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Geschrieben von Skyla am 25.09.2008, 20:58 Uhr

Schülerjobs Zuverdienst

Hallo,

mein Sohn, 15, würde gerne seine Taschengeld aufbessern und einen Job machen (ein-, zweimal die Woche oder am Wochenende). Natürlich alles so, dass die Schule und Freizeit nicht darunter leiden.
Aber wir finden nicht wirklich etwas, das auch lukrativ ist und das er schon machen kann - außer Zeitung austragen (Prospekte: will ich nicht) oder Nachhilfe geben (will er nicht) oder Hund ausführen/Babysitten/Einkaufen für Ältere (da verdient man aber halt nicht allzu viel bzw. recht wenig).
Apothekendienst würde er evtl. noch machen - aber dazu muss er sich gut auskennen und wir wohnen hier noch nicht so lange, außerdem erst mal eine Apotheke finden, die auch Jugendliche nimmt...

Was gibt es sonst noch für Jobs für Schüler/Jugendliche, die man also auch außerhalb der Ferien machen kann? (Betriebs-) Praktikum hat er in einem Restaurant (Küche) gemacht, aber da am WE mehrere Stunden arbeiten finde ich nicht so gut, weil das schon ziemlich anstrengend ist und dann eben mehrere Stunden - das ist dann vielleicht doch zu viel, neben der Schule?

Habt ihr noch andere Ideen oder was machen eure "Kinder" eventuell für Jobs?

Vielen Dank schon jetzt!

Gruß :)

 
17 Antworten:

Re: Schülerjobs Zuverdienst

Antwort von Claudia36 am 25.09.2008, 21:19 Uhr

meinen Große hat einige Jahre Zeitungen ausgetragen.
War am Samstag oder freitag abend je nachdem wann sie kamen.
Man kann aber auch in der Woche mittochs nur vereinbaren.
Die suchen immer junge Leute.

Aushilfe oder zu Auffüllen, nehmen die meißt nur ab 18.
Um die Weihnachtszeit werden immer wieder Einpacker gesucht,( geschenke einpacken) aber das ist saisonbedingt.

Claudia

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meine trägt seit über 2 Jahren Prospekte aus, warum willst du das nicht? o.w.T.

Antwort von juschka am 25.09.2008, 22:17 Uhr

x

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Re: Schülerjobs Zuverdienst

Antwort von +emfut+ am 26.09.2008, 8:28 Uhr

Fumi (12) fängt gerade an, sich Jobs als Babysitter und Hundesitter zu suchen und sich da einen "Kundenstamm" aufzubauen. Ich finde den Verdienst da gar nicht so schlecht. Hier in München liegt der Tarif da bei um die 5,- Euro pro Stunde - und das kann bis zu 10,- Euro gehen, wenn man mehrere Kinder betreut und die auch noch bespaßen muß.

Außerdem: Wenn man nur nach dem Verdienst geht, "lohnt" sich wahrscheinlich kein Schülerjob so richtig. Ich finde, es geht auch um das Lernen von Verantwortung, um das Einüben von Disziplin und natürlich um den Spaß.

Gruß,
Elisabeth.

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Re: meine trägt seit über 2 Jahren Prospekte aus, warum willst du das nicht? o.w.T.

Antwort von Skyla am 26.09.2008, 10:22 Uhr

Hallo,

... habe das auch mal gemacht, mit Prospekten, aber da war es so, dass man sie nicht vor die Tür legen darf, sondern in die Briefkästen stecken muss - und hier sind die Briefkästen fast überall (in unserer Stadt) bzw. überwiegend in den Häusern (im Hausflur bzw. Treppenhaus), man muss also klingeln und für Werbung machen viele Leute nicht auf oder es ist oft keiner da, der halt öffnet. Man wird da aber oft nach verteilter Stückzahl bezahlt und bleibt so eben leider oft auf den Teilen sitzen (oft sind auch Aufkleber an den Briefkästen, dass keine Werbung erwünscht ist...). Also bei mir war das damals eher Stress bzw. hat sich nicht gelohnt - eben weil ich viele gar nicht losbekam.

Bei Zeitungen ist das was anderes, denn diese wollen die Leute ja haben - sie haben ja ein Abo (zahlen also auch dafür), deshalb wäre mir sowas lieber (für meinen Sohn).

Läuft das bei euch anders/besser mit den Prospekten? Was verdient sie denn da so und wieviel Zeit muss sie dafür investieren...?

Viele Grüße :)

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Re: Schülerjobs Zuverdienst

Antwort von Skyla am 26.09.2008, 10:33 Uhr

Hallo Elisabeth,

... naja, mein Sohn ist 15 und das mit der Disziplin und Verantwortung ist ihm schon klar - das hat er ja aber bei jedem "richtigen" (Schüler-) Job. Und um den Spaß geht es IHM gar nicht vordergründig, sondern er will einfach mehr Geld haben - wesentlich mehr (er bekommt halt auch nur sehr geringes Taschengeld - geht nicht anders). Er ist jetzt in einem Alter, in dem er durchaus selbst etwas dafür tun kann - also jobben - alles eben in dem Rahmen, wie schon erwähnt, dass es die Schule nicht gefährdet und ihn nicht überlastet - er also noch genug Zeit zum Ausruhen ("Chillen"), also für sich und Freunde, Hobbies... hat - klar!

Aber mit Babysitten und Hundehüten ist das eben schwierig - eben: das dauert, bis man da genug Kontakte hat. Und dann ist es auch eine Zeitfrage - wenn man viele verschiedene Jobs hat (also mehrere Kinder und/oder Hunde zu verschiedenen Zeiten betreuen muss), dann geht also doch sehr viel Zeit dafür drauf - und ist aber eben nicht sehr einträglich (lukrativ).

Ein Freund von ihm gibt z.B. zweimal wöchentlich Nachhilfe und bekommt mal €10, - und mal €12, - dafür - für jeweils also nur eine Stunde Nachhilfe - das sind im Monat dann also auch mindestens €80,- (bzw. € 96,-) - und das ist schon was - für relativ geringen (Zeit-) Aufwand! So viel hätte mein Sohn eben auch gerne - denn wie gesagt: er bekommt nur wenig Taschengeld, aber die Wünsche sind teuer - bei ihm (mit 15) geht es jetzt halt um bestimmte Klamotten, die sehr teuer sind, ihm aber inzwischen (!) eben wichtig (Stichwort: Freunde/peergroup!). Oder auch Sport: da will er jetzt regelmäßig ins Fitness-Studio (bisher hat Basketball, Handball und Fußball im Verein gereicht - jetzt will er eben was anderes) - das ist auch teuer (mindestens €30,- mtl. hier). Also braucht er entsprechend viel Geld, das er sich eben verdienen muss - oder aber er muss auf diese Dinge verzichten, was er nicht will, weil seine Freunde das halt auch haben/machen... So ist das in dem Alter ;)

Er hat also längst eingesehen, dass ich ihm das alles nicht finanzieren kann, sondern dass er jetzt selbst etwas dafür tun muss bzw. kann - und das möchter er ja gerne - nur finden wir halt nicht den "passenden" Job (hinsichtlich Zeit, Eignung und Verdienst).

Viele Grüße :)

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Re: Schülerjobs Zuverdienst

Antwort von +emfut+ am 26.09.2008, 12:12 Uhr

Fumi bekommt auch wenig Taschengeld und möchte aus den gleichen Gründen mehr Geld wie Dein Sohn. Und wenn sie mehrer Kinder bespaßt, kommt sie ja auch auf 10,- Euro die Stunde.

Aber warum gibt Dein Sohn denn keine Nachhilfe, wenn er den Verdienst so toll findet?

Gruß,
Elisabeth.

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Re: Schülerjobs Zuverdienst

Antwort von Silvia3 am 26.09.2008, 15:58 Uhr

Ich finde Deine Haltung etwas merkwürdig. Du kannst doch nicht erwarten, dass er sofort als Großverdiener anfängt und dafür möglichst wenig Einsatz zeigt. Also wenn das Geld so knapp ist, dann soll er sich doch freuen, wenn er am Anfang wenigstens 30 Euro extra im Monat hat, selbst wenn er dafür 6h arbeiten muss, während sein Kumpel das gleiche Geld für nur 3h Einsatz bekommt. Manchmal muss man eben klein anfangen. Soll er doch erst mal ein Kind finden, dass er regelmäßig bespaßen darf und mit weniger zufrieden sein. Wenn die Eltern mit seiner Arbeit zufrieden sind, werden sie ihn sicher weiterempfehlen. Dann gibt es auch mehr Kohle. Aber diese Haltung möglichst wenig Einsatz aber bitte viel Geld finde ich nicht gut.

Silvia

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Re: meine trägt seit über 2 Jahren Prospekte aus, warum willst du das nicht? o.w.T.

Antwort von juschka am 26.09.2008, 17:31 Uhr

bei uns läuft das auch so, in den Briefkasten wo halt Werbung erwünscht ist, sie braucht so ca. 1,5 Std. und bekommt dafür ca.10 Euro, weil es wird pro Stück bezahlt, die geliefert werden, wenn sie was nicht los wird weil keiner aufmacht, ist das egal.
Es ist Werbung für Kaufmarkt, die zahlen ganz gut, Real solte suie mal machen, das war unter aller Kanone

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80€ im Monat für einmal in der Woche Zeitung austragen

Antwort von Claudia36 am 26.09.2008, 17:47 Uhr

und teilweise auch mehr,kam drauf an wieviele Prospekte drin waren.
Und das kommt regelmäßig.
Nachhilfe nicht unbedingt.
Wieso läßt du ihn denn nicht Zeitungsaustragen?
Das ist ca 2-3 h Arbeit in der Woche!
Und lecit verdientes Geld.
Meine Tochtert war dann noch 1-2 ,mal in der Woche bei Deichmann arbeiten und der Job war wesentlich schwieriger.

Claudia

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Ähm...

Antwort von sisyphos am 26.09.2008, 20:28 Uhr

"und das ist schon was - für relativ geringen (Zeit-) Aufwand" ?!?

Der Junge ist 15, möchte mehr Geld, aber so wenig wie möglich dafür tun??? Hallo!!! Ja sicher, das will schon jeder:-), aber ich denke mal das man in seinem leben auch mal "gearbeitet" haben muß, gerade wenn man damit anfägt. Was stellt er sich den vor das er verdient wenn er mal zu arbeiten beginnt? Viel Geld für möglichst wenig arbeit?....

Also ich würde auch vorschlagen, Zeitungen oder Prospekte ausgeben, und ja auch die Freizeit kann darunter ein bisschen leiden ;-)

lg sis

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Re: Danke @all

Antwort von Skyla am 26.09.2008, 22:56 Uhr

Hallo nochmals

... und danke für die Antworten.
Nachhilfe traut er sich nicht zu - er meint, er könne das eben nicht gut (anderen etwas beibringen...).

Und ja, auf Zeitungen austragen oder Apothekendienst wird es vlt. hinauslaufen.

Das mit dem Einsatz: doch, diese Einstellung (meinerseits übrigens: meinen Sohn betreffend) finde ich gut, denn: er ist jetzt 15, macht nächstes Jahr Mittlere Reife, danach vlt. noch Abi. Er hatte schon zweimal Betriebspraktika und hat da 8 Stunden täglich gearbeitet - er hat also durchaus diese Arbeitswelt schon mal kennengelernt (die werden da ordentlich rangenommen, nicht geschont).

Es geht mir absolut nicht darum, dass mein Sohn jetzt schon richtig arbeiten soll. Er braucht eben nur mehr Geld - wesentlich mehr als er jetzt zur Verfügung hat. Dafür soll und WILL ER etwas tun. Ist doch klar, dass es sich dann aber eben auch lohnen soll - denn es geht ihm um dieses Geld und nicht ums Arbeiten oder Spaß.

Wenn er nach der Mittleren Reife die Schule nicht weitermacht, lernt er das Arbeitsleben dann (also nächstes Jahr/übernächstes Jahr) sowieso noch früh genug und dann eben richtig und "für sehr lange Zeit" kennen!

Macht er die Schule weiter, so hat er damit ja auch zu tun und soll nebenbei nicht schon richtig arbeiten! Es geht hier um einen Schüler - nicht um einen Studenten. Mein Sohn ist ja noch nicht erwachsen und soll deshalb auch noch nicht so arbeiten (müssen). Er ist Schüler und Jugendlicher. Und es geht um einen möglichst lukrativen Zuverdienst, für den man eben nicht so viel Zeit aufwenden muss. Doch, das finde ich eigentlich ziemlich einsehbar und normal. Das hat mit seiner späteren Arbeitsmoral nichts zu tun - er ist jetzt noch Jugendlicher und Schüler. Wenn er später eine Lehre macht oder richtige Jobs (als Erwachsener - evtl. als Student), dann ist das etwas ganz anderes. Er hat ja bereits seine "Arbeit": das ist nach wie vor die Schule!

Und Babysitten mag er nicht so gerne machen - eben weil man das erst mal langsam aufbauen muss und weil er eine sehr viel jüngere Schwester hat (sie ist 2 1/2) - damit hat er schon genug "zu tun" (mit kleinen Kindern) - das möchte er jetzt eben als Job nicht auch noch machen. Verstehe ich durchaus.

Nachhilfe hätte ich persönlich für am besten gehalten, da ich es ihm durchaus zutraue und für sein Alter eine angemessene Tätigkeit finde. Und noch dazu ist es eben einträglich und kostet nicht so viel Zeit.

Aber wenn er das nicht möchte... ist seine Entscheidung. Deshalb war eben meine Frage, was es sonst noch an möglichen Schülerjobs gibt.


Trotzdem danke für die Antworten. :)

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Re: Danke @all

Antwort von +emfut+ am 27.09.2008, 12:38 Uhr

Ich kann die Einstellung immer noch nicht so ganz nachvollziehen, aber das muß ich ja auch nicht. Vor allem, wenn er den Schülerjob eine Weile machen will/muß - dann würde es sich doch auch lohnen, jetzt etwas mühsam aufzubauen, damit es sich mittelfristig richtig auszahlt.

Es ist doch so: Er konkurriert mit teilweise älteren und erfahreneren Leuten, die auf 400,- Euro-Basis auch nicht mehr als 6,- bis 10,- Euro pro Stunde verdienen. Was sollte den Arbeitgeber also motivieren, ausgerechnet ihn zu nehmen, als den Arbeitslosen, der sich was zum ALG dazuverdienen will, oder die Hausfrau, die die Haushaltskasse aufbessern will - UND ihm dann auch noch mehr zu bezahlen?

Natürlich mache ich auch lieber einen Job, wo ich 20,- Euro die Stunde verdiene, als einen, wo ich 10,- Euro die Stunde bekomme. Aber es gehört auch eine Portion Realismus dazu: Was kann ich denn, das einem potentiellen Arbeitgeber so viel wert ist?

Zur Nachhilfe möchte ich noch etwas schreiben: Ich habe selber viel Nachhilfe gegeben, und ich habe die Nachhilfestunden vorbereiten müssen. Das heißt: Das Geld, was ich für die Nachhilfestunden bekommen habe, war nicht der Stundenlohn. Im Schnitt habe ich jede Nachhilfestunde bestimmt 20 bis 30 Minuten vorbereitet. Bei einem Lohn von 10,- Euro pro geleisteter Nachhilfestunde komme ich dann auch nur auf einen "echten" Stundenlohn von 6,- bis 8,- Euro. Wenn man es länger macht und auf vorbereitete Aufgaben zurückgrteifen kann, wird es besser, dann ist man mit 10 Minuten Vorbereitung dabei. Also auch hier lohnt es sich nur wirklich, wenn man es über einen längeren Zeitraum macht und sich quasi einen Kundenstamm und ein Repertoire aufbaut.

Gruß,
Elisabeth.

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hohe Ansprüche

Antwort von 3Mädels am 27.09.2008, 14:06 Uhr

Ich habe die Beiträge nun mehrfach gelesen und ich weiß ja nicht wo ihr wohnt oder wie hoch so im allgemeinen die Anprüche sind, aber es geht doch grundsätzlich um ein Preis-Leistungsverhältnis.

Was kann dein Sohn denn?? Kann er über das normale Verhältnis irgentwelche Dinge z.B. im Computerbereich?? Soft- oder Hardware, so das ein hoher Lohn gerechtfertigt ist?? Ansonsten ist hier in NRW im Münsterland ein Stundelohn von 5,- normal. Schließlich geht es um einen SCHÜLERJOB und keinen erlenten. Und wie du sagst soll es ja auch kein angelernter sein, denn da muss man investieren und "unten" anfangen.

Ich finde schon das die Einstellung eine Arbeitsmoral wiederspiegelt. Warum ist das wenn eine Ausbildung beginnt alles anders? Warum nicht schon ein zwei Jahre früher Zeit investieren um mehr Geld zu haben? Er ist 15 und nicht 8??
Hier gibt es Möglichkeiten viel Geld zu verdienen indem man die Ferien "opfert" um zu arbeiten, dann bleibt in der Schulzeit genug Zeit für andere Dinge. Hier gibt es Erdbeerfelder die betreut werden müssen, Spargel stechen in der Saison, Fabriken die in Ferienzeiten Hauptsaison haben...
Zeitungen verteilen würde vieleicht wirklich gut sein, hier werden die Zeitungen so zwischen 04.00 und 6.00 Uhr verteilt, das wäre vor der Schule und würde seine Freizeitaktivitäten nicht beengen Sechsmal wöchentlich und gibt betimmt an die 400,- (liegt an der Menge der Zeitungen und nach dem Gebiet wie weit die Häuser auseinanderliegen).
Wenn ihr soeine Stelle nicht findet könntet ihr ihm auch noch fürs Auto waschen oder Babysitten der Schwester mit 100€ monatlich vergüten.

Zudem arbeite ich in einem Altenheim und wir werden von Apotheken beliefert, keine Apotheke hat jemanden unter 18 als Fahrer, wenn möglich kommen sogar die fest Angestellten.

Trotz der unterschiedlichen Meinung wünsche ich euch alles Gute bei der Suche und hoffe das ihr eine geeignete Stelle für deinen Sohn findet.

Gruß Michaela

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Re: meine trägt seit über 2 Jahren Prospekte aus, warum willst du das nicht? o.w.T.

Antwort von Christine70 am 27.09.2008, 18:03 Uhr

Ich selber trag auch prospekte aus am wochenende.
ich habe 270 stück (zwischen 5 und 9 verschiedene Firmen) und brauch etwa 2 stunden und verdiene pro wochenende etwa 30 euro.

ich find das genug... und das mit den briefkästen ist bei uns auch. dann darf ich die aber schon vor die haustüre legen.
sind sog. klingelhäuser.

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Ganz genau

Antwort von Christine70 am 27.09.2008, 18:05 Uhr

ich verdiene minimum nur für die werbung 120 euro im monat, und teilweise sogar noch mehr. kommt auf die menge an.

aber wenn werter sohn das nicht möchte, dann ist ihm nicht zu helfen.

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Wer will denn nun was - oder auch nicht ?

Antwort von Julie am 27.09.2008, 22:48 Uhr

Hi Skyla,

irgendwie habe ich das Gefühl, dass du am liebsten gar nicht möchtest, dass dein Sohn was arbeitet und er möchte am liebsten "'ne schnelle Mark machen" (okay, jetzt Euro, aber es ändert nix).

Du schreibst:
"Es geht mir absolut nicht darum, dass mein Sohn jetzt schon richtig arbeiten soll. Er braucht eben nur mehr Geld - wesentlich mehr als er jetzt zur Verfügung hat. Dafür soll und WILL ER etwas tun. Ist doch klar, dass es sich dann aber eben auch lohnen soll - denn es geht ihm um dieses Geld und nicht ums Arbeiten oder Spaß."
So weit okay, aber gerade in der Branche der ungelernten Jobs gibt es fast nichts, wo man mit ganz wenig Aufwand ganz viel Geld verdient.
Es geht ihm ums Geld, also muss er dafür "richtig" arbeiten......

Weiter sagst Du:
"Wenn er nach der Mittleren Reife die Schule nicht weitermacht, lernt er das Arbeitsleben dann (also nächstes Jahr/übernächstes Jahr) sowieso noch früh genug und dann eben richtig und "für sehr lange Zeit" kennen!"
Das ist richtig, aber vielleicht ist deshalb jetzt auch der richtige zeitpunkt, um durch einen Nebenjob zu lernen, dass man für sein Geld arbeiten muss, nicht dass er nur deswegen nach der Mittleren Reife eine Ausbildung anfängt, um möglichst früh und schnell Geld zu verdienen - der Schuss geht nach hinten los.

Noch ein Zitat:
"Macht er die Schule weiter, so hat er damit ja auch zu tun und soll nebenbei nicht schon richtig arbeiten! Es geht hier um einen Schüler - nicht um einen Studenten."
Okay, aber wenn er studiert, sollte ja sein "Hauptjob" das Studium sein (genau wie jetzt die Schule) und alles andere der "Nebenjob".
Und je früher er lernt, sich da die Zeit sinnvoll einzuteilen, um so besser, meine ich........

"Mein Sohn ist ja noch nicht erwachsen und soll deshalb auch noch nicht so arbeiten (müssen). Er ist Schüler und Jugendlicher. Und es geht um einen möglichst lukrativen Zuverdienst, für den man eben nicht so viel Zeit aufwenden muss. Doch, das finde ich eigentlich ziemlich einsehbar und normal."
Aus der Sicht eines 15-jährigen ist dieser Standpunkt vielleicht normal, aber DU als Mutter solltest realistisch sein und ihn mal aus seinem Elfenbeinturm herausholen - wie gesagt, in der Branche der Jobs für "ungelernte Kräfte" (und das ist er nun mal) ist sowas utopisch.

" Das hat mit seiner späteren Arbeitsmoral nichts zu tun - er ist jetzt noch Jugendlicher und Schüler. Wenn er später eine Lehre macht oder richtige Jobs (als Erwachsener - evtl. als Student), dann ist das etwas ganz anderes. Er hat ja bereits seine "Arbeit": das ist nach wie vor die Schule!"
Einspruch: Wenn er jetzt schon davon träumt, dass ihm quasi die gebratenen Tauben in den Mund fliegen - was für eine Vorstellung hat er denn von seinem zukünftigen Beruf ? Womit will er seinen Lebensunterhalt bestreiten ??Was will er werden ??? Millionär ??? Okay, aber die erste Million ist immer die Schwerste.
Wir leben nun einmal in einer Leistungsgesellschaft - das sollte dir und ihm klar sein.
Oder er muss nochmal ganz schwer in sich gehen und sich selber fragen, wie wichtig ihm all die Sachen wirklich sind, die er sich von dem selbstverdienten Geld leisten will - muss das alles sein ???

Denkt noch einmal in Ruhe darüber nach.....

Gruß, J.

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Jeder fängt klein an....

Antwort von mamaj am 30.09.2008, 8:16 Uhr

Dein Sohn braucht mehr Geld?
Welcher Jugendliche nicht ;-)
Aber er will dies nicht, soll das nicht, traut sich hier nicht, mag nicht dorthin....aber schnell, ganz schnell viel, ganz viel Geld .....dafür aber so wenig wie möglich tun...??

.....und er schaut sich um, schaut sich weiter um, vergleicht hier, vergleicht da, wägt ab....und das heute, morgen, übermorgen....und auch noch in 2 Jahren?

In dieser Zeit hätte er sich mit einem Job, bei dem er wenig verdient, schon sein erstes Geld verdienen können, um sich nebenbei problemlos nach etwas anderem umzuschauen.
Die Jobs sind doch nicht auf Lebenszeit....
Jeder fängt doch mal klein an....selbst im Berufsleben wird man nicht gleich Abteilungsleiter oder Geschäftsführer...

Ich habe eher den Eindruck, er will viel haben für wenig Einsatz...aber darauf kann er sehr lange warten....vieleicht zu lange?

Und was macht er solange?
Auf alles verzichten, was er gerne möchte....blöde....

Selbst für den Einstieg ins Berufsleben wäre es für ihn sehr wichtig zu lernen, das man eben nichts geschenkt bekommt und die guten, bestbezahltesten Jobs die bekommen, die eine langjährige Erfahrung aufweisen können und zeigen, das sie mit Ergeiz klein angefangen haben...

Alles Gute
LG
mamaj

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