Schwanger - wer noch?

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Geschrieben von FebMum113 am 03.10.2020, 18:57 Uhr

Stillen - total unter Druck gesetzt

Hallo liebe Mitmamis.
Ich hoffe ich bekomme hier jetzt nur konstruktive Kommentare und nicht so viel hate wie es sowieso schon ist.

Ich bin mit meinem ersten Kind schwanger und ich habe sehr lange überlegt ob ich stillen soll oder nicht. Die Schwangerschaft war bis jetzt für mich schon sehr beschwerlich. Ich arbeite und studiere nebenbei an einer Fernuni.
Ich hab nun so viele Mummys gesehen und gesprochen, die wirklich rund um die Uhr nur am stillen sind. Mit dem Gedanken kann ich einfach nicht leben. Das klingt vielleicht egoistisch, aber ich möchte mein Studium nach der Geburt schnellstmöglich fertig bekommen, dafür geht mein Mann mit mir ein paar Monate in Elternzeit. Ich kann das Kind aber ja schlecht zu meinen Klausuren mitnehmen und ehrlich gesagt ist der Gedanke in der Öffentlichkeit zu stillen für mich ganz grauenvoll. Ich hab da eine sehr große Wohlfühlzone.
Leider höre ich von meiner Schwester, Besten Freundin und v.a meiner Schwiegermutter immer nur wie wichtig das ist und dann bekomme ich regelrecht abwertende Blicke und vorwurfsvolle Kommentare. Alles Menschen mit denen ich gut klar komme, aber bei dem Thema hört die Freundschaft wohl auf.
Ich fühl mich so unter Druck gesetzt das ich richtig sauer und verzweifelt werde bei dem Gedanken zu stillen. Ich denke schon die ganze Zeit drüber nach, obs vielleicht einen Grund gibt den ich angeben kann, damit ich nicht stillen kann. Total bekloppt.
Natürlich möchte ich mein Kind nur das Beste geben, ich habe meine ganze Schwangerschaft alles dafür gegeben das es meinem Baby gut geht, aber ich denke eine gute Beziehung ist weit aus wichtig als die Milch an sich.
Die Vormilch hätte ich gerne gegeben, aber das hört man wieder das es nur entweder oder geht. Entweder sofort die abstilltablette oder wochenlang stillen.
Fühlt jemand vielleicht genauso wie ich oder kann mir jemand einen Tipp geben?

 
27 Antworten:

Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von MamiLu, 20. SSW am 03.10.2020, 19:11 Uhr

Also ich bin eine totaler Fan vom stillen und habe auch meine ersten beiden Kinder gestillt. Dieses Mal werde ich auch auf jeden Fall Stillen. Dennoch finde ich, wenn du es nicht möchtest, ist es dein gutes Recht, das abzulehnen. Dein Kind wird genauso glücklich und gesund werden, wie wenn du stillst. Lass dir da von niemandem rein reden, das gilt auch für alles andere was die Erziehung betrifft (zb wo soll das Kind schlafen). Das was für dich am besten ist, ist auch für dein Kind am besten

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von Tessi0802, 29. SSW am 03.10.2020, 19:30 Uhr

Stimme MamiLu total zu, habe unsere erste 14 Monate lang gestillt und beim abstillen so geheult, das war für mich total emotional, dieses „Band“ loszulassen.
Aber wenn es für dich überhaupt nicht in Frage kommt, dann stillst Du eben nicht, Punkt.
Es ist Dein Körper und Deine Entscheidung.

Ich hab aber auch noch nichts davon gehört, dass es eine Entweder-Oder-Entscheidung sein soll, glaub das stimmt nicht.
Meine Schwiegermutter hat zB nur so ca 4 Wochen gestillt und das ging dann auch. Mit Salbeitee (oder ggf auch Medikamenten) wird man die Milch dann schon „los“. So könntest Du es ja wenigstens mal ausprobieren, ob es dir wirklich gar nicht taugt.

Wie gesagt, ich hab lang und gerne gestillt aber wenn Du es ablehnst, dann lass Dir da bitte von niemandem reinreden oder Dich unter Druck setzen. Druck ist beim Stillen sowieso eher kontraproduktiv

Viele liebe Grüße!

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von 1905lh am 03.10.2020, 19:33 Uhr

Dein Körper, dein Baby, deine Entscheidung, Punkt.
Jeder, der dich deswegen abwertet, ist respektlos und übergriffig. Du musst dich dafür nicht rechtfertigen.
Ich werde auch nicht stillen und stehe absolut dazu, da lasse ich mich gar nicht erst auf Diskussionen ein. Da braucht man ein dickes Fell.
Ich liebe mein Kind deswegen nicht weniger oder bin eine schlechte Mutter.
Meine Hebamme hat dazu noch gesagt: "wenn du dich nicht wohlfühlst, merkt dein Baby das auch und auf was willst du in ein paar Jahren zurück blicken : auf eine unschöne Stillzeit, in der du dich unwohl gefühlt hast, oder du mit Baby mit Fläschchen in deinem Arm und ihr ward glücklich und zufrieden?!"

Es geht nur um EUCH, du und dein kleiner Schatz. Scheiß auf Kommentare der Schwiegermutter

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von Dutschess, 5. SSW am 03.10.2020, 19:36 Uhr

Wie wäre es wirklich nur für die erste Zeit zu stillen, quasi im Wochenbett und wie kannst du mit abpumpen für die Klausuren Zeit leben ? Jede still Beziehung ist individuell und jeder der nicht stillt hat nicht automatisch eine schlechte Mu - Ki Beziehung, das ist doch Quatsch

Lass dich nie aber wirklich niemals nie von irgendwem zu was verleiten was dir nicht gefällt, glaube irgendwas verkrampft durch zu zuziehen, wegen den anderen, ist noch schlimmer für euch

Dieses DU musst aber - Und ICH oder Guru Y Gehabe geht einem echt auf den Keks unter Müttern und ist eigentlich total unfair

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von misses-cat am 03.10.2020, 19:44 Uhr

Natürlich kannst du deinem Baby nur die erste Milch geben und dann sogar langsam in den ersten Wochen natürlich abstillen, das geht absolut und ich rede nicht in monatelang abstillen das geht auch in zwei drei Wochen

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von Thiara82 am 03.10.2020, 20:02 Uhr

Es ist dein Körper und du ganz alleine entscheidest das!

Sprich das Thema doch mal mit deiner Hebamme oder eine Stillberaterin durch. Die können und sollten dir sagen, wie du für dich da den besten Weg findest, wenn du zumindest ganz am Anfang stillen möchtest.

Was ich sooo schade finde ist, dass Frauen immer noch dazu verleitet werden, zu sagen, dass sie nicht stillen konnten, weil dies oder jenes war, anstatt ganz ehrlich sagen zu können: ich will nicht stillen.

Dieses Getue a la „ich würde ja gerne, aber ich kann nicht“ gibt doch jeder Frau ein schlechtes Gefühl, die eben nicht stillen möchte. Wenn viel mehr dazu stehen würden, dann müsste man diese „Kämpfe“ mit seinem Umfeld vielleicht gar nicht mehr führen.

Das ist auch der Grund, warum ich hier gar nicht schreibe, ob ich für oder gegen das Stillen bin. Meine Entscheidung hat ja nichts mit dir zutun

Steh dazu, was du willst und zieh das durch!

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von Ruto am 03.10.2020, 20:37 Uhr

Egal wie, es ist dein Körper, dein Baby, deine Entscheidung! Ob du mit der Brust oder mit der Flasche fütterst, hat andere nichts anzugehen, Hauptsache das Kind wird satt - und das wird es genauso mit Pre :)

Dass du die Vormilch nicht geben könntest, bezweifle ich übrigens. In unserem Vorbereitungskurs wurde jedenfalls gesagt, man kann (soll? wird empfohlen) die paar Tropfen auch mit einer Spritze aufziehen und geben. Erkundige dich da vielleicht nochmal bei deiner Hebamme und deiner Entbindungsklinik. Dann müsstest du von Anfang an nicht anlegen und könntest sie trotzdem geben :)

Ansonsten nur so viel: Ich stille, habe aber zwischenzeitlich nicht wenig zufüttern müssen. Mir wäre nicht aufgefallen, dass die Stillabstände kürzer gewesen wären nach einer Flasche Pre! Vielleicht ist das bei Vollzeit-Flasche anders, aber frag auch da lieber nach, falls nur das der Grund fürs Nichtstillen wäre.
Auch nicht zu unterschätzen ist die Zeit, die fürs Flaschezubereiten, Sterilisieren und Co drauf geht. Ich bin jedenfalls heilfroh, dass ich wieder (weitgehend) stillen kann und habe höchsten Respekt vor jeder Flaschenmami!
Für unterwegs nehme ich übrigens oft abgepumpte Milch, weil ich auch nicht in der Öffentlichkeit stillen möchte.

Mit der Flasche fand/find ich bei uns übrigens immer genauso intim wie mit der Brust, manchmal sogar intimer, weil der Augenkontakt einfacher hergestellt ist.

Was jetzt die Ausrede angeht: Such dir keine. Sag, du hast das ganz speziell auf dich bezogen mit deiner Hebamme besprochen und fütterst eben mit der Flasche (wenn du dich so entscheidest). Punkt. Das impliziert einen Grund, ohne dass du einen erfinden musst, und du musst dich nicht rechtfertigen.

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von Lönneberger2 am 03.10.2020, 20:51 Uhr

Ja das kenn ich und ist hier im Forum bei manchen Still Fanatiker ein sensibles Thema.
Ich wurde auch gedrängt und verachtet. Hatte zich Diskussionen hinter mir.
Aber ich wollte nicht stillen und habe auch nicht gestillt.
Erstens weil ich unter Reizdarm leide und gern wieder meine Medikamente nehmen wollte nach der Schwangerschaft und zweitens der Gedanke ständig die Dinger auspacken zu müssen und wenns nicht klappt zu pumpen, zu massieren und mit Staus nicht zurecht kam.
Ich wollte aber zumindest die Vormilch geben jedoch lehnte er schon im Kreißsaal trotz Versuchen auch mit Stillhut die Brust ab.
Du kannst je nach Krankenhaus nur die Vormilch geben und bekommst am nächsten Tag die Tabletten, vorausgesetzt es ist nicht stillfreundlich.
Ich kann aber dir auch sagen, Flasche geben ist genauso anstrengend und zeitaufreibend und kann auch sein das das Baby mit Flasche Clustert.
Aber nur weil du nicht stillen willst bist du nicht schlecht. Jeder kann das selbst entscheiden. Es bringt sowieso nichts laut Hebamme im Krankenhaus wenn man sich zwingt, das endet meist bei der Flasche und großen Tränen.

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von Meyla, 31. SSW am 03.10.2020, 21:38 Uhr

Warum bespricht man sowas überhaupt mit Hinz und Kunz?
Eine werdende Flaschenmama darf mit solchen Vorurteilen gegenüber stillmüttern nicht auf Nächstenliebe hoffen...
Glaubst du wirklich, wir stillen alle blank in Öffis und Restaurants? Rennst du wirklich den ganzen Tag an nackten Brüsten vorbei?
Fürs stillen gehen die Meisten in ruhige Ecken, haben das Baby unter dem Shirt, der Jacke, einem Loop oder oder oder.... stillen heißt nicht, dass man auf FKK stehen muss. Wer das so darstellt muss eben nicht mit Zustimmung rechnen.

Rund um die Uhr stillen? Und wie essen die? Gehen auf Klo? Duschen? Das ist Quatsch.... sowas gilt mal für gewisse Phasen.... die haben Flaschenkinder aber genau so. Dann darfst du stündlich eine Flasche machen, eventuell öfter. Das wird outdoor nicht weniger hinderlich als stillen.

Ich bin Krankenschwester in einer Klinik und habe damals parallel ambulante Pflege betrieben. Tochter war 4 Monate alt. Gestillt habe ich sie, bis sie 18 Monate alt wurde. Also das wäre und war definitiv kein Grund, abzustillen. 2x abpumpen (mit Übung 10 bis 15 Minuten) und fertig. Da wurde ich nie kommentiert, gebremst oder sonst was. Im Gegenteil, man hatte viel Verständnis und fand es beinahe erstaunlich, dass eine Mutter sich hier mal durch setzt. Für meine Tochter war das ideal. Sie hat mich 8 bis 10 Stunden am Tag nicht gesehen und konnte sich dann über dad Stillen ihre Nähe holen, die sie gebraucht hat.

Abstillen muss man auch nicht über Tabletten. Die Wirkung ist eh umstritten, sie haben dafür aber häufig Nebenwirkungen und sind entsprechend kein Allheilmittel.

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von ELLIUM am 03.10.2020, 21:58 Uhr

Danke für eure netten Antworten. Die haben mir wirklich viel Mut gegeben.
Ich glaube gerne das es anstrengend ist das Fläschen zu geben und v.a nachts auch zeitintensiver.
Mir geht's da primär um die Flexibilität das mein Mann auch mal eine Flasche geben kann und ich meine Klausuren schreiben kann. Am Anfang klappt das ja noch nicht so gut mit den Abpumpen. Er kann das Baby dann auch mal übernehmen wenn ich samstags ein Seminar habe. Und ich kann den Kleinen überall mit hinnehmen und Fläschen füttern, anstatt ständig mir Räume zu suchen in denen ich alleine bin um zu stillen.
Ich finde es einfach soooo unangenehm und ich hab so empfindliche Nippel.

Ich finde es tatsächlich als netten Kompromiss die ersten Wochen natürlich abzustillen, aber ich weiß nicht so ganz wie. Meine Hebamme sagt tatsächlich ziemlich vorwurfsvoll ich muss das dann über Monate machen oder gar nicht, weil ich dem Kind ja sonst die gegebene Zuneigung wieder entziehe. Ihrer Meinung nach soll ich also entweder mich "zusammenreißen" oder es ganz lassen und die Tablette nehmen.
Online hab ich aber auch schon anderes gelesen. Ich bin nun total im Zwiespalt.
Vielleicht frag ich im Krankenhaus einfach nochmal was die empfehlen.
Ich fände es schade, es nicht zumindest einen oder zwei Tage zu probieren. Und dann ggf über ein paar Wochen abzustillen.

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von ELLIUM am 03.10.2020, 22:25 Uhr

Inwieweit habe ich denn behauptet das alle Stillmuttis oben ohne da sitzen?
Für mich ist die Vorstellung einen Schal drüber zu haben oder ein Shirt genauso unangenehm. Da geht's mir nicht primär darum das man die ganze Brust sieht, sondern generell das das Baby an meiner Brust ist.
Ich kann meinem Baby auch so extrem viel Nähe geben. Ich bin die nächsten 2 Jahre zuhause und bin ausschließlich die ersten paar Monate noch etwas unterwegs um Seminare zu besuchen und Klausuren zu schreiben. Das bezieht sich aber auch einzelne Tage, an denen der liebe Papa mit dem Baby zuhause bleibt und ihn das Fläschen gibt. Da ich mich auf die letzten Prüfungen vorbereiten muss hat mein Mann seinen Urlaub inkl. 2 Monate Elternzeit und danach 2 Monate Freistellung in Kauf genommen. Er kann also ohne Probleme gerne auch die eine oder andere Flasche übernehmen, auch wenn es stündlich ist. Es geht darum das ich nicht gezwungen bin diese zu geben. Das Kind hat immerhin nicht nur eine Mama, sondern auch ein Papa und der freut sich auch unglaublich darauf viel Zeit mit dem Baby zu verbringen. Das Abpumpen klappt ja auch nicht von Anfang an so gut. Die Milchproduktion muss ja auch erstmal starten. Und ich merke schon wie ich mich wieder rechtfertige.
Es passt einfach nicht in unser Leben. Denn wir meistern das als Familie und freuen uns wahnsinnig aufs Baby und nehmen und sehr viel Zeit dafür, nur leider kann mein Mann ja nicht stillen, also gibt's das Fläschen.
Mir ging es primär auch darum zu erfahren ob es Frauen gibt den es ähnlich geht und ob jemand die ersten Tage gestillt hat und danach nicht mehr.

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von Meyla, 31. SSW am 03.10.2020, 22:35 Uhr

Du hast aber schon gelesen, dass der Vater zu Hause war und nicht ich? Sprich, dass ich wohl eher keine Belehrung brauche, dass es auch Väter und nicht nur Mütter gibt? Und da ich gestillt habe musst du mir auch nicht erklären, dass der Milcheinschuss nicht unbedingt sofort los fließt. Das habe ich alles durch.

Kindern ist auch bei der Flasche gerne mal egal, wie sehr wir pro Gleichberechtigung sind. Sie lehnen trotzdem oft einen Elternteil ab und nehmen von ihm keine Milch. Hier schreiben sogar 2 Mütter, bei denen das so war. Aber die Erfahrung teilen sie scheinbar nicht so bereitwillig wie das Gehetze gegen Stillmütter.
Mit mir wären es sogar 3. Meine tochter hat ihr ganzes Leben Flaschen verweigert, egal wer sie in der Hand hatte. Nur bei mir hat sie nachher Wasser daraus getrunken. War ihr egal, dass sie auch einen Vater hat.

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von Lönneberger2 am 03.10.2020, 22:57 Uhr

Das mit der Zuneigung ist Blödsinn. Mein kleiner ist trotzdem an mich gebunden und total ausgeglichen. Ich habe ihn dennoch fast die ersten 3 Monate nur auf mir gehabt und mit ihm gekuschelt natürlich um Wechsel mit meinen Mann. Es gab auch Tage und Nächte anfangs wo er alle 1-2 Stunden an kam. Natürlich, da bin ich ehrlich, gab's Momente anfangs wo ich vorwiegend Nachts dachte warum hast du nicht gestillt, oder anfangs unterwegs wenn die Flasche nicht schnell kühl wurde. Im Nachhinein wegen den Reizdarm und den Komplexen, allein wegen der Depression war ich wiederum froh mich nicht zu stressen. Vorallem bedenke es hat nicht jede ausreichend Milch oder bei jeder klappt es. Stillen ist wenns nicht flüssig funktioniert auch sehr viel Arbeit.
Zudem fand ich das Gefühl befreiend zu sagen, Schatz ich kann gerade nicht fütter du ihn. Beim stillen geht das leider nicht.
Ich finde, das sind die Meinungen gespalten, muss das stillen einen liegen und damit im reinen sein. Ansonsten geht's laut Hebamme auf die Milch und aufs Kind über wenn man sich zwingt und stresst damit.
Wie du dich entscheiden magst wirds schon richtig sein. Und laut der netten Hebamme aus dem Krankenhaus, hätte ich 2 Tage gestillt und dann eh Stilltabletten bekommen, da ich nur die gute Vormilch geben wollte, weil ja der Milcheinschuss erst am 3.-7. Tag kommt.
Aber um auch dich aufzuklären, nicht bei jeder Frau helfen sie und nicht jede verträgt diese.
Bei mir gab's weder Nebenwirkungen noch Komplikationen.
Und als Tipp, bereite falls du dich für die Flasche entscheidest immer Flaschen mit Pulver vor und besorgt dir 2 Thermoskannen, Kaffeekanne für zu Hause geht auch. So hast du wenn du es richtig tempetierst immer direkt perfektes Wasser vorhanden. Somit ist die Flasche innerhalb 1-2 Minuten trinkbereit.

Meine Nachsorge Hebamme war eine von der alten Schule, verstand den medizinisch Notwendigen KS nicht und war Pro für stillen weswegen ich geflunkert hab um eine Diskussion zu vermeiden.
Ich finde jede Mutter ist eine gute Mutter sofern sie liebe gibt. Die liebe kommt nämlich nicht durch die Brust, sondern von der ganzen Mutter, ihrer Wärme, ihrem Blick, ihrer Stimme und vorallem ihrer Ausstrahlung. Dem Baby ist es letztendlich egal obs gestillt wird oder nicht. Es möchte nur Wärme, Zuneigung, Geborgenheit, Liebe und einen vollen Bauch.
Auch du als Mutter darfst über dich selbst entscheiden. Deswegen bist du keine Rabenmutter. Du musst auch glücklich sein. Denn nur eine Glückliche Mutter, hat ein Glückliches Kind.

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von Mörchen17 am 03.10.2020, 23:09 Uhr

Hallo,

bei mir war immer klar, dass ich nach der Geburt unseres Kindes ziemlich "nahtlos" weiter arbeiten würde und somit das Baby nicht "rund um die Uhr" stillen können würde.

Ich habe die Sache einfach auf mich zukommen lassen und gesagt, wir schauen mal, wie es nach der Geburt ist. Letztlich kam es eh ziemlich anders als gedacht - mein Kleiner kam sechs Wochen zu früh und hatte eine ausgeprägte Trinkschwäche, musste noch knapp vier Wochen im Krankenhaus bleiben und dort klappte das Stillen überhaupt nicht. Ich habe stattdessen das Abpumpen angefangen und er bekam die Muttermilch und, wenn davon nicht genug da war, Fertigmilch über die Magensonde und die Flasche. Als er dann endlich bei uns zuhause war, ging er anstandslos an die Brust, nahm aber weiterhin auch brav die Flasche mit abgepumpter Milch, wenn ich nicht da war. Er hing mir nicht ständig an der Brust (und bei meinen beiden Schwestern war das bei ihren sämtlchen Kindern übrigens auch nicht der Fall, ehrlich gesagt kenne ich keine dauerstillenden Mütter, muss ich sagen). So klappte es mit dem Stillen wunderbar, bis mein Söhnchen 20 Monate alt war. Ich bin sehr froh, dass ich mich gedanklich nicht vor der Geburt schon auf eine "Methode" festgelegt hatte und meinem Kleinen wenigstens die Muttermilch geben konnte, nachdem er schon einen ziemlich schwierigen Start ins Leben und noch ein weiteres recht schwerwiegendes gesundheitliches Problem hatte.

Nach meiner Meinung sollte frau sich also nicht schon vor der Geburt wegen des Themas Stillen so stressen. Sag den neugierigen Leuten doch einfach, man wird sehen, wie es sich ergibt.

PS: Warum schreibst Du mit zwei Nicks?

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von NaduNadu, 34. SSW am 03.10.2020, 23:30 Uhr

Als weitere Möglichkeit wäre auch abpumpen. Dann kannst du zu dein Studium und dein Partner füttert das Baby.

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von Elchkäfer am 03.10.2020, 23:43 Uhr

Ich habe jetzt verstanden, dass du innerlich sowieso schon entschieden bist. Unabhängig vom Stillen kann es aber durchaus sein, dass dein Baby dich brauchen und schon früh unterscheiden wird. Mein Mann konnte immer abgepumpte Milch füttern. Unser Sohn hat sich anfangs trotzdem eher bei mir beruhigt. Eine längere Trennung (als mein Mann an der Fernuni Präsens Zeit hatte ging das immer mind. 4 Stunden) hätte viel weinen und Unzufriedenheit vom Kleinen mit sich gebracht.

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von Mützipütz am 04.10.2020, 0:25 Uhr

Also ich denke wenn man schon vorher den Gedanken an ein Baby an der Brust blöd findet sollte man es gleich sein lassen.Entweder man steht dazu und macht das auch phasenweise stündlich oder man gibt phasenweise stündlich ne Flasche.Das ist jedem seins.
Ich hatte übrigens nach 14 Tage so ne Übung das ich auch abpumpen konnte. Ganz simpel mit ner Handpumpe.So konnte der Papa auch mal ran wenn ich mal weg musste.Ging problemlos der Wechsel.
Meinen Sohn stillte ich 3 Monate nur mit Hütchen und dann gabs Flasche, weil mir das Händling zu doof war und ich einfach jung und uninformiert war.
Meine Tochter habe ich 8 Monate voll gestillt dann reichte es schnell nicht mehr nach Einführung des Breis. Abgestillt habe ich natürlich mit Tee und weniger stillen.Ging fast von selbst.
Letztenendes musst du wissen was du willst und dann auch dahinter stehen vor der Familie.

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von 1905lh am 04.10.2020, 3:52 Uhr

Liebe Ellium,

Du hast dich Meyla gegenüber schon viel zu viel gerechtfertigt. Ihr Beitrag war sehr Ich-bezogen und straight pro Stillen.
Ihre Meinung ok- aber für dich war ihr Beitrag wenig hilfreich.
Du bist direkt in die Spirale des Rechtfertigens gerutscht, hast du doch gar nicht nötig

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von Meike789, 29. SSW am 04.10.2020, 8:09 Uhr

Das Abpumpen hat am Anfang bei mir BESONDERS gut geklappt, weil da die Brust wegen des Milcheinschusses besonders viel produziert, weil es noch nicht reguliert ist.

Die Natur reguliert die Milchproduktion. Angebot und Nachfrage. Im zweiten Jahr habe ich z. B. das Kind nur noch nachts gestillt, weil ich wieder arbeiten war und tagsüber auch nicht mehr wollte. Auf so was stellt sich die Brust ein und dann muss man tagsüber auch nicht abpumpen oder so.

Mein Kind habe ich auf Anraten der Hebamme anfangs nur alle vier Stunden gestillt. Dann halt drauf geachtet, dass sie besonders viel trinkt und nicht direkt wieder einschläft. Manchmal wollte sie auch länger nichts, z. B. nachts hat sie auch mal acht Stunden am Stück geschlafen. Nuckeln an der Brust gab's nicht. Da war ich ziemlich straight. Und ich hab zwischendurch abgepumpt und eingefroren, so dass ich auch mal ein paar Stunden ohne das Kind sein könnte und mein Partner die Flasche geben konnte. Und später habe ich es zeitlich so gemacht, dass es zu meinen Terminen passte, also Kind vor dem Weggehen gestillt, in die Trage und sie hat geschlafen und ich konnte in Ruhe mit meinen Freundinnen essen gehen.

In der Öffentlichkeit hab ich auch nie gestillt. Bei Freunden schon. Zur Not musste das Kind mal zehn Minuten warten. Da verhungern sie auch nicht gleich. Meine Tochter war in der Hinsicht aber auch recht friedlich.

Es wird schon passen, egal wie du es machst. Aber gerade die anfängliche Milch ist super für das Baby.

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von Streifenhörnchen am 04.10.2020, 9:06 Uhr

Ich finde du suchst nach ausreden, warum stillen eher unpraktisch ist... Damit der Papa mal die Flasche geben kann, du zu den Klausuren kannst...
Aber das kannst du durch abpumpen wunderbar lösen.
Und damit das auch im Ernstfall klappt habe ich recht schnell nach dem Wochenbett immer etwas Milch abgepumpt und so jeden Tag ein oder zwei Mahlzeiten mit dem Fläschchen gegeben. Und die Brust dann mit der Pumpe entleert, damit sie nicht zu voll wird und hatte so schon die nächste Portion fürs Fläschchen.
Hat bei meinen Kindern ganz wunderbar geklappt. Nur das erste konnte ich keine drei Monate stillen, aber deswegen hatte und habe ich keine weniger enge Bindung oder es ist häufiger krank oder sonst was. Dafür hat es viel viel schlechter geschlafen als die gestillten Kinder.

Versuche das stillen nicht so vehement von vorneherein abzulehnen. Zumindest die von dir genannten Gründe würden auch mit stillen und pumpen gut funktionieren.

Aber wenn du nicht willst, dann lass es. Dein Körper, dein Kind.

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von KielSprotte am 04.10.2020, 9:43 Uhr

Ich habe zwar den Eindruck, dass du für dich schon längst entschieden hast und hier nur nach Ideen für Ausreden gegenüber deiner Verwandtschaft suchst, aber trotzdem: Plane nicht zuviel, entscheiden wird am Ende dein Körper und vor allem dein Baby. Bei uns Kind 1 - Stillbaby, aber auch glücklich wenn es abgepumpte Mumi von Papa bekam. Kind 2 - total Mamafixiert, Papa konnte sich auf den Kopf stellen, es mußte Mama sein, egal ob mit Busen oder Flasche......von daher könnt ihr jetzt schön planen "Papa beschäftigt sich mit Baby und ich lerne ungestört im Nebenzimmer" - und dann brüllt Baby so, dass die Wände wackeln (du glaubst nicht wie laut ein Neugeborenes sein kann), da lernst du garantiert nicht mehr.
Daher mein Tipp: Laßt das Verplanen des Nachwuchses sein, schaut wie es am Besten paßt und entscheidet dann.
Und wochenlanges Abstillen ist im ürigen Quatsch. Du kannst alle paar Tage eine Mahlzeit durch Pre ersetzen, oder noch besser Pre und Mumi mischen und mit Flasche geben, dann hat deine Brust Zeit sich anzupassen und Baby wird nicht durch mal Brust, mal Flasche verwirrt.

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von Ruto am 04.10.2020, 11:42 Uhr

Hast du die Möglichkeit dir eine andere Nachsorghebamme zu suchen? Eine, die die Flasche nicht komplett verdonnert? Finde, bei so etwas Grundsätzlichem brauchst du eine Person von Fach, die dich in deiner Situation mit deinen Voraussetzungen bestmöglich unterstützt. Und dir nicht auch noch Märchen erzählt (wie die von der Vormilch).

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von Maroulein am 04.10.2020, 13:03 Uhr

Huhu

Ich bin absoluter Stillfan, trotzdem hat es bei meiner dritten absolut nicht geklappt,es lag zwar an ihr aber es war eben so

Es gibt etliche Möglichkeiten,nicht nur entweder oder

Zum einen kannst du sehr wohl erst stillen und dann auf die Flasche wechseln (das kann aber je nach Kind mühsam sein),oder du machst von Anfang an beides Parallel und wenn für Dich der passende Zeitpunkt ist stillst du ab
Für unterwegs kann man auch durchaus abpumpen und mit der Flasche füttern
Oder du pumpst zu Anfang nur ab damit dein Baby wenigstens die erste Zeit deine Abwehrstoffe mitbekommt,das hat bei mir eh nicht ewig geklappt,so nach vier Monaten hab ich nicht einmal mehr eine ganze Flaschenmahlzeit zusammen bekommen am Tag,da war mir die Zeit die dadurch aber dem Baby abgeht zu wertvoll und ich hab ganz abgestillt,sie hat aber fast ab Geburt Pre und Muttermilch zusammen bekommen weil ich beim Pumpen nie soviel zusammen bekam (Stillender weise hab ich zwei Kinder gleichzeitig satt bekommen)

Wenn du einmal angefangen hast zu stillen geht das Abstillen mitunter nicht von einen auf den anderen Tag,aber es geht

Mal ganz davon ab,mach was Dir gut tut,ein Baby merkt auch wenn du nur mit Wiederwillen stillst,und das fördert eure Bindung auch nicht,meine Jüngste ist jetzt vier und ein wunderbares ausgeglichenes Kleinkind und wir verstehen uns prima,ich merke jedenfalls keinen Unterschied zu den Großen.


Eine Ausrede würde ich mir nicht einfallen lassen,steh zu Deiner Entscheidung und sag es ist dein Körper,dein Baby und du möchtest darüber nicht diskutieren,manchmal hilft der Zusatz-ich kritisiere auch nicht Deine Entscheidungen,auch wenn ich es anders gemacht hätte,aber ich bin nicht du und du bist nicht ich,und ich erwarte von Dir das Gleiche.

Das Problem ist nämlich dass du,wenn du einmal anfängst hinterher über jedes Streitthema unendlich diskutieren darfst.Du musst dich als selbstbewusste Erwachsene präsentieren die weiß was sie will.
Grade als Schwangere und frische Mama meinen irgendwann alle sich einmischen zu müssen,das ist irgendwie eine Art Volkssport,die besten Ratschläge bekam ich damals von einer Freundin die selber erst zwei Jahre nach mir ihr erstes Kind bekam, lustigerweise hat sie fast alles was sie bei uns kritisiert hat dann in ihren eigenen Augen auch falsch gemacht,oder sie hat in der Zwischenzeit ihre Meinung arg geändert


Noch einfacher gehst du so etwas aus dem Weg indem du es vorab gar nicht thematisierst, wirst Du gefragt sagst du -ich lasse alles ganz entspannt auf mich zukommen . Themawechsel

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von Maroulein am 04.10.2020, 13:14 Uhr

Deine Hebamme ist ja Mal einfühlsam
Das ist totaler Quatsch was sie sagt, natürlich ist dein Baby dann nicht schlimm dran,das einzige was wahrscheinlich wirklich schwierig ist ist von komplett stillen auf komplett Flasche umzusteigen, andererseits kommen manche Babys auch mit dem Wechsel nicht zurecht wenn man beides Parallel beginnt ,manche lehnen dann irgendwann die Brust ab weil es mühsamer ist


Aber Mal ganz ehrlich,auch Babys wo die Mutter auf einmal krank wird und von einen auf den anderen Tag abstillen muss,oder die nie gestillt werden müssen davon keinen seelischen Knacks bekommen,Flasche geben kann man genauso liebevoll gestalten,wie man lieblos stillen kann (Kind am besten im Tuch versteckt und Handy vor der Nase,und nein ich habe weder was gegen Stillschals oder Tragetücher ,oder gegen das Stillen mit solchen,aber ich kenne eine die Hat ihr Baby auch wenn sie allein war so eingepackt damit es nicht mitbekommt dass sie Handy daddelt dabei,dabei ist Grade der Blickkontakt soo schön,egal ob Stillen oder ein Flasche geben)


Ich würde bei dieser Hebamme nicht bleiben wollen,wer weiß was sie noch alles für Weisheiten auf Lager hat für dich

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von Feuerschweifin am 04.10.2020, 19:47 Uhr

Zunächst mal eine Frage: Wieso schreibst du mit zwei Nicks?

Zum Thema: Es ist deine Entscheidung, ob du stillst oder nicht. Du kannst ja abwarten, wie es sich nach der Geburt ergibt. Abet egal, wie du dich entscheidest, du musst hinter deiner Entscheidung stehen, dann ist dir auch egal, was andere dazu sagen.

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von Kokuznuz, 9. SSW am 05.10.2020, 11:31 Uhr

Zweitnicks machen mich auch immer bissl stutzig, aber gut.

Also. Du willst nicht stillen. Dann lass es. Fertig. Es ist deine Entscheidung, auch wenn ich sie ein wenig voreilig finde, weil du nicht weisst, was dir möglicherweise entgeht.
Aber du kannst halt nicht erwarten, dass jeder deine Entscheidung nachvollziehen wird. Und auch nicht gutheissen. Gerade Omas wollen auch das Beste für ihre Enkel und das ist am Anfang die Muttermilch.
Ich habe das Stillen am Anfang auch nicht geliebt, aber irgendwie wächst man darein und man lernt es zusammen und nachher ist es traurig, wenn es vorbei ist.

Also. Wenn du nicht willst, lass es, aber dann steh halt auch dazu und such dir keine Ausreden. Zeig Rückgrat.

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Re: Stillen - total unter Druck gesetzt

Antwort von Managerin01 am 22.12.2020, 7:14 Uhr

Warte ab, bis Dein Baby da ist und fühle dann nochmal.

Mir ging es vor der Geburt wie Dir, habe meiner Tochter dann Vormilch gegeben und Abstilltabletten, obwohl ich im KKH sie so sehnsüchtig und natürlich meine Brust suchte.

Ich bin bei meiner Entscheidung geblieben, weil ja Arbeit...., die ich bis heute zutiefst bereue. Meinen Sohn stille ich seit 2 1/2 Jahren in Anlehnung an indigene Völker und an die Traditionen der vergangenen Generationen.
Meine Tochter war viel öfter krank als mein Sohn, ich habe eine viel tiefere Bindung noch zu ihm, obwohl ich beide abgöttisch liebe.
Mein Schamgefühl habe ich an der Krankenhauspforte abgegeben und nach der Geburt auch nicht wieder abgeholt. Es gibt einen Stillschal der gute Dienste leistet und Milch kann man gut abpumpen.

Ich kann Dir das Buch von Hanna Lohtop DAS STILLBUCH empfehlen.

Warte ab und entscheide nach Deinem Gefühl, wenn Du Dein Baby im Arm hältst. Du kannst ja auch nach 2 Wochen oder dem Mutterschutz immer noch abstillen. Salbeitee und Pfefferminztee hilft.
Stillen ist eine tiefe Begegnung zwischen Dir und Deinem Kind und wenn einer von euch beiden nicht mehr mag werdet ihr es spüren.

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