auf die Nerven, und ansonsten finde ich, dass grundsätzlich Arzt und Medikamentenausgabe irgendwie gekoppelt werden könnten, gerade bei den Notdiensten - ein halbe Stunde in eine Richtung, dann noch mal eine halbe in die andere für das Antibiotikum (soweit vorrätig)...

Und wenn ich nicht nur online für ein regelmäßig genommenes rezeptfreies Medikament 30% weniger zahle, sondern dasselbe Medikament in GB für 50% des Onlinepreises bei Tesco/Boots kriege (das lohnt praktisch den Flug), stimmt m.E irgendwas mit unserem System nicht.

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von sun1024 am 10.02.2019, 13:40 Uhr

Wenn ich Medikamente kaufe, dann meistens, weil ich sie akut brauche. Da dauert mir eine Online-Bestellung zu lang.

Ich schätze auch den Kontakt in der Apotheke, wo einem eventuell nochmal was zur Einnahme erläutert wird oder eine Rückfrage gestellt wird.

Davon abgesehen unterstütze ich gerne den lokalen Einzelhandel vor Ort. Ich mag keine Unterzentren voller Telefonshops, Nagelstudios, Wettbüros und Shisha-Bars. Wenn es mir aber die 5 € nicht wert sind, die es beim lokalen Händler vielleicht mehr kostet als online, dann darf ich mich mE auch nicht beschweren, wenn die Händler die teuren Mieten irgendwann nicht mehr zahlen können.

Ich mag auch den zusätzlichen Verkehr und Verpackungsmüll nicht, der entsteht, wenn jeder sich jeden Kleinkram persönlich nach Hause liefern lässt, statt dass es irgendwo zentral hingeliefert wird.

Insofern bin ich froh, dass es bei mir an den 5 € nicht scheitert, und gehe gerne bewusst lokal einkaufen.

LG sun

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von kevome* am 10.02.2019, 13:40 Uhr

Ich mache es wie viele schon geschrieben haben. Akute Sachen und Rezepte in der Apotheke. Ansonsten bestelle ich.

Ich empfinde aber Apotheken vor Ort auch als ziemlich unorganisiert. Zum einem gibt es nach meinem Gefühl deutlich zu viele Apotheken. Dann laufe ich oft mehrfach, weil Medikamente nicht vorrätig sind. Selbst bei einem Medikament, das wir monatlich brauchen, schafft es unsere Apotheke vor Ort nicht dieses da zu haben. Wir könnten es ja irgendwann nicht mehr holen und dann säßen sie damit in ihrem Bestand

Zudem finde ich auch den Notdienst komplett unorganisiert. Was ich da schon rumgefahren bin und gesucht habe um da auch wieder zu hören, dass das vom ärztlichen Notdienst verschriebene Medikament nicht mehr da ist.

Wie es funktionieren könnte habe ich im Sommer in den Niederlanden erlebt. Eine Apotheke, die direkt neben der ärztlichen Notfallpraxis liegt und rund um die Uhr, genau wie der Arzt, geöffnet hatte. Nichts mit suchen und warten. Ein Medikament (Epi-Pen)war nicht da. Wir bekamen einen Kaffee und nach nicht mal 45 Minuten wurde geliefert. Als hier in D unser Kinderarzt nicht mal eine Woche später einen zweiten Epi-Pen für das Notfallset verschreiben wollte, hieß dass diese aktuell nicht lieferbar sind und ich in einem Monat noch einmal nachfragen soll. Und das bei einem Notfallmedikament.

Seit unserem akuten Notfall dort, bin ich sowieso vom dortigen Gesundheitssystem mehr als begeistert. So gut habe ich mich als Angehörige und meine Tochter noch nie behandelt gefühlt. Da wurde auch noch der Mensch und nicht nur die Krankheit behandelt.

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von Petra28 am 10.02.2019, 13:43 Uhr

Die machen sich solange Konkurrenz, bis einer übrig bleibt

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von Kater Keks am 10.02.2019, 14:10 Uhr

Ich hab mal bestellt, gehe aber seit Jahren nur noch in meine Apotheke um die Ecke (da habe ich auch eine Kundenkarte). Da ich Rheuma habe und immer wieder spezielle Medikamente brauche, gucken die immer gleich nach ob sich die Medikamente - die ich mal brauche - sich damit auch vertragen.

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von daide am 10.02.2019, 14:57 Uhr

Ich besorge alle verschreibungspflichtigen Medikamente, aber auch viele andere Dinge hier in „meiner“ Apotheke. Hier habe ich eine extrem gute Beratung, man kennt mich seit Jahrzehnten. Alles ist dokumentiert, ich kann zu Wechselwirkungen Fragen stellen, die ich beim Arzttermin vergessen habe, etc.
Online bestelle ich nur Cremes (Bepanthen & Co.), normale Erkältungsartikel wie 08/15-Nasenspray, Babix, usw. Das ist teilweise sehr viel günstiger als vor Ort. Vorher prüfe ich allerdings die Angebote unserer Apotheke.

Ich finde, mit den Apotheken ist es doch nicht anders als mit den (kleinen) Fachgeschäften: Jeder jammert, dass sie verschwinden, aber alle bestellen im Netz (im schlimmsten Fall nach vorheriger Beratung im Laden). Das kann‘s doch nicht sein!

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von Laya am 10.02.2019, 15:06 Uhr

Rezeptpflichtige Medikamente besorge ich in der Apotheke, alles andere online.

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von HeyDu! am 10.02.2019, 15:29 Uhr

Wir schreiben hier im RUB, daher Beispiele in dem Zusammenhang. Ich hätte können auch Wala Euphrasia Augentropfen anführen. Mein Haarshampoo (Schuppenflechte) kostet in der Apo 19,50 und online keine 10€.

Keine Ahnung wie viel Geld Du in der Apo lässt, bei uns waren es letztes Jahr über 450€. Bei den Gesamtauszügen für die Steuer kann einem übel werden. Wir hatten schon Jahre mit noch mehr.

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von HeyDu! am 10.02.2019, 15:33 Uhr

Bzgl. 15€, dass kostete Femibion 1 mehr... ab jetzt sind es 18€ mehr. Und von auf Dauer kann ich durchaus sprechen, Kind 1 lies 2 1/2 Jahre auf sich warten. Ich nahm es also fast 3 Jahre ;-)

Ich habe bisher die Preise mitgetragen, wegen der Beratung aber irgendwann ist gut und wo ich keine Beratung brauche, kaufe ich ab sofort online.

Der örtliche Fleischer möchte ja auch überleben und der fährt nicht so dicke Autos :-D

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von Jessi757 am 10.02.2019, 15:46 Uhr

Ja, wenn man als Mensch wahrgenommen und entsprechend behandelt wird, dann geht man auch gerne in die Apotheke.
Hier sind Apotheken aber oft reine Verkaufsstätten geworden.
"Wollen sie vielleicht noch eine Creme mitnehmen" (für 20 €, die es in der Drogerie ohne Markennamen drauf für 8,00 € gibt...)

Nee, ich gehe nicht zum Shoppen in die Apotheke...
Und die ständige Nichtverfügbarkeit von diversen Medikamenten finde ich erschreckend.

Und dabei es gibt wirklich sehr viele Apotheken. Ich verstehe gar nicht, warum die offenbar keinerlei Preisdruck haben.
Das kann ja eigentlich gar nicht sein...
LG
Jessi

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von Bellamy am 10.02.2019, 16:28 Uhr

Ich bestelle alles was nicht auf Rezept geht oder dringend benötigt wird nur online.

LG Bellamy

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von Daffy am 10.02.2019, 16:57 Uhr

Wie kommst Du darauf? Zum einen gibt es das Kartellrecht, zum anderen funktioniert es bei allen anderen Gütern und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs recht gut; Konkurrenz belebt das Geschäft. Bei Medikamenten wäre das anders, weil...? Und davor bewahren uns die niedergelassenen Apotheken?

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von Petra28 am 10.02.2019, 19:26 Uhr

Ach ja? Wie viele Metzger & Bäcker gibt es denn bei euch noch? Und wie viele Supermärkte? Mal abgesehen davon, welche Datenspuren man beim Onlinekauf hinterlässt...

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von Muts am 10.02.2019, 20:00 Uhr

so mach ich das auch, denn ich finde die Apotheke vor Ort sehr wichtig und die Beratung ist in unserem Fall oft viel besser und hilfreicher als die beim Arzt!

LG Muts

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von Daffy am 10.02.2019, 21:16 Uhr

Immer weniger bzw. ich sehe beim Bäcker, dass die Mengen weniger werden und die Schlange kürzer. Was ich nicht sehe, sind steigende Preise - die Backshops in den Discountern sind deutlich billiger. Mit Onlinehandel hat das aber nichts zu tun und Monopolisten, die händereibend an der Preisschraube drehen, sind nicht in Sicht.

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von kirshinka am 10.02.2019, 23:55 Uhr

Apotheke

Aus Prinzip
Wegen der Beratung
Weil man im Internet nie weiß, welchen chinesischen Sch.... man wieder angedreht bekommt und weil ich diesen Klau und dieses Geiz ist geil ( was uns nochmal so richtig zum Verhängnis werden wird!) nicht unterstützen will.

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von Petra28 am 11.02.2019, 0:55 Uhr

Ich finde, das Preis- Leistungsverhältnis beim Discounter ist bei Backwaren deutlich ungünstiger als beim echten Bäcker oder beim Metzger. Aber gut, wenn man lange genug dran gewöhnt ist...

Es hat was mit Preisdumping zu tun. Und mit fairer Entlohnung, auch der Kurierfahrer. Schau es dir bei Amazon an, früher kam DHL, immer derselbe festangestellte Fahrer, zur selben Uhrzeit. Heute kommt ein armer Mensch von Amazon Logistics, zu unmöglichen Urzeiten, der sein Paket nirgends abliefern kann, wenn man nicht da ist. Das unterstütze ich nicht.

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von Alexa1978 am 11.02.2019, 6:49 Uhr

Ich kaufe vieles in der Apotheke vor Ort. In meiner Stammapothke bekomme ich ohnehin Kundenrabatt. Sie kann mit den Preisen der Online-Apotheke zwar nicht 1:1 mithalten, aber bei vielen Wunschartikeln (zB Reiseapotheke berät sie mich umfassend bezüglich Generika) + 1 Gutschein für den nächsten Einkauf gibt es obenauf.

Wir sind ein 3-Personen-Haushalt und sooooo viel Arzneimittel benötigen wir nicht, sodass sich durch eine Online-Apotheke eine große Ersparnis ergeben würde.

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von Felica am 11.02.2019, 7:11 Uhr

Nur Apotheke. Wenn ich ein Medikament benötige, dann will ich nicht erst noch warten bis der Postbote das dann irgendwann bringt, sondern noch am gleichen tag mit der Behandlung beginnen. Ist hier auch kein Problem, selbst wenn mal eines nicht vorrätig ist, wird es in den allermeisten Fällen noch am gleichen Tag geliefert. Dafür muss ich auch das Haus nicht noch einmal verlassen weil es dann meistens nach Haus gebracht wird.

Wenn einem was versucht wird auf zu schwatzen, dann in den allermeisten Fällen in den Apothekenketten, nicht in den familiär geführten Apotheken. Aber selbst in den Ketten langt ein kurzes nein und das war es. Dafür habe ich in allen eine Beratung, was oft nötig ist weil die Ärzte selten was dazu sagen.

Zahncreme, Duschmittel, Shampoo, Schwangerschaftstest, Kosmetik usw kaufe ich nicht in der Apotheke, aber auch nicht online. Gibt es alles in der Drogerie oder im Laden. Nahrungsergänzung nur dann, wenn es ein ganz bestimmtes Produkt ist was es so pur nicht in der Drogerie gibt. Femibion in der Apotheke zu kaufen, das würde mir im Leben nie einfallen. Wer das macht ist selbst schuld wenn er es dort deutlich teurer kauft, genau wie Schwangerschaftstests. Zumal es reichlich andere Produkte gibt auf die man ausweichen kann wenn einem die Markenprodukte zu teuer sind.

Online habe ich bisher nur Ovus bestellt und das nur weil der Drogeriemarkt hier sie längere Zeit wegen Umbau nicht hatte. Da langte ein 20iger Pack und das für einige Zyklen.

Mir ist es wichtig den Handel vor Ort auch zu unterstützen. Umweltaspekte mal nicht unberücksichtigt. Da zahle ich dann auch gerne ein paar Euro mehr für. Vor allen wenn ich weiß das ich damit auch Arbeitsplätze sichere. Mir langt es schon das ich immer öfter andere Dinge online bestellen muss weil der Handel sie nicht führt. Das nervt und ich sehe die Dauer-Onlinebesteller da als Hauptverursacher. Dank denen wird das Angebot in den Läden vor Ort nämlich immer übersichtlicher weil sich jeder genau überlegt, was er sich in den Laden stellt. Davon ab das ich keinen Bock haben den Sklavenhandel bei den Logistik-Läden darüber hinaus zu unterstützen. Außerdem muss die 240l Papiertonne für 4 Wochen langen, das unmöglich wäre wenn ich dauernd bestellen würde. Aber mei, alles egal, den Preis für die Bestellerei werden eh unsere Kinder zahlen dürfen, Hauptsache wir heute haben es möglichst bequem und billig. Soll doch die Generation nach uns sich mit den Folgen rumärgern. Wir hinterlassen schon so ein super Erbe, da fällt das ja nicht mehr auf.

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von memory am 11.02.2019, 7:13 Uhr

Das meiste online. Allerdings brauch ich die Beratung in der APO nicht, weil es eh drauf steht oder ich schon weiß, was genau ich da nehme. Und 2. weil ich früher in der Krankenhausapotheke eingekauft habe und weiß, dass auch der Online Händler mit Medikamenten noch einen guten Gewinn macht.

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von HeyDu! am 11.02.2019, 7:45 Uhr

Wenn Du schon meinst ich sei selbst schuld, dann sag mir das doch auch bitte direkt. Nicht jeder lebt in einer Großstadt mit Rossmann, Müller und DM. Ich wüsste nicht wo man sonst z.B. Femibion kaufen soll, außer in der Apo.

Und auch ich schrieb, ich unterstützte die Apo gern im Ort. Sagt ja keiner was wenn Artikel 5 Euro mehr kosten. Nur übertreiben darf man es eben nicht mit den Preiserhöhungen.

Jeder wie er es mag.

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von Maxikid am 11.02.2019, 7:48 Uhr

Ich kaufe vor Ort, habe 6 Apotheken in direkter Nähe. Aber, ich brauche höchsten 1-2 x im Jahr dort etwas....

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von shinead am 11.02.2019, 10:00 Uhr

Meine rezeptpflichtigen Medikamente kaufe ich alle in der Apotheke vor Ort. Genauso wie Medikamente für akute Dinge, sofern nichts mehr in der Hausapotheke vorrätig ist.

Meine Hausapotheke fülle ich aber gerne über eine Online-Apotheke auf.

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von lilly1211 am 11.02.2019, 10:21 Uhr

Also hier vor Ort gibt es massenhaft Apotheken, offensichtlich gehen die nicht Pleite und können es sich leisten so abzuzocken.

Mein Narbengel kostet vor Ort 120 EUR, online 79 EUR. Ich kann keinerlei Mehrwert erkennen der diesen Unterschied rechtfertigt. Beratung brauche ich nicht.

ich bestelle alles online, außer Rezepte, die löse ich hier ein.

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von Daffy am 11.02.2019, 11:29 Uhr

> Ich finde, das Preis- Leistungsverhältnis beim Discounter ist bei Backwaren deutlich ungünstiger als beim echten Bäcker oder beim Metzger. Aber gut, wenn man lange genug dran gewöhnt ist...

Ich kaufe beim Bäcker wegen einer gewissen Sympathie und Gewohnheit; was ich gelegentlich beim Discounter mitgenommen habe, fand ich aber auch gut. Meines Wissens benutzen inzwischen auch die traditionellen Bäckereien (keine Ketten) Backmischungen, die allenfalls individuell variiert werden, um irgendwelche fancy Artikelbezeichnungen zu rechtfertigen (Jogger/Vital/Urkern/Fitness...).

> Es hat was mit Preisdumping zu tun. Und mit fairer Entlohnung,

Aldi hat mal für seinen Backshop inseriert - über 12€/h. Ich bezweifle, dass der Flüchtling in der Backstube des Handwerksbetriebs das kriegt.

Es gibt eine Menge Dinge, um die es mir leid tut (letztens gerade, als ich einen Weihnachtsporzellanteller weggeräumt habe - die Firma ist längst insolvent, die Marke verkauft, und die Arbeitsplätze sind sonstwo); teure und ineffektive Apothekenstrukturen gehören so wenig dazu wie der Tante-Emma-Laden.

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von Felica am 11.02.2019, 12:02 Uhr

Es waren ja einige die ähnlich argumentieren.

Schau, du beschwerst dich das du keine Drogerie mehr hast, das die Apotheke so viel teurer ist. Ich sage, daran bist du selbst mitschuld. Je mehr Leute online kaufen, weil ja billiger und bequemer, desto mehr schließen Läden und Apotheken und die welche bleiben haben immer weniger im Sortiment. Halt dann irgendwann dann nur noch durchlaufende Posten. Den Platz für Angebot und Personal für Beratung sind die teuersten Komponenten. Also wird da zuerst eingespart.

Die Großstadt in der ich wohne knackt gerade mal die 30.000er Marke. Selbst Nachbargemeinden mit weniger wie 10.000 Einwohnern haben eine Drogerie. Wo es hier Apotheken gibt und Supermärkte, gibt es auch Drogerien. Da ich auch viel pendel, fahre ich meistens zur Drogerie wenn ich so oder so in der Nähe bin und kaufe dann gleich alles auf einmal für den nächsten Monat. So rechnet sich der Umweg.

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von HeyDu! am 11.02.2019, 12:42 Uhr

Hier bekommt man nicht einmal ein Laufgitter oder einen Babystuhl und schuld bin ich mit Sicherheit nicht, dass es hier keine vernünftig große Drogerie gibt. Windeln muss man online kaufen... zumindest die Sorte die ich will. Vernünftiges Putzmittel usw. - kaufen kannst Du in den hiesigen Geschäften "Hauptsache billig" aber keine Qualität. Der Verbraucher zahlt es nicht, also gibt es das nicht...

Vermasselt hat das die Generation vor mir bzw. da spielen so einige Faktoren rein. (Ich sag nur Lohnniveau... )

Bis zur nächsten Großstadt ist es eine Stunde Fahrtzeit. Autobahnanbindung negativ.

Ich könnte mir Femibion für 43€ schon leisten aber man muss das Geld ja nicht zum Fenster hinaus werfen. Mein medizinisches Haarwaschmittel gibt es eben auch nur in einer Apo. Und aktuell kostet es im Ort 50 % mehr. Sehe ich nicht mehr ein. Ich war wirklich geschockt beim letzten Einkauf dort und hab das dann auch so gesagt.

Ich kenne den Inhaber. Ihm gehören alle beide Apotheken... am Hungertuch nagt er nicht.

Bei Versicherungen vergleichen wir auch Preis- und Leistung und das Verhältnis schmeckte mir nun überhaupt nicht mehr in meiner Stammapo.

Lg

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von HeyDu! am 11.02.2019, 12:45 Uhr

Genau solche Beispiele meine ich. Danke! Da ist jedes Verhältnis verloren gegangen.

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von Felica am 11.02.2019, 13:47 Uhr

Klar, Laufgitter und Babystuhl kaufe ich in Drogerie oder Apotheke. Rest wie du schriebst, der Verbraucher also auch Du hat es sich selbst kaputt gemacht. Wie ich bereits schrieb, das Sortiment wird kleiner. Die Generation vor uns war an einigem Schuld, daran aber nicht. ich gehöre zu der Generation welche wohl als erstes Internet genutzt hat, so lange gibt es das nämlich noch nicht. Und Online-Handel erst recht nicht. Lohn-Dumping auch noch nicht so lange. Wobei sich da in den letzten 2 Jahren deutlich was getan hat, die Löhne steigen, wenn auch langsam. Nur der Anspruch den man hat, der oft noch deutlich stärker. Was ein riesen Kostenfaktor ist, ist Wohnraum, der dürfte dann aber bei euch weniger ein Thema sein wenn derartig plattes Land.

Beinah eine Stunde Fahrzeit habe ich hier auch bis zur nächsten echten Großstadt. Muss ich sogar täglich pendeln.

Am Ende muss du eben selbst entscheiden, nur über die Konsequenzen muss man sich eben auch klar sein und kann nicht nachher hingehen und jammern. Wir Verbraucher haben eine riesen Macht, nur nutzen tun wir diese selten. Ist für viele wesentlich leichter zu jammern statt mal Druck zu machen. Hier in der Nachbargemeinde hat es dazu geführt das sich mehrere zusammen getan haben und eine Genossenschaft gegründet haben. Weil die Läden auch der Meinung waren, lohnt nicht dort eine Filiale aufzumachen. Dann kamen noch ein paar bauern dazu die meinten, lohnt nicht das an die Discounter zu liefern, jetzt wird wieder eine Art Direktvermarktung dort aufgezogen. Es wächst immer weiter.

Re: Medikamente kaufen oder bestellen

Antwort von HeyDu! am 11.02.2019, 14:02 Uhr

Woftklauberei, da macht der Austausch keinen Sinn. Natürlich gibt es in einer Drogerie weder Laufgitter noch Babystuhl aber eben auch sonst kein Fachgeschäft. Geiz ist geil und Deine Vorwürfe nehme ich mir nicht an. Wir tun genug.

Ich bin knapp unter 30 Jahren. Habe bis Dezember dem werten Herrn Apotheker seine 10 Urlaube mitfinanziert und nun beschlossen, dass ich künftig von dem eingesparten Geld lieber selbst einen Kurztripp mache. Er wird nicht Pleite gehen! Wir sprechen hier von Apotheken, nicht vom meist wirklich armen kleinen Bäcker.

Guten Start in die Woche.

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von Petra28 am 11.02.2019, 17:58 Uhr

Hier gibt es noch ein paar richtige Bäcker und die backen nicht mit Backmischungen. Ebenso hat ein Metzger wieder eröffnet, der jeden Cent wert ist. Zusammen mit meinem Bio-Tante-Emmaladen bin ich damit rundum versorgt. Diese Qualität bekomme ich beim Discounter nicht, zumal mir auch der persönliche Kontakt zu den Händlern gefällt. Und ich habe weniger Müll. Das ist aber das Besondere an unserem Viertel, dass es diese Läden gibt.

Und die Kuriere-findest du die fair behandelt/bezahlt?

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von Jana287 am 11.02.2019, 19:13 Uhr

Ich bin sehr überrascht, dass man sich das leisten kann.
Also alles beim Metzger, Bäcker, Bioladen zu holen.
Ehrlich gesagt, das könnte ich für unsere Familie finanziell wohl gar nicht.

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von kevome* am 11.02.2019, 20:02 Uhr

Das ist bei uns auch so. Ich kaufe da gern, weil ich einen Mehrwert für mein Geld bekomme. Das Brot zum Beispiel kostet das Dreifache vom Discounterpreis aber es schmeckt und beinhaltet keine Chemie.

Welchen Mehrwert bietet aber die Apotheke vor Ort? Die bei uns im Ort zumindest keinen. Auf Beratung im vollen Verkaufsraum kann ich sehr gut verzichten.

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von Petra28 am 11.02.2019, 20:31 Uhr

Ich kann und bin da nicht die Einzige. Bio ist gar nicht so viel teurer (meinem Gefühl nach braucht man weniger Lebensmittel, das gleicht sich dann aus), Fleisch essen wir seltener, dafür dann mit Genuss. Und Brot brauche ich exakt eines in der Woche und manchmal am Wochenende Brötchen, aber nicht immer.

Ich gebe zu, wenn die finanziellen Mittel knapp sind, dann muss natürlich auf Discounter oder Online-Apotheke zurückgegriffen werden. Oder auch aus anderen Gründen, kleine Kinder, Gebrechlichkeit - dann ist online natürlich eine gute Möglichkeit. Ich bin sehr froh, dass ich anders kaufen kann und finde das ein großes Stück Lebensqualität.

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von Petra28 am 11.02.2019, 20:39 Uhr

Doch, ich lass mich schon in der Apotheke beraten. Und ich habe keinen Nervkram mit dem Kurier. (Kommt er heute noch? War er schon da und wo lagert meine Lieferung? - oder ist das bei Online-Apotheken anders als bei anderen Internetshops?)

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von memory am 11.02.2019, 20:44 Uhr

Ha...ich brauch fast jeden Tag 1 Brot (4 Personen ). Bei Preisen bis 5€ zuzügl. evtl. noch Brötchen am We , wo eins auch 80ct kostet würde ich beim Bäcker locker 100-150€ im Monat lassen können. Da ist aber auf den Broten noch nix drauf. Da gehe ich auch oft zum Discounter, gerade wenn man keine 3 Tage an einem Brot isst , finde ich die Unterschiede minimal....bis auf den Preis.

Doch, das ist schon ein Aspekt...

Antwort von Petra28 am 11.02.2019, 20:48 Uhr

Es gibt Gegenden, da ist sogar der Lidl zu bestimmten Zeiten im Monat leer. Und Lohndumping gibt es da auch schon länger. Da ist dann auch kein Markt für eine Drogerie.

Unter solchen Umständen muss man natürlich sehen, wie man sich arrangiert, selbst wenn es einem vielleicht finanziell selber gar nicht so schlecht geht.

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von Daffy am 11.02.2019, 21:40 Uhr

> Und die Kuriere-findest du die fair behandelt/bezahlt?

Das ist zumindest zweifelhaft. Ich vermeide sie - und meine Online-Apotheke versendet mit DHL, die Guten

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von Daffy am 11.02.2019, 21:50 Uhr

Naja, früher (1950-70er) waren Lebensmittel im Verhältnis zum Einkommen deutlich teurer (Kleidung auch), und diie Leute hatten genug zu essen. Ich denke, es geht, wenn man überlegt einkauft, Grundnahrungmittel, wenig Convenience-Produkte, schaut, was gerade günstig ist...

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von Felica am 12.02.2019, 7:07 Uhr

Das ist bei euch das Brot teurer beim konventionellen wie beim Biobäcker. Hier kosten nur wenige Brotsorten in Bio an die 5 €. Die meisten sind bei 3,50-4,50 €. Kommen bei 3 Personen mit 2 Broten die Woche aus. Bioland wohlgemerkt, allerdings direkt vom Bäcker an die Läden geliefert. Oder man kauft direkt bei Biobäcker, haben hier mehrere im Umkreis. Die Sorten über die Großhändler sind teurer, aber auch lange nicht so lecker. Sie sind halt schon altbacken wenn im Laden angekommen.

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von memory am 12.02.2019, 8:25 Uhr

Ja , gut das Weizenmischbrot kostet glaub ich nur 3,30 € oder so aber das nehme ich nicht. Aber bei uns haben viele kleine Bäcker zu gemacht ( und nein nicht wegen den Discountern, sondern , weil die Inhaber keine Nachfolger fanden) und die, die übriggeblieben sind, nutzen ihre Marktposition eben auch aus. Die kann man unterstützen wie man will....es wird trotzdem teurer.
Ich selber esse fast gar kein Brot;-) ...ich vertrage es in den wenigsten Fällen...frisch schon gleich gar nicht.

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von Petra28 am 12.02.2019, 8:47 Uhr

Wenn du selber nicht mitisst und du trotzdem jeden Tag ein Brot brauchst - dann hast du wahrscheinlich Teenager im Haus...

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von memory am 12.02.2019, 8:49 Uhr

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von shinead am 12.02.2019, 17:54 Uhr

>>und beinhaltet keine Chemie.

Ich hoffe doch, dass auch das gesunde Brot Chemie beinhaltet. Alles ist Chemie. Gerade Backwaren sind voll davon! Auch wenn sie gesund und selbstgemacht sind.

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von Daffy am 12.02.2019, 18:55 Uhr

> Aber bei uns haben viele kleine Bäcker zu gemacht ( und nein nicht wegen den Discountern, sondern , weil die Inhaber keine Nachfolger fanden) und die, die übriggeblieben sind, nutzen ihre Marktposition eben auch aus. Die kann man unterstützen wie man will....es wird trotzdem teurer.

Warum finden sie keinen Nachfolger? Im Zweifel, weil man vom Gewinn keine Familie mehr ernähren kann. Das liegt am Umsatz, aber auch an den Kosten, besonders den Stromkosten dank 'Energiewende'. Auch da können die Discounter als Großkunden bessere Konditionen aushandeln.

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von IngeA am 13.02.2019, 7:04 Uhr

Bei uns ist das Hauptproblem, dass sie keine Lehrlinge finden. Die meisten Backstuben sind auf dem Land, da kommt morgens um fünf gar nicht mit Öffentlichen hin (und die eigentlichen Arbeitszeiten für über 18-jährige fangen ja schon morgens um 3 an).
Man braucht also schon einen Führerschein um die Lehre überhaupt anfangen zu können.

Mein Sohn möchte Konditor werden. Die zwei Möglichkeiten:

Er geht bei uns in der Stadt in die einzige Backstube in die Lehre. Würde ich ihm nicht empfehlen, den Bäckermeister hört man noch draußen im Verkaufsraum seine Leute anbrüllen und fertig machen. Darum kaufe ich da nicht mehr.

Oder er geht nach der mittleren Reife auf die FOS und beginnt dann mit der Lehre in einer Backstube im Hinterland.

LG Inge

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von Daffy am 13.02.2019, 12:00 Uhr

Dass der ÖPNV einen nicht zum Arbeitsplatz bringt, mag eine Rolle spielen - auf der anderen Seite stehen die stetig abnehmende Zahl der Handwerksbetriebe (von 14.594 auf 11.347 in 7 Jahren) und der mäßige Durchschnittslohn (Konditor: 1991,-/Bäcker 2060,-). Vielleicht ganz gut, wenn der Sohn noch zwei Jahre drüber nachdenken kann.


https://www.lohnspiegel.de/html/berufsgehaelter.php
https://www.baeckerhandwerk.de/baeckerhandwerk/zahlen-fakten/

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von IngeA am 14.02.2019, 9:10 Uhr

Der niedrige Durchschnittslohn errechnet sich dadurch, dass Frauen wesentlich geringer bezahlt werden als Männer und zudem die Konditoren in der industrialisierten Fertigung schlecht bezahlt werden (dafür angenehmere Arbeitszeiten).
Das ist zwar definitiv ne Schweinerei, betrifft meinen Sohn allerdings eher weniger.
Trotzdem denke ich, dass eine längere "Bedenkzeit" mit Sicherheit nicht schadet.

LG Inge

Re: Jetzt überleg mal,

Antwort von kaempferin am 14.02.2019, 21:25 Uhr

"...wenn es die Apotheken vor Ort nicht mehr gibt."
Auch wenn die Apotheken vor Ort DEUTLICH TEURER sind als Online-"Apotheken" - das wäre sehr schlimm, wenn es die Apotheken VOR ORT nicht mehr gäbe. Denn wenn man mal GANZ DRINGEND ein Medikament braucht, ist eine Apotheke VOR ORT wirklich sehr, sehr wichtig und unentbehrlich. Denn ein Medikament kann doch gar nicht so schnell versendet wie in einer Apotheke in der Nähe ver- und gekauft werden. Preisgestaltung des Online-Anbieters hin oder her.

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