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Geschrieben von DK-Ursel am 08.02.2019, 9:22 Uhr

Für die, die bei ihren Büchern und Filmen

mitleiden:

Auszg aus dem ZEIT-Newsletter:
" +++ Schriftstellerin: Rosamunde Pilcher ist tot +++
Die Verfilmungen ihrer Romane haben sie berühmt gemacht. Die Schriftstellerin
Rosamunde Pilcher ist im Alter von 94 Jahren gestorben.
http://www.zeit.de/kultur/literatur/2019-02/schriftstellerin-rosamunde-pilcher-tot-zdf-serie-jane-fraser"

Bei uns in DK ist auch eine große Dame der dän. Literatur gerade verstorben... Jane Aamund.

Gruß Ursel, DK

 
17 Antworten:

94 ist ja ein gesegnetes Alter....ich mochte/mag die Bücher,

Antwort von Leewja am 08.02.2019, 10:10 Uhr

zum Teil ist es typische "Freitagabend-Badewanne"- Kost, leicht, banal, wenig Eindruck hinterlassend aber eben amüsant, solange es dauert.

aber die Muschelsucher und September finde ich wirklich gut.

Die Verfilmungen im deutschen Fernsehen fand ich allerdings dramatisch schlecht....

Re: 94 ist ja ein gesegnetes Alter....ich mochte/mag die Bücher,

Antwort von Maxikid am 08.02.2019, 10:15 Uhr

Ich muss zugeben , dass ich noch nie etwas von ihr gelesen habe. Die Verfilmungen habe ich doch dann und wann geguckt. Ich fand die Filme so schmalzig, dass ich viel zu lachen hatte....Ja, sie hat ein gutes Alter erreicht.

LG

Re: 94 ist ja ein gesegnetes Alter....ich mochte/mag die Bücher,

Antwort von DK-Ursel am 08.02.2019, 10:22 Uhr

Zu meinen dt. Bibliothekarszeiten war sie ja noch nicht "in", aber ich denke, das Publikum wäre so in Richtung Utta Danella-Marie-Louise-Fischer.
Gelesen habe ich von ihr auch nichts, ich komme so schon kaum nach, und beim TV ziehe ich Krimis vor.
Aber beide verstorbenen Damen (also auchdie Dänin Jane Aamund, die hier sehr geschätzt wird) haben ein gutes Alter erreicht, nach einem sicher auch ereignisreichen Leben.

Gruß Ursel, DK

Re: 94 ist ja ein gesegnetes Alter....ich mochte/mag die Bücher,

Antwort von Leena am 08.02.2019, 10:43 Uhr

"Muschelsucher" habe ich auch sehr gerne gelesen (auch mein Mann damals), irgendwann habe ich noch mal ein späteres Buch von ihr gelesen und fand die handelnde Hauptperson fürchterlich sentimental, romantisch verklärt und anstrengend.

Die Verfilmungen habe ich nur früher gelegentlich bei meiner Mutter mitbekommen - die war erklärter Fan.

Ich habe jetzt zu Mrs Pilcher gelesen, dass ihr Sohn erklärte, sie sei mit ihren 94 Jahren bis Weihnachten noch fit gewesen, hätte dann eine Bronchitis bekommen und wäre nach einem Schlaganfall am Sonntag nicht mehr aufgewacht. Das klingt soweit eigentlich nach einem guten Tod...

Re: 94 ist ja ein gesegnetes Alter....ich mochte/mag die Bücher,

Antwort von Pebbie am 08.02.2019, 12:29 Uhr

Ich sagte gestern zu meinem Mann, das das ZDF ja in Zukunft nicht mehr den Sonntagabend mit neuen Pilcher-Verfilmungen "bereichern" kann.
Das ist für mich so eine Art Fernsehen für das gesetzte Alter.
Daran reizt mich überhaupt nichts, muss ich zugeben.

Vielleicht liest du mal "die Muschelsucher" ...Utta Danella ist das so gar nicht

Antwort von Leewja am 08.02.2019, 14:33 Uhr

Auch "September" ist ein wirklich schöner, fesselnder Familienroman.


Die "kleineren" Romane sind echt Fastfoodbücher, ja, aber die beiden sind wirklich schön.

Ohne es überhaupt je gelesen zu haben, lässt sich schlecht urteilen, die Verfilmungen sind unter aller Kanone, unerträglich.

Re: 94 ist ja ein gesegnetes Alter....ich mochte/mag die Bücher,

Antwort von DK-Ursel am 08.02.2019, 14:36 Uhr

Wo siedelst Du denn "gesetztes Alter" an, Pebbie?
Ich bin bestimmt nicht mehr ein junger Hupfer, aber ich stelle fest, daß meine Generation und drumherum SEHR unterschiedlich und meistens NICHT Pilcher-angenähert ist.
Immerhin toben auch noch ältere Jahrgänge wie z.B. Mick Jagger, Maffay, Lindenberg. Müller-Westernhagen, Grönemeyer und Co durchaus für und mit Fans herum, die nicht nur ihr "gesetztes Alter" haben...
Und ich kenne genügend junge Hausfrauen, um das Klischee auch mal zu bemühen,d ie gerne über Liebesschnulzen dahinschmachten, sei es als Buch oder Film.

Vielleicht ist es auch Zeit, einfach nur zu konstatieren, was man mag und was nicht - und dies nicht (mehr) am Alter festzumachen...Vorurteile gibt es auch sonst noch genug in der Welt, leider.

Gruß Ursel, DK

Re: Vielleicht liest du mal "die Muschelsucher" ...Utta Danella ist das so gar nicht

Antwort von DK-Ursel am 08.02.2019, 14:44 Uhr

Normal kann man das schon,w enn maneinen Apparat wie ich damals beruflich zur Verfügung hatte.
Aber da ich dies nicht mehr habe, merkte ich schon kurz vor meinem Wegzug, aber nach Beendigung meines Berufslebens in Dtld., wie schnell ich nicht mehr so wie früher drin war, also wußte, was angesagt ist etc. - und das, obwohl ich im Ort 3 gute Buchhandlungen nahe am Puls des Lesers hatte.
Hierzulande nach so vielen Jahren bin ich wirklich sehr weit weg von deutscher ("Trivial-")Literatur.
Es ist eben wie mit allem: Nimmt man was dazu (in meinem Fall die dänissche Kulturszene), verliert irgendwas anderes an Zeitzuwendung...

Abgesehen davon sind die damaligen Marie-Louse-Fischer-Danella-Leserinnen inzwischen sicher weitgehend ausgestorben, und wie bei der Musik ändern sich eben auch in der Literatur der Anspruch, der Stil, die Machart,... ich habealso eher das Niveau oder die Interessenlage oder die Ansprechgruppe in der jeweiligen Zeit gemeint.


Gruß Ursel, DK

Wie, du konntest Bücher beurteilen, ohne sie gelesen zu haben???

Antwort von Leewja am 08.02.2019, 14:56 Uhr

das verstehe ich ja gar nicht.

Natürlich MUSS man nicht Rosamunde Pilcher gelesen haben, aber es tut auch nicht weh ;)

Viele habe n da Dünkel, glaube ich - ich nicht, ich les schon mal gerne leichte Kost....vielleicht weil ich den ganzen Tag so unter Strom stehe, dass es einfach nur entspannend sein soll;)

"Anstrengendere" Bücher bleiben für den Urlaub.

Re: Wie, du konntest Bücher beurteilen, ohne sie gelesen zu haben???

Antwort von DK-Ursel am 08.02.2019, 15:31 Uhr

Wie, Du glaubst im Ernst, eine Bibliothekain hat ALLE Bücher gelesen, die sie anderen empfiehlt?
Wir haben ja deutrlich mehr Hintergrundwissen = -information (und ein Studium, um Literatur, übrigens nicht nur Belletristik) in vielerlei Hinsicht und unter diversen Aspekten beurteilen zu können - GENAU Darum ist das eben auch ken "Nebenjob" für die Frau des Pastors, wie leider zu menen ersten Berufsanfängen oft in Dtld. mangels Bibliotheksgesetz in den meisten Bundesländern noch geglaubt.
Komisch aber,.daß ausgerechnet Akademiker (ich hätte es fast in "" gesetzt) so wenig Ahnung und Achtung voir dem Beruf haben. Selbst hatten seinerzeit zum Entsetzen meiner damailigen Chefin noch mehr als zu menem die Nase ziemlich hoch oben und strotzen vor Ahnungslosigkeit und Herablassung.
Dabei sind es auch Bibliothekare, die ihnen Wissen für ihr Studium erschlossen und somit bereitgestellt haben.

Man kennt seine Kunden, man kennt das Genre, den Stil, die Rezensionen (undRezensten,auch das ist dabei wictig) - und eben nicht nur die in Spiegel und Stern oder von der Nachbarin, und daran orientiert man sich.

Übrigens habe ich absolut keinen Dünkel in Bezug auf seichte Literatur, da ich Krimis lese, könntest Du selbst draufkommen,daß bei mir nicht nur Goethe und Schiller auf dem Nachttisch liegen.
Ich beziehe diesen letzten Satz also weder auf mich noch auf meine Berufsgenossinnen damals und heute undweiß auch nicht ganz genau, wieso der jetzt kam. Aber sei´s drum.

Die "Einordnung" zu einer bestimmten Leserschaft hjat nichts mit Dünkel zu tun,sondern mit praktischer Beratung, die nicht am Leser vorbeigeht.

Re: 94 ist ja ein gesegnetes Alter....ich mochte/mag die Bücher,

Antwort von tonib am 08.02.2019, 16:21 Uhr

Ich fand deine Einordnung nicht dünkelhaft.

Aber ich wundere mich oft über Deine Beiträge, nach denen anscheinend Volkshochschulkursleiterinnen und Bibliothekarinnen mindestens einem DAX CEO vergleichbare Anstrengungen und Terminpläne haben.

Re: 94 ist ja ein gesegnetes Alter....ich mochte/mag die Bücher,

Antwort von DK-Ursel am 08.02.2019, 17:24 Uhr

Na, dann wundere ich mich mal mit: Woraus liest Du das?
Und wie kommst Du (nur auf) das eine und auf das andere als terminkalenderausschlaggebend?
Interpretieren wird hier im Forum immer schon ganz großgeschrieben, und manchmal geht das halt auch schief.

Aber jedem sein Staunen...macht die Welt doch wunderbar! Daran ist nichts Schlimmes.

Gruß Ursel, DK --- ich finde es aber auch hm, bewunderungswert, wie eine Nachricht sich in total verschiedene Richtungen entwickeln kann, immer abhängig dfavon, wo gepostet und dementsprechend geantwortet wird.

Re: Für die, die bei ihren Büchern und Filmen

Antwort von kügelchen12 am 08.02.2019, 18:51 Uhr

Als Pflichtlektüre beim Abi hatte ich Karussell des Lebens von Pilcher gelesen. Als ausschließliche Leserin von Thrillern und Krimis, ist sie mir dennoch haften geblieben.

Ich ziehe den Hut vor jeden (fast)
Schriftsteller, es muss schön sein, seine Fantasien und Gedanken in Worte umsetzen zu können, das einen Leser in die Geschichte versinken lässt und die Umgebung vergessen lässt.

Re: Für die, die bei ihren Büchern und Filmen

Antwort von DK-Ursel am 08.02.2019, 18:57 Uhr

Da sagst Du was!
Und ich ziehe auch den Hut vor jedem Übersetzer.
Denn es ist unglaublich schwer, das dann auch noch in eine andere Sprache zu transportieren, ohne den Sinn oder die Atmosphäre zu verfälschen und der Original -wie anderen Sprache Gewalt anzutun.

Gruß Ursel, DK

wow, das hast du aber arg in den falschen Hals gekriegt

Antwort von Leewja am 09.02.2019, 11:06 Uhr

Du ksnnst sicher generell etwas zu Genre sagen, zur literarischen Qualität (von vertrauenswürdigen Rezensenten), zur allgemeinen Leserschaft. Streite ich überhaupt nicht sb.
Aber tatsächlich kann mir niemand eine spezifische Meinung zu einem Buch oder einrm Film oder einem wissenschaftlichen Artikel oder einrm Lippenstift sagen, wenn er/sie genau dieses Produkt nie konsumiert hat.
Ich wollte nur anregen, das eine wirklich gute Buch einfach mal zu lesen.
Ich habe hohe Achtung vor allen, die sich beruflich mit Büchern beschäftigen.
Und den Dünkel hatte ich überhaupt nicht speziell auf dich gemünzt.
Also lass potentielle Verletzungen und Angriffe von sogenannten „Akademikerinnen“ aus deiner altiven Berufszeit mal nicht an mir aus.

Und Ursel, hör bitte auf, ständig zu unterstellen, ich sein in echt keine Ärztin, das nervt und ist so langweilig und doof.
Streite dich dich einfach über Meinungen mit mir.
Ich zweifle ja auch nicht öffentlich an, dass Du Bibliothekarin bist, in Dänemark wohnst und im Chor singst.

Re: wow, das hast du aber arg in den falschen Hals gekriegt

Antwort von DK-Ursel am 09.02.2019, 14:20 Uhr

Naja, dann gehört interpretieren wohl auch nicht zu Deinen (akadamischen) Stärken.
Oder eben richtig interpretieren.
Meinetwegen kannst Du echte Ärztin sein oder nicht, das kann ich ebenso wenig beurteuilen wie unten tonib meinen Berufsalltag - ein Witz, aus Freizeitgestaltung zu schließen,dies sei mein Leben, geschweige denn Lebensunterhalt.

Meine Meinung darüber darf ich haben, in Dtld. wie in Dk, also auch in diesem Forum, herrscht wohl Meinungsfreiheit, und solange diese Meinung nicht beleidigend ist, erlaube ich sie mir.
So wie andere (Du?) über mich.
Ob die dann stimmt, ist eine andere Sache, festmachen kann jeder sie nur an dem, was er kennt - wenn also jemand erzählt, was er in seiner Freizeit macht, schließe ich daraus weder aufs Privat- noch aufs Berufsleben, sondern nehme es in dem Zusammenhang zur Kenntnis, wo es gesagt und gebraucht wird.
Wer nur von seinem beruflichen Umfeld erzählt, von dem nehme ich nicht zwangsläufig an, er habe gar kein Privatleben.
Und wenn jemand seine fachliche Kompetenz geltend macht, beurteile ichdiejenige eben danach,w as sie dabei ztielführend von sich gibt, nicht mehr und nicht weniger.
Abgesehen davon gibt es ja auch gut und schlechte Ärzte, Lehrer, Erzieher und Bibliothekare.
,
Forumsbeiträge sind Ausschnitte, Menschen lerne ich anders kenne - rundum und umfassend und nicht als Ferndiagnose aufgrund von einzelnen Meinungsbeiträögen.

Was die fachliche Frage angeht, so muß ich einem Leser, dem ich ein Buch empfehle, nicht meine Meinung aufs Auge drücken, sondern ihm ein Buch - einen Verfasser, ein Genre - je nachdem - empfehlen, von dem ich nach dem Vorgespräch ahne, daß es passen kann.
Dennden Kunden kenne ich selbst als Stammkunden ja ebenso wie Forumsmitglieder nur ausschnittweise.
Trotzdem gelingt den meisten Bibliothekaren und auch guten Buchhändlern sowas sehr gut.Immerhin können sie den Bestand ja auch sachgerecht aufbauen (und dies bezieht sich nicht nur auf Belletristik), sondern auch erschließen, so daß der lLser Zugang findet,selbst wenn er eigenständig losgeht.
Für all das muß man ganz sicher nicht alle Bücher lesen.

Gruß Ursel, DK

Re: wow, das hast du aber arg in den falschen Hals gekriegt

Antwort von luna8 am 09.02.2019, 16:45 Uhr

Deinem letzten Abschnitt kann ich zustimmen.

Aber wenn du mal zurück liest und reflektierst ;) fällt es auch dir auf.

Studium hin oder her, das sagt nur hintergründig was über die QUALIFIKATION aus.

Ihr seid beide toll, nicht 100% .... Aber hey, das ist ein Forum. Anonym, Echtzeit und für ewig dokumentiert; )

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