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Geschrieben von fiammetta am 03.12.2005, 11:38 Uhrzurück

Re: Kampfhunde

Hi,

ja, ich bin so böse und freue mich immer, wenn ein Kampfhundhalter selbst Probleme mit seiner Töle hat. Manche begreifen`s erst, wenn sie selbst Schaden aus ihren eigenen Handlungen erfahren. Ärgerlich nur, daß deren Operationen, Reha-Aufenthalte, etc. dann die Allgemeinheit über die Krankenkassen finanzieren muß.
Den meisten geht einfach nicht ins Hirn, daß sie potentiell gefährliche Tiere halten, die anderen Menschen unglaubliches physisches und psychisches Leid zufügen können. Das Geschwätz von wegen "Der tut nix, der will nur spielen" oder "Nicht alle Kampfhunde sind gefährlich" zeigt eigentlich nur, mit welch blühender Phantasie (oder Realitätsverlust) solche Leute aufstattet sind. Muß es denn wirklich immer erst zu bedrohlichen Situationen kommen (wie von Gelie geschildert) oder zu irreperablen Verstümmelungen oder gar bis zu einem bestialischen Tod? Hoffentlich hat sich das liebe Tierchen beim ach so unerwarteten Ausrasten - "Der ist sonst immer so brav" als Standardgequatsche - gut amüsiert.*wutkrieg* Wahrscheinlich wollte er nur spielen und das böse, böse Kind war selber schuld? Ein Tier ist ebenso unberechenbar wie ein Mensch. Folglich sind Wesensprüfungen zwar gut gemeint, nicht unbedingt sinnlos, aber realistisch betrachtet keine lebenslange Garantie. Es gibt nun einmal potentiell aggressive Wesen, egal wie lange das manche leugnen wollen und diese Viecher sind nun einmal zum Kampf(!)hund gezüchtet worden. Mir erzählt keiner, daß er sich ein solches Tier zulegt, weil es eigentlich (!) ja ein so anhängliches, braves Tierchen ist. Dann kann er sich auch einen laut Statistik wirklich relativ gutmütigen Hund oder einen Wellensittich kaufen. Tatsächlich geht es solchen Leuten geht nur um eines: um Macht, um das eigene Gefühl der Unterlegenheit kompensieren zu können. Und solche Menschen sind mir grundsätzlich suspekt. Wer sich ein solches Tier zulegt, WEISS, wozu es grundsätzlich fähig ist - außer er leidet an maximalem Realitätsverlust. Sollte etwas passieren, sollten solche Leute ob ihres Vorsatzes und ihres Wissens um die potentielle Gefährdung ebenso streng bestraft werden, wie Menschen, die andere mit anderen Mitteln physisch und psychisch geschadet haben. Meinetwegen auch bis zur Sicherheitsverwahrung, denn ich fürchte, sie werden sich nach dem mutwillig in Kauf genommenen Tod eines Menschen nicht auf den Erwerb eines Goldfischs beschränken.
Abgesehen davon: Hunde draußen selbst konsequent anzuleinen und mit einem Maulkorb auszustatten erfordert Einsicht in die Tatsache, daß nicht die harmlose Allgemeinheit Rücksicht zu nehmen hat, sondern derjenige, der über etwas (was auch immer) verfügt, womit er anderen Schaden zufügen kann. Leider reicht das Hirn aber nicht bei allen dazu. Folglich stellt sich die Frage, warum der Gesetzgeber nicht, wenn man auch Waffen weitgehend verbieten kann, nicht ebenso bestimmte Tiere verbietet, die noch weniger selbst kontrollierbar sind als tote Knarren. Aber stimmt, das würde ja das Ausleben der eigenen Individualität mancher mit Grenzen belegen.*ironietrief*

LG,

Fiammetta
*die gerade stinksauer ist und die selbsternannte Tierschützer, denen menschliches Leid egal ist, grundsätzlich nicht als Gesprächspartner akzeptiert*

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