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Geschrieben von kleinefee11 am 22.01.2018, 5:05 Uhr

Erzieherin im Kindergarten

Huhu.
Mein Sohn ist etwas über 4 Jahre alt. Er geht sehr gerne in den Kindergarten, und hat auch viele Freunde da. Nun sagte letzte Woche die Erzieherin ganz vorsichtig zu uns, das mein Sohn sich nicht wirklich konzentrieren kann.. Da war schon ein wenig geschockt. Ich frage darauf hin in welchen Situationen denn? Sie meinte zb Beispiel beim malen, basteln etc. Aber ich habe Zuhause gar keine Probleme mir sowas. Wir spielen wirklich viel, er knetet auch und dabei sitzt er auch meist halbe Stunde wenn auch mal eine Stunde dabei. Gesellschaft spiele machen wir auch gerne zusammen, und da konzentriert er sich auch. Zuhause malt er auch ganz normal. Also Zuhause kann ich davon nix erkennen. Sollte ich mir jetzt Gedanken machen ?
Achso in der Gruppe sind 4 Jungs mit dem mein Sohn gerne spielt auch freizeitlich ( die Erzieherinnen sagen immer das ist eine gruppe) die spielen immer zusammen und bauen auch viel misst zusammen... vielleicht weil da den einer keine Lust drauf hat will mein Kind eher auch nicht mehr malen , stadessen eher spielen.
Sollte ich mir Gedanken mache ?

 
11 Antworten:

Re: Erzieherin im Kindergarten

Antwort von niccolleen am 22.01.2018, 8:39 Uhr

Mit 4?? Achgott, also bei euch ist der Leistungsdruck teilweise schon recht hoch. Ein Kindergarten sollte doch in erster Linie eine Kinderbetreuung sein und einfach Moeglichkeiten bieten.
Mach dir bitte keine Gedanken. Womit soll man denn die Konzentration steigern bei einem 4jaehrigen, frage ich mich, und vor allem wozu. Er hat zwei Jahre bis zur Schule. Bis dahin aendern sich noch Welten. Viel bewegen, viel rausgehen, viel spielen, und das Kindsein ausnuetzen. Dann wirds in der Schule auch mit der Konzentration klappen. Bis dahin ist das noch nicht notwendig.

lg
niki

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Re: Erzieherin im Kindergarten

Antwort von lilke am 22.01.2018, 9:02 Uhr

Nö, würde ich mir keinen Kopf machen. In der Gruppe ist die Ablenkung viel höher. Und er ist ja erst vier, eine Stunde am Stück malen muss er doch gar nicht können. Wenn er in die Schule kommt sollte er sich am Stück konzentrieren können, aber da hat er ja noch Zeit.

LG
Lilly

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Re: Erzieherin im Kindergarten

Antwort von Hexhex am 22.01.2018, 9:28 Uhr

Wenn er sich zu Hause gut konzentrieren kann, dann gibt es auch keinerlei Problem. Im Kiga herrscht ein hoher Dauer-Geräuschpegel, die Kinder sind ständig durch die vielen Reize, Laute, anderen Kinder usw. abgelenkt, das ist gerade für die Gehirne der Jüngeren eine große Herausforderung. Deshalb sind ja viele Kinder nach dem Kiga auch zugleich überdreht wie auch total geschafft. Messungen haben ergeben, dass der Lärmpegel im Kiga ähnlich hoch ist wie der eines Flughafens.

Erzieherinnen haben außerdem (leider) immer noch überhaupt keine Ausbildung dafür, echte Entwicklungsstörungen oder Verhaltensauffälligkeiten zu erkennen. Sie machen das oft aufs Geratewohl. Sie wissen - wie wir alle - dass es z. B. ADHS-Kinder gibt. Wenn sie dann irgendetwas beobachten, sind sie ebenso schnell wie laienhaft bei irgendeinem Verdacht. Der ist aber ebenso wenig zuverlässig, wie bei jeder anderen Mutter, die irgendetwas zu beobachten glaubt.

Ich würde der Erzieherin den Ball zurückspielen: Frage sie freundlich, was sie konkret unternehmen wird, um die Konzentrationsfähigkeit Deines Sohnes zu erhöhen. Bei den Eltern irgendwelche beunruhigenden Andeutungen zu machen, ist aber viel bequemer, als sich einem Kind ausführlicher zu widmen und dabei eigene Ideen einzubringen. Du wirst sehen, wie schnell sie das Thema wieder bald fallenlässt.

LG

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Re: Erzieherin im Kindergarten

Antwort von Philo am 22.01.2018, 9:32 Uhr

Hallo,
zuerst: ich finde es gut, dass Erzieherinnen so früh ansprechen, wenn ihnen etwas auffällt!
Die Situation daheim kannst Du nicht mit der im Kindergarten vergleichen. Daheim hat Dein Kind eine Einzelsituation: Kind und Mama. Da konzentriert es sich leicht. Im Kindergarten spielen Drumherum 24 andere Kinder, es gibt noch weitere Erzieherinnen und bestimmte Dinge werden von Kindern erwartet.
Ich würde den Hinweis der Erzieherinnen ernst nehmen, sie fragen, was sie vorschlagen, was die nächsten Schritte sein sollen (Kindekrarzt, Ergotherapie etc.). Nochmal: Ich finde es von den Erzieherinnen sehr verantwortungsvoll, den Eltern mitzuteilen, dass ihnen etwas aufgefallen ist. Meine Chefin im letzten Jahr (bin auch Pädagogin) hat das immer erst 1 Woche vor der Schuluntersuchung gesagt. Das ist dann definitiv zu spät, um reagieren zu können.
Was kann Dir / Deinem Kind passieren: Es kann sich herausstellen, dass die Erzieherinnen recht haben - dann bekommt Dein Kind eine Förderung und kann das "Defizit" aufholen / ausgleichen - oder es stellt sich heraus, dass nix ist. Dann lagen die Erzieherinnen zwar falsch, aber Du / ihr habt die Gewissheit, dass alles ok ist.
Fazit: Gespräch mit den Erzieherinnen und dem Kinderarzt suchen und um Hilfsmöglichkeiten / Diagnostikmöglichkeiten bitten.
LG, Philo

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Re: Erzieherin im Kindergarten

Antwort von cube am 22.01.2018, 12:06 Uhr

Ich würde den Hinweis aufnehmen und nachfragen, was sie vorschlagen, wie man die Konzentrationsfähigkeit fördern könne. Gleichzeitig aber auch darauf hinweisen, dass dem zu Hause nicht so ist.
Bei uns war es ganz genau so: Erzieherinnen merkten dies an, zu Hause war davon nichts zu merken. Dazu kam aber auch: in dieser Zeit hat unser Sohn malen und basteln einfach nicht gerne gemocht. Insofern sich eben auch nicht wirklich konzentriert - er war 4, kein Schulkind, dass langsam lernen muss, auch mal Dinge zu tun, auf die es gerade auch keine Lust hat. Uns wurde Ergo angeraten.
Dem KiA habe ich das bei der U gesagt, der hat so reagiert: "was die Erzieherinnen nicht alles wollen, damit sie es einfacher haben..." Er meinte, er sieht das nicht so und mit 4 wären solche Wünsche auch etwas voreilig. Man solle sehen, wie das mit 5 aussieht. Und nicht jedes Kind wäre der nächste Picasso und müsse sich wie Bolle über Malen & Basteln freuen.
Inzwischen ist er Vorschulkind und in der entsprechenden Stunde für die Kids einer der Besten.

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Muss ein 4-Jähriger sich wirklich schon...

Antwort von lilke am 22.01.2018, 15:00 Uhr

in einer so großen Gruppe für eine Stunde konzentrieren können? Als Vorschulkind seh ich das ja ein, aber mit vier? Dann sind irgendwie alle 3,5-4-Jährigen, die mein Sohn zum Freund hat "auffällig", da kann sich kaum einer in der KiTa mal für länger als 30 Minuten auf irgendwas konzentrieren.

Meine Kinder sind noch jünger, aber für mich fühlt sich das schon sehr anspruchsvoll an ein so doch noch "kleines" Kind an. Oder?

Klar, mit den Erziehern noch mal sprechen schadet natürlich nicht und ist sicherlich der richtige Weg, aber da gleich irgendwelche "Förderung" anzustreben, wenn es Zuhause doch gut klappt?

LG
Lilly

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Re: Erzieherin im Kindergarten

Antwort von QueenMum am 22.01.2018, 15:18 Uhr

Also das wurde bei uns auch schon angesprochen, nur meine Kleine ist erst 3 1/2 und ein richtiger Dickkopf. Ich habe mir erst voll die Gedanken gemacht und bin dann mal in mich gegangen. Meine ist erst 3 Monate in der Kita inklusive Betreuerwechsel und 2 mal Ferien. Ich finde es unmöglich wie man sich das Recht rausnehmen kann über Kinder die so jung sind, maß zuregeln, meine Ärztin musste Lachen wo Sie das gehört hat. Meine Große weiß genau was Sie tut und warum und das kommt nicht immer gut an Sie hat nen unheimlichen Freiheitsdrang und ist kein Mitläufer. Aber leider ist es ja so, bist du anders ist man direkt Therapie bedürftig. Einfach mal die Kinder, Kinder sein lassen.

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Re: Muss ein 4-Jähriger sich wirklich schon...

Antwort von niccolleen am 22.01.2018, 15:27 Uhr

Ich moechte mich anschliessen.
Natuerlich ist es toll und erstrebenswert, dass die Betreuer es auch als ihre Pflicht ansehen, Beobachtungen weiterzugeben. Aber da gleich was weiss ich fuer eine Diagnostische Schiene bei einer 4jaehrigen anzufangen, mit Fahrten zu und von Ergotherapie und den dazugehoerigen Spannungen und Erwartungshaltungen von Eltern... Es entwickelt sich doch bei jedem Kind jeder Zweig unterschiedlich. Bei diesem Kind ist halt was anderes gerade dran, und die Voraussetzungen fuer laengere Konzentration ist halt fuer ein anderes Mal geplant. Es gibt nicht so viele Entwicklungen, wo es diese kleinen Zeitfenster gibt, in denen unbedingt sofort was gemacht werden muss. Ganz abgesehen davon, dass auch die Kompensation fuer diverse Schwaechen zu vielen anderen wichtigen Staerken bei einem Menschen fuehrt. Es muss sich nicht jeder gleich entwickeln und trotzdem genug Staerken haben.

lg
niki

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Re: Erzieherin im Kindergarten

Antwort von Philo am 22.01.2018, 16:32 Uhr

Nein, ein Vierjähriger muss noch keine Stunde konzentriert irgendwo sitzen. Aber wenn den Erziehern JETZT auffällt, dass das Kind etwas nicht kann, was andere in dem Alter können, finde ich es nur verantwortungsbewusst, das den Eltern so zu kommunizieren.
Ich lasse mir (als Pädagogin) das auch immer unterschreiben, denn alle Eltern meinen, dass sie ein hochbegabtes Kind haben, egal wie auffällig etc. das Kind ist. Wenn dem dann aber nicht so ist und man kurz vor der Schule feststellt, dass was versäumt wurde, sind es die unfähigen Erzieher, die niiiiiiiieeeeeeeeee was gesagt haben.
Und die Konzentration daheim in einer 1:1 - Betreuung ist anders, als wenn noch 24 Kinder herumspringen und Lärmen. ABER: Der Erzieherin fiel auf, dass das Kind noch nicht so weit ist wie Gleichaltrige.
Nochmal: Ich würde fragen, was die Erzieher vorschlagen, würde evtl. testen lassen und evtl. fördern, wenn es nötig ist.
LG, Philo

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Re: Muss ein 4-Jähriger sich wirklich schon...

Antwort von Danyshope am 22.01.2018, 20:07 Uhr

Mit 4 Jahren sind manche Kinder schon (fast) "Vorschuldkinder" - das darf man eben nicht vergessen.

Unser wird Ende Juli 6 Jahre alt - Ende August startet die Schule. Den kompletten August wird er also keinen KiGa mehr besuchen, heißt bis daheim muss ALLES gelaufen sein. Und deshalb fing bei unsern auch schon die Frühförderung mit 3,5 Jahren an, wie eben absehnbar wurde, er hat Baustellen die dann in der Grundschule zum Problem werden könnten. Ein große Teil der anderen Kinder müssen das jetzt in der "Hauruckmethode" schaffen und dann unter Umständen eben auch in den ersten Schuljahren noch zum Unterricht dazu. Einfach weil es erst im Herbst aufgefallen ist bei den Schuleingangsuntersuchungen- hoppla da passt was nicht. Und ein Teil dieser Kinder werden noch 5 sein wenn sie im August zur Schule gehen wegen Stichtag am 30.09.

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Re: Muss ein 4-Jähriger sich wirklich schon...

Antwort von niccolleen am 22.01.2018, 20:30 Uhr

Ich sag ja: Bei euch in Deutschland ist der Leistungsdruck zu gross! Ist doch schade, dass dein Kind mit 3,5 das schon spueren musste, dass sie sich anpassen muss und nicht gereicht hat.

lg
niki

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