Rund um die Erziehung

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Geschrieben von raphael04 am 14.07.2006, 10:53 Uhr

@tinai/Tina

Hallo Tina,

deinen Beitrag weiter unten fand ich gut.

Denn SO (und es sei mal dahingestellt, ob es richtig ist) praktiziere ich es auch! In der Regel gehe eher ich raus (und zähle bis 10 o.ä., habe ich gerade auch an Christiane geschrieben) oder ich frage ihn, ob er/wir uns irgendwo hinsetzen sollen und uns erst mal beruhigen wollen.

Ich mache es einfach in der Regel so, daß ich an meine Kindheit denke - was habe ich in guter, was in schlechter Erinnerung? Und es geht nicht um Sachen wie Müll runterbringen o.ö., denn das sind Dinge, die man später (wenn man alt und weise ist) richtig findet, auch wenn sie einem damals nicht gefallen haben.
Aber ich habe auch ein anderes Bsp.: meine Eltern waren eher liberale Eltern, haben viel diskutiert etc.. Trotzdem hatten sie (eher mein Vater) diese Macke, nicht mit mir zu sprechen, wenn ich etwas gemacht habe, was ihnen mißfiel oder ich mal wieder völlig ausgetickt bin. Auch nach dem Motto: wenn du dich beruhigt hast, können wir ja darüber reden ... und ICH fand es grausam. Man saß mutterseelenallein im Kinderzimmer und hat vor Wut geheult und anschließend gab man "klein bei" - mehr nicht. Um wieder lieb zu sein und so anerkannt zu werden - geklärt hat sich doch aber dadurch nichts. Auch heute finde ich immer noch, meine Eltern hätten dann bei mir bleiben sollen und mich eher trösten sollen in meiner "Verzweiflung".
Das sind eben Dinge, die mir aufstoßen und die ich gerne anders machen möchte :-)

LG ... Marion

 
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