Schwanger mit 35 plus

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Geschrieben von Leena am 20.03.2010, 10:14 Uhr

Risikoschwangerschaft, da über 35 - welche Untersuchungen machen wirklich Sinn?

So, meine Frage steht ja im Grunde schon im Betreff!

Ich bin jetzt vor 14 Tagen 35 Jahre alt geworden, und wenn alles gut geht, erwarten wir Ende Oktober unser viertes Kind.

Gestern beim Frauenarzt wurde mein Mutterpass ausgefüllt, und mein Gynäkologe reagiert auf "ja, ich bin schon 35" mit ausgesprochener Betriebsamkeit, von wegen "dann auf jeden Fall zwei Zuckerbelastungstests, einmal 14., einmal 28. SSW", und "auf jeden Fall ausführliches Ersttrimester-Screening Nackentransparenz-Messung und in der 20. SSW ausführlichen Organscreening beim Spezialisten" und was weiß ich noch alles, und ob ich vielleicht unbedingt eine Fruchtwasseruntersuchung möchte, schließlich bin ich ja schon über 35..?!?

An und für sich bin ich mit meinem Frauenarzt recht zufrieden (bin allerdings noch nicht sehr lange bei ihm, mein alter Arzt ist in Ruhestand gegangen), aber irgendwie fühle ich mich schon ein wenig überfahren, wenn er so viele Untersuchungen quasi "vorschreibt", und das "nur", weil ich 35 Jahre alt bin. Hätte er den Mutterpass bei der letzten Untersuchung vor 14 Tagen ausgefüllt, wäre ich noch unter 35 gewesen...

Was davon macht denn nun wirklich Sinn?

 
12 Antworten:

Re: Risikoschwangerschaft, da über 35 - welche Untersuchungen machen wirklich Sinn?

Antwort von biggi71, --. SSW am 20.03.2010, 11:42 Uhr

hallo,
ich habe letztes jahr im juli mit 37 jahren unser zweites kind bekommen.
wichtige untersuchungen für mich waren:
zuckerbelastungstest (leider hatte ich dann wirklich schwangerschaftsdiabetes) und regelmäßige ultraschalluntersuchungen+ctg, da ich in der ersten ss vorzeitige wehen ab der 31 ssw hatte.
meine ärztin riet mir noch zu einem organultraschall um bei eventuellen auffälligkeiten in einer geeigneten klinik zu entbinden.
lg und alles gute
biggi

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Re: Risikoschwangerschaft, da über 35 - welche Untersuchungen machen wirklich Sinn?

Antwort von viperk am 20.03.2010, 15:03 Uhr

biggi hat recht. ich habe damals (36), first und second trimesterscreening machen lassen...das first ist ja mit nackenfaltenmessung.
such dir dafuer aber dringend einen absoluten spezialisten! der siehts genauer mit den besseren geräten und verunsichert einen nicht nur (so geschehen sehr oft bei "normalen" frauenärzten mit durchschnittlichen geräten).
und n zuckertest hab ich auch machen lassen....
alles was es sonst noch gibt,resultiert aus dem verlauf der ss oder den testergebnissen....

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Re: Risikoschwangerschaft, da über 35 - welche Untersuchungen machen wirklich Sinn?

Antwort von niki01, 18. SSW am 20.03.2010, 16:42 Uhr

Hallo,

Ich bin 36 und bekomme mein erstes Kind. Meine Frauenärztin hat das Wort "Risikoschwangerschaft" noch nie in den Mund genommen. Sie hat sich viel Zeit genommen, um uns die versch. Untersuchungen zu erklären. Wir haben uns gegen die Nackenfaltenmessung entschieden, weil wir uns einig waren, dass wir ein Kind auch bei einem schlechten Ergebnus nicht abtreiben würde. Zudem hast du bei einer solchen Untersuchung nur einen Wahrscheinlichkeitswert und keine Gewissheit. Ebensolches gilt für eine Fruchtwasseruntersuchung, da ja nicht alle evtl. Fehlbildungen erkannt werden. Ich denke, du musst dir überlegen, was du mit welchem Ergebnis anfangen würdest, bevor du eine Untersuchung machn lässt.
Ich werde ein Organscreening machen lassen, um im Fall der Fälle eine gute Entbindungsklinik zu wählen. Und einen Blutzuckebelastungstest lasse ich auch machen, aber den macht meine FÄ eigentlich bei allen Schwangeren.
Lass dich nicht verrückt machen. Ich wünsch dir eine schöne Kugelzeit.
LG Nicole

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nachtrag:

Antwort von biggi71, --. SSW am 20.03.2010, 21:00 Uhr

ich habe die nackenfaltenmessung nicht machen lassen.
noch einmal grüße
biggi

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Re: Risikoschwangerschaft, da über 35 - welche Untersuchungen machen wirklich Sinn?

Antwort von mamachiara am 20.03.2010, 22:21 Uhr

Hallo,
ich habe im Oktober mit 40 mein 4. Kind bekommen. Meine Ärztin hat mich zwar über die verschiedenen Untersuchungen aufgeklärt aber die Entscheidung mir überlassen. Ich habe dann keine NTM und auch keine FWU machen lassen. Lediglich den großen Organultraschall und den Zuckerbelastungstest. Bei den Untersuchungen gab es keine Auffälligkeiten und ich habe eine gesunde Tochter zur Welt gebracht.
Alles Gute und LG
Tania

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Re: Risikoschwangerschaft, da über 35 - welche Untersuchungen machen wirklich Sinn?

Antwort von rehauge65, 18. SSW am 20.03.2010, 22:41 Uhr

kann mich der meinung von niki01 zu 100% anschließen !!
laß dich nicht mit irgendwelchen wahrscheinlichkeitsrechnungen deine ss zerstören . denke positiv u wenn du schon gesunde kinder hast , warum sollte es diesmal nicht so sein . früher in zeiten ohne pille , haben die frauen doch auch "so spät" kinder bekommen.
bin jetzt 18. wo u habe es nicht machen lassen , aber das organscreening in der 23. wo nehmen wir in anspruch !!
glg simone

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Re: Risikoschwangerschaft, da über 35 - welche Untersuchungen machen wirklich Sinn?

Antwort von josiane, 10. SSW am 20.03.2010, 23:01 Uhr

Zuerst einmal sotest du wissen, das diese Altersgrenze völlig willkürlich gezogen wurde.
In anderen ändern ist die dtl. höher.

Weche Untersuchungen wirkich Sinn machen muß jede Frau für sich entscheiden und vor allem auch bedenken, das bestimmte Untersuchungen Konsequenzen haben.
EIne Nackenfaltenmessung brauch ich nicht, wenn mir eine evtl. Trisomie21 oder ähnliches ega ist udn außerdem sagt die dicke der Nackenfalte nur eine Wahrscheinichkeit aus.
Wenn die auffällig wäre, wäre die Konsequenz eine FU.... mit allen Risiken udn dann müßte man sich gedanken machen, wenn dieses oder jenes Ergebnis kommt, was mache ich?

Will ich die Schwangerschaft genießen oder will ich mich verrückt machen für evtl. nix.....

Die BZ Messung ist sinnvoll bei familiärer Belastung oder wenn der FA/Hebamme zu dem Urteil "zu großes KInd" kommt.

Ich habe mein 3. KInd mit knapp 37 bekommen und meine FÄ schlug auch Wellen.... da habe ich dann entschieden meinem Bauchgefühl zu vertrauen und nur noch zur Hebamme zu gehen.
As der FA in der 30.SSW PAnik bekam wei im US die Maus in BEL lag, hat es mir gereicht udn ich habe ihm gesagt er soll mal halbang machen. Bis zur Geburt ist noch massig Zeit. Das war der einzige US den ih habe machen lassen bzw. noch einen in der 37.SSW um ganz sicher zu gehen, das Mausi in SL liegt, denn es war eine GH-Geburt geplant.

In diesser SS mit 38 bin ich nur bei Hebi und es wird genau einen US geben um den Sitz der Plazenta zu prüfen.

Ich finde Hebammenbetreuung um Weten besser, bin aber auch ungern beim Arzt. Zu medizinisch, zu wenig Zeit.
Daas wirkich wichtige bleibt auf der Strecke, die Seele.

Einen Zuckertest habe ich abgeehnt, weil ich nicht einsehe solch eine Menge Zucker meinem Körper zuzuführen.
Wäre der Urin auffällig gewesen hätte ich ein Tagesprofi gemacht.

t. Hebi ist der Test auch oft falsch positiv, wei die Zuckermenge einfach enorm ist

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Re: Risiko ist keine Frage des Alters!

Antwort von Geburtstagsmama, 32. SSW am 21.03.2010, 8:37 Uhr

Das 1. Mal war ich schwanger mit 20, das 2. Mal mit 22, das 3. Mal mit 23 Jahren und das 4. Mal mit 33. In diesen Schwangerschaften habe ich 3 Kinder geboren, die 2. ging leider vorzeitig zu Ende. Es war für mich größte Mühe und Not die Kinder auszutragen, ich musste immer sehr viel liegen, bei meinem ältersten Sohn hatte ich einen Blasenriss in der 14. SSW und in der 17. sehr starke Blutungen, so dass sich die Ärzte sicher waren, es wird nichts. Man prophezeite mir, dass das Kind mit einer Wahrscheinlichkeit von über 80 % behindert sein wird - darauf hin habe ich mich geweigert irgendwelche Zusätzliche Untersuchungen zu machen und abzuwarten. Mein Sohn wird bald 15 und ist kerngesund!

Letztes Jahr im Herbst wurde ich mit 35 sehr unverhofft und ungeplannt schwanger. Leider war mein alter FA ebenfalls inzwischen in Rente gegangen und ich musste mir einen neuen suchen. Ich fand einen, der einfach toll ist! Es ist ein älterer Arzt, und nimmt mir sehr viel von meinen Sorgen weg, wobei er sie auch sehr ernst nimmt.

Die einzige Schwierigkeit in dieser Schwangerschaft war, dass mir in der 7. SSW die Spirale gezogen werden musste und das unter Vollnarkose. Und seit dem ist nix! Es ist die 1. Schwangerschaft, die keine Risikos. ist. Mein FA sieht es auch nicht als Risikoschwangerschaft an, nur aufgrund des Alters! Im Gegenteil, er sieht es recht entspannt, denn 35 Jahre ist heute noch kein Alter!

Ich sprach ihn anfangs drauf an und er meinte, er würde niemals einer Frau z. B. zu einer FU raten, nur weil sie dieses "gewisse" Alter erreicht hat! Eine FU birgt zu viele Risiken mit sich um sie einfach so machen zu lassen. Auch bei allen anderen Untersuchungen hat er gesagt, er überlässt es alles mir, was ich machen will oder nicht, denn so lange keine Anlass für eine Zusatzuntersuchung besteht wird er auch keine empfehlen. Ich wollte jedes Mal den US haben und wenn der auffällig wäre, hätten wir weiter überlegt.

Die Geschichte mit der Nackenfaltenmessung: ich hatte vorher nie eine und wollte eigentlich auch nie eine. Dadurch, dass ich mir diesmal den US selber bezahlt habe, wären die Kosten hierfür auch abgedeckt. Wir diskutierten mit meinem Mann tagelang ob wir es machen sollen oder nicht. Mein FA sagte schließlich, er vermisst die beim US und sollte die Größe auffällig sein, können wir (wenn ich will) die dazugehörende Blutuntersuchung machen um die Wahrscheinlichkeit zu errechnen. Während des US sagte er "vergessen Sie es, es ist gut"

Nach jeder Untersuchung sagt mein FA "es scheint alles in Ordnung zu sein, es besteht kein Grund zu Sorge". Und mir geht es wirklich so gut, wie in noch keiner Schwangerschaft. Ok, ich habe teilweise ganz massive Beckeschmerzen und kann manchmal nicht laufen, aber meine Hebamme akkupunktiert mich sehr oft, was auch Linderung verschafft.

Insgesamt ist mein FA mit meiner Hebamme fast immer einer Meinung, obwohl er sie nicht kennt! Er findet es gut, dass ich hingehe und mich dort paralell betreuen lasse und hat damit absolut kein Problem. Insgesammt geht er mit mir nicht um, wie es viele andere Ärzte mit "alten" Müttern tun - und das finde ich gut!

Was ist bei dir heute anders als vor 14 Tagen? Springt das die Uhr irgendwie um und leuchtet rot "Achtung 35"? Frag ihn doch danach! Laß es auf dich zukommen, wenn du ein schlechtes Gefühl hast, kannst dich immer noch zu einer Zusatzuntersuchung entscheiden. Letztendlich kann dir keine Untersuchung garantieren, dass du ein gesundes Kind gebären wirst, denn es gibt leider auch Kinder die einen Geburtsschaden erleiden - was ist dann? Alle Untersuchungen für die Katz!

LG Violetta

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Re: Risikoschwangerschaft, da über 35 - welche Untersuchungen machen wirklich Sinn?

Antwort von Zimtkirsche, 13. SSW am 21.03.2010, 16:29 Uhr

Hi Nicola

ich bin 35 und habe auch den ganzen Katalog vorgelesen bekommen - ich halte es haargenauso wie Du :o)


VG und eine gute Zeit
zimtkirsche

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Re: Risikoschwangerschaft, da über 35 - welche Untersuchungen machen wirklich Sinn?

Antwort von uli71 am 21.03.2010, 17:13 Uhr

Eigentlich ist es ja ganz einfach und unabhängig vom Alter: wenn du im Fall einer Trisomie21 einen Schwangerschaftsabbruch willst, ist eine Fruchtwasseruntersuchung (eventuell abhängig vom Ergebnis eines Ersttrimesterscreenings) sinnvoll. Wenn eine Abtreibung eher nicht denkbar wäre kannst du ohne schlechtes Gewissen zu beiden Untersuchungen nein sagen. Der einzige Unterschied zwischen über und unter 35 ist der, dass der Arzt verpflichtet ist, über 35-jährigen Schwangeren diese Untersuchungen anzubieten.

Sinnvoll finde ich (wenn man das Kind auf jeden Fall bekommen will) den Zuckerbelastungstest und den Toxoplasmosetest. Eingeschränkt sinnvoll den Organultraschall.

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Re: Risikoschwangerschaft, da über 35 - welche Untersuchungen machen wirklich Sinn?

Antwort von mausengelchen, 31. SSW am 22.03.2010, 22:02 Uhr

Also ich finds erstmal erstaunlich, dass er bei dir eine Risikoschwangerschaft beim dritten Kind einträgt. Soweit ich weiß und so wie ich das gelesen habe gilt das nur, wenn man bereits 35 ist und es das erste Kind ist, mit 40 Jahren wenn es das zweite Kind ist usw. Ich weiß das deshalb, weil ich 35 bin und eine Risikoschwangerschaft habe.

Ich muss ehrlich sagen, mein FA hat da nicht so ein Aufheben gemacht. Ich bin jetzt 31.SSW und hatte weder einen Zuckerbelastungstest (obwohl ich übergewichtig bin) noch eine Nackentransparenzmessung. Ich wurde noch nicht mal gefragt, ob ich sowas will, mal abgesehen davon, dass ich das für den größten Schwachsinn überhaupt halte, da es nicht mal zu 80% sicher ist, dass das Ergebnis wirklich zutrifft. Ausserdem musst du das denk ich mal auch als RisikoSS selbst bezahlen.
Das Organscreening würde ich machen. Das ist die sogenannte Doppler. Die hat mein FA auch bei mir gemacht und das zahlt die Kasse, wenn es denn definitiv ne Risikoschwangerschaft ist.
Also lass dich da nicht scheu machen, du brauchst nicht alles was der Arzt sagt und schon gar nicht, wenn es die Kasse nicht zahlt. Kläre das bitte unbedingt vorher ab mit deinem FA, was davon du selber zahlen musst.

Ansonsten wünsche ich dir alles gute für deine Schwangerschaft und geniesse sie.

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Re: Risikoschwangerschaft, da über 35 - welche Untersuchungen machen wirklich Sinn?

Antwort von yamyam74 am 10.05.2010, 9:35 Uhr

Ich bin 36 und bekomme unser 6. Kind.
Meine Ärztin hat mir zum Erst Trimester Screening geraten und zum Zucker test, aber nur einmal in der 28. Woche.
Ich muss alle 14 Tage im Wechsel zu ihr und zu meiner Hebamme, weil sie mich aufgrund der Risiko SS einfach öfter untersucht haben möchte. Aber nicht nur weil ich über 35 bin, sondern hauptsächlich, weil ich Vielgebährend bin.

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