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Geschrieben von Carola Hertel am 26.06.2019, 10:51 Uhr

Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Guten Tag erstmal, bin neu hier.^^
Vielleicht kann mir jemand helfen.
Vorige Woche bekam meine Tochter am Nachmittag einen Anruf vom Kiga, jemand hätte ihre Tochter (3 Jahre) ins Auge gestochen. Keine Ahnung mit was, sie hätte kurz geweint, spielt aber wieder. Sie hat einen Blutpunkt im Auge. Wie es weiter geht, solle sie (Mutter) entscheiden. Meine Tochter rief mich aufgeregt an, was sie am besten macht. Ich meinte, der Kiga soll den Notarzt rufen, mit Auge ist nicht zu spaßen,zumal da dieser Blutpunkt sei.Sie rief daraufhin den Kiga an und bat darum den Notarzt zu rufen.Die Leiterin spielte die Verletzung runter , es sei nicht so schlimm und sie ruft keinen Notarzt. Meine Tochter rief dann selber den Notarzt an und schickte ihn vor Ort. Sie selbst brauchte ca. 40 min um von der Arbeit los und vor Ort zu sein. Wir trafen zusammen vor Ort ein. Der Notarzt (war schon da und hatte untersucht) meinte es gibt jetzt offensichtlich keine Einschänkung aber zum Augenarzt solle man trotzdem gehen. Ich sprach die Leiterin daraufhin an, warum sie nicht den Notarzt gerufern hat auf Bitte meiner Tochter. Da mischte sich der Notarzt ein, dass keine Gefahr für Leib und Leben bestand.Sie hätte richtig gehandelt. Ich fragte mich in dem Moment, warum er da überhaupt gekommen ist. Es ist ein DRK-Kiga und ich hatte den Eindruck, so unverschämt wie er die Leiterin in Schutz nahm, dass er sie decken wollte. Die Leiterin meinte am nächsten Tag, alle Erzieher haben eine Ersthelferausbildung und können daher einschätzen, wie gefährlich eine Verletzung ist.
Ich bin der Meinung, wenn es um eine Schramme geht,blutende Lippe oder ähnliches, okay,aber Augenverletzung mit punktueller Blutung? Meine Tochter war sofort zum Augenarzt gegangen.Es war ein Äderchen gerissen, sie bekam Tropfen für nachfolgende Tage 2x täglich.. Trotzdem erfolgt noch eine Nachuntersuchung um die Netzhaut zu kontrollieren. Im Nachhinein als Ursache, sei es wohl der Fingernagel eines anderen Kindes gewesen. Dies erklärte dann etwas später die Kleine und Leiterin.War das Verhalten der Leiterin in Ordnung? Was meinen Sie?
Gestern, nach dem Abholen von Kiga, musste meine Tochter feststellen,das die Kleine voller Mückenstiche war. Das fand ich dann schon grenzwertig. Nur ein Bild von vielen

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52 Antworten:

Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von Monroe am 26.06.2019, 11:11 Uhr

Ist das jetzt ernstgemeinte?
Es bestand doch keine Gefahr für Leib und Leben, also warum sollte der Notarzt (!) anrücken? Das ist ein Fall für den Augenarzt. Natürlich nicht erst morgen, sondern gleich, aber kein Fall für den Notarzt!
Joa,Mückenstiche hat das Kind. Könnten aber auch von einem anderen Insekt verursacht worden sein. Wie auch immer... Was hätten die Erzieher da tun sollen? Die gesamte Einrichtung und den Außenbereich mit Insektiziden einnebeln sollen? Das Kind mit Chemikalien einschmieren?

Bleib auf dem Teppich, falls du diesen Beitrag wirklich ernstmeinst

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von Btby am 26.06.2019, 11:30 Uhr

Sie hat richtig gehandelt, ihr seid hysterisch.
Was soll das mit den Mückenstichen? Wie soll das verhindert werden? Ein Notarzt der neben dem Kind sitzt und die Mücken wegweddelt vielleicht? Für jedes Kind einen? Lächerlich!

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von Carola Hertel am 26.06.2019, 11:37 Uhr

Wenn ich Witze machen wollte, hätte ich mich auch in so einem Forum angemeldet.
Ich hatte eine schwere Augenverletzung, ebenfalls ins Auge gestochen, Netzhaut war aufgerissen stellte sich beim Augenarzt raus. Welche Folgen das haben kann, will ich jetzt nicht erklären. Es geht hier um ein Kleinkind,wo die Ursache nicht bekannt war und Grad der Verletzung garantiert nicht eine Erzieherin beurteilen kann.Am Auge !! wohlgemerkt.
Und zu den Mückenstichen, wäre meine Meinung dazu: Ich lass die Kinder eben nicht in der Umgebung draußen spielen. Die Zwerge können sich nicht wehren und sind darauf nicht vorbereitet.Die Erzieher schon. Und ich kann in der heutigen Zeit erwarten,dass die Räume Mückenfrei sind. Da muss eben mal ein paar Euro in die Hand genommen werden und Gaze in die Fenster.
Und auf dem Teppich sollten sie bleiben.Ihre Art zu antworten gleicht einer pöbbelnden
16- Jährigen

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von Meeresschildkröte am 26.06.2019, 11:50 Uhr

Ist tatsächlich kein Fall für den Notarzt, man fährt mit sowas aber natürlich gleich zum Augenarzt oder in die Augenklinik im Krankenhaus.

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von basis am 26.06.2019, 12:00 Uhr

Ich finde auch, dass die Leitung richtig gehandelt hat. Es bestand keine Lebensgefahr und die KiTa ist nicht dafür verantwortlich ein Kind zum Arzt zu bringen. Die Mutter wurde informiert und konnte frei entscheiden, ob sie bzw. ein Vertreter zur KiTa fährt, das Kind holt und in die Ambulanz fährt. Wäre das Ganze daheim passiert hätte man doch (hoffentlich) auch nicht den Not(!)arzt gerufen, sondern wäre ggf. mit dem Kind eben zum KiA oder in die Ambulanz gefahren um es untersuchen zu lassen.

Mückenstiche sind leider normal, wir haben dieses Jahr eine extreme Mückenplage. Die Kinder werden entsprechend eingesprüht abgegeben und nur mit schriftlicher Erlaubnis der Eltern dann am Nachmittag - falls sie rausgehen - noch einmal nachgesprüht im KiGa. Besteht bei Euch diese Vereinbarung nicht, darf die KiTa das Kind nicht einfach mit Mückenspray einsprühen. Was erwartest Du hier also von den Erziehern?

Tut mir leid, dass deine Enkeltochter ein paar schlechte Tage hatte, aber du regst Dich hier mMn zu Unrecht auf - in beiden Punkten.

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von Carola Hertel am 26.06.2019, 12:02 Uhr

Okay, aber kann das eine Erzieherin einfach so beurteilen? Und wenn die Mutter bis dahin ohne Ahnung,was die Ursache und wie schlimm es wirklich ist, darum bittet den Notarzt zu rufen, kann das die Erzieherin verweigern? Das war eigentlich mein Ansinnen.
Tochter arbeitet in einer verkehrsreichen Großstadt mit 40 min Anfahrtsweg ,Stadt und Bundesstraße, wußte daher nicht wie lange sie zum Kiga braucht. (Stau etc).Sie wollte mit ihre Tochter gesundheitlich absichern.

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Re: Absolut richtig gehandelt

Antwort von cube am 26.06.2019, 12:16 Uhr

Der KiGa hat die Mutter sofort informiert. Da keine akute Gefahr bestand, musste der KiGa keinen Notarzt rufen. Das kann eine Erzieherin schon beurteilen. Könnten sie das nicht bzw. wären dazu nicht befugt, müsste ja bei allem Möglichen der Notarzt gerufen werden, um zu entscheiden, ob Notfall oder nicht. Oder aber jedesmal sofort die Eltern anrücken, um darüber zu entscheiden.
Deine Tochter hat selbst den Notarzt anrücken lassen - ohne die Verletzung selbst gesehen zu haben. Nur mal so: im Zweifelsfall hätte sie den auch bezahlen müssen, wenn ganz offensichtlich für eine Lappalie ein unnötiger Einsatz verursacht wird.
Ich denke, durch deine eigene Erfahrung reagierst du da über - was verständlich ist, aber nichts damit zu tun hat, das der KiGa unverantwortlich gehandelt hätte.
Ebenso die Mückenstiche - wie soll der KiGa diese verhindern? Indem er die Kinder nicht mehr raus lässt? Die Mutter kann ihr Kind ja - sofern es eben oft Opfer der Mücken ist (was im übrigen auch genetisch bedingt ist) - entsprechend eincremen/sprühen.
Wenn man diese Normalitäten wie kleine Verletzungen oder Mückenstiche nicht hinnehmen mag, muss man selbst betreuen.

Nur mal so: ich wurde angerufen, weil mein Kind sich den Kopf an der Tischkante gestoßen hatte. Die Erzieherin beschrieb mir den Vorfall, die "Verletzung" und meinte, er wäre aber gut drauf und ich könne jetzt entscheiden, ob ich abhole oder ihn da lasse. Ich habe der Erzieherin vertraut, das einschätzen zu können und bin ganz normal am Nachmittag zum Abholen gekommen. Ja, er hatte am Kopf geblutet - aber so eine Mini-Stelle ... die hätte ich kaum gesehen, wenn ich´s nicht gewusst hätte und ein anderes Kind nicht fröhlich gekräht hätte "guck mal, der x hat ein Loch im Kopf!" ;-)

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von Carola Hertel am 26.06.2019, 12:19 Uhr

Wenn das zu Hause passiert wäre, kann ICH das beurteilen,wie ich weiter vorgehe.
Und vielleicht ist es auch eine Überreaktion , deswegen habe ich ja auch nach einer Meinung gefragt.
Allerdings,was die Mücken angeht, das geht für mich gar nicht. Man kann wie schon erwähnt Vorkehrungen treffen und das Gebiet auch meiden. Meine Enkelin ist ja nicht die einzige, die so aussah. Das heißt, die Kinder waren dem ausgesetzt. Wir Erwachsenen verschwinden doch auch, wenns zuviel wird mit den Mücken.Ich tue es jedenfalls. Und unsere Fenster sind alle mit Gazeeinsätzen versehen.Einmalige Anschaffung und das seit 5 Jahren. 15.- € pro Stück mit Rahmen, jederzeit herausnehmbar und wieder einsetzbar.
Keine Fliegen, keine Mücken, keine Chemie. Und Ja, die Kinder waren laut Aussage Erzieher eingesprüht.

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von wolfsfrau am 26.06.2019, 12:43 Uhr

Wenn man sein Kind fremdbetreuen lässt, sollte zu der Einrichtung auch ein gewisses Vertrauen bestehen.
Du schreibst, wenn es zuhause passiert wäre, hättest du es beurteilen können - ja, und genauso kann es die Erzieherin im Kindergarten. Wenn da nicht mal so viel Vertrauen besteht, dass eine Gefahr für Leib und Leben erkannt wird, dann solltest du das Kind dort nicht betreuen lassen.
Gleiches mit den Mücken - auch ich meide Mücken, soweit es sich machen lässt. Bin ich allerdings draussen unterwegs, kehre ich nicht gleich wieder um von meiner Fahrradtour oder was auch immer. Genauso kann es zuhause trotz Mückengaze und pipapo passieren, dass Mückenstiche passieren.

Was meinst du mit "die können das Gebiet meiden" - ist das dann der Spielplatz am Kindergarten? Oder waren sie unterwegs?

Ich finde, ihr reagiert über. Steigert euch da nicht rein.

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von HSVMarie am 26.06.2019, 13:09 Uhr

Das ist ganz normales korrektes Verhalten. Die Mutter oder der Vater eines verletzten Kindes werden angerufen. Diese kommen und fahren mit dem Kind zum Arzt. Oder entscheiden, dass ein Besuch beim Arzt nicht nötig ist. Hier dürfen auch keine Splitter gezogen werden. Zecken nur mit einer Einverständniserklärung und auch nur, wegen der Gefahr von einer Borreliose, je länger die Zecke drin ist. Hier werden auch keine Medikamente verabreicht. Nur Notfallmedikamente bei Allergien oder chronischen Krankheiten (Asthmaspray).

Was sollen die Erzieher denn gegen die Mücken machen? Da muss man sein Kind zu Hause mit was dagegen einreiben. Wir müssen auch morgens mit Sonnencreme eincremen. Hier gehen die Kinder regelmäßig in den Wald und da sind nun mal Mücken. Nicht mehr raus gehen, geht nicht. Fenster mit Fliegengitter ist eventuell wegen Brandschutz/Unfallgefahr oder so nicht möglich. Da gibt es komische Regelungen.

Notarzt wird hier auch nur bei Lebensgefahr gerufen. Nicht bei einer Verletzung wie du sie beschreibst.

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von QueenMum am 26.06.2019, 13:48 Uhr

Also ich finde deine Reaktion übertrieben, denn es ist und war kein Notfall ! Stell dir mal vor jeder würde wegen sowas den Notarzt rufen und dann würde wirklich ein Leben in Gefahr sein aber der Notarzt ist in dem Moment mit solchen Fällen beschäftigt und ist geblockt. Notfälle sind ersticken, ertrinken, große Blutwunde und und und, aber sicherlich nicht sowas. Dann wird man angerufen und fährt selber mit dem Kind zum Arzt.

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Der Kiga hatte doch recht.

Antwort von emilie.d. am 26.06.2019, 14:24 Uhr

Notarzt war völlig überflüssig, Besuch beim Augenarzt ausreichend.

Selbst bei schwereren Augenverletzungen (selbst schon erlebt) ist es ja nun nicht so, dass in der Augenklinik sofort jeder springt. Auch da sitzt man erstmal verbunden und mit Schmerzen rum, bis man denn mal behandelt wird, während einem der Saft die Backe runterläuft.

Nochmal, ein Notarzt kann doch sowieso nix machen. Was bringt es also, ihn zu rufen? Statt eben die Eltern zu informieren, die Kind dann in der Ophtha vorstellen. Zumal jetzt ein geplatztes Äderchen im Auge auch kein Drama ist.

Zu den Mücken, wo werden die Kinder gestochen? Drinnen oder draußen?

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Re: Der Kiga hatte doch recht.

Antwort von DK-Ursel am 26.06.2019, 16:30 Uhr

Hej!

Also, für mich ist das so:
Gebe ich meine Kinder ab - zur Tagesmutter, KIGA, Freizeit, Klassenfahrt, Schule, muß ich Vertrauen haben.
Da sind ausgebildete Menschen,die in ihrem Leben schon mehr Kinderschrammen als ich in meinem je gesehen haben - und die im Zweifelsfall auch zur Eigensicherung wegen rechtlicher Folgen lieber einmal zuviel als zu wenig reagieren.
Kann / will ich denen nicht vertrauen, keinen Sachverstand zutrauen - in jeder Hinsicht übrigens, sollte ich mein Kind in der Tat nicht weggeben.
Als Ansatz erstmal Mißtrauen zu haben ,finde ich falsch und schadet auch dem Kind, das sowas spürt.
Und mir wäre die wichtige Beziehung vom Kind zur betreuenden Person auch sehr wichtig, nur so gedeiht es doch.
Abgesehen davon, daß auch ich als Mutter nicht immer danebenstehe und im Falld er Fälle,dan nwomöglich auch noch emotional bis panisch und eben nicht professionell agierend, alles richtig enschätzen kann.

Ein Notarzt ist, wie der Name sagt, für NOTfälle da- das sind bei mir lebensbedrohliche Zustände.
Nur weil im TV für jede Beule bereits der Helicopter kommt, heißt das ja nicht, daß das im realen Leben so ist oder sein kann.
In der Ärzteserie operiert derselbe Arzt auch vom Gehirntumor über den komplizierten Handbruch bis zur Herztransplantation alles - ist im realen Leben auch nicht so und dafür bin ich auch dankbar.
Der Notarzt soltle sich also tunlichst denen widmen KÖNNEN,die ihn WIRKLICH brauchen.

Ich bin selber - sicher auch genetisch, denn andere konnten neben mir gehen und alle Mücken saßen auf mir und nicht auf denen - mückengeplagt und bekam als kind dicke schmerzende Beulen --- aber da würde ich freundlich nachhaken,d arauf aufmerksam machen, und könnte mir vorstellen, daß die Erzieherselbst von der Heftigkeit der Angriffe überrascht waren und auch nicht mehr dorthin gehen.
Shit happens - auch dieser ist nicht lebensbedrohend und höchstens lehrreich.

ich rate zu mehr Vertrauen und Gelassenheit - selbst in der Hitze muß man nicht gleich so überkochen, die hier übrigens nicht mehr herrscht, es kühlt sich gerade merklich ab...
Gruß Ursel, DK

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von Birgit 2 am 26.06.2019, 16:51 Uhr

Ich bin Erzieherin und wir rufen nach eigenem Ermessen einen Krankenwagen, wenn wir es für nötig erachten. Da sollten uns die Eltern schon vertrauen. Ansonsten eben wie bei euch, werden die Eltern informiert, um mit dem Kind zum Arzt zu fahren. Wenn die Arbeitsstelle derart weit entfernt ist, würde ich für Notfälle eine Telefonnummer angeben, die schneller zu erreichen ist.

Ansonsten musste ich bei den Mücken schmunzeln. Wenn man als Eltern ein derartiges Problem darin sieht, müssen sie ihr Kind einsprühen mit Insektenschutz. Bei den Temperaturen laufen die Kinder bei uns derzeit mit Badeklamotten auf dem Außengelände, spielen mit der Matschanlage oder mit dem Rasensprenger. Die Kindergarten Gruppen sind dauergeöffnet fürs Stoßlüften, ebenso die Fenster. Drinnen steht sonst die Luft...

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von Carola Hertel am 26.06.2019, 17:40 Uhr

Ich bedanke mich für die zahlreichen Antworten.Und ich gebe jedem einzelnen Recht, der sagt, dass der Notarzt für Notfälle da.ist. Und vielleicht darf ich hier noch etwas erwähnen.Das ein gewisses Maß an Mißtrauen da ist, hat auch seine Gründe. Sind ja nicht die einzigen Vorfälle. Darauf möchte aber ich nicht eingehen. Und noch etwas möchte ich erwähnen.Gestern sagt eine Erzieherin, die Kinder wären eingeschmiert gewesen. Heute sagte eine andere Erzieherin,dass HEUTE Mückenspray eingekauft wurde und die Kinder gestern nicht eingesprüht waren. Sie legte meiner Tochter die Einverständniserklärung vor zum unterschreiben. Ja, das Wort Vertrauen, wurde auch schon mal anders definiert. Wie auch das lügen. Gut was solls, alles eine Auslegungssache. Ich wünsche noch einen schönen Tag.

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von basis am 26.06.2019, 18:21 Uhr

Wenn die Kinder eingesprüht waren und alle Kinder betroffen sind, was willst du denn dann?

Wir haben hier wie gesagt eine extreme Mückenplage und meine Kinder sind immer eingesprüht, wir haben überall Fliegengitter, genauso wie unser KiGa. Trotzdem sind die Kinder - genau wie ich - nach fünf Minuten garantiert gestochen worden. Es lässt sich nicht verhindern, wenn ich uns nicht alle 24/7 in den Keller einsperren will.

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von Monroe am 26.06.2019, 18:31 Uhr

Wo wären denn nun die Mücken? Bereich meiden klingt für mich nach irgendwo draußen. Fliegengitter an den Fenstern klingt nach innen.
Sowas kann man nunmal nicht vermeiden. Wen. Man sowas nicht möchte, sprüht man die Kinder morgens mit Chemie ein. Ich halte Mückenstiche für weitaus weniger gefährlich (solange keine Allergie besteht) als Chemie auf Kinderhaut.
Mein Kommentar oben war etwas zu schroff. Dafür entschuldige ich mich.
Ich rate dennoch zu etwas mehr Gelassenheit

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von Dream2014 am 26.06.2019, 19:40 Uhr

Ganz ehrlich behaltet das Kind zu Hause und gebt es nicht mehr in die Fremdbetreeung dann kann niemand etwas Falsch machen oder nicht so wie ihr das möchtet. Ist ja toll wenn man Suppi Omi und Mami ist. Herzlichen Glückwunsch .
Und was das Lügen der Erzieher angeht wer weiß jetzt schon was stimmt bzw. ob ihr die Aussagen überhaupt richtig verstanden habt oder verstanden haben wollt. Wer sich wegen Mückenstiche so aufregt und einen Notarzt ruft wenn man die Verletzung gar nicht gesehen hat der hat selber einige Probleme.

Die einzigen die mir Leid tun sind die Erzieher der Kita.

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von DK-Ursel am 26.06.2019, 19:45 Uhr

Und ich kann dann nur wiederholen, daß man bei Mißtrauen generell sein Kind nicht abgibt bzw. nach Alternativen sucht.
Die Frage ist natürlich, worauf das Mißtrauen sich stützt.
Sind es Notfälle und Mückenstiche wie in diesem Thread, kann es Euch vermutlich niemand recht machen und Ihr behaltet das Kind selbst im Blicik, so gut Ihr das eben könnt.

Daß WIR auf alles,was vor Notfal lund mückenstichen liegt, nicht eingehen und von der geschilderten Situation ausgehen, sollte wohl kaum gegen uns gedreht werden können - mehr KÖNNEN wir nicht, wir alle haben keine Kristallkugel und haben reagiert, wie wir ohne Vorwissen bei unseren Kindern und Kindergärten reagiert hätten.
Und das war ja recht einhellig, von daher gäbe es MIR zudenken.

Wie gesagt:
Mißtraut iIhr generell bei solchem Pillepalle, wird es den nächsten "Notfall" bald geben, neuen Anlaß für Euer persönliches Mißtrauen eben.
Sind vorher wirklich gravierende Dinge passiert, kann/muß man die ansprechen, anklagen oder sich eben institutionsmäßig verändern.

Mehr ist dazu nicht zu sagen - aber eine Deiner Stimmung passende Antwort zu erwarten, ohne alle Details zu erklären (was ich verstehe - muß nicht, nur dann ist eben die passende Antwort enifach nicht möglich), das ist wohl ein bißchen zuviel erwartete Kaffeesatzleserei .--- oder voreilig angenommene Zustimmung = Abnickerei.
Die gibt es hier nicht.

Gruß Ursel, DK

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von Carola Hertel am 26.06.2019, 21:53 Uhr

Das einzige Problem was ich hier noch sehe, ist die Anmeldung in diesem Forum hier.
Gott sei Dank kann ich das Problem schnell lösen. Beleidigen lassen muss ich mich nicht.
Ich habe mich hier angemeldet um Meinungen einzuholen. Der Grund: Vielleicht habe ich doch überzogen reagiert. Einige sachliche Kommentare zeigten mir eine andere Sichtweise zum Verhalten der Kita Leitung und denke nun auch, dass es überzogen war.

Allerdings entschuldige ich mich nicht dafür, dass ich mir Sorgen mache,wenn meine Enkelin am ganzen Körper mit Mückenstichen versehen ist.Wenn es denn auch nur Mückenstiche waren, wer weiß...Bei eingen Usern hier lässt der Umgangston zu wünschen übrig.Entweder wirds ins Lächerliche gezogen, bis hin zu Beleidigungen. Das muss ich mir nicht antun.Deswegen wage ich auch gar nicht erst andere Dinge an zu sprechen. Fragen können mir sicherlich auch woanders beantwortet werden. Ohne Kristallkugel oder Kaffeesatzleserei. Ich schrieb ausdrücklich, dass ich hier neu bin . Und ich bedaure hier sehr, dass jedes geschriebene Wort, in manchen Sätzen so bösartig auseinander genommen wird und eine Verurteilung statt findet ohne den Menschen zu kennen. Ich verabschiede mich aus dieser Community gänzlich.

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Auch Fragen stellen muß und kan nman lernen

Antwort von DK-Ursel am 26.06.2019, 22:14 Uhr

tut man aber nicht, wenn man bei Gegenwind den Kopf einzieht und alles persönlich nimmt statt einzusehen, daß die eigenen fehlenden Angaben zu eventuellen Fehleinschätzungen (was ich jedoch bezweifele) führen und daß man alles auch aus einer anderenSicht sehen muß und kann.
Wie gesagt, anschienend hast Du abnicken erwartet - das hat es hier noch gegeben,s olange ich nicht dabei bin, und ich finde das gut!
Denn ich lerne gern mal aus anderen Sichtweisen.
Ich hoffe, Ihr findet einen passenderen KIGA (mein Rat weiterhin: bei Mißtrauen Eurer Art ist allen gedient, das Kind selbst zu betreuen - außer evtl. dem Kind, dem wichtige Außenerfahrungen und andere Sichtweisen verwehrt bleiben) und ein Forum, das Euch besser paßt - helfen wird Euch abnicken vermutlich wenig, aber naja, jeder wie er´s braucht.

Alles Gute - Ursel, DK

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von kati1976 am 26.06.2019, 22:20 Uhr

Für mich ist das absolut kein Fall für den Notarzt.


Hinfahren Kind holen und ZUM Augenarzt. Ihr übertreibt.


Warum sollte der Notarzt die Erzieher decken? Da reagierst du sehr über.

Erzieher können Schön gut einschätzen wie zu handeln ist. Es bestand keine Gefahr für das Leben des Kindes.

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von 3wildehühner am 26.06.2019, 22:33 Uhr

1. Der Notarzt war überflüssig und die Erzieherinnen haben richtig gehandelt! Seid froh, wenn ihr nicht noch eine dicke Rechnung für das unbegründete Ausrücken des Notarztes bekommt.

2. ICH würde mich darüber aufregen, WENN die Erzieher ohne meine Erlaubnis die Chemiekeule zur Mückenabwehr auf meine Kinder versprüht hätten!

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von Reh77 am 26.06.2019, 22:53 Uhr

Notarzt = Lebensbedrohlicher Notfall.
Sehe ich nur bei einem deutlich sichtbaren größerem Gegenstand im Auge.
Alles andere muss abgeklärt werden, beim Augenarzt.
Da reicht aber der Anruf bei der Mutter, die das Kind abholt und zum Augenarzt fährt.

Mückenstiche, um das zu vermeiden müssen alle Kinder drinnen bleiben bei entweder geschlossenen Fenstern und Türen oder guten Fliegengittern.
Da werden sicher viele Eltern schimpfen, meckern und klagen und das zu recht.

"Lügen" der Erzieher, ich sehe da eher ein Verständigungsproblem. Kinder sind eingeschmiert, bedeutet für mich Sonnencreme mit Mückenschutz, reicht in vielen Fällen aus.
Erzieher haben gemerkt, reicht nicht, also hat jemand zusätzlichen Mückenschutz gekauft.
Sehe kein Fehlverhalten der Erzieher.
Zusätzlicher Mückenschutz kann selbstverständlich nicht während der Betreuungszeit gekauft werden!

Wir haben hier dieses Jahr eine Mückenplage, die den kompletten Ort betrifft.
Besonders natürlich an den Gewässern. Aber selbst die Innenstadt und Fußgängerzone ist betroffen.
Und ich hatte noch nie einen zusätzlichen Mückenschutz gekauft.
Weder für meine Kinder noch für mich.
Dieses Jahr zum ersten mal.
Er wirkt, aber trotzdem gibt es ein paar Stiche.

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Sehe ich auch so

Antwort von Reh77 am 26.06.2019, 22:56 Uhr

und wurde bei unseren Großen auch so gehandhabt.
Eltern wurden gefragt und mussten dafür unterschreiben.

Meine Kinder haben dieses Jahr zum ersten mal einen Mückenschutz zum aufsprühen.
Bisher hat der leichte Schutz in der Sonnencreme oder nur Sonnencreme vollkommen ausgereicht.

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Nachtrag

Antwort von Reh77 am 26.06.2019, 23:01 Uhr

Es wäre sicher nicht falsch unnötige Notarzt Einsätze in Rechnung zu stellen.
Gibt Menschen, die rufen den Notarzt weil ihnen eine Stelle am Hintern weh tut.
Es stellt sich raus, ein Wimmerl.

Andere fahren ein Kleinkind selbst ins Krankenhaus, dass gerade aus dem Fenster gefallen ist.
(Gerade erst in Düsseldorf passiert, leider mit dem schlimmsten Ausgang.)

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von Dakota21 am 27.06.2019, 0:01 Uhr

Hallo Leute, bin neu hier und in diesem Thread gelandet. Ehrlich mal jetzt, habt ihr einen Vertrag oder Vertrauenspakt mit den Kitas? Oder wie sonst muss ich mir erklären, dass einer Frau Hertel hier Verständigungsprobleme nachgesagt werden.Sie hat ja wohl eine überzogene Reaktion zugegeben.Nur bei den Mückenstichen macht sie keine Abstriche.
Ich verstehe sie da durchaus, man kann es auch runterspielen.Ein bissel Einfühlungsvernögen wäre angebracht. Oberlehrerhaft Frau Ursel DK ,und Reh77 was auch immer DK heißt, ist fehl am Platz.Ich lese in ihren Beiträgen kein Abnicken sondern eine hartnäckige Hinterfragung. Was ist daran falsch? Kann man da nicht mit fachlichen Wissen gegensteuern? Fachlich !! Nicht mit dilletantischen Psycho-Hobby-Vermutungen

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@Dakota

Antwort von Monroe am 27.06.2019, 7:15 Uhr

Es ist ja interessant, dass du auch neu bist und dann gleich in einem Threads einer ebenfalls neuen Userin landest und die antwortenden User zur Schnecke machst.
Hier wird aus einer Mücke (!) ein Elefant gemacht und das ist hier tatsächlich nicht im sprichwörtlichen Sinne.
Mückenstiche bekommt man nun Mal, da geht es den Menschen wie den Leuten. Das ist kein Fall von Vernachlässigung der Kinder, Kindeswohlgefährdung, Körperverletzung oder auch nur Unachtsamkeit der Erzieher. Es sind Mücken. Die gibt es nun Mal und die pieksen nun mal.
Beim ersten Lesen könnte ich wirklich kaum fassen,dass jemand das ernst meint. Die Geschichte mit den Augen... Gut, vielleicht hätte man selbst auch so in Panik reagiert. Weiß man nicht, ich war nie in so einer Situation.
Aber Mücken! Mücken! Es ist doch bedeutend schlimmer die Kinder mit Chemie einzunebeln statt diese paar Punkte am Körper zu haben,die nach ein paar Tagen wieder verschwinden.
Lästig sind Mücken allemal, aber doch kein Anlass für so einen Aufstand.

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von cube am 27.06.2019, 8:08 Uhr

Ich gebe dir Recht, das sich hier manchmal im Ton vergriffen wird. Aber: tust du das nicht gerade auch? Du wirfst doch auch gerade Oberlehrerhaftigkeit vor etc. Oder mokierst dich über Usernamen - könnte auch sagen „Dakota“, was soll das denn ;-) Übrigens: DK steht für Dänemark, evt. solltest du - weil neu - erst mal die User ein bisschen „kennenlernen“ bevor du so angriffslustig wirst und dich sogar über Usernamen auslässt.

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Re: @Dakota

Antwort von Winterkind09 am 27.06.2019, 8:19 Uhr

Ich bin ob der Überreaktion auch nicht begeistert:

Viele Eltern sollten sich vor Augen führen, dass der Notarzt wirklich für lebensbedrohliche Notfälle da ist und es wirklich nur sehr wenige gibt....
Was ist wenn der Arzt bei einem wirklichen Notfall benötigt wird und wegen dem Fehlalarm ein anderes Kind stirbt, weil der Arzt nicht rechtzeitig vor Ort ist?

Zur Mückenfrage: die Stiche lassen sich aktuell nicht verhindern. Bei unserem Kindergarten ist ständig eine Tür/ ein Fenster auf und man kann kaum verhindern, dass dort Mücken hereinkommen. Mein Kind reagiert dummerweise auch noch allergisch auf eine bestimmte
Sorte und wird sehr gerne gestochen...
Da hilft nur eines: Kind vorher imprägnieren- unser Kindergarten verwendet bei den Kindern kein Mückenspray...
Lg

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Re: KiGa und Vertrauen / fachliches Wissen

Antwort von cube am 27.06.2019, 8:24 Uhr

Natürlich gibt es KiGa´s/Erzieherinnen, die nicht alles perfekt machen - wie kein Mensch alles perfekt macht. Und ja, es gibt sicher auch echte Negativ-Beispiele.
Grundsätzlich aber sollte man der Einrichtung und ihren Mitarbeitern vertrauen, sonst macht die ganze Sache keinen Sinn.
In dem Fall hier sind die geschilderten Dinge für sich keine Aufregung oder Mißtrauen wert. Der Notarzt ist für echte Notfälle - es lag keiner vor und die Eltern wurden umgehend benachrichtigt und konnten selbst entscheiden. Mückenstiche sind normal und können nicht verhindert werden.
Das die Fragestellerin offenbar auf Grund anderer Vorfälle mißtrauisch oder verunsichert ist - das hätte sie dann aber auch schreiben müssen. Hätte es vorher schon mal eine größere Verletzung gegeben und die Eltern wurden nicht informiert/die Verletzung wurde heruntergespielt, Kind reagiert auf Mücken wissentlich sehr stark und wurde dennoch nicht wie verabredet eingesprüht - das wäre eine ganz andere Ausgangslage.
Aber davon wurde nichts geschrieben und hellsehen kann eben keiner.

Fachliches Wissen: welches fachliche Wissen hättest du dir denn erwartet zu den beiden Themen Notarzt/Mückenstiche? Bzw. wenn du schon sowas in den Raum wirfst bzw. vorwirfst, dann würde ich aber auch von dir eine eben fachliche Antwort erwarten.
Einfach nur mal andere "anmachen" bzgl ihres Usernamens, ihrer Art und Weise zu schreiben oder Nicht-Fachwissen - das ist für mich entweder Zeichen dafür, dass sich jemand selbst auf´s hohe Ross setzt und genau das anderen aber vorwirft.

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fachlicher Kommentar

Antwort von nils am 27.06.2019, 9:00 Uhr

Ich bin selbst ausgebildete Sanitäterin - und würde in diesem Fall jemand den Notarzt rufen, wäre ich wahrscheinlich nicht wirklich glücklich.
Denn der Notarzt wird für richtig lebensbedrohliche Situationen gebraucht - und wenn er in Situationen gerufen wird, wo er nicht unbedingt gebraucht wird, dann stirbt ev. gerade anderswo ein Mensch, weil der Notarzt nicht einsatzbereit ist.

Ich bin aber auch selbst Mutter von 4 Kindern und so verstehe ich natürlich, dass man sich Sorgen macht.
Ich wäre wahrscheinlich auch sofort von der Arbeit losgefahren und mit ihr zum Augenarzt oder hätte meinen Mann, die Oma, eine gute Freundin,... (weil sie näher wohnt) gefragt, ob sie nicht im Kiga vorbeischauen kann und sich mal das Auge ansehen kann.

Ein Kind hatte bei mir mal während des Besuchs im Freibad (1. Klasse Grundschule) ihre Kälteurticaria und ihre Finger schwollen an (im blödesten Fall schwillt sie ganz an und das kann zum Kreislaufzusammenbruch oder Atemnot führen).
Die Lehrerin hat uns sofort verständigt und mein Mann (da er von der Arbeit näher hat) ist mit den Notfallmedis hin und hat sie beobachtet - kein Notarzteinsatz notwendig!

Das zweite Kind hatte sich an der Tischkante verletzt und blutete stark direkt neben dem Auge.
Die Lehrerin verständigte meinen Mann und der holte ihn von der Schule ab, Wunde war schon von der Lehrerin verarztet - kein Notarzteinsatz notwendig!

Klar hast du einen längeren Anfahrtsweg, aber es kann nichts passieren!
Im richtigen Notfall wird sofort die Rettung verständigt und das Kind ins Krankenhaus gebraucht und dort versorgt - im richtigen Notfall kannst du als Mutter wahrscheinlich auch nicht besser helfen als ausgebildete Sanitäter und Ärzte.

Und zu den Mückenstichen:
Meine Tochter bekommt riesige Dippel von den Mücken, die unheimlich jucken.
Aber ich mache weder Lehrerinnen noch Kiga-Erzieherinnen Vorwürfe.
Ich würde ihnen nur welche machen, wenn sie mein Kind mit Chemikalien einsprühen, ohne vorher gefragt zu haben (aber bei euch kam ja eine Einverständniserklärung).

Wenn du möchtest, ev. zuhause einsprühen (Was ich bei meinem Kind sicher nicht jeden Tag machen würde.)
Und wenn die Mückenstiche schon da sind, hilft Topfen (bei euch heißt das glaub ich Quark) auf die Stiche dick draufgeben. Rücken ist zwar eine blöde Stelle, aber ev. lass sie auf den Bauch legen und während sie mal fernsehen darf, kannst du das machen - hilft bei uns richtig gut.

Sonst kann ich dir leider auch nur raten, dass du lernst Vertrauen zu den Erzieherinnen zu haben. Beim ersten Kind/Enkelkind muss auch das ev. erst gelernt werden.
Alles Gute für euch!

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von Johanna3 am 27.06.2019, 11:04 Uhr

Bei Verletzungen IM Auge hätte ich auch einen Notarzt gerufen. Erstaunlich finde ich die nicht selten vertretene Meinung, dieser dürfe nur in lebensbedrohlichen Fällen gerufen werden. Das wurde uns im Erste-Hilfe- Kurs anders vermittelt - gerade auch was Verletzungen bezüglich Augen und Zähne betreffen.

Eine Freundin von mir hat mal einen Ast ins Auge bekommen (sichtbare Verletzung), abgewartet, und sich dann in die Klinik fahren lassen. Sie konnte noch effektiv behandelt werden, man sagte ihr aber auch, dass sie Glück gehabt hätte. Das Abwarten hätte die Situation deutlich verschlimmern können.

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Re: Nein / Notarzt in Dtl

Antwort von cube am 27.06.2019, 12:35 Uhr

Was man dann macht, ist selber schnellstmöglich zum Augenarzt. Denn der Notarzt ist

"... ein Arzt mit einer entsprechenden Zusatzqualifikation, der bei akuten, lebensgefährdenden Erkrankungen oder Verletzungen eines Patienten mit Transportmitteln des Rettungsdienstes (Notarzteinsatzfahrzeug, Notarztwagen, Rettungshubschrauber) in kürzestmöglicher Zeit zu diesem gelangt und ihn präklinisch (vor einem Krankenhausaufenthalt) behandelt. Ihm stehen eine Reihe von Medikamenten und Gerätschaften zur Verfügung, um vor Ort tätig werden zu können. Dabei arbeitet der Notarzt im Team mit einem Notfallsanitäter oder Rettungsassistenten."

Ganz ehrlich: eine kleine Verletzung am Auge rechtfertigt doch wohl nicht einen solchen oben genannten Einsatz.

Der Notarzt würde sowieso nur eine Erstversorgung vornehmen - eine Behandlung des Auges inkl. fachärztlicher Untersuchung wurde eh der Augenarzt machen. Ob im KH oder in einer Praxis.

Der Notarzt wurde zB gerufen, als die Nachbarin einen Herzinfarkt hatte, eine Fußgängerin angefahren wurde usw Den ruft man auch, wenn man starke Schmerzen hat und keine Möglichkeit mit diesen nun selbst einen Arzt anzufahren, sich strak blutend verletzt hat usw

Und was deinen 1-Hilfe-Kurs angeht: so wurde mir das noch in keinem Kurs oder Auffrischung vermittelt. Die Notärzte werden sich bedanken, wenn eine Kursanbieter das so vermittelt, als wenn man den Notarzt generell mal anruft wenn Kind sich zB einen Zahn ausgeschlagen hat. Da sollte der Anbieter doch eher vermitteln, wie man den Zahn nun verpackt, um dann schnellstmöglich zum nächsten Zahnarzt zu fahren damit.

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von Häsle am 27.06.2019, 12:35 Uhr

Zwischen Rettungswagen und Notarzt ist ein himmelweiter Unterschied. Der RTW wird auch schon sehr oft unnötigerweise bestellt, aber davon gibt es ein paar mehr als von den Notärzten. Mich wundert eh, dass da tatsächlich ein Notarzt hingefahren sein soll. Eine vorherige Abklärung durch eine RTW-Besatzung hätte das bestimmt verhindert. Oder war dort evtl. doch "nur" ein RTW? (Was ich immer noch für übertrieben halten würde, aber nicht so dramatisch schlimm).

Ich persönlich hätte mehr Sorgen, dass mein Kind durch diese Aktion "traumatisiert" würde, als vor den möglichen Folgen von einer halben Stunde Verzögerung der Behandlung.
Mein Kleiner ist da sehr empfindlich und steigert sich rein, wenn nach einem Sturz etc. jemand hektisch wird.
Das Kind wurde von den Erzieherinnen angeschaut und beruhigt. Aber dann kam der Notarzt (!). Vermutlich noch mit Martinshorn. Könnt ihr euch vorstellen, was das für einen Tumult und Aufruhr im Kindergarten verursachte? Das Kind hatte mit Sicherheit Angst deswegen. Die Mutter war zu dem Zeitpunkt ja noch nicht mal angekommen, um es zu beruhigen.

Die Mückengeschichte ist absolut lächerlich. In jedem schattigen Eck fliegen Mücken rum, und sobald eine Tür einen Spalt offen ist, kommen sie auch ins Gebäude. Zu Recht sperren die Erzieherinnen die Kinder nicht den ganzen Tag im Gruppenraum ein und lassen sie im Garten frei laufen. Wer das für unnormal hält, sollte sein Kind lieber daheim betreuen (und mückensicher einsperren).

Bei einer solchen Abneigung und Misstrauen gegenüber der Einrichtung hätte ich das Kind längst raus genommen. Vor allem auch, weil das Kind sich dort gar nicht sicher und wohl fühlen kann, wenn Mutter und Oma darüber schimpfen.

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Re: Wann Rettungswagen / wann notärztlichen Dienst

Antwort von cube am 27.06.2019, 12:52 Uhr

Mit der Nummer 112 erreichst du den Rettungsdienst. Sie ist für akute, möglicherweise sogar lebensbedrohliche Notfälle reserviert. Dazu zählen unter anderem:

Anzeichen für einen Herzinfarkt (starker Brustschmerz, Atemnot, kalter Schweiß)
Anzeichen für einen Schlaganfall (Seh- und Sprachstörungen, Lähmungserscheinungen)
Unfälle mit schweren Verletzungen/hohem Blutverlust
Ohnmacht/Bewusstlosigkeit
allergischer Schock (Anaphylaxie)
starke Schmerzen
schwere Verbrennungen
Asthmaanfall (anfallsartige Atemnot)


In dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Fällen wählst du 116117 – die bundesweite Nummer für den Bereitschaftsdienst, auch Notdienst genannt. Dies ist die Anrufzentrale des ärztlichen Bereitschaftsdienstes, der dich an Bereitschaftsdienstpraxen verweist, die du dann gegebenenfalls aufsuchen kannst. In einigen Fällen kommt ein ärztlicher Bereitschaftsdienst zu dir nach Hause – dann, wenn dein Gesundheitszustand es dir nicht ermöglicht, in eine Praxis zu kommen oder die betreffende Bereitschaftspraxis nicht besetzt ist.

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von Winterkind09 am 27.06.2019, 13:20 Uhr

Schlimmere Augenverletzungen sind in der Regel ziemlich schmerzhaft. Da hätte das Kind ganz bestimmt länger geweint oder gejammert. Mit drei Jahren sind die meisten Kinder in der Lage zu äußern, dass da noch etwas ist: schlecht sehen, Lichtempfindlichkeit, Schmerzen, das Auge hätte länger getränt.... Die Kindergärtnerinnen haben wirklich korrekt gehandelt.
Ich denke nicht, dass beim Erste Hilfe Kurs gesagt wird, dass man bei einer winzigen Blessur am Auge den Notarzt rufen sollte- der ist wirklich für andere Dinge da. Da ist abholen lassen und evtl. bei der 116/117 beraten lassen wirklich besser....

Lg Winterkind

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von what am 27.06.2019, 13:30 Uhr

Ich hoffe, du hast diese Veschwörungstheorie so nicht im KiGa geäussert, da könntest du in Teufels Küche kommen.

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Re: Naja, da hast du aber auch gleich die Begründung mitgeliefert

Antwort von cube am 27.06.2019, 14:24 Uhr

nämlich das Abwarten, bevor sie dann zum Augenarzt oder Klinik gefahren ist. Und abgewartet hat sie selbst - nicht irgend wer anderes. Und: hätte verschlimmern können. Also auch in dem von dir geschilderten Fall ist letztendlich nichts passiert, hätte halt. Und wie du schreibst, sichtbare Verletzung.
Sorry, aber du nimmst gerade einen ganz anderen Fall als Vergleich. Meiner Meinung nach.

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welche Verschwörungstheorie, bitte? owt

Antwort von Johanna3 am 27.06.2019, 21:10 Uhr

.

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Link

Antwort von Johanna3 am 27.06.2019, 21:20 Uhr

https://www.erste-hilfe-fuer-kinder.de/erste-hilfe-themen/notruf.html

Niemand braucht Kosten zu fürchten, wenn sich die Situation als weniger dramatisch herausstellt. Man bleibt nicht auf den Einsatzkosten sitzen. Außerdem landet man beim Wählen des Notrufs in der Leitstelle - wo das Anliegen aufgenommen und über Notwendigkeit entschieden wird.

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von Felica am 28.06.2019, 8:14 Uhr

Völlig übertrieben. Dann fährt man halt selbst zum Augenarzt. Notarzt ist für lebensbedrohliche Fälle. Deine Tochter muss es ja auch eher harmloser aufgenommen haben, warum sonst hat sie erst mit dir telefoniert? Wenn mich der KiGa angerufen hat dann bin ich ja nach deren Einschätzung sofort los, vor allen weil ich auch länger fahre, oder warte die abgemachte Zeit ab. Hatten wir einmal da wa nicht klar wie schwerwiegend, da haben KiGa und ich 15min abgewartet. Passte bisher immer.

Wegen Mücken, was will man machen, die Kinder den Sommer über einsperren? Stellenweise ist es echt übel. Selbst Insektennetze versagen teils weil sie durch Türe usw kommen. Aber nie im Leben würde ich deshalb zum Arzt oder gar den Notarzt anrufen.

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von IngeA am 28.06.2019, 8:40 Uhr

Ein Rettungswagen kann bei einer schweren Augenverletzung u. U. notwendig sein, damit es schnell geht. Ein NOTART ist bei Augenverletzungen ohne darüber hinausgehende Verletzungen aber höchstens zur Schmerzbekämpfung notwendig. So arg schienen die Schmerzen von dem Kind aber nicht gewesen zu sein, dass man da mit hochpotenten Schmerzmitteln hätte behandeln müssen.

Allerdings stimmt es, dass die Rettungsleitstelle darüber entscheidet, welche Rettungsmittel geschickt werden. Und je nachdem wie erfahren der Kollege am Telefon ist kann es natürlich auch mal passieren dass lieber zu viel geschickt wird als zu wenig.

Eines sollte man aber auch immer bedenken: Eine Versorgung durch den Rettungsdienst und der Transport im Rettungswagen können für ein Kind AUCH traumatisch sein.

LG Inge

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Re: welche Verschwörungstheorie, bitte? owt

Antwort von what am 28.06.2019, 9:13 Uhr

Dass der Notarzt mit der Erzieherin etwas unter den Teppich kehrt.

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von wir6 am 28.06.2019, 10:57 Uhr

ich hätte das Kind abgeholt und wäre zum Augenarzt gefahren, der ist hier bei uns direkt im Klinikum

vom Notarzt hätte ich abgesehen, denn dieser ist ja für Notfälle da.

Jetzt der Leitung daraus einen Strick zu drehen, halte ich für übertrieben.

Ich musste meinen Sohn auch gestern abholen, er hatte eine blutende Platzwunde an der Stirn (die geklebt werden musste)

Sie haben aber gefragt, ob sie einen Krankenwagen rufen sollten. Ich fragte genau, was passiert ist, wie schlimm es ist und wie er sich benimmt und habe entschieden, dass ich selbst komme, dann ist der Kleine weniger aufgeregt und es lief ja auch alles gut.

Auch hier wäre mir ein Krankenwagen für eine Platzwunde Zuviel des Guten gewesen.

Man muss auch immer sich selbst beobachten, ob man mit seinem Verhalten das Kind evtl. erschreckt oder nervös macht. Im Nachhinein kann man sich ins Stille Kämmerlein verziehen und sich ärgern oder auch den Tränen freien lauf lassen, aber in diesem Moment sollte man, der Kinder wegen, Ruhe bewahren.

Manchmal beeinflusst man die Kinder eben auch unbewusst negativ

Viele Grüße und gute Besserung der Maus

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von Johanna3 am 28.06.2019, 16:51 Uhr

@cube

"Re: Naja, da hast du aber auch gleich die Begründung mitgeliefert

nämlich das Abwarten, bevor sie dann zum Augenarzt oder Klinik gefahren ist. Und abgewartet hat sie selbst - nicht irgend wer anderes"

Ihr wurde beides negativ ausgelegt - und ihr gesagt, dass man in einem solchen Fall den Notruf wählt. Und zwar prompt.

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von luvi am 29.06.2019, 21:08 Uhr

Hallo,
Ich kann nachvollziehen, dass die Mutter den Notarzt wollte. Sie wird vom Kindergarten angerufen, dass ihre Tochter am Auge verletzt sei, und der Kiga informiert sie bzw. fragt, was sie tun sollen. Keiner kann ihr erklären, was passiert ist. Die Mutter hat doch die Verletzung nicht gesehen. Wie sie soll sie mit dieser Info umgehen?
Wenn die Verletzung so gering ist, dann erwarte ich zwar vom Kiga, dass er mich beim Abholen informiert, aber doch nicht schon vorher. Was soll ich als Mutter in dieser Situation machen? Wenn ich angerufen werde, gehe ich von einer schweren Verletzung aus.

Ich finde allerdings bei so einer Verletzung den Notarzt total übertrieben. Ich hätte ihn als Leitung wahrscheinlich auch nicht rufen wollen.

Bei den Mückenstichen reagierst du total übertrieben. Scheinbar reagiert deine Enkelin heftig auf Insekten. Das ist halt bei manchen Menschen so. Cremt sie mit Mückenschutzmittel ein. Das ist aber die Aufgabe der Eltern.

Soll der Kiga tatsächlich nicht rausgehen? Bei dem Wetter? Das kann doch nicht dein Ernst sein.

Ihr sucht doch gerade nach Fehlern, die der Kiga macht.

LG luvi

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von Ani123 am 01.07.2019, 2:15 Uhr

Mücken sind leider überall und Stiche nicht zu vermeiden. Außer zu kühlen hätten die Erzieher da nichts anderes machen dürfen.

Wegen der Verletzung im Auge:
- die KM wurde über den Unfall informiert und sie soll entscheiden, was gemacht werden soll. Damit hat die Kita erstmal ihre Pflicht erfüllt.
- KM ruft erneut beim Kiga an und fordert dazu auf, dass der Arzt gerufen wird. Dieser Aufforderung hätte die Leitung nachkommen müssen
- das der Notarzt so reagiert, nimm es ihm nicht übel. Wer weiß, was er vorher schon alles gehabt hat und auf Streit, schlechte Laune,... hatte er jetzt keine Lust
- Kigas setzen ungern den Notruf ab, weil sowas immer die Runde macht und Fragen nach sich zieht - bsp. bei anderen Eltern "was ist denn passiert?", "Aufsichtspflichtverletzung"; bei Bedarf auch von der Presse (wenn auch nicht erlaubt. Pieper werden abgehört).

Ich bin Erzieherin und kenne diese Problematik nur zu gut. Selbst, dass ein Elternteil angerufen wird soll nicht immer erfolgen. Ich bin da anders und rufe öfters Elternteile an und bitte um Mithilfe. Die meisten Elternteile kommen dann auch zum Kiga, holen ihr Kind ab und fahren ggf. auch damit zum Arzt. Im Fall, wo ein Arzt aufgesucht wird, muss eine Unfallanzeige für die Unfallkasse geschrieben werden. Zu viele Unfälle gibt der Kasse natürlich zu bedenken.
Ich bin seit über 10 Jahren im Beruf und habe auch schon mal den Notruf abgesetzt und das obwohl die KM bereits anwesend war und das nicht wollte. Letztlich war es richtig gewesen, denn der Zustand des Kindes war so kritisch, so dass es mit Rettungshubschrauber ausgeflogen werden sollte (leider keiner in der Nähe gewesen). Es ist dann nach über einer Stunde Behandlung im Kiga in einen Rettungswagen gekommen und mit Notarzt, Blaulicht und Sirene in die 20-minütige entfernte Kinderklinik gekommen.
Meine Chefin hat nach dem Vorfall zu mir gesagt, dass ich den Notruf hätte nicht absetzen dürfen. Die KM wollte das auch nicht. Ich hätte ihrem Wunsch nachkommen müssen. Zumal es dem Kind auch gar nicht so schlecht gegangen wäre. Und nun musste es der Unfallkasse gemeldet werden, was sie vermeiden wollte.
Den Appell, nicht den Notruf abzusetzen, gab sie am gleichen Tag noch in der Dienstbesprechung kund.

Ich habe mich nach dem Vorfall rechtlich beraten lassen. Der RA hat mir gesagt, dass ich zu jeder Zeit den Notruf absetzen kann, insofern ich Gefahr am Kind sehe, bsp. bei Platzwunde am Kopf, allgemein blutende Wunden, Sturz auf Kopf,... Jeder sieht eine Gefahr anders, aber jeder Notruf wird ernst genommen und entsprechend gehandelt. Es zählt unter Erste Hilfe. Hätte ich nichts gemacht und das Kind wäre bsp. im Auto eingeschlafen und nicht wieder aufgewacht, dann hätte die KM mir unterlassene Hilfeleistung unterstellen können.
Das möchte keiner und dann hätte die Leitung vermutlich gesagt, sie hat von nichts gewusst.

Ich lasse mich davon nicht abhalten und mache es trotzdem wieder (allerdings nicht mehr in dem Kiga).

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von HeyDu! am 02.07.2019, 13:02 Uhr

Allgemeine Anmerkung zum Thema Notarzt.

(Ich sehe hier auch keine Notwendigkeit aber das wurde ja bereits ausgiebig besprochen.)

Viele Menschen rufen unbegründet die Leitstelle an. Die Mitarbeiter dort sind sehr gut geschult, verdienen viel Geld und entscheiden damit auch, welches Programm abgespielt wird.

Kommt nur der KTW, kommt der RTW und das NEF oder eben überhaupt niemand und es wird gesagt: Fahren Sie zum Hausarzt, rufen Sie den Bereitschaftsdienst, fahren Sie in Ruhe selbst in die Notaufnahme usw.

Bei meinen Großeltern habe ich immer das Problem, dass sie eben nicht anrufen, trotz lebensbedrohlicher Situation. (Seltene Krankheit mit Fubktionsbeeinträchtigung der queergestreiften Muskulatur also auch Schluck und Atmung betroffen.) Kann man reden wie man will. Die scheuen sich immer. Nervt mich. Ich weiß aber von den Leuten der Leitstelle, manche alte Oma ruft wöchentlich 4 x an.

Ich verstehe also nicht, warum die überhaupt in die Kita gefahren sind ;-)

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Fremdbetreuung ist einfach nicht gut genug

Antwort von Jomol am 03.07.2019, 8:46 Uhr

Wenn die Mutter, die in der KITA ja nach 3 Monaten keine völlig Fremde ist, mit der Information- Kind hat sich am Auge minimal verletzt, spielt wieder, @johanna KEINE SICHTBARE PF¨AHLUNGSVERLETZUNG so aufdreht und unbesehen den NOTARZT "schickt", hätte ich auch lieber sofort angerufen. Die Äußerungen der Oma klingen ja so schon ziemlich nach dem Vorwurf versuchter unterlassener Hilfeleistung. Ich denke, der Notarzt war völlig überzogen, wer weiß, was die Mutter der Rettungsleitstelle am Telefon gesagt hat- klar war sie aufgeregt- Verletzung mit Blutung am Auge kann alles oder nichts sein.
Bei Kindern kommt der Notarzt auch deutlich häufiger als bei anderen direkt mit, was natürlich nicht heißt, daß das immer sinnvoll ist. Eigentlich wäre eine Kostenbeteiligung bei unsinnigen Einsätzen manchmal gar nicht schlecht. Problem ist, daß man die Falschen "hemmt". Es ist eine Anspruchsmentalität was Notärzte angeht entstanden, die an der Realität- nämlich den schrumpfenden Möglichkeiten- vorbeigeht. Ich möchte nicht, daß es meine Lieben trifft, wenn bei einem Schlaganfall, Herzinfarkt oder Autounfall etc. pp. der Notarzt Stunden braucht, weil sich im Kindergarten einer (übertrieben) das Knie aufgeschrammt hat.
Die Aufregung über die Mückenstiche verstehe ich sowieso nicht. Ja, unsere Töchter kriegen auch ziemliche Flatschen, aber deshalb nicht rausgehen!?!?
Grüße,
Jomol

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Mücken

Antwort von basis am 03.07.2019, 9:22 Uhr

"Aber Mücken! Mücken! Es ist doch bedeutend schlimmer die Kinder mit Chemie einzunebeln statt diese paar Punkte am Körper zu haben,die nach ein paar Tagen wieder verschwinden.
Lästig sind Mücken allemal, aber doch kein Anlass für so einen Aufstand."

Oh, das finde ich jetzt aber von Dir auch etwas daneben, tut mir leid. Wir haben hier eine sehr große Mückenplage und meine Kinder reagieren sehr stark auf die Mückenstiche. Die Einstickstellen schwellen stark an mit Entzündung des darunterliegenden Gewebes. Wir müssen dann teilweise - je nachdem wie stark die Schwellung/Entzündung wird - mit Cortinsonsalbe reagieren. Die Kinder haben Schmerzen, reißen sich an einigen Stichen an den Beinen die Haut tagelang immer wieder auf.

"Lästig" ist da nun wirklich deutlich untertrieben und ja, ich "neble" meine Kinder - wenn das Wetter entsprechend war, dass die Mückenzahl wieder steigt - auch angemessen mit Chemie dann ein.

Trotzdem ist es natürlich richtig, dass selbst wenn man den "Chemie-Nebel" einsetzt, es trotzdem noch zu Mückenstichen kommen kann und wird. Das lässt sich nicht vollkommen verhindern, so lange die Kinder draußen sind. Meine Kinder werden jeden Tag eingesprüht, auch im KiGa nochmal und trotzdem kommen sie täglich mit neuen Stichen nach Hause, bei denen ich nur hoffen kann, dass sie sich nicht so stark entwickeln, dass es Cortison braucht.

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Re: Kindergartenleiterin verweigert Anruf Notarzt

Antwort von Maroulein am 08.07.2019, 21:44 Uhr

Da der Notarzt bei so einer Verletzung gar nichts ausrichten kann ,und auch keine Lebensgefahr besteht sehe ich die Notwendigkeit ihn zu rufen auch nicht.

Meine Mittlere hat sich beim Spielen auch Mal an ein Ast verletzt,es gab eine große Schramme auf der Hornhaut und ebenfalls einen Einstichpunkt,wir sind in die Augenklinik gefahren,dort bekam sie eine Salbe gegen die Schramme,damit sie keine Narbe bildet und der Augenhintergrund wurde gecheckt,um sicherzustellen dass die Verletzung nicht bis auf die Netzhaut geht.


Mückenstiche sind doch nicht die Schuld der Kita,meine Große zieht die an wie nichts,die Mittlere hatte immer gar nichts,die Größe gefühlt die Stiche für alle anderen,die Kita kann doch dagegen nichts machen,sollen die großflächig Gift sprühen?
Wir haben unsere morgens wenn Saison war mit Autan eingesprüht und gehofft das das Zeitfenster reicht wo es wirkt.

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