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Geschrieben von hippie74 am 29.08.2009, 17:05 Uhr

Eingewöhnung im Kiga

Probleme mit Eingewöhnung Kiga
Hallo Mutties!
Mein Sohn (2,5)geht seit 4 Wochen in den Kiga-besser gesagt wir.Denn ich sitze seitdem immer mit dabei....Die erste Woche war oki,ich bin für 1oder 2 Std. weg gewesen,und dann war ich wieder bei ihm,und hab ihn abgeholt.Die 2.Woche wollte er schon nicht mehr hin.Auf meine Frage,warum nicht,antwortete er nur:Mama mich alleine lassen.Und:Zu laut da....!
Also sass ich wieder mit ihm dort,Stunden für Stunden,Tage für Tage......=)
Die 3. Woche war die Katastrophe,nach morgentlichen Kampf,überhaupt dorthin zu kommen,folgte dann extremes Kletten,Geschrei,Weinen,also ohne mich gar nix,und am liebsten nach Hause fahren!
Naja,die 4.Woche war dann genauso.Ich habe gar keinen Fortschritt gesehen.
Die Erzieherin legte mir dann auch nah,das ich so langsam loslassen solle.Leicht gesagt.....
Nun meine Frage:
Ich habe nicht das Problem,das ich unbedingt arbeiten muss momentan,und deshalb stelle ich die Frage,was sinnvoll wäre.
Ihn wieder abzumelden,und nächstes Jahr nochmal zu probieren?
Ich seh ja ein,das Tränen fliessen werden,wenn man die erste Trennung durchmacht.Aber es macht doch keinen Sinn,wenn mein Kleiner dort weint,und ich zu Hause weine,weil es mein Herz zerreisst.......
Theorie sagt,Augen zu und durch,machen alle Kinder mit,oder auf den Bauch hören,und noch ein Jahr warten???????????????
Danke für Eure Feedback im Voraus!!!!!!
Lieben Gruss

 
8 Antworten:

Re: Eingewöhnung im Kiga

Antwort von RR am 29.08.2009, 18:45 Uhr

Hallo
dieses "dass Tränen fliessen werden wegen der 1. Trennung" kannst du schon mal vergessen! Mein Sohn war auch sehr anhänglich u. kam daher erst mit 4 in den Kiga! Vor 1 Jahr nämlich. Ich saß 7 Tage dabei dann durft ich mal 1 h verschwinden etc. Er hat niiiiiie geweint beim Abschied! Mit 4 sind sie nämlich schon einen ganzen Schritt weiter u. verstehen warum sie da hin sollen (Spielen mit anderen Kindern, Singkreis, Turnen,......) u. trennen sich schon deshalb viel leichter.

Mein Sohn wird also 1 Jahr normalen Kiga haben (schon um) u. 1 Jahr Vorschulzeit dort. Finde ich total ausreichend fürs Kind .... was anderes wäre halt wenn man auf die Fremdbetreuung angewiesen ist, aber das scheint ja bei dir auch nicht der Fall zu sein.....

viele Grüße

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Re: Eingewöhnung im Kiga

Antwort von hippie74 am 29.08.2009, 19:05 Uhr

Danke für Deinen Beitrag...............klingt plausiebel!!!!

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Re: Eingewöhnung im Kiga

Antwort von hippie74 am 29.08.2009, 19:06 Uhr

Danke für Deinen Beitrag...............klingt plausiebel!!!!

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Re: Eingewöhnung im Kiga

Antwort von Tabsi83 am 29.08.2009, 19:55 Uhr

Hmm ehrlich gesagt verstehe ich nicht, wieso Du ihn da jetzt schon in den Kiga gibst wenn Du doch daheim bist. 2,5 ist oft ein schwieriges Alter. Mit 3 oder 3,5 sieht das Ganze schon wieder anders aus.
Da Du Dich aber dafür entschieden hast würde ich ihn jetzt nicht mehr aus dem Kiga nehmen, sonst geht das Ganze in ein paar Monaten (oder 1 Jahr) wieder von vorne los.



Viel Glück

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Re: Eingewöhnung im Kiga

Antwort von tapeten am 29.08.2009, 20:28 Uhr

Also, wenn ich, wie Du, nicht arbeiten müsste, dann würde ich ihn wieder abmelden und es nächstes Jahr nochmal versuchen, da er sich dort offensichtlich nicht wohl fühlt...
Da muss man jetzt auch nicht auf Gedeih und Verderb was herbeizwingen, und ihn dort lassen.

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Re: Eingewöhnung im Kiga

Antwort von niklas2006 am 29.08.2009, 22:00 Uhr

Kopier dir mal meine Antwort aus dem Erziehen-Forum:

Ich würde es erstmal nicht so dramatisch sehen... Mein Sohn ist 3, seit 3 Wochen im Kindergarten und der Abschied ist jedesmal ein Drama! Aber sobald ich um die Ecke verschwunden bin (habe es überprüft), stürzt er sich in das "Geschehen" Wenn ich ihn um 14 Uhr abhole, will er nicht gehen, bzw. muss noch "kurz rutschen, da tschüß sagen, den umarmen,...". Frage ich ihn dann wie es im Kindergarten war, sagt er strahlend "toll"! Am nächsten Morgen allerdings sitzt er allerdings wieder beim Frühstück und sagt im 3-Sekunden-Takt, dass er nicht in den Kindergarten will...
Entscheidend ist, wie er sich verhält,wenn du weg bist. So schwer dir das auch fallen wird, ich kann das sooooo gut verstehen! Ich wollte ihn auch erst langsam eingewöhnen, aber das ging nach hinten los: Er klebte förmlich auf meinem Schoß fest, wollte nicht spielen, nicht reden und sich vorallem keinen Milimeter von mir entfernen. Also bin ich irgendwann unter großem Protest gegangen und habe 2 Stunden später ein überglückliches Kind abgeholt, das total begeistert war.
Dieser "Trennungsschmerz" zeigt, dass ihr eine sehr gute Bindung zueinander habt. Was völlig anderes wäre es allerdings, wenn er auch weint, wenn du nicht da bist, die Erzieherinnen ihn nicht trösten können und er nicht spielt etc. Dann würde ich mir überlegen, noch ein Jahr zu warten!

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Re: Eingewöhnung im Kiga

Antwort von pupuce am 30.08.2009, 8:53 Uhr

Ich würde den Kleinen nochmal für mindestens 1 Jahr rausnehmen. Für meine Begriffe macht er Dir durch sein Verhalten und seine Aussagen (v.a. Zu laut da!) ganz deutlich, dass es ihn überfordert.

Wie du selbst schreibst, musst Du nicht arbeiten gehen - insofern besteht kein absoluter Betreuungszwang.

Wir hatten das Problem auch mit unserer Maus. Allerdings war sie da schon 3 bzw. 3,5 Jahre und seit 2,5 Jahren regelmäßig daran gewöhnt, zur Tagesmutter zu gehen - teilweise auch täglich, da ich nämlich freiberuflich arbeite!

Nach wochenlangem Kampf, der in Schreien, Schlagen und Nicht-Anziehen-Wollen endete (was ich von meiner Tochter gar nicht kenne), haben wir sie wieder aus dem KiGa - gegen jeglichen Widerstand von außen und gegen jegliche dummen Sprüche! - abgemeldet. An dem Tag merkte man förmlich, wie ihr ein Stein vom Herzen fiel und sie schlief sogar nachts wieder durch (was vorher die ganzen langen 4 KiGa-Monate nicht der Fall war). Womöglich hängt das auch vom KiGa ab und davon, wie intensiv sich die Erzieherinnen mit den Kindern beschäftigen und darauf achten, dass trotz freien Spielens der Lärmpegel nicht ins Unermessliche steigt. In unserem war es in jedem Fall unerträglich. Jedes Mal wenn man da hinkam, herrschte keinerlei Ordnung oder Disziplin (geschweige denn Betreuung) und selbst ich wäre vor dem Lärm davon gelaufen! (Super-Pädagogik mit dem permanenten freien Spielen .... *grummel*...)

Wir haben jetzt ein Jahr gewartet (Tagesmutter ist ja vorhanden und da sind auch viele Kinder!).
Eigentlich wollte ich sie gar nicht mehr in den KiGa tun (war selbst auch nicht und es hat mir nicht geschadet)... aber so langsam merkten wir, dass unsere Tochter ein wenig danach verlangt. Also haben wir am Ort einen anderen KiGa gesucht, diesen auf Herz und Nieren geprüft und unsere Tochter hatte 3 Besuchstage. Dienstag geht es jetzt komplett los und sie ist völlig heiß drauf. Schon beim ersten Reinkommen zum Elterngespräch und KiGa-Ansehen merkte man den Unterschied. Die Erzieherinnen hatten dort alles unter Kontrolle und man sah auch, dass mit den Kindern etwas gemacht wird!
Jetzt bin ich mal gespannt, wie das ab Dienstag läuft.

Aber auch ich bin davon überzeugt, dass 2 Jahre KiGa völlig ausreichend sind - vor allem, wenn man nicht arbeiten muss! Bei vielen Kindern, die ab 2,5 oder 3 in den KiGa gingen und deren Entwicklung ich so im Laufe der Zeit über Freunde verfolgen konnte, war doch klar festzustellen, dass sie sich das letzte Jahr vor der Einschulung massiv im KiGa gelangweilt haben und schon gar keine Lust mehr auf Schule hatten...

Natürlich musst auch Du lernen, Dein Kind loszulassen, aber vielleicht gehörst auch Du zu denjenigen, die das eben einfacher können, wenn das Kind etwas älter ist und man ihm rational manche Dinge leichter erklären kann!

Liebe Grüße
Brigitte

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Re: Eingewöhnung im Kiga

Antwort von hippie74 am 30.08.2009, 10:45 Uhr

Danke für den super Beitrag!Bin ganz Deiner Meinung!

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