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Geschrieben von nicole812 am 27.12.2011, 21:09 Uhr

Ich weiß grad nicht weiter

Mein Kleiner wird im Februar 10.
Seid 1/2 Jahr bekommt er sein Taschengeld aufs Konto- da er Probleme hat Geld zu sparen. Hat er was in den Händen muß das ausgegen werden.
Mit dem Einrichten des Kontos ließ das bestimmt 1/4 Jahr nach und ich war froher Hoffnung.

Im Herbst war es so, das er ständig Süßkram, Zeitschriften etc. kaufte ohne am Konto gewesen zu sein.
Irgendwann stellte der Große(11) fest das seine 2.- Münzen sich drastisch reduziert hatten.
Die Vermutung liegt nahe das der Kleine sich "bedient" hat, aber wir konnten es nicht beweisen.

Heute nun.....
Er hat zu Weihnachten von Verwanten 40.- bekommen. Eigentlich wollte er das aufs Konto bringen.......
Beim einkaufen dann kaufte er sich ein Wii Spiel für 30.-
Okay......
Im nächsten Laden fragte er ob er sich ein Buch für 9.- kaufen könnte, das wollte er dann von Uromas Geld kaufen und sie sollte eine Widmung reinschreiben. Fand ich okay- da Uroma fast 90 ist und sicher nicht mehr ewig unter uns sein kann.
Er ging dann bezahlen.
Als ich zum Auto kam hat er ein Buch und ein Nauchuk (wii) in der Hand.
Ich dachte ich fall um und wollte den Kassenbon sehen...... Gut bezahlt hat er es, aber wovon.......
Erste Geschichte: Er hat ner Oma Taschen getragen. Das war eindeutig gelogen und als ich ihm das sagte stimmte er zu.
Zweite Geschichte: Er hätte ein Geheimversteck. Aber da er sein Taschengeld aufs Konto bekommt und ihm niemand so mal was zusteckt konnte das auch nicht sein......
Dritte Geschichte: Er hätte es unterm Bett gefunden......

So, nachdem ich ihm zu Hause in die Mangel genommen habe hat er kleinlaut zugegeben, das er es aus seinen Geldbeutel bei Oma genommen hat.
Meine Kinder haben jeder Geld bei Oma, was sie dort bekommen, wenn sie helfen oder von Freunden/Bekannten meiner Eltern. Dieses Geld ist nicht zum ausgeben gedacht sondern dafür da wenn sie mit Oma/Opa Ausflüge machen in Urlaub fahren oder so.....

Gut, ich hab ihm gesagt das sein nicht okay und ich möchte das er das Oma/Opa sagt und das es nie wieder vorkommt.

Nun hat er grad aber schon wieder 20.- in der Hand. Angeblich unterm Bett gefunden........
Das kann nicht sein.
Und er schwört Stein und Bein das er bei Oma nur die 20.- genommen hat.
Wo bitte kommen dann jetzt diese 20.- her ?????

Ich weiß echt grad nicht weiter.
Helft mir bitte

 
20 Antworten:

Re: Ich weiß grad nicht weiter

Antwort von Fredda am 27.12.2011, 23:16 Uhr

Warum darf dein Kind sein Taschengeld nicht ausgeben?

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Re:Sicher darf er ea ausgeben

Antwort von nicole812 am 28.12.2011, 9:43 Uhr

aber er darf kein Geld von woanders nehmen und erst Recht möchte ich nicht angelogen werden.

Das lügen finde ich das allerschlimmste zumal wenn es so offensichtlich ist

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Re: Ich weiß grad nicht weiter

Antwort von simnik am 28.12.2011, 9:56 Uhr

also ich fände es mit 10 gut, wenn ich das Taschengeld SEHEN könnte

Wir haben dafür ein Taschengeldbuch, wo mit Unterschrift und Datum der Empfang bestätigt wird.

Somit weiss ich ungefähr immer, was das Kind an Bargeld besitzt.

Von diesem Geld sollte er etwas ausgeben dürfen für Süsses.....und einen Teil sparen......später aufs Konto geben

Ich denke , dass die Kontoidee DEINE war und er sich um sein Geld betrogen sieht. Natürlich ist seine Lösung nicht die Richtige.

Für WAS spart er denn ??? Ich meine damit für was ganz genau. Wieviel kostet das , wann will er es besitzen und was muss er dafür opfern......darüber solltet ihr mal reden.

Und wenn dein 9jähriger Sohn einfach ohne Absprache noch ein Nauchuk kauft, hätte ich es zurückgebracht insbesondere, wenn er nur noch 10 EUR besitzen sollte. Dann wäre schon Geld da, um es der Oma oder dem Bruder zurückzugeben. Auf keinen Fall würde ich ihn in dieser Situation das Teil behalten und sein neues Wii Spiel machen lassen.

Simnik

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Re:@ simnik

Antwort von nicole812 am 28.12.2011, 10:09 Uhr

Er hat bis zum Sommer sein Taschengeld immer wöchentlich bar bekommen. Er hatte aber ein Problem damit das er oft ne Zeitschrift oder so kaufen wollte die mehr kostete als das wöchentliche Taschengeld.
Somit hatte er um monatliches gebeten.
Da sein Bruder von seinem Geld (fast) nie was ausgibt hatte sich der Große ein Taschengelödkonto gewünscht (um eben kein Geld zuHause zu haben)
Da der Kleine dem Großen immer in nix nachstehen will- wollte er dann auch ein Konto.
Und ja- ich dachte dann das wäre keine schlechte Idee damit er eben auch vielleicht besser zum sparen kommt.......

Nein, er spart auf nix festes....... es ist bei ihm einfach so, er sieht was und will es sofort haben.

Die Sache mit dem zurückgeben.....- schadfe das hätte ich machen sollen. Die Idee ist mir leider nicht gekommen. Ich war ehrlich gesagt einfach so geschockt

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Re:@ simnik

Antwort von Strudelteigteilchen am 28.12.2011, 10:31 Uhr

Kommt er denn an das Geld auf dem Konto ran?

Ich hatte für meinen 10jährigen auch ein Taschengeldkonto eingerichtet, weil die Große eins bekam. Ein Fachmann sagte mir, das sei zu früh. Ein Konto macht erst Sinn, wenn der Umgang mit Bargeld klappt. Deswegen gibt es jetzt wieder Bargeld und nur Geldgeschenke kommen auf das Konto.

Und das darfst Du auch einfach entscheiden - auch wenn er sich dann ungerecht behandelt fühlt gegenüber dem großen Bruder. Mir hilft es in solche Fällein, gewisse Privilegien am Alter festzumachen. Sonst wäre es ja ungerecht dem älteren Kind gegenüber .

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Taschengeld und Sparen und vertane Chance

Antwort von Vio-1 am 28.12.2011, 10:57 Uhr

Hi

Mir entgeht immer der Sinn vom Sparen des Taschengeldes "aus Prinzip".
Taschengeld ist Taschengeld und wenn er immer alles ausgibt ist das vollkommen in Ordnung.
Er wird dann selbst (!) merken, dass es für größere Dinge nicht reicht.
Dafür müßte man sparen.

Diesen Lernerfolg habt Ihr ja selbst untergraben, denn den hätte er haben können, als er merkte, dass man sich für wöchentliches Taschengeld keine Zeitung kaufen kann (ob dass dann genug TG ist sei mal dahingestellt).
Da hättest Du sagen können: ok, du kriegst 2,- Euro die Woche und die Zeitschrift kostet 2,80, dann müßtest du also mal 80 Cent sparen, dann klapppts auch mit der Zeitung.

Ansonsten ist TG zum Ausgeben da und wie Ihr seht, kann man diesen Lerneffekt nicht durch künstliches "Sparen" erlangen.

Aber wieviel TG kriegt er denn?
Ich denke, eine Zeitung sollte schon drin sein, denn sonst bleibt ja eigentlich nur Süßkram zum Kaufen, denn was ist schon billiger als ne Zeitung und noch irgendwie attraktiv?

Wir haben die Regel Klasse=Euro, also 4. Klasse, 4 Euro pro Woche usw.

Wenn er mehr Geld braucht, dann könnte er sich etwas dazuverdienen?
Auotwaschen? Spezielle (!) Aufgaben im Haushalt, die nicht zur Routine gehören ?

Es ist nicht ok, dass er ans Geld der anderen geht, das ist klar.
Aber im Ganzen erscheint mir sein Zugang zum Geld noch sehr spielerisch.
Bezieht Ihr ihn mit ein?
Sprecht Ihr über Eure monatlichen Ausgaben über Gehälter und darüber was Nebenkosten usw. kosten?
Darf er für Euch Überweisungen tätigen und mal den Wocheneinkauf bezahlen, während Ihr schonmal die Sachen ins Auto räumt?
Und lebt Ihr das auch vor?
Sagt Ihr sowas wie: Mensch, wir hätten echt gerne ne neue Couch, wieviel Geld haben wir denn übrig? 500,- euro? Ne, davon kriegt man keine schöne Couch (im Prospekt schauen z.B.), mal sehen, vielleicht legen wir jeden Monat .....blabla.
In vielen Familien wird 0 über Geld gesprochen und die Kinder sollen es dann können. Auch das muss nachgeahmt werden.
Unsere Kinder wissen was wir verdienen, was das Haus kostet, was Tanken kostet (weil sie oft bezahlen gehen) und wissen, was wir monatlich zur Verfügung haben usw.
Das schult sehr!!!!

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Re: Taschengeld und Sparen und vertane Chance

Antwort von Alexa1978 am 28.12.2011, 11:33 Uhr

Ich verstehe das auch nie, dass die Kinder ihr Taschengeld wochen- oder monatelang sparen sollen

Taschengeld soll in erster Linie zum Ausgeben zur Verfügung stehen, es ist nun einmal die erste Erfahrung mit dem Geld.

Wie man sinnvoll spart, wäre dann erst der nächste Schritt. Dafür müssen die Kinder aber zuvor den Wert des Geldes im wahrsten Sinne des Wortes "begriffen" haben und mit Geld hantieren und rechnen; experimentieren!

Erst dann klappt`s auch mit dem Sparen ;-)

Zum Thema stehlen und lügen: Hier hätte ich in einem Gespräch - ohne Bezug - nochmals darauf hingewiesen, dass man nichts nimmt, was anderen gehört. Ich hätte dem Kind aber die Möglichkeit gegeben, das Geld "heimlich" wieder zurückzulegen, mit dem Wink, dass das Geld von xyz ja vielleicht wieder auftaucht - er wäre sonst sehr traurig ... oder so ähnlich halt ...

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Re: Ich weiß grad nicht weiter

Antwort von celmin am 28.12.2011, 11:44 Uhr

Wenn er sich seit dem Konto anderweitig "bedient", liegt die Vermutung nahe, dass sein Taschengeld für ihn unerreichbar ist.
Meine kleinere Tochter bekommt das Geld auch seitdem sie 9 ist auf ihr Konto. Aber die Bank ist für sie erreichbar und so geht sie manchmal mit einer Freundin zur Bank. Ich habe ihr natürlich vorher gezeigt wie das geht und worauf sie unbedingt achten muss.
Für Deinen Sohn ist das Konto wohl einfach nichts, denke ich. Ich würde es zwar nicht gleich auflösen, aber das wöchentliche Taschengeld würde ich ihm wieder in die Hand geben.
Auch ich hätte dieses Wii-Teil und das Buch zurückgegeben. Mit gestohlenem Geld darf man sich nichts kaufen! Und hat er die 2 Euro Stücke seinem Bruder zurückgezahlt? Oder habt Ihr Eltern das übernommen? Ich frage deshalb, weil es für ihn ja scheinbar keine Konsequenzen gibt.

Meine Kinder dürfen sich von ihrem Taschengeld kaufen, was sie möchten. Kommt aber mal bei Geburtstagen oder Weihnachten usw. etwas mehr Geld zusammen, lasse ich meine Kinder nicht alleine darüber entscheiden. Bei Beträgen ab ca. 30 Euro möchte ich schon gefragt werden und das ist für unsere Kids auch in Ordnung so. Für mich ist das dann auch kein Taschengeld mehr. Unsere Kids haben jetzt schon einiges gespart und ich wäre z.b. nicht damit einverstanden, wenn sie sich einen eigenen TV fürs Kinderzimmer kaufen würden.

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Re: Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt.....

Antwort von nicole812 am 28.12.2011, 11:56 Uhr

Mein Sohn bekommt im Monat 10.-
Bis zum Sommer hatte er 2.- die Woche.

Ja er versteht schon das man Geld sparen müßte wenn man sich z.B. ne Zeitung für 2,80 kaufen möchte aber nur 2.- hat. Allerdings ist es dann so, das er lieber nicht spart sondern sich irgendwas anderes kauft nur um was zu kaufen.
An sein Geld auf dem Konto kommtt er ran. Er kommt sehr gut alleine zur Bank und ihm ist der Umgang wie man einzahlt und abhebt bekannt. Das Taschengeld auf dem Konto gibt er auch regelmäßig aus. Was für uns auch komplett in Ordnung ist.
Es ist ja sein Geld !

Das Geld an seinen Bruder mußte er nicht zurückzahlen und wir habern das auch nicht getan, aus zweierlei Gründen. Zum einen weiß keiner wieviel es waren, zum anderen steht ja nicht 100% fest das er es genommen hat.

Das Geld was er von Oma genommen hat muß er zurückgeben !

Nein, unsere Kinder zahlen unsere Einkäufe nicht, weil wir zu 90% mit Karte zahlen. Kleine Einkäufe wie mal nen Brot holen oder so- die schon.

Ja, beide Kinder werden bei Geldgesprächen mit eingezogen. Beide wissen das z.B. ein Urlaub nur gemacht werden kann weil Mama dafür von ihrem, Geld 1 Jahr lang spart.
Sie wissen auch was ich verdiene und sie sehen auch was Sachen kosten

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Na dann macht Ihr ja alles richtig, dann hiflt nur...

Antwort von Vio-1 am 28.12.2011, 12:11 Uhr

...dass halt kein Geld rumliegt.
Dann muss der Bruder halt ne kleine Geldkassette mit Schlüssel bekommen und Ihr tut das Bargeld auch weg und bei Oma und Opa genauso und dann gibt es keine Möglichkeit mehr.

Da würde ich kein Drama drum machen, nur einfach keinerlei Gelegenheit mehr bieten.
Dann müßte sich das von alleine geben.

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Re: Und wegen dem Lügen ...

Antwort von nicole812 am 28.12.2011, 12:25 Uhr

hat da jemand Tips.
Ich finde es ganz schrecklich so offensichtlich und ohne Skrupel angelofgen zu werden

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Re: Und wegen dem Lügen ...

Antwort von zaubernuss am 28.12.2011, 12:39 Uhr

Was sagt der ältere Bruder das er sein eventuell gestohlenes Geld nicht zurück bekommt? Hat da dein jüngeres Kind kein schlechtes Gewissen?
Lügen finde ich auch schlimm, aber vielleicht machst du ihm klar das man da durch auch leicht mal zu Unrecht bestraft wird. (ZB wenn er das Geld seines Bruders tatsächlich nicht genommen hat, aber jedenfalls ein Teil zurück zahlen muß).
Das ihm in schlimmen Situationen dann auch nicht mehr geglaubt wird, wenn er zu oft lügt. Erkläre ihm was winzig kleine Notlügen sind. (ZB Oh das Geschenk ist schön, auch wenn es nicht ganz der Wahrheit entspricht)
Mehr Zuwendung, er scheint ja sehr auf Materielle Dinge fixiert zu sein........
Ist nicht bös gemeint nur so eine Idee!!!!!

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Re: Ich weiß grad nicht weiter

Antwort von susafi am 28.12.2011, 13:52 Uhr

Bei euch liegt ja viel Geld unterm Bett, darf ich mal vorbei kommen?

Nein was er da abzieht geht gar nicht... habt ihr denn das gekaufte zurück gebracht um Oma das Geld wieder zu geben?

Und das er schon wieder 20 € unterm Bett gefunden hat, glaubt ihm doch kein Mensch... ich wüßte auch nicht was zu tun ist... aber starke Nerven wünsche ich dir... und schaffe das Konto ab... Kinder fehlt meist die Vorstellung von Geld auf dem Konto, ist besser, wenn es greifbar ist...

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Re: Taschengeld und Sparen und vertane Chance

Antwort von susafi am 28.12.2011, 14:00 Uhr

"Ich denke, eine Zeitung sollte schon drin sein, denn sonst bleibt ja eigentlich nur Süßkram zum Kaufen, denn was ist schon billiger als ne Zeitung und noch irgendwie attraktiv?"

Also eine Zeitung wöchentlich wäre bei uns auch nicht drinne... hier gibt es pro Lebensjahr 50 Cent und mit 10 Jahren wäre das 2,50 € wöchentlich und somit 10 € im Monat... völlig ausreichend... ich finde auch nicht das man wöchentlich eine Zeitung braucht, so mal die meisten ja nur monatlich erscheinen

das mit dem dazu verdienen finde ich aber gut... so lernt er das man für sein Geld was tun kann und nicht sich einfach irgendwo etwas weg nimmt

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Zahl es ihm wieder Bar aus nur so kann er lernen

Antwort von Birgit67 am 28.12.2011, 14:04 Uhr

egal für was er sein Geld dann ausgibt - sie müssen lernen damit umzugehen und das kommt nur dann wenn sie sich was kaufen wollen und sehen das Geld reicht nicht - dann kommt das Denken.

Mein jüngster war genauso - alles sofort ausgeben egal für was hauptsache was kaufen - bei sehr teuren Gegenständen wenn er sich z.b. mal wieder was von Playmobil kaufen wollte und dazu an sein Geld auf dem Konto wollten haben wir nein gesagt - das was in seinem Geldbeutel ist darf er verbrauchen sonst nichts - allerdings haben wir auch darauf geachtet dass selten mehr wie 10-15 Euro drin waren.

Er hat es gelernt - er kam irgendwann damit klar und steckt sogar das Geld das er geschenkt bekommt sofort in die Spardose - er behält dann meist nur 5Euro oder max. 10 davon zurück.

Lass ihn mit seinem Geld machen was er will - nur wenn er dann immer noch auf fremdes Geld zurückgreift solltet ihr mit ihm sprechen wie ernst das ist und auch evtl. mit ihm zur Polizei gehen da gibt es viele Beratungsstellen und ihm erklären was passiert wenn man beim stehlen erwischt wird. Reden hilft sehr sehr viel auch bei 10-jährigen aber immer im Vordergrund zuerst fragen: Was willst du warum machst Du das - und dann eine gemeinsame Lösung finden.

Gruß Birgit

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Re: Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt.....

Antwort von susafi am 28.12.2011, 14:05 Uhr

bei meiner Tochter habe ich es auch mit monatlich versucht, was mit 10 Jahren einfach nicht ging... also habe ich das wieder rückgängig gemacht und ein Jahr später nochmal mit monatlicher Zahlung versucht, was nun wesentlich besser läuft, sogar besser als wöchentlich... manchmal muss man einen Schritt rückwärts gehen um vorwärts zu kommen...

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Re:@ simnik

Antwort von susafi am 28.12.2011, 14:08 Uhr

sehe ich genauso... bei uns gibt es auch klare Regeln... mit 6. das erste Taschengeld... die Menge wird im Alter gesteigert und zwar bei allen Kindern gleich... Handy gibt es in der 5. Klasse... auch bei allen gleich...

wenn man das jüngere Kind gleich behandelt wie den Großen um gerecht zu sein... ist man dem großen Kind ungerecht gegenüber... daher gibt es bei uns solche festen Regeln und die werden den Kinder immer wieder vermittelt...

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Re: Ich weiß grad nicht weiter

Antwort von glückskinder am 29.12.2011, 19:08 Uhr

Ich finde, dass er viel zu jung für ein Konto ist. Ich würde es ihm wieder wöchentlich auszahlen oder aller zwei Wochen.
Mein Großer, 13, bekommt es auch noch ausgezahlt. Soll zum 14. Geburtstag erst ein Konto bekommen. Ich hatte ihm eine zeitlang auch seine vollen 32 Euro ausgezahlt, aber er gab gleich alles aus und der Monat war noch lang. Nun bekommt er es wieder gestaffelt. Es gibt Kinder, die ihr Geld nicht so einfach zusammenhalten können.

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Re: Ich weiß grad nicht weiter

Antwort von Pemmaus am 31.12.2011, 16:23 Uhr

Ganz ehrlich.... ich würde den Jungen für seine Lügerei bestrafen. Wenn ich eins bei der Erziehung gelernt habe, dann ist es, dass es eben ganz ohne Strafen nicht geht.... auch wenn ich mir das immer anders vorgestellt habe.

Ich würde deinem Sohn klarmachen, dass er ja offensichtlich zu viel Geld bekommt, da es ja sogar unterm Bett rumliegt. Um an Geld zu kommen, müsste er es erarbeiten. Sei es im Haushalt oder in der Schule.

Dem großen Bruder würde ich schon einen kleinen Obulus für seinen Verlust geben, denn er wird bestraft für sein Vertrauen in die Familie. Allerdings würde ich festlegen, dass ab jetzt jeder sein Geld unter Verschluss haben sollte und ich würde es so formulieren, dass jeder den Ernst der Situation erfasst: Es gibt da wohl einen Dieb in er Familie.

Ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe selbst als Kind meinen Eltern Geld aus der Tasche gestohlen. Die Ursachen bei mir lagen damals darin, dass ich

1. wirklich ziemlich kurz gehalten wurde mit dem Taschengeld und
2. mir nicht das kaufen durfte, was ich wollte

Aber ich tat es immer mal wieder. Erst, als meine Mutter mich wirklich wie einen Dieb behandelte und ich offziell meine Taten gegenüber Familienmitgliedern gestehen musste, habe ich mir geschworen "nie wieder"!

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Re: Ich weiß grad nicht weiter

Antwort von MamaMalZwei am 06.01.2012, 17:20 Uhr

Hallo, stimme Pemmaus zu. Für ein Konto ist er offensichtlich noch zu klein. Er hat ja jetzt schon den Ausweg gefunden, sich überall zu bedienen.
Selbst meinem 15jährigen zahle ich das Taschengeld noch wöchentlich aus.
Was Geräte wie Konsolen und Spiele dafür betrifft: Er ist mit 10 nur eingeschränkt geschäftsfähig. Wenn Du das also nicht willst, dass er sich Spiele kauft, kannst Du sie (in seinem Beisein, damit er sieht dass es so nicht geht) zurückgeben.
Gut, dass er das Geld von seinem Bruder genommen hat, kannst Du zwar nicht beweisen. Aber menschlich ist es nicht in Ordnung, und das würde ich ihm auch ganz klar sagen und ihm ins Gewissen reden. Er sollte sich überlegen, was er macht, um sein Verhältnis zum großen Bruder wieder in Ordnung zu bringen. Vielleicht könnte er ihm bei irgendwas helfen, ihm ein Bild malen oder so. Ich weiß ja nicht, ob deine Kinder zuhause im Haushalt helfen müssen, dann wäre er z.B. dran, eine Woche lang den Müll rausbringen, die Spülmaschine leeren oder in den Kinderzimmern zu staubsaugen.LG

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