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Geschrieben von eva+kids am 09.07.2011, 8:20 Uhr

Wie war für Eure Kinder der Schulartenwechsel? (Gym/RS)

hallo,
meine Große wird im Dezember 13 und ist in der 6. Klasse G 8.
Nun haben wir gestern erfahren, dass sie das Jahr nicht bestehen wird.
Für uns alle kam das ziemlich duschenartig, sie hatte nicht alle Noten aufgeschrieben, genauer gesagt überhaupt nicht, und sich in letzter Zeit vor allem mündlich so verschlechtert, dass sie nun in Mathe und Latein auf 5 steht, Englisch zwischen 4 und 5.

Sie macht überhaupt nciht mehr mit, ist unbeteiligt, weiß keine Antworten.
Sie jammert immer über Schule, wie blöd die wäre und so, stürzt sich nur noch auf ihr Sozialleben (sie ist Klassensprecher, hat viele Freunde).
Hausaufgaben macht sie brav und diszipliniert, gelernt wird so gut wie nicht, vor allem das regelmäßige ist so gar nicht ihrs und Schulaufgbenvorbereitungen muß ich stundenlang überwachen.

Nun ist die Frage, was wir tun sollen.

Sie vom Latein befreien und ihr eine Auszeit auf der Realschule verschaffen, wobei ich keine Ahnung habe, ob wir eine mit passenden Zweig finden, die sie nehmen würde.
Außerdem ist sie SEHR beständig und treu, ihr würde es sehr zu schaffen machen, dass sie dann ganz ALLEINE ist.

Oder die Klasse wiederholen, mit anderen Lehrern (die findet sie alle furchtbar) und neuen Klassenkameraden - man muß dazu sagen, dass ich froh bin, dass sie so oder so aus der Klasse gehen muß aus diversen Gründen - aber das Problem mit dem Lernen bleibt natürlich.

Generell habe ich das Gefühl, ein Neustart an einer anderen Schule würde ihr gut tun.

Haben Eure Kinder in dem Alter schon mal die Schule/Schulart gewechselt und wie ging es ihnen?

eva

 
31 Antworten:

Re: Wie war für Eure Kinder der Schulartenwechsel? (Gym/RS)

Antwort von Vogelsängerin am 09.07.2011, 8:27 Uhr

Bist Du sicher, dass die RS sie noch nimmt? Oder wäre es eine Alternative, das Schuljahr zu wiederholen?
Ich erinnere mich an viele meiner ehemaligen Mitschüler, die an der RS nicht genommen wurden mit Fünfern und dann vom Gym auf die Hauptschule mussten.
Ich selber habe eine Ehrenrunde gemacht, die mir in jeder Hinsicht gut getan hat. Vor allem andere Mitschüler haben mir sehr gut getan. Wobei das ja schade ist wenn Deine Tochter Klassensprecherin ist.

Was möchte sie denn selber? Wenn ihr das Gym nicht so wichtig ist, sie die RS nimmt, dann würde ich es so machen. Wenn sie gerne am Gym ist und dort auch bleiben möchte, dann würde ich sie wiederholen lassen. Auch vor allem dann, wenn sonst nur die HS bleibt. Nicht weil ich was gegen die HS hätte, im Gegenteil, aber die Möglichkeit geht ihr nicht verloren. Da würde ich schon erst mal die anderen Varianten versuchen.

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Re: Wie war für Eure Kinder der Schulartenwechsel? (Gym/RS)

Antwort von eva+kids am 09.07.2011, 8:38 Uhr

...
sie selbst ist nur genervt von der Schule.
Die Klasse ist sehr schwierig und es ist nur ihrer Empathie zu verdanken, dass sie sich da zurecht findet.
Die Lehrer sind ziemlich...speziel...
naja....
wenn wie sie wiederholen lassen muß sich was an ihrer Arbeitseinstellung ändern und da bin ich mir eben nicht sicher, ob das klappt - das ist ein absolutes Dauerthema.
WEnn sich da nichts tut, sind wir nächstes Jahr um die Zeit wieder so weit....
ich will einfach einen Ort für sie, an dem sie glücklich ist.
Also weniger tun, dafür ganz alleine,
oder in den saueren Apfel beissen, Disziplin aufbringen und in der gewohnten Schule bleiben (Bruder kommt nächstes Jahr auch nach).
Aber das mit der Disziplin ist so ein Ding....
eva

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Re: Wie war für Eure Kinder der Schulartenwechsel? (Gym/RS)

Antwort von Ebba am 09.07.2011, 9:27 Uhr

Es ist ja nicht so, als würde in der Realschule kein Arbeitseinsatz erforderlich sein und nach wie vor dürfte man mit einem schlechten Abi bessere Chancen haben als mit einem schlechten oder mittelmäßigen Realschulabschluss.
Von Latein kannst du deine Tochter ja evtl. auch befreien, wenn sie das 6. Schuljahr wiederholt. Neues Spiel, neues Glück :-).
Wen sie sich allerdings auf der Schule insgesamt unwohl fühlt wäre vielleicht auch ein Schulwechslel auf ein anderes Gymn. eine Alternative.
Ich würde dazu tendieren das Schuljahr zu wiederholen. Zumindest die "Sitzenbleiber" die ich kenne haben am Ende alle ihr Abitur gemacht.

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Re: Wie war für Eure Kinder der Schulartenwechsel? (Gym/RS)

Antwort von dhana am 09.07.2011, 9:38 Uhr

Hallo,

was will denn deine Tochter?

frag sie doch mal ganz konkret wie sie sich das vorstellt - will sie am Gym bleiben und das nötige dann auch dafür tun?
Will sie lieber auf die Realschule?

Ich denke mal mit 13J musst nicht du alleine eine Lösung finden - da kann und muss deine Tochter die Entscheidung mittragen.

Lg Dhana

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Re: Wie war für Eure Kinder der Schulartenwechsel? (Gym/RS)

Antwort von Vogelsängerin am 09.07.2011, 11:25 Uhr

Wobei Ebba recht hat, auch auf der RS kriegt man die Noten nicht geschenkt.

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Re: Wie war für Eure Kinder der Schulartenwechsel? (Gym/RS)

Antwort von eva+kids am 09.07.2011, 11:52 Uhr

hallo,
das stimmt schon, aber Latein und Englisch auf dem Gym sind nun mal schon ganz nette Hämmer....
ich war selbst auf Gym und Real, ich kenne den Unterschied.
WEnn man nur für EINE Fremdsprache lernen muß, ist das schon leichter und die anderen Fächer sind ja bei ihr okay.....eva

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Re: Wie war für Eure Kinder der Schulartenwechsel? (Gym/RS)

Antwort von Ebba am 09.07.2011, 11:59 Uhr

Aber könnte sie statt Latein nicht Französisch wählen, wenn sie die 6. wiederholt?

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Re: Wie war für Eure Kinder der Schulartenwechsel? (Gym/RS)

Antwort von Vogelsängerin am 09.07.2011, 13:23 Uhr

Die Englisch-Vokabeln in der 5 bei Phase 6 sind für RS mehr als fürs Gym.
An unserer RS ist in der 6 Französisch Pflicht (allerdings nicht versetzungsrelevant und kann in der 7 wieder abgewählt werden).

Ich bezweifele, dass Französisch leichter ist als Latein. Für mein rechtschreibschwaches, aber grammatikalisch gutes Kind wäre Latein die bessere Alternative ...

Guck Dir doch mal vor Ort die Alternativen an. Ist ja auch nicht jede RS gleich. Vielleicht ja auch, wie jemand hier vorschlug, wiederholen auf einem anderen Gym?

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Re: Wie war für Eure Kinder der Schulartenwechsel? (Gym/RS)

Antwort von Emmi67 am 09.07.2011, 13:23 Uhr

Wenn sie wiederholen kann, würde ich das wohl versuchen, wobei ihr euch dannn aber besser darum kümmern müsst. Ehrlich gesagt, finde ich es schon etwas seltsam, dass ihr da nichts mitbekommen habt. Es muss doch auch einen blauen Brief gegeben haben, sonst kann sie gar nicht sitzenbleiben, und die Klassenarbeiten werden ja wohl auch nicht so toll gelaufen sein.
Bei uns kann man allerdings in der 6. Klasse gar nicht sitzenbleiben, sondern muss dann abgehen (Erprobungsstufe nicht geschafft....).
In der Realschule muss man genauso lernen.

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Re: Wie war für Eure Kinder der Schulartenwechsel? (Gym/RS)

Antwort von Reni+Lena am 09.07.2011, 15:02 Uhr

Hmmm.schwere entscheidung...
Was sagt sie denn dazu?
besteht bei euch nicht die möglichkeit einer nachprüfung???..dann könnte sie beweisen ob es ihr ernst ist mit der lernerei. Wenn sie aber selbst für diese letzte chance den hintern nicht hochbekommt würde ich sie vom Gymn runtertun.

lg reni

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Re: Alter?

Antwort von aenneli am 09.07.2011, 16:07 Uhr

Hallo,
bei den Noten müsste sie sicher auch auf der Realschule das Jahr wiederholen, oder?
Was mir noch zu denken gibt ist das Alter deiner Tochter...
Mit 13 in der 6. KLasse ist sicher auch nicht einfach.
Die Schüler hier sind in der 6. KLasse zwischen 10 und 12.
Keine Nachprüfung möglich?
LG

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Re: Alter?

Antwort von Emmi67 am 09.07.2011, 18:04 Uhr

Wieso, das Alter ist doch völlig normal?? Mei Sohn ist jetzt 12 geworden und noch Sechstklässler, er ist aber vorzeitig eigeschult worden und die meisten sind älter als er. Mit 10 Jahren in der 6. Klasse- da muss man doch mit 4 eingeschult worden sein?

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Was sagt denn Deine Tochter?!

Antwort von Daffy am 09.07.2011, 18:04 Uhr

Also zunächst mal: entweder sie wiederholt oder eine Realschule nimmt sie (müssen sie nicht!) - ansonsten ist die zuständige Hauptschule ihr neues Zuhause.

Mit Jammern und Sich-Hängen-Lassen wird es weder auf Gym noch RS was. Also würde ich sie in der Hauptschule hospitieren lassen und zwar schnell (sie verpasst wohl nichts mehr am Gym, wenn sie ohnehin sitzen bleibt). Möglichst ab Dienstag. Wenn sie dann so weit ist, dass sie wirklich schrecklich gern auf dem Gym bleiben möchte, würde ich einen Termin mit dem Schulleiter oder zukünftigen Klassenlehrer vereinbaren, wo sie darlegen kann (mit Unterstützung natürlich), wie sie sich ihr weiteres Lernverhalten denkt - im Detail, mit Wochentagen, Uhrzeiten und Fächern.
Wahrscheinlich braucht sie wirklich noch jemanden, der engmaschig kontrolliert. Andererseits ist die Frage, ob Du das kannst - wenn es bisher nicht geklappt hat? Es gibt Dinge, die ihr wichtig sind - wo ist also das Problem zu sagen "Freunde treffen ja - wenn Du gelernt hast und ich abgefragt habe"?

Hausaufgaben sind bei uns auf dem Gym ein Witz - mein Eindruck: die Lehrer sparen sich den ganzen Elternärger mit "zuviel/vor dem Wochenende/bei Nachmittgsunterricht/in den Ferien und kontrolliert wird auch nicht genug *meckermecker*"; statt dessen gilt schlicht: man hat auf dem Laufenden zu sein.

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Re: Alter?

Antwort von Reni+Lena am 09.07.2011, 18:20 Uhr

Das Alter ist doch völlig normal.
Im laufe des 5ten Schuljahres werden die meisten 11
in laufe des 6ten 12
und ihre Tochter wird im Dez.13 Jahre..also nächstes Schuljahr.
Passt doch genau!

Lg reni

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Re: Alter?

Antwort von dhana am 09.07.2011, 18:40 Uhr

Hallo,

also mein Sohn ist in der 6. Klasse und wird im Januar 13 - er ist weder spät eingeschult, noch hat er irgenwann ein Jahr wiederholt.
Und er gehört eher zu den jüngeren Kindern in der Klasse - seine Freunde sind alle schon 13 teilweise sogar schon 14J (sind dann nach der 5. Klasse in die 5. Klasse Gym.)

Also das Alter ist eher ganz normal für eine 6. Klasse.

Lg Dhana

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Re: Alter?

Antwort von aenneli am 09.07.2011, 19:44 Uhr

Hallo,
meine Tochter wird erst Anfang der 6.KLasse 11 Jahre alt.
Der Schnitt der Klasse wurde im Laufe der 5.Klasse 11, werden also erst 12 im Verlauf der 6.KLasse.
Es hat ein Mädchen und einen Jungen, welche je ein Jahr älter sind und schon voll in der Pubertät sind.
Kann ein Problem geben, muss aber nicht.
Nur mal rein aus Neugier: muss sie dann auf der Realschule NICHT die KLasse wiederholen?

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Also ehrlich gesagt nimmt IHRE Schule bei mir schon soviel Raum ein,

Antwort von eva+kids am 09.07.2011, 20:39 Uhr

und das, obwohl ich schon längst Abitur und Studium habe.
Blauen Brief gab es hier bis jetzt nichts.
Gekümmert haben wir uns um Lerntechniken, Hausaufgaben, Schulaufgabenvorbeitung. Tonnenweise Lernliteratur, Vokabelprogramme...
haben ihren Lernalltag struktuiert...
aber sobald man mal nicht bittelt, bettelt, macht, tut, ist es sofort wieder vorbei bei ihr. Weder Zuckerbrot noch Peitsche helfen, dass sie einen Rhythmus findet oder annimmt. Ich bin Lehrer an der Uni, mein Mann Schulleiter, aber eigetnlich Mathelehrer.
Wir HABEN uns um sie gekümmrt, bis auf in die Schule gehen, Hausaufgaben machen und das tun, was wir ihr vorgeben bezüglich Lernen hätte sie nichts machen müssen -und nicht einmal das klappt bei ihr. eva

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Nein, wohl nicht, wenn Englisch eine Vier wird, was wohl noch möglich ist. ot

Antwort von eva+kids am 09.07.2011, 20:41 Uhr

ot

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Wenn sie auf solche Ansagen hin was machen würde, wäre es ja leicht.:) ot

Antwort von eva+kids am 09.07.2011, 20:43 Uhr

ot

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Wie läuft das bei Euch? Beispiel:

Antwort von Daffy am 09.07.2011, 21:24 Uhr

Du sagst: Bevor Du A besuchst möchte ich eine Viertelstunde Englisch und eine Viertelstunde Latein abfragen. (wie übrigens jeden Tag, jedenfalls bis Land in Sicht ist).

Kind sagt: "Nö"? Gar nichts, veschwindet einfach? Fängt an zu streiten?

Natürlich sollte es ruhige Gespräche geben. Aber wenn da keine Vereinbarungen getroffen und eingehalten werden, wäre bei mir der Ofen aus. Und es ist bei uns total simpel, weil die Jungs gern Computer spielen, was leicht zu kontrollieren ist. Ich würde auch die Mütter von Freunden ansprechen und entweder erklären, warum mein Kind gar nicht zu Besuch kommen oder jedenfalls nicht Computer spielen darf.
OK, vielleicht ist es bei Euch schwieriger, weil es kein einfach zu handhabendes ´Privileg` gibt. Aber bevor mein Kind sich derart in Schwierigkeiten bringt, würde ich meine Unterstützung in SÄMTLICHEN Bereichen (Hol- und Bringdienste, Vereine, Besuche, Taschengeld, Handy, Kino, Wäsche, ´Wunschessen` - Brot, Obst Gemüse machen auch satt, und wer nicht lernt, kann wenigstens im Haushalt arbeiten...) auf Minimum runterfahren. Würde sie dann weglaufen oder was befürchtest Du?

Wie gesagt, ich würde immer das Gespräch suchen, meinen Standpunkt versuchen klarzumachen, warum ich sie einfach nicht so laufen lassen kann, wie sie es sich wohl wünscht. Aber wie kann es sein, dass Dein Kind Dich offensichtlich komplett ignoriert?
Kinder sind doch auch emotional abhängig von ihren Eltern, von den materiellen und praktischen Dingen mal ganz abgesehen. Ich kann mir nur vorstellen, dass Du es einfach laufenlässt. Kind tut nicht, was es soll (in ganz konkreten Dingen wie: "setz Dich zu mir und bearbeitete diese Aufgabe") - tja, dann eben nicht ...?!

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Re: Wie läuft das bei Euch? Beispiel:

Antwort von eva+kids am 09.07.2011, 21:54 Uhr

Beispiel:
zu lernen:
10 Vokabeln, eine Grammatikübung


Kind schreit und tobt, wird ausfällig. Variante a.) Kind alleine lassen, nach einer Weile kontrollieren. Nichts gemacht. Beliebig wiederholbar.
Variante b.) mit im Zimmer sitzen. Daraus folgt Totalverweigerung. Variante c.) Belohnung bzw. Strafe: piepegal. Nächsten Morgen alle um 5:00 Uhr aufstehn, da geht es dann.

Oder:
sie lernt ihre Vokabeln, solange ich sie ständig daran erinnere und kontrolliere.
Mach ich das aber mal zwei Tage nicht, hört sie sofort auf.
Dito Übungen in Mathe bzw. Fremdsprachen.
Eingeführt wurden für Englisch Phase 6 und für Latein Vokabelkarten.
Beides hat sie eine Zeit lang gemacht, nun nimmt sie aus Faulheit aber das Buch. Und fängt an zu toben, wenn man sie auf die andere Methode hinbringen will (die für sie besser ist).
Dann sind die Vokabeln halt verschwunden (schon 2 x nachgekauft) bzw. die CD ist weg, hat angeblich der Papa. Also schnell noch mal einen Tag geschunden.
Beliebig fortführbar.
Glaubt mir endlich, dass wir wirklich ALLES versuchen.
eva
eva

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Re: Wie läuft das bei Euch? Beispiel:

Antwort von Daffy am 09.07.2011, 22:08 Uhr

>Kind schreit und tobt, wird ausfällig.

Hm. Das kenn ich. Aber dann stehe ich nicht mehr zur Verfügung. D.h., unter solchen Umständen ´arbeite ich nicht`. Und dem Kind bringt es auch nichts. Es soll mich bitte in Ruhe lassen, bis es in der Lage ist, vernünftig zu arbeiten.

Aber irgendwelche ´sozialen Events`, Computerbenutzung, Freizeitaktivitäten...? Nö. Bisher ist noch jedes Kind nach spätestens einer Viertelstunde gekommen und hat:"OK. Meinetwegen können wir jetzt..." geknurrt. Und dann ging es eigentlich immer gut...

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Re: Wie läuft das bei Euch? Beispiel:

Antwort von Reni+Lena am 09.07.2011, 22:31 Uhr

hmmm..
Ich glaube du solltest ihr die verantwortung für ihr Zeug alleine überlassen.
Sie ist 12. da muss das klappen. Ich bin mir auch sicher dass sie es kann. Aber sie will es nicht für euch/dich machen. du ordnest das quasi an...es ist nicht ihre schule sondern deine. Nicht ihre sache/verantwortung sondern du bestimmst und das ärgert/nervt sie und läßt sie auf Konfrontationskurs gehen. ist doch typisch Pubertät.
Lass sie in Ruhe, dann hat sie keinen grund mehr zu rebellieren sondern muss es mit sich selber ausmachen ob sie vernünftig genug ist etwas zu tun oder nicht..und sie wird was tun..glaub mir..mehr als jetzt..und ganz freiwillig. Weil sie sich plötzlich für ihren Kram verantwortlich fühlt.

Lg reni

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Glaub ich nicht! Das ist Selbstbetrug und Wunschdenken

Antwort von Daffy am 09.07.2011, 22:45 Uhr

Systematisches Lernen, das Überwinden von Unlust - das muss man üben. Sie hat es noch nicht gelernt und wird es nicht einfach plötzlich können, bloß weil die Mama dem (verständlichen) Bedürfnis, mit dem ganzen Mist nichts mehr zu tun zu haben, nachgibt.

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Re: Glaub ich nicht! Das ist Selbstbetrug und Wunschdenken

Antwort von schneckchen19 am 09.07.2011, 23:13 Uhr

schließe mich Daffy an.

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@daffy

Antwort von Ebba am 10.07.2011, 0:04 Uhr

"Aber irgendwelche ´sozialen Events`, Computerbenutzung, Freizeitaktivitäten...? Nö. Bisher ist noch jedes Kind nach spätestens einer Viertelstunde gekommen und hat:"OK. Meinetwegen können wir jetzt..." geknurrt."

Da kennst du dann definitiv andere Kinder als ich. Btw ist meine Tochter so überhaupt nicht zu steuern u. ich kenne das auch (noch) von mit. Ich hätte und habe mir eher selbst geschadet als nachzugeben. Mich hätte jede Sanktion nur noch weiter in den Starrsinn getrieben. Das ist nicht schön oder gut aber eine Charaktereigenschaft die von anderen kaum oder gar nicht geändert werden kann.

Eine Lösung kann da nur Überzeugungsarbeit bringen und Hilfestellungen es anders/besser zu machen. (Bei Schulproblemen würde ich immer externe Nachhilfe favorisieren um den Sprengsatz "persönlichen Animositäten" zu entschärfen)Oder eben, wenn man als Eltern den Mut und die Nerven hat, das Kind machen zu lassen wie es will, in der stillen Hoffnung, dass es von selbst kapiert, dass es so nicht geht. Das ist, zugegeben, sehr mühsam und oft frustrierend.

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was sagt SIE denn zur Sache??

Antwort von Tathogo am 10.07.2011, 8:11 Uhr

Hab jetzt die anderen Posts nicht gelesen-wie sieht SIE denn die Situation?

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Aber zur Nachhilfe geht sie dann freiwillig?

Antwort von Daffy am 10.07.2011, 8:52 Uhr

Ich bin nicht generell gegen Nachhilfe - aber normalerweise ist zweimal die Woche je eine Stunde aufwändiger und anstrengender als täglich 10-15 Minuten. Zumal das Kind auch noch hinfahren/laufen muss. Und es bringt weniger, zumindest, wenn es um Auswendiglernen geht.

Die ´persönlichen Animositäten` - du lieber Himmel, als würden Eltern und Kinder im ständigen Kriegszustand miteinander leben. Sollte man dann nicht die gesamte Erziehung in die Hände von Experten legen? Eltern und Kinder können sich ja wöchentlich treffen, um ins Kino oder Schwimmbad zu gehen...

Natürlich steht am Anfang die Überzeugung, ohne geht es nicht. Deshalb war ich für die Hospitation an einer Hauptschule. Aber es ist menschlich, dass man sich durch den kurzfristigen Gewinn verführen lässt. Das passiert schließlich auch Erwachsenen, bei Kinder ist es, denke ich, noch gefährlicher, weil der Anschluss schnell verpasst ist durch ´Verschieberitis`. Und wer es vorher nicht geschafft hat, auf dem Laufenden zu bleiben, schafft es erst recht nicht, versäumten Stoff aufzuarbeiten. Deshalb muss man als Eltern dafür sorgen, dass es keinen kurzfristigen Gewinn gibt.

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Re: Aber zur Nachhilfe geht sie dann freiwillig?

Antwort von Ebba am 10.07.2011, 9:22 Uhr

Nachhilfe ist zumindest einen Versuch wert. Möglicherweise sperrt sich das Kind dagegen eben nicht. Auch ich konnte mir wesentlich besser etwas von Externen beibringen lassen als von Familienmitgliedern, da ging ich schon mal eher in die Luft und die persönliche Betroffenheit war auch bei meinen Eltern größer. Ich denke und habe die Erfahrung, dass der Umgang zwischen NachhilfeschülerIn und -lehrerIn wesentlich sachlicher ist,( v.a. das Kind reißt sich sicher mehr zusammen) und die Lernsituation besser.

Und-Eltern und Kinder leben nicht in einem ständigen Kriegszustand. Aber, gerade in der Pubertät kann die Schule das Verhältnis zwischen Kind und Eltern schon extrem belasten. Die Interessen und Bewertung von "was ist wichtig" können da schon sehr auseinandergehen. Da prallen manchmal Welten aufeinander :-). Da ist es IMHO gut, wenn man diese Thema soweit als möglich aus der Familie verbannt.

Warum gehst du eigentlich davon aus, dass das Kind nach einer Hospitation reumütig und geläutert auf's Gymnasium zurückkehrt? Im konkreten Fall scheint doch eigentlich nichts das Kind an seiner Schule zu gefallen (Schwierigkeiten mit Lehrern und Schülern). Vielleicht gefällt es ihm ja auf der Hauptschule. Nicht alle Hauptschulen sind soziale Brennpunkt. V.a. in eher ländlichen Gegenden sind sie oft recht ordentlich.

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Re: Also ehrlich gesagt nimmt IHRE Schule bei mir schon soviel Raum ein,

Antwort von Emmi67 am 10.07.2011, 15:16 Uhr

Kein blauer Brief- ist es dann nicht rechtlich gesehen so, dass sie gar nicht sitzenbleiben kann? Und wenn ihr euch soviel kümmert (ja, ich weiß von meinen eigenen Dickköpfen, wie anstrengend das sein kann...), wieso habt ihr dann nicht gemerkt, dass sie in mehreren Fächern 5 steht? Wie waren denn die Klassenarbeiten oder zeigt sie die euch etwa nicht?
Wenn ihr Verhalten so schlimm ist, wie du schreibst, dann sehe ich für die Realschule auch eher schwarz, denn lernen muss man da auch.

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Re: Wie läuft das bei Euch? Beispiel:

Antwort von Emmi67 am 10.07.2011, 15:32 Uhr

Tja, es gibt aber extrem dickköpfige Kinder- wenn du keine hast, kannst du das nicht nachvollziehen. Einer meiner Söhne saß schon mal mehrere Stunden vor seinem Mathebuch und Heft, ohne auch nur irgendetwas zu tun. Ich hatte gesagt, bis er diese Aufgabe fertig hat, muss er da sitzenbleiben. Tja, er wäre aber die ganze Nacht dort sitzengeblieben, ohne was zu tun, das kann ja auch nicht Sinn der Sache sein. Zuletzt hat er dann doch noch was gemacht, aber mit Druck läuft da gar nichts.
Meine Kinder schauen auch total gern fern. Deshalb habe ich letztens mal angeordnet, dass sie erst wieder fernsehen dürfen, wenn ihr Zimmer aufgeräumt ist (Fernseher war mit Passwort geschützt9. Nach 6 Wochen habe ich aufgegeben, der gesamte Boden des Kinderzimmers war kniehoch mit Kleidung, Spielzeug und Müll bedeckt.....

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