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Geschrieben von ShariBaby am 27.05.2005, 22:04 Uhr

Pflegekind

Hallo zusammen, ich weiß nicht, ob ich mit meiner Frage in diesem Forum richtig bin, ich stell sie trotzdem: Hat jemand von Euch ein oder mehrere Pflegekinder? Wenn ja, wie seid Ihr zu diesem Entschluss gekommen, ein Kind bei Euch aufzunehmen und wie kommt Ihr jetzt als Familie und Eltern damit zurecht? Welche Konsequenzen (vielleicht auch negativer Art) haben sich ergeben? Würdet Ihr prinzipiell zu- oder abraten? Wir würden nämlich gern ein Pflegekind zu uns nehmen, kennen aber nur eine Familie, die das schon gemacht hat (mit positivem Eindruck). Vielen Dank und viele Grüße
Shari

 
5 Antworten:

Re: Pflegekind

Antwort von phifeha am 28.05.2005, 12:01 Uhr

wir arbeiten auch auf ein pflegekind hin....allerdings etwas anderst als die meisten anderen...
ich versuche mich erstmal mit tageskids...
das erste kam 5 tage in der woche nur zum mittag also für 2 h....
das nä kam 20-30 h die woche...tagsüber!
wieder das nä kommt immer so 2-4 x die woche nach der schule von 16 uhr bis 19 uhr....
und nun habe ich ein kind, das zwar "nur" 20 h /wtl tagsüber , dafür aber auch bis zu 3 nächte die woche kommt!
so arbeiten wir uns darauf hin, ob wir das überhaupt so wollen!!!!
also, man gewöhnt sich an alles, aber es ist einfacher zu sagen, wenn es net klappt, dann lass ich es bleiben..als wenn man erstmal ein pflegekind hat.
und da kommt es darauf an, ob ein sogenanntes tagesplege, wochentagspglege oder wochepflege-kind du nimmst.
eins kommt nur tageweise, das andere von mo-fr über nacht, zum WE bie den eltern oder anderen verwandten...
oder hatl ein vollzeitpl´flegekind, was solange bei dir bleibt, bis es endweder wieder zurück zur eigenen familie kann...oder groß genug ist, alleine zu leben....oder oder oder....
damit muss man auch immer rechnen, das die behörden sagen, danke für ihre dienste, nun nehmen wir es wieder mit!

egal ob du es 4 wochen, 4 monate oder 4 jahre hast!!!

das muss dir alles klar sein!!!
infos dazu bekommt man bei googel de...laufstall de...oder bei deinem jugendmat..tagesmutterverein!

lg phi

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Re: Pflegekind

Antwort von ShariBaby am 28.05.2005, 15:30 Uhr

Hallo Phi,

vielen Dank für Deine Antwort. Das ist eine gute Sache, wie Du das machst. Ich hatte auch schon überlegt, als Tagesmutter einzusteigen. Bei uns muss man die Pflegeelternschule absolviert haben und ein Seminar besucht haben, bevor man überhaupt die Möglichkeit hat, ein Pflegekind zu bekommen. In den Monaten der Ausbildung wird uns sicherlich auch alles noch klarer, wir stehen noch ganz am Anfang. Also auch vielen Dank für Deine Linktips und viele Grüße

Shari

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Re: Pflegekind

Antwort von marit am 31.05.2005, 16:36 Uhr

Hallo,

nur zur Ergänzung: bei den Vollzeitpflegekindern gibt es dann wieder eine Bereitschaftspflegschaft (wenn ein Kind aus unmöglichen Situationen ganz schnell weggeholt werden muß), eine Übergangspflege (wenn das Kind eine zeitlang nicht zu hause leben kann, z.B. wenn die alleinerziehende Mutter in ein Krankenhaus muß oder zur Kur, oder eine mehrmonatige Drogentheratpie macht etc.- eine Übergangspflege kann -abhängig vom Alter des Kindes- bis zu 2 Jahren dauern) und eine Dauerpflegschaft ohne Rückführungsabsicht. Man muß sich wirklich ganz klar machen, was man leisten kann und will. Wenn man ein Pflegekind z.B. als Ersatz für ein eigenes Kind sieht, daß man nicht bekommen kann, dann sollte man sich auch ausschließlich um eine Dauerpflegschaft bewerben - natürlich sind dich Chancen da geringer. Aber dennoch: sonst tut man dem Kind, sich selbst und den leiblichen Eltern wirklich Schlimmes an, wenn man einfach verdrängt, daß ein Übergangspflegkind vielleicht wieder zurückgeführt wird.

Wir haben ein Pflegekind, aber bei uns ist das ein wenig anders gelaufen, weil es sich um meine Nichte handelt. Und es ist ganz schön schwer mit der richtigen psychischen Distanz. Man darf den leiblichen Eltern nicht ihren Platz streitig machen, auch wenn es schwer fällt - und muß zugleich natürlich soviel Nähe zulassen können, daß das Kind sich geborgen und ganz angenommen fühlt. Außerdem muß man auch mit der Wut und der Trauer der leiblichen Eltern klarkommen. Sofern diese das Kind nicht akut gefährden, müssen die Pflegeeltern den Kontakt mit den leiblichen Eltern unterstützen und fördern - eigentlich heißt das: man nimmt nicht bloß ein hilfsbedürftiges Kind auf, sondern man unterstützt und begleitet eine komplette hilfsbedürftige zerrissene Familie. Das muß man sich eben gut überlegen, ob man das kann und will.

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Re: Pflegekind

Antwort von Kerzi am 08.03.2006, 13:33 Uhr

hallo

hab mal eine frage

mein mann und ich und unsere 2 jungs

möchten gerne ein mädchen in pflege oder ganz auf nehmen

ich weiss wie es alles so ist war auch schon bein jugendamt die sagen sie hätten zur zeit keine kinder zu vermitteln jetmir eine freundin das ich mich in den grösseren stedten fragen sollte da sie es auch so gemacht hätte

sie hat ein mädchen zu pflege

jetzt frage ich wo und was könnten wir machen mit freundichen grüssen

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Re: Pflegekind

Antwort von poohbaer3 am 04.08.2006, 20:46 Uhr

Hallo,
wir haben schon 3 kleine Jungs und können nach 3 Aborten kein Kind mehr bekommen. Deshalb haben wir uns auch überlegt, ob wir ein Mädchen aufnehmen sollen/können. Welche Erfahrungen hasbt Ihr gemacht? Bist Du schon weiter gekommen? Würde mich echt interessieren, wie es bei Euch steht.
Gruß
P.

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