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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von rubi am 14.05.2007, 0:53 Uhr.

das ist alles toll...

.... aber solange keine Zukunftsgucker an den entscheidenden Stellen sitzen, wird sich leider nichts ändern. Das ist Fakt.
.... aber solange es denen, die Finanzmittel auf einzelne Sparten verteilen, egal ist, ob 20 oder 32 Kinder in einer Klasse sitzen und Lehrerstellen wegrationalisiert werden, weil es am Taschenrechner halt schöner ausschaut als in der Realität, wird sich auch nichts ändern. Ich halte es schon für entscheidend, wie viele Kinder in einer Klasse sitzen und solange Bildung nicht mehr wert ist und die Politik sagt, ach, 32 Kinder in einer ersten Klasse sei doch "normal", freue ich mich zwar über solche Ausblicke, kann sie aber in der Realität leider nicht finden. Meist ist doch "der" Ablehnungsgrund für tolle Ideen: "Das ist zu teuer, das geht nicht."
.... aber leider ist der Lehrerberuf auch ein Beruf wie jeder andere und so finden sich eben da auch Leute, die den Beruf aus vielen Gründen ausüben, aber denen "Berufung" leider ein Fremdwort ist. Wir haben hier freie Berufswahl und jemand, der die Prüfungen besteht und Lehrer werden will, weil die Arbeitszeiten so "toll" sind oder weil man teilweise einen halbwegs sicheren Arbeitsplatz hat, wird mit entsprechenden Noten ebenso eingestellt, wie jemand, der das aus der Liebe zu den Kindern heraus macht.

Logisch braucht man Idealisten, die das anschieben und in Gang bringen, aber dann dürften genau diese Idealisten nicht abgeblockt werden. Wie auch immer.

Zum Thema "Auswendig lernen" möcht ich aber auch noch was sagen: ein leider meiner Meinung nach zu hoher Anteil meiner Schüler stöhnt jedes Mal hörbar auf, wenn ich sage, ich hielte es für besser, sie würden NICHT auswendig lernen, sondern VERSTEHEN..... ich freue mich immer über JEDEN, der es versteht und dadurch wesentlich länger was davon hat und das dann auch einsieht, dass das viel besser ist..... allerdings muss ich zugeben, dass man speziell in höheren Klassen durchaus Sachverhalten begegnet, die man einfach auswendig lernen muss (auch ich), weil es da nichts zu verstehen gibt (z.B. Kündigungsfristen, eben per Gesetz vorgegeben...).

Ich halte es auch für wichtig, mal den Lernstoff auf die Seite zu schieben und dem Bildungsauftrag ein bisschen mehr nachzukommen. Aber in Fächern, wo am Ende eine Abschlussprüfung steht, die auch noch zentral gestellt wird, werde ich bei solchem Verhalten als Lehrer damit bestraft, dass ich den verbleibenden Stoff in noch kürzerer Zeit durchbringen muss.....

LG
rubi

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