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Geschrieben von Candy14 am 10.11.2019, 8:04 Uhr

Malverbot im Kindergarten

Hallo,

In unserem Kindergarten läuft so einiges schief.....
Leider werden die Kinder nicht besonders respektvoll behandelt und es wir nichts mit positiver Motivation gemacht sondern nur mit: Du musst ob du willst oder nicht! Das ist mir sowas von egal....

Ich hab vorallem da mein Sohn öfters mal aufessen musste schon einige Gespröche geführt und ich sag mal die Stimmung zwischen mir und den Erziehern ist etwas angespannt. Daher wäge ich auch ab ob es sich lohnt etwas anzusprechen.

Jetzt ist mein Sohn 2 Tage nach Hause gekommen und hat mir erzählt er hätte Malverbot bekommen. Der Grund war dass er und vorallem sein Freund gekritzelt hätten. Kritzeln ist für ältere Kinder verboten. Es muss was richtiges gemalt werden weil es sonst Papierverschwendung ist. Auch muss dass Blatt überall voll gemalt werden und Vorder- und Rückseite auch.
Mein Sohn hatte das gemalte mit und zeigte mir das Bild weshalb er malverbot bekommen hatte. Es war das 3. Bild an diesem Tag, alle Bilder waren sonst richtig gemalt (Augen roll), auf diesem Bild war brav die Rückseite richtig bemalt und er hatte es gewagt, auf der anderen Seite etwas zu kritzeln und dann als er geschimpft wurde angefangen was wie gewünscht zu malen. Er hat trotzdem Malverbot bekommen. Das Gekritzelte ist nebenbei für mich gar kein einfaches gekritzel und oben links auf dem Blatt hat er ganz konzentriert Linien sternförmig gemalt.
Ich bin einfach sprachlos über diese wiederholte Bestrafung.
Es ist auch noch nicht lange her da wollte er gar nicht malen und sie wollten es fördern!!!!
Er sagt auch, dass es total unfair seinem Freund gegenüber ist, weil der nicht anders malen kann.
Ich kann das einfach nicht so hinnehmen fürchte ich......
Habt ihr sowas schon mal erlebt im Kindergarten?
Ich meine dass ist doch pädagogisch.....

Mein Sohn hat gerade eine phase wo er super gerne malt. Außerdem ist malen für ihn auch immer ein Ventil wenn seine Freunde nicht da sind und er sich alleine fühlt sich zu beschäftigen. Er mag seine Erzieher bis auf 1 leider nicht weil sie so streng sind und viel schimpfen.......:-(

Lg

 
17 Antworten:

Re: Malverbot im Kindergarten

Antwort von sunnydani am 10.11.2019, 9:31 Uhr

So eine Reaktion und Bestrafung finde ich auch maßlos übertrieben und unangebracht.
Also ich fürchte ja, du wirst ein Gespräch suchen müssen, denn so würde ich das auch nicht stehen lassen. Zumindest würde ich nachfragen, wie die Sicht der Erzieher ist und ob es wirklich so ist, wie dein Sohn erzählt hat, oder ob es doch noch einen anderen Grund für das Verbot gibt.

Auf jeden Fall finde ich es sehr schade, wenn man merkt, dass vieles falsch läuft, Gespräche nichts bringen und man das Gefühl hat, dass das Kind nicht gut aufgehoben ist.
Das ist in unserem Kindergarten überhaupt nicht so und ich glaube, ich könnte mit so einer Situation, wenn das immer und vieles betrifft und häufig sinnlose Strafen verhängt werden, nicht umgehen und würde mich womöglich nach einem anderen Kindergarten umsehen, wenn sich auch durch Gespräche keine Einsicht ergibt und nichts verändert wird.
Denn da verlieren die Kinder ja auch den Spaß dabei und entwickeln womöglich Ängste, fühlen sich nicht wohl und wollen dann nicht mehr hingehen oder trauen sich dann vieles nicht mehr aus Angst vor einer Bestrafung.

Ich wünsche dir alles Gute und hoffentlich ein wenig Einsicht von Seiten der Erzieher!

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Re: Malverbot im Kindergarten

Antwort von Okypete am 10.11.2019, 10:14 Uhr

sind die deppert...ich würde denen mal maassen an Paier zur verfügung stellen mit der Vorgabe das kein Verbot kommt...Leitung involviren etc

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Re: Malverbot im Kindergarten

Antwort von Philo am 10.11.2019, 11:39 Uhr

das arme Kind!!!
Aufessen müssen geht gar nicht. Da würde ich als Mutter auch auf die Barrikaden gehen.
Malverbot wg. einmaligem Kritzeln geht auch gar nicht. Kinder müssen sich auch ausprobieren dürfen. Und dazu gehört Kritzeln. Wer entscheidet denn, ob ein Bild den Ansprüchen genügt oder nicht?
Ich würde da schnellstens den Elternbeirat informieren und ggf. den Träger. Diese Zustände haben etwas mit Misshandlung zu tun!

...bei meiner Tochter wurde auch dieses Jahr wieder mit Speckstein gearbeitet, obwohl das seit 18 Jahren in Einrichtungen verboten ist. Speckstein ist asbesthaltig! Ich habe mich auch wieder mal in die Nesseln gesetzt und sowohl den Elternbeirat als auch den Träger informiert.

Es ist schlimm, dass durch solche "Pädagogen" der Ruf der Erzieher, die gute Arbeit leisten, immer wieder leidet.

Je nach dem wie alt Dein Kind ist - ist ein Kita - Wechsel vielleicht eine Option?

LG, Philo

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Re: Malverbot im Kindergarten

Antwort von pauline-maus am 10.11.2019, 12:02 Uhr

wenn kinder daheim erzählen von....
kann durchaus eine andere situation daraus werden ,als sie wirklich war
nicht das kinder kalkuliert lügen , nein ,es ist genauso für sie passieet und deren wahrheit

ehe man also motzt und sich grundlos ereifert , könnte man durchaus höflich in der kita nachfragen
vielleicht haben sie gemalz , w gerade etwas anderes anstand.
vielleicht ging es mit ihnen durch und sie steigerten sich gegenseitig an zum wilden kritzeln
oder tausend andere varianten könnten passiert sein .
also frag mntag und dann weisst du mehr

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Re: Malverbot im Kindergarten

Antwort von Candy14 am 10.11.2019, 14:24 Uhr

Danke für eure Antworten.

Ich werde es morgen freundlich ansprechen wie genau es sich zugetragen hatte. Da die Erzieherin aber vor einigen Wochen bereits in meiner Anwesenheit sagte, dass diese Kritzelei jetzt aufhören sollte und die Kinder jetzt nur noch schön Malen sollen und auf vorder- und Rückseite wegen Papierverschwendung und mein Sohn sehr genau und zutreffend berichtet verspreche ich mir leider nicht viel davon....
Ich kann ja durchaus verstehen, dass man nicht ständig einen Strich und neues Papier nehmen soll und auf beiden Seiten malen soll. Ich kann aber nicht verstehen, dass mei Sohn z. B. Ein Bild mit mit einem einem Haus darauf u d das Bild für ihn so fertig ist er aber noch alles voll malen soll weil noch Platz drauf ist.
Und ich kann auf keinen Fall verstehen dass man für kritzeln malverbot erteilt....
aber ich kann auch nicht verstehen, dass man aufessen was man sich aufgefüllt hat und um nachtisch zu bekommen, dass Kindern gesagt wird was war das schön wo du gestern nicht da warst, dass kinder ihr Brot aufessen müssen weil sie es wollten, dass kinder körperlich durch bewusstes wegabschneiden ein geschüchtert werden, dass kinder die sich nicht trauen zureden mit: na hast du wieder sendepause oder dann sag das doch ! niedergemacht werden, dass mein Sohn wo er nach wochenlangen fehlen i. Kiga danach zuviel Blödsinn beim essen gemacht hat sich zur Strafe alleine mit einem stuhl i die ecke setzen musste, dass es immer heisst du musst aber u d es ist mir sowas von egal was du willst.....usw....

Wie ihr merkt bin ich einfach maßlos enttäuscht von dem kiga ....
Sicherlich kommt dann alles auch gleich negativ bei mir an....
Es wird morgen nicht leicht da unbefangen ran zu gehen weil soviel Wut mittlerweile da ist...

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Re: Malverbot im Kindergarten

Antwort von Johanna3 am 10.11.2019, 14:32 Uhr

Das Malverbot ist pädagogisch natürlich absurd.

Und noch schlimmer ist das "aufessen müssen"!

Schön wäre es, wenn die Kritik nicht nur im Kiga bleibt, sondern auch nach außen gelangt. Neu herausgekommen ist kürzlich das Buch "Seelenprügel". Lesenswert.

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Re: Malverbot im Kindergarten

Antwort von niccolleen am 10.11.2019, 16:24 Uhr

Ja ich denke auch, dass man prinzipiell hier nur eine "gefilterte" Wahrheit bekommt und es vielleicht komplett anders gelaufen ist.
Aber trotzdem bleibt es ja so,auch bei deinen Beispielen, dass ein Kind bestraft wurde, weil es gekritzelt hat. Und das kann es ja wohl in einem Kindergarten wirklich nicht sein.

lg
niki

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Re: Malverbot im Kindergarten

Antwort von Hexhex am 10.11.2019, 17:07 Uhr

Hallo,

es gibt leider immer noch sehr viele schlechte Kigas mit schlechten Erzieherinnen. Wir sind damals beim ersten Kind auch anfangs in so einem gelandet, weil wir keinen Platz mehr in einem der anderen bekommen hatten. Nach einem Jahr konnten wir dann zum Glück in einen anderen Kiga wechseln: supernette, engagierte Erzieherinnen, die sich durchsetzen konnten, ohne zu schimpfen oder respektlos zu sein.

Es gab tausend tolle Projekte, eine morgendliche Kinderkonferenz, wo die Kinder selbst entscheiden durften, woran sie sich heute beteiligen müssen, überall hingen Bilder, die die Kinder gemalt hatten, es gab Regale mit den „Kunstwerken“ der Mäuse, eine Werkbank usw. Jeden Tag wurde gemalt, gehämmert, gebastelt, ein Gärtchen bestellt, gebacken usw. Meine Kinder waren sehr glücklich dort.

Fazit: Ich würde kündigen und in einen besseren Kiga wechseln (vorher hospitieren, also mal ein, zwei Stunden zuschauen). Selbst wenn der nächste Kiga weiter weg oder schwerer zu erreichen ist. Ein schlechter Kiga ist definitiv schädlich fürs Kind. Meine Tochter war im ersten Kiga das ganze Jahr nie wirklich innerlich angekommen.

Man kommt auf Nachfrage oft sogar auch ohne Kündigungsfrist aus dem Vertrag heraus, aus Kulanz. Wenn nicht, dann eben zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen.

Falls Du keine andere Möglichkeit siehst, als dort zu bleiben, kann ich nur sagen: Hintenherum zu jammern, bringt jetzt null. Du wirst sehr oft sehr hartnäckig den Mund aufmachen müssen, um etwas zu verändern. Nicht die angepassten, netten und harmoniesüchtigen Mütter erreichen in solchen Kigas etwas, die werden gar nicht ernst genommen. Sondern nur die etwas lästigen, die immer wieder nachhaken. Du musst übrigens keine Angst haben, dass das nachteilig für Deinen Sohn ist - unbequeme Mütter und ihre Kinder werden nicht weniger, sondern mehr respektiert!

Aktiviere auch die Elternbeiräte, sprich mit anderen Müttern, geht zu zweit oder dritt zur Erzieherin, sucht das Gespräch mit der Leiterin usw. Seid freundlich, aber glasklar in Euren Wünschen. Ein Kiga ist ein Dienstleister, der die Betreuung gegen Geld anbietet. Ihr seid Kunden und keine Bittsteller. Ihr dürft Qualität, liebevolle Behandlung Eurer Kinder und Engagement erwarten.

LG

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Re: Malverbot im Kindergarten

Antwort von Maroulein am 10.11.2019, 19:21 Uhr

Es gibt aber auch Asbestfreien Speckstein

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Re: Malverbot im Kindergarten

Antwort von Maroulein am 10.11.2019, 19:25 Uhr

Ich finde das hört sich echt schlimm an,auch kritzeln kann ein herrliches Ventil sein und trotzdem kreativ
Bei meinen Töchtern hätten die vermutlich einen Herzklabaster bekommen,meine Mittlere hat die Blätter erst vollgemalt und dann mit einer halben Flasche Klebstoff zu einem triefende Häufchen zerknüllt und war jedes Mal so stolz dass sie was tolles gebastelt hat.

Ich kann natürlich verstehen wenn sie nicht auf jedes Blatt nur einen Strich malen sollen,aber ansonsten sollte man sie machen lassen.

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Re: Malverbot im Kindergarten

Antwort von malini am 10.11.2019, 21:26 Uhr

Maroulein, das könnte auch meine Tochter sein !

Zur AP: ich würde das auch eher mit Elternbeirat oder Träger ansprechen, zum Aufessen zwingen geht gar nicht.

Und auch das schön malen kann einfach nicht jeder!

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Re: Malverbot im Kindergarten

Antwort von pauline-maus am 10.11.2019, 21:43 Uhr

Mich hat mal eine Mutter eine Übernachtungen und angesprochen, das die Kinder nicht durch meine Wohnung rennen dürfen ( sind ja Kinder) und warum nur in der Küche gegessen werden darf....mein Haus meine regeln, passt das nicht, darf man uns nicht besuchen
Genauso ist das mit der kita, dort gibt es regeln ,die man einhalten sollte, da sie kein Kind umbringen werden.....oder man muss sich eine andere Betreuung suchen,
Ich finde die meisten Befindlichkeiten hier strange und sehr auf Prinz und Prinzessinnen Niveau
Wenn nicht gekritzelt werden darf , dann muss das eben daheim stattfinden und aufessen müssen, interpretieren Kinder gern so als solches
nie , nicht mal zu tiefsten DDR Zeiten meiner kindheit musste ein Kind je aufessen.

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Re: Malverbot im Kindergarten

Antwort von niccolleen am 11.11.2019, 7:50 Uhr

Puh, da kann ich aber ein anderes Lied singen. Nix DDR.
Ich musste JEDEN Tag als einzige sitzen, bis mein Teller leer war, und das war oft genug weit in die Schlafenszeit hinein und es gab kein Pardon. Und selber nehmen war auch nicht, uns wurde das Essen auf den Teller gegeben. Und selbst in der Volksschule ging das so weit, dass ein Kind am Nachbartisch sich uebergeben musste dabei, und es wurde von der Aufsichtsperson mit dem Gesicht in ihre Kotze gedrueckt und musste den Teller danach aufessen.
Nur weil du sowas nie erlebt hast, heisst das nicht, dass es das nicht gibt oder gab.
lg
niki

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Re: Malverbot im Kindergarten

Antwort von pauline-maus am 11.11.2019, 10:05 Uhr

ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die regel...
heute passiert das erst recht nicht, da kitas wissen ,wie die elternschaft von heute tickt und immer gleich mit allem möglichen drohen....da lsst sich keiner drauf ein

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Re: Malverbot im Kindergarten

Antwort von niccolleen am 12.11.2019, 8:18 Uhr

Offenbar doch, wie man weiter oben liest, und ich kann nicht sagen, dass ich solche oder aehnliche Geschichten nicht immer wieder irgendwo hoere. Wir sind wieder mal an dem Punkt, dass du in einer heilen Blase lebst und alles andere einfach nicht wissen willst.
lg
niki

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Re: Malverbot im Kindergarten

Antwort von pauline-maus am 12.11.2019, 9:36 Uhr

sehr bemerkenswert , wie du mich , mein leben und die umstände dazu zu kennen scheinst...respekt

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Re: Malverbot im Kindergarten

Antwort von Johanna3 am 15.11.2019, 21:08 Uhr

Kitas wissen als nicht natürliche Personen natürlich nicht, wie jemand tickt. Schließlich kann man "den Kindergarten" nicht anzeigen.

Und wenn Frau Mustermann morgens oder spätnachmittags allein mit wenigen Kindern in der Gruppe ist, wird es äußerst schwer sein, ihr Verfehlungen nachzuweisen. Psychische Grausamkeit ist schlimm, aber wenn die rhetorikgewandte Erzieherin sich im Gespräch herausredet, gibt es nur selten die Möglichkeit ihr jene Verfehlung nachzuweisen.

Und dann gibt es noch den Spruch von der Krähe, die den anderen keine Auge aushackt.

Lesenswert ist das kürzlich erschienen Buch "Seelenprügel" wo es gerade um dieses Thema geht.

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