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Geschrieben von Nicole0211 am 04.08.2021, 15:18 Uhr

Erfahrungen mit Clomifen?

Hallo zusammen,

Ich hatte bisher 3 FG (11 SSW, 8SSW und 6 SSW), allerdings war die Entwicklung nie zeitgemäß.

Einige Untersuchungen habe ich schon hinter mir. Bis auf eine Gelbkörperschwäche war nichts auffällig.

Ich habe einen regelmäßigen Zyklus und bin immer schnell schwanger geworden.

Nun bin ich auf Clomifen gestoßen und wollte mal nachfragen ob jemand mit ähnlicher Erfahrung damit schwanger geblieben ist.
Werde es auch mit meiner Frauenärztin besprechen, aber vielleicht kann mir hier schon jemand weiterhelfen.

Viele Grüße

Nicole

 
5 Antworten:

Re: Erfahrungen mit Clomifen?

Antwort von Schmetterfink am 05.08.2021, 7:24 Uhr

Clomifen hilft nicht beim schwanger bleiben.Clomifen hilft, ganz grob gesagt, bei der Eizellreifung und wird v.a. bei Frauen eingesetzt, bei denen der Eisprung ausbleibt. Das ist bei dir ja offensichtlich nicht der Fall, du wirst ja schwanger.

Gegen die Gelbkörperschwäche kann Progesteron helfen (Utrogest, Duphaston, Progestan etc.). Habt ihr schon eine Gerinnungsdiagnostik gemacht? Das dürfte spätestens nach drei frühen FG möglich (und sinnvoll) sein. Sprich deine Frauenärztin an, die weiß, was man untersuchen kann (Schilddrüse etcpp) oder kann dich an eine Kinderwunschpraxis überweisen, in der entsprechende Abklärung möglich ist. Mit Clomifen läufst du in die falsche Richtung.

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Re: Erfahrungen mit Clomifen?

Antwort von Nicole0211 am 05.08.2021, 7:43 Uhr

Danke für deine Antwort.

Utrogest usw werden aber erst ab SS eingesetzt.
Gibt es denn nichts was schon vorher der Gelbkörperschwäche entgegen wirken kann?

Gerinnungsdiagnostik, Schilddrüse, Genetik und alle weiteren Blutuntersuchungen wurden bereits gemacht und waren unauffällig.

Termin in der Kinderwunschklinik ist dann am 13.09
Mir wurde noch zu einer Gebärmutterspiegelung geraten.

Viele Grüße Nicole

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Re: Erfahrungen mit Clomifen?

Antwort von Schmetterfink am 05.08.2021, 11:33 Uhr

Utrogest (oder allgemein Progesteron) kannst du prinzipiell bereits ein paar Tage nach dem Eisprung bzw. ab der zweiten Zyklushälfte nehmen. Ich löse im Rahmen der KiWu den ES aus und nehme drei Tage nach Auslösen (ca. zwei Tage nach ES) dann Utrogest. Du brauchst dafür keinen positiven Schwangerschaftstest bzw. keine bestehende Schwangerschaft. Wenn der ES sicher gelaufen ist, wirkt das eben dann genau der Gelbkörperschwäche entgegen.
Man soll es nur nicht vor dem Eisprung nehmen, weil es den Zervixschleim verändert (wenn ich das recht in Erinnerung habe) und die Spermien einschränkt. Und die zweite Zyklushälfte kann sicher verlängern. Ich behaupte immer, solange ich Utrogest nehme, bekomme ich auch meine Periode nicht. Meine beste Freundin hat das aber z.B. nicht, bei ihr setzt die Blutung trotzdem pünktlich nach 14 Tagen ein.

Wenn sonst schon alles gemacht ist, ist eine Spiegelung vermutlich keine schlechte Idee, v.a. wenn ihr Genetik auch schon gemacht habt. So die üblichen Verdächtigen habt ihr ja dann schon abgegrast. Viel Erfolg in der KiWu!

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Re: Erfahrungen mit Clomifen?

Antwort von Franziska83 am 12.08.2021, 8:50 Uhr

Hallo,

ich hatte auch eine Gelbkörperschwäche und habe nach 2 frühen FG Clomifen und Progesteron verschrieben bekommen. Wenn du hier im Forum bei den Experten suchst, wirst du auch die Ansicht finden, dass „bloß“ Progesteron nicht hilft, wenn die Eizellreifung nicht gut läuft. Ein ausbleibender Eisprung ist nicht der einzige Fall für eine Clomifenbehandlung, sondern eben auch eine Eizellreifestörung. Genau so eine hatte ich, also jeden Monat einen Eisprung, aber die Eizelle brauchte relativ lange für die Reifung und die Phase nach dem Eisprung war dann relativ kurz. Eine Gelbkörperschwäche kann darauf hindeuten, muss aber nicht. Mit Clomifen habe ich 2 gesunde Kinder bekommen. Ich hatte mich damals eingelesen und dann bei meiner FAin auf Clomifen hingewirkt und es hat jedesmal sofort mit den SS geklappt.

Viele Grüße und viel Erfolg!

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Re: Erfahrungen mit Clomifen?

Antwort von Nicole0211 am 12.08.2021, 9:03 Uhr

Danke für deine Antwort.

Das klingt alles sehr plausibel. Alle SS waren ja auch sehr verzögert, vielleicht könnte das bei mir einen ähnlichen Grund haben.

Meine Frauenärztin hat es mir nicht verschreiben wollen. Sie meinte ich soll das mit dem Kinderwunschzentrum besprechen, da die da mehr Ahnung haben. Ist für mich auch nachvollziehbar.

Dein Post macht mir auf jedenfall Mut

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