Rund um die Erziehung

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Geschrieben von raphael04 am 13.07.2006, 20:37 Uhr

Darf ich mal fragen ...

Hallo ihr,

... warum soooooooo viele Mütter/Väter der Meinung sind, man müsse ein Kind irgendwie "auf sein Zimmer schicken", "eine Auszeit in seinem Zimmer" o.ä. "gönnen"?
Zuviel Super Nanny geguckt? Naja, ist vielleicht etwas krass gefragt ;-)

Aber irgendwie kann ich mich überhaupt nicht so recht mit dem Gedanken anfreunden, daß es IRGENDWO in einer Wohnung (die ja auch heimelig sein sollte und Geborgenheit vermitteln sollte) einen Ort gibt - vornehmlich scheinbar das eigene Kinderzimmer - der für das Kind unangenehm sein muß/soll, weil man da so eine Art Strafzeit absitzt.

Meiner flippt auch manchmal aus, aber grundsätzlich frage ich ihn eigentlich nur, ob er sich IRGENDWO hinsetzen möchte, um sich zu beruhigen und nicht: "geh jetzt in dein Zimmer" o.ä.

Genauso kann ich nicht ganz nachvollziehen, wieso es immer noch dieses Spielchen gibt: "wenn du dein Mittag aufißt, gibt's ein Bonbon/Süßes".
Boah, was habe ich DAS gehaßt, wenn ich bei meiner Oma gegessen habe! Und ansonsten hatte ich meine Oma echt lieb ;-)
Wißt ihr denn nicht mehr oder habt ihr nie gewußt, wie man sich da als Kind fühlt?
Es ist purer Druck. Niemand sagt EUCH 5 Minuten vor dem Abendbrot, daß ihr das Stk. Schoki o.ä. aber erst bekommt, nachdem ihr das Butterbrot gegessen habt. Das wäre auch lächerlich, denn man möchte ja JETZT etwas Süßes essen und ißt anschließend trotzdem noch Abendbrot.

Manchmal kommt es mir wirklich so vor, als würde man - ohne groß nachzudenken - einfach den Erziehungsstil, der ja schließlich schon jahrelang so funktioniert übernehmen.
Ist wirklich nicht böse gemeint oder direkt angreifend, sondern es ist mir nur so aufgefallen, seitdem ich - speziell hier - mitlese/-senfe.

LG ... Marion

 
20 Antworten:

klar...

Antwort von phifeha am 13.07.2006, 20:44 Uhr

hmm die frage ist durchaus berechtigt!
aber ich schicke mein kind mit den worten isn zimmer, das er da gerne rumtoben und rumschreien kann und wenn er mag, kann er gerne wieder kommen, wenn er sich beruhigt hat. denn rumschreien und rumtoben mit sachen schmeissen, da mag ich im eigenen wohnzimemr nun wirklich net!
ausserdem sage ich auch, das es besser ist, wenn wir beide uns mal ne weile net sehen, damit wir beide wieder "runterkommen" können, und anschliessend bei bedarf drüber sprechen können!

mit dem süsskram vor dem essen....

ich finde es schon schlimm, wenn die kids auf süsses nur so abfahren und den rest stehen udn liegen lassen...

ich habe es ausprobiert ihnen ihren willen durchzulassen aber dannach haben sie kein essen mehr angerührt...

bei uns gibt es von 7 tagen ind er woche gut 5 tage nach dem mittagessen ein nachtisch...frisches obst, jofhurt quark pudding eis o.ä.
aber davor gibt es nix...

ich sage auch nie, wenn du das ist dann bekommst du noch süsses, sondern eher umgekehrt, wenn du das net magst, oder ( die lieblingsantwort der kids, ich habe keinen hunger mehr) sie net das essen was auf dem teller ist ( gebe immer von allem ein esslöffel voll, also es ist zu schaffen)dann haben sie auch keinen hunger mehr für den nachtisch!

süsskram gibt es bei mir net zum hungerstillen sondern so zwischendrinn...denn wenn man hunger hat, wird man von einem stück schokki net satt...

kommen sie, das sie hunger haben, dann bekommen sie erstmal obst angeboten,...besteht dannach der bedarf an süssem, darf es gerne auch was süsses sein in form von bonbon oder schokki!

lg phi

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Re: klar...

Antwort von 11i am 13.07.2006, 21:01 Uhr

Huhu!

Ich sehe das ähnlich wie phi.

Ich schicke meine Tochter bei ihren Wutanfällen auf ihr Zimmer, weil ich keine Lust habe, mir das geheule anzuhören. Das sage ich ihr dazu, und dass sie gern wieder kommen kann, wenn sie aufhört sich wie eine Furie zu benehmen. Das dauert höchstens 5 Minuten, danach ist wieder Ruhe.

Und bei der Sache mit dem Süsskram vorm Essen: Wenn du ein Kind hättest, das sehr, sehr wenig isst, relativ klein ist uns sehr leicht - da würdest Du sicher auch keinen gesteigerten Wert drauf legen, dass der Happen den sie isst aus Schokolade oder Chipsen besteht. So das ein oder andere Vitamin darf es gern auch sein. Ausserdem bin ich sowieso der Meinung, dass die Kinder heute viel zu viele Süssigkeiten bekommen. Guck dir die Kiddis im Schwimmbad mal an. Die Wampen kommen bestimmt nicht vom Gemüse, Fleisch oder den Kartoffeln....

LG, Elfi

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Re: klar...

Antwort von raphael04 am 13.07.2006, 21:18 Uhr

Hi,

also mit Sachen rumschmeißen mag ich überhaupt nicht. Bei uns herrscht die Devise: mit weichen Sachen (Bälle, Kissen etc.) DARF man schmeißen, mit harten nicht. Bis jetzt klappt's ganz gut :-)
Netterweise ist mir bei unserer Tagesmutter letztens aufgefallen (ohne vorherige Absprache), daß sie es genauso macht - schön :-)

Ja, das höre ich auch oft, daß das schon ausprobiert wurde, den Kindern ihren Willen zu lassen (wg. Süßkram) und sie dann nicht "richtiges" mehr essen. Trotzdem komme ich nicht umhin, mir die Frage zu stellen: ja, wieviel Süßkram haben sie denn so zur Auswahl? Gut, unserer ist auf so viele Sachen allergisch, da schränkt sich der Süßkram eh etwas ein. Aber Gummibärchen oder Kinderschokolade z.B. ist erlaubt. Er ist erst 20 Monate von daher bekommt er diese Sachen generell noch nicht so lange (seit gut 3 Monaten ca.), aber es kommt auch durchaus vor, daß er morgens aufsteht und direkt nach Gummibärchen fragt. Dann bekommt er 2 oder 3 und danach gibt's Milch und Frühstück. So wird's auch vor dem Mittagessen oder dem Abendbrot gehandhabt. Trotzdem es erlaubt ist und er auch offensichtlich sehr gerne Süßes ist, kommen wir aber so pro Tag auf höchstens 6 bis 8 Gummibärchen ODER 1 Stk. (Riegelchen) Kinderschokolade. O.k. er ist noch klein, vielleicht wird's schwieriger, wenn er etwas älter wird ... ich laß mich überraschen ;-)

Und das z.B. "... net das essen was auf dem teller ist ( gebe immer von allem ein esslöffel voll, also es ist zu schaffen)dann haben sie auch keinen hunger mehr für den nachtisch!" finde ich total krass!
Gerade jetzt, wo es so warm ist, passiert es selbst mir andauernd, daß ich echt sowas von keinen Hunger auf das gekochte Mittagessen habe, aber durchaus den Joghurt/Quark mit Obst esse! Ich verstehe das nicht. Bin ich die einzige auf der Welt, der es so geht? Und wenn nicht, warum müssen Kinder dann imer mit solch - meiner Meinung nach - merkwürdigen Sprüchen essen?

Also beim Thema Essen kann ich mich richtig in Rage reden, denn man hört/liest permanent von irgendeiner gearteten Phase der "Eß-Schwierigkeiten". Entweder die Kinder wollen immer nur das Gleiche (Pommes oder Nudeln mit Ketchup, Fischstäbchen o.ä., halt typischen "KInderfraß", wie ich ihn nenne). Ja aber das können sie doch nur fordern, weil sie es eben kennen! Meiner hat noch nie ein Fischstäbchen gesehen, geschweige denn eine Knorr-Tüte oder Ketchup! Oder aber es folgen Sprüche wie "oooooooch, jetzt habe ich extra für dich gekocht" oder wahlweise "wenn du das nicht ißt, ist Mama ganz traurig, weil ich so viel Mühe beim kochen hatte". Das könnte man endlos weiterführen. Das alles sind DRUCK-SÄTZE, die IMMER ein flaues Gefühl beim Kind hinterlassen und garantiert keinen Spaß am Essen aufkommen lassen.

Naja, ich hör' echt lieber auf, sonst werden's wohl 3 Seiten ;-)))

Das geht jetzt ja auch nicht an dich, Phi, sondern ich hab' mich nu so reingeschrieben ...

LG ... Marion

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Re: klar...

Antwort von phifeha am 13.07.2006, 21:34 Uhr

nehme es nicht persönlich...
bei warmen wetter gibt es bei uns oft nix warmes oder halt abends gegrilltes...aber meine kinder wollen imemr gerne nur süsses..milchreis, pfannenkuchen oder halt nudeln in allen variationen...

und das gibt es bei usn auch ab und zu...ist ja auch net weiter tragisch...es darf sich acuh jeder einmal die woche äussern, was er gerne essen mag...

aber seid sie baby sind da gab es statt glässchen selbstgekochtes..( kartoffeln, gemüse, später fleisch/geflügel ) sie asen es als baby sehr gerne..nur irgendwann, so als philipp in den kiga kam und da von anderen hatl auch gesagt wurde..ihbäh gemüse ist er wie er selber sagt aus prinzip keins...

ich bin der meinung, jedes kind auch erwachsene können erst bäh sagen, wenn sie es probiert haben...

anderstrum, möchte ich gerne ausgewogen kochen und ich finde es schitt, wenn cih imerm die kids meinen speiseplan bestimmten lasse...

wenn sie von mir verlangen das ich ihr süsszeug zu mittag essen soll, verlange ich im gegenzug, das sie auch mal probieren, was menne und cih gerne essen...und ist nix ekeliges dabei, wie innereien oder so!

ich finde kinder sollten auch lerne, das es net immer nach ihrer nase geht, denn im erwachsenenleben geht auch net immer so wie wir es wünschen...oder?

und beim kleinen fängt es doch an...

und es ist schon komisch, wenn omi die sachen kocht die er net mag ist er es trozdem...warum? weil sie ihn dann füttert wie ein kleinkind..oder ihm alles untermogelt ( im kartoffelbrei untermischt)...ich finde, das man mit 6 jahren aber nememr wie ein baby verköstigt werden muss...

bin mal gespannt, wenn er in der schule isst, wie er sich da verhaält!

lg phi

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:-)

Antwort von krueml am 13.07.2006, 21:41 Uhr

Also bei Deinem Beitrag muss ich schon schmunzeln, Dein Sohn ist doch erst 20 Monate - d.h. die Trotzphase kommt erst noch. Oder meinst Du, dass er immer bereitwillig sich seine 2 Gummibärchen abholt und dann zufrieden ist? Irgendwann will er mehr und wenn er sie nicht bekommt, dann geht der Punk ab. Genau so wie die Sache mit dem Gemäkel beim Essen. Meine Tochter hat mit 10 Monaten Oliven u.ä. verrücktes Zeug in rauen Mengen gegessen und nun in der Hochphase ihrer Trotzerei bin ich schon froh wenn sie ein paar trockene Nudeln vertilgt. Es ist auch schön, dass Dein Sohn noch nie Ketchup etc. gesehen hat aber geht Ihr denn nie aus zum Essen oder Feste? Da kommen die Kids automatisch mit solchen Sachen in Berührung. Meine Tochter hat vor 3 Monaten (mit fast 2,5) Ketchup für sich entdeckt und ist total verrückt danach. Trotzdem gibt es das bei uns natürlich nicht täglich.

Übrigens muss meine Tochter auch in ihre Zimmer aber nicht als Strafe sondern als logische Konsequenz wenn sie z.B. die Legostein mit Wucht durch die Gegend pfeffert und trotz Erklärung und Ermahnung nicht aufhören will. Dann kündige ich an, dass ich das im Wohnzimmer nicht dulde weil Sachen kaputt gehen können und es gefährlich ist und sie in ihrem Zimmer spielen muss wenn sie nicht damit aufhört.

Ansonsten stimme ich Phi und Co. zu 100% zu.

Viele Grüsse,
Chrissie

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@phifeha

Antwort von raphael04 am 13.07.2006, 21:45 Uhr

Ich nochmal,

jetzt mußte ich aber wirklich doch lachen :-)

Sieh mal, einerseits sagst du, jeder darf erst bäh sagen, wenn er etwas mal probiert hat. Ja aber deiner hat doch Gemüse schon probiert ;-) Und wenn es ihm jetzt nicht mehr schmeckt (jedenfalls offensichtlich), ist Omas Versuch mit dem Kartoffelbreigemogel gar nicht schlecht.

Andererseits sagst du fast im gleichen Atemzug, "da ist nix ekliges dabei wie Innereien oder so". Ach? Und "ekliges" muß man nicht probieren, da weiß man, daß es nicht schmeckt? Mein Mann ißt supergerne Schimmelkäse, Blutwurst und Innereien - finde ich eeeeeeeeeeeeklig - ALLES. Habe alles noch nie probiert und WEISS, das es mir nicht schmeckt. Mein Mann findet das alles überhaupt nicht eklig und versteht meine Aufregung immer gar nicht :-)

Du siehst also, es kommt immer auf die Perspektive an, ob Mann/Frau oder Kind/Eltern ist dabei wurscht ...

LG ... Marion

Raphael z.B. mochte beim ersten Mal probieren Blumenkohl, beim 2. Mal überhaupt nicht. Nicht dazu zu bewegen, das Zeugs zu essen ;-) Also wird's im Kartoffelbrei mit untergeknetet - und es wird gegessen. Wenn nicht, würden wir's auch lassen, aber wieso ist die Methode schlecht?
Und wieso müssen Kinder schon von klein auf lernen, daß nicht alles im Leben nach ihrer Nase geht? ICH finde, DAS lernen sie schon früh genug - es sind Kinder und sie sollten eine Kindheit haben und nicht aufs Erwachsensein gedrillt werden.

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@krueml

Antwort von raphael04 am 13.07.2006, 22:00 Uhr

Hallo,

oh, Raphael kann schon sehr trotzig werden :-)
Das mit dem Essen hatte ich eben Phi geschrieben.
Klar, ißt Raphael heute grüne Bohnen und morgen "NAHAAAIIIN" ;-)
Aber ich finde es eben nicht schlimm!

Ja, ich denke er wird sich weiterhin mit wenig Süßigkeiten abfinden, einfach weil er generell nicht viele Dinge verträgt und von daher bereits jetzt lernen muß, welche Sachen er verträgt, wovon er viel oder wenig essen darf. Er bekommt jetzt ja noch nicht mal täglich Süßes, weil er inzwischen sogar offensichtlich von Gummibärchen z.B. schon die Nase voll hat :-) Ich biete sie ihm an, er möchte nicht - es gibt aber auch keine großen Alternativen. Also entweder Melone oder einen Keks (selbstgebacken).

Er wird auch lernen müssen, daß er auf Festen, im KiGa usw. nicht alles essen darf, bzw. ich muß/müßte viel speziell vorbereiten bzw. als Alternative bieten.
Heute schaut er auch schon mal zu mir oder zu seinem Papa (fragend), wenn wir eingeladen sind und jemand ihm etwas anbietet. Andernfalls dürfte sich derjenige in einigen Fällen um einen Notarzt kümmern ;-)

Und Selbstaussuchen hat auch seine Nachteile. Raphaell liebt Milchreis, ich auch, aber so langsam kommt er mir zu den Ohren raus! ;-)
Zwei- bis dreimal in der Woche Milchreis mit Obst (für mich mit Zimtzucker, ich mag keinen Obstreis und habe ihn noch nie probiert!) und das seit gut 3 Wochen! Aber so langsam scheint's sich wieder zu legen ...
Immerhin wollte er heute Wurst :-))

Im Grunde meine ich einfach nur, daß man vieles auch lockerer sehen kann, aber offensichtlich einfach nicht macht und zwar nicht aus Überzeugung, sondern eben einfach nur "weil es schon immer so gemacht wurde" und das finde ich extrem aufregenswert.

Nochwas: wieso ist für viele schlimm, wenn im WZ Sachen geschmissen werden? Und im Kinderzimmer nicht? Hä? Kann da nix kaputt gehen oder sich jemand weh tun?
Ich möchte, daß in keinem Raum unserer Wohnung mit harten Gegenständen geschmissen wird.

LG ... Marion

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Re: @phifeha

Antwort von phifeha am 13.07.2006, 22:02 Uhr

gut der punkt geht an dich..kommt auf die sichtweise an..aber wen ich ihm die regeln des lebens net anerziehe, wird es dann später nciht ncoh schlimemr auf ihn zukommen, wenn auf einmal seine vollkommen "heile" welt zusammenbricht?

er sagt imemr zu mir, immer muss cih auf dich hören...du darfst machen was du willst...FALSCH ich erkläre ihm immer , das ich net machen kann was ich will...

jeder muss sich an die spielregeln im leben halten, damit das leben leciht wird für einen..denn regeln sind net nur zum ärgern da, sondern auch zum gemeinschaftlichen und harmonsichen miteinander gemacht..oder?

beispiel..mennes mama hat ihre beiden söhne überschüttet mit liebe, ihnen mehr durchgehen lassen als es gut gewesen wäre ( sagt menne heute selber) und auf der anderen seite viel vorenthalten ( weil es schecht ist..zum beispiel tv und telefon..telefon bekamen sie erst, da war menne 12 jahre und tv als er 15 jahre alt war!) menne ist nun 34 jahre alt!
sie hat ihm alle steine aus dem weg gerollt...

heute ist es so, das ich menne oft den tritt in die richtige richtung geben muss..finanziell muss cih alles machen, er zeichnet nur ab..weil seine mama sein konto geführt hat, bis ich ihn geheiratet habe!!! also bis vor zehn jahren. er musste nie seine wäsche waschen, nie was im haushalt machen...

er lernte das erst mit müh und not, als wir zusammen kamen, weil cih net seine putze bin und wir nun gemeinsam den haushalt in griff nehmen!

mit dem essen, da wurde ihm die übliche üppige poriton aufgezwungen wie es früerh so üblich war...

das muss mein sohn ja net....aber er muss seinen esslöffel gemüse essen, das ist eher sehr wenig als üppig!

wenn meine mama mich damals net zur selbstndigkeit erzogen hätte...sondern so wie bei menne, dann würden wir heute wohl im müll ersticken und in schmutziger wäsche...weil wir es ja imemr gwohnt wären, das imemr jemand für uns den mist macht!

und ich finde es einfacher, wenn man von kindheitan lernt immer ein bissl mehr, dem alter entsprechend,... als nacher entweder ein kind zu haben,w as net ausziehen will..genau aus dem grund...oder sich im leben net zurecht findet...

klar ist es net imemr einfach, und was der eine gut hinbekommt mit der einen methode, klappt bei dem anderen net, der muss ne andere methode anwenden...ob nun die eine oder die andere die bessere ist..mag ich net zu beurteilen...


ich denke das ist ein thema ohne ende...und das kann man so oder so sehen....

ich bin der meinung, das jeder erstmal schauen muss, wo seine kinder welche grenzen ziehen...*zwinker*

dein sohn ist erst 10 monate alt..meine kinder sind 3 und 6 jahre alt...
die von meienr freundin sind 13,9 und 1 jahr alt..bei den älteren kann ich ncoh net mitreden, weil cih net weiss, wie meine sein werden in dem alter und dessahlb bin ich immer vorsichtig mit guten ratschlägen...

lg phi

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zu dem schmeissen,....

Antwort von phifeha am 13.07.2006, 22:10 Uhr

in den kinderzimmer ist es mir egal wenn sie ne delle im schrank haben oder so..aber in MEINEM wohnzimmer, das ist mein wohlfühlzimemr, soll es so bleiben, das da nix an spielzeug rumfliegt und liegt!

wir ahben noch so eine art aufenthalsräumchen..wo gegessen wird, gespielt wird und so weiter..

im wohnzimemr dürfen sie gerne auf der couch tv sehen, ansosnten ist das zimemr tabu, weil es das einzigste ehiligtum in meiner wohnung ist....die kdis haben zimemr in grösse von 14 und 16 qm ds sit ausreichend zum spielen, da müssen sie net noch im wohnzimemr spielen...das ist das zimemr wo ich jederzeit unagemeldeten besuch rein lassen kann...wo meine ruheoase ist....und meine kinder akzeptieren es gröstenteils auch...

sie dürfen hin und wieder auch drinen spielen...ist auch net das problem, aber es bleibt kein spielzeug darin leigen, darauf reagiere ich ziemlcih allergisch!

lg phi

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Raphael ist 20 Monate ;-)

Antwort von raphael04 am 13.07.2006, 22:14 Uhr

Hi nochmal,

hm ... siehste, und wieder muß ich widersprechen: ich bin übrigens 34 Jahre alt und meine Eltern (echte 68er) haben es ziemlich locker gesehen mit der Erziehung, vieles erlaubt, viel diskutiert etc. und es lief - sagen wir mal etwas schludrig - mit dem Geld. ICH bin heute ziemlich geizig, unabhängigkeitsliebend bis zum geht nicht mehr und generell eher mehr so der "Feldmarschalltyp".
Mein Mann (38) hat so ziemlich die "typische" Erziehung genossen, eher so Mutter kocht und Vater tobt und zeigt ihm die "Männerwelt" und er ist absolut das Gegenteil. Ruhig, sanft und er hat von Anfang an mindestens 50% der Eltern"pflichten" übernommen, obwohl er Schichtarbeit hat (wir arbeiten beide).

Es ist nicht immer Erziehungssache, wie ein Mensch sich entwickelt (Gott sei Dank, denn sonst wären die Eltern Schuld, wenn Kindermörder morden, Vergewaltiger vergewaltigen etc.)

Der Sohn meiner Tagesmutter (und da ist Raphael ja schon relativ oft) ist aber jetzt etwas über 4 Jahre und sie ist erzieherisch schon sehr mit mir auf einer Wellenlänge ;-) Da bekommt man viel mit. Sie hat ebenfalls einen "schlechten Esser", der aber bei Oma durchaus alles verspeist, aber was soll's? Er ist quietschfidel und gesund - nur ein bißchen dünn ...

LG ... Marion

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ohmann.....

Antwort von phifeha am 13.07.2006, 22:32 Uhr

gehe nun besser ins bett...kann gar nemmer richtig schreiben...

lg phi

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zur schokolade

Antwort von ny152 am 13.07.2006, 23:01 Uhr

also, das kommt bei mir auch vor, dass ich sage: "pass auf, du kriegst dein stück schokolade, aber erst zum nachtisch, erst wollen wir abendbrot essen." gerade süßigkeiten essen wir hier nicht frei nach schnauze, sondern gezielt, das steuere ICH, weil mein sohn das noch nicht kann. und damit gibt es ganz sicher nicht vor oder während einer normalen mahlzeit schokolade. ich kann daran nichts schlimmes und nichts antiquiertes finden.

zur auszeit gebe ich dir vollkommen recht. das ist für mich das unsinnigste erziehungsmittel schlechthin. bei einem kind im grundschulalter kann ich das vertreten, aber bei kindern unter 4 oder 5 jahren ist das völlig uneffektiv und verschlimmert nur jede verhaltensweise und reaktion.

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Re: Darf ich mal fragen ...

Antwort von eumeline am 13.07.2006, 23:56 Uhr

Hallo,

also, ich werde nicht viel dazu schreiben. Das Thema Trotz ist und bleibt ein Streitthema auch was die Erziehung angeht.

Mein Sohn war bis zu seinem 3. Geburtstag (ja, zwei Wochen vorher gings los) ein SUPER ruhiges, pflegeleichtes, verständiges und überaus wenig trotzanfälliges Kind.
Glaube mir, da kommt bestimmt noch einiges.

Ich persönlich bin schon sehr locker (wenn ich meine Freundinnen im Vergleich sehe). Bei uns ist viel erlaubt, kaum Verbote, aber das, was ich "verbiete" oder sagen wir besser mit Regeln belege, das möchte ich eingehalten wissen, denn dann habe ich meine Gründe. Und sei einer davon auch nur, daß ich auch an einigen wenigen Stellen meines Familienlebens egoistisch bin - ich bin schließlich auch ein Mensch und auch noch da.

Also, wie gesagt, kurzum habe ich vor einem Jahr ein völlig anderes Kind gehabt. Das dritte und vierte Jahr empfinde ich persönlich als sehr markant und das hätte ich NIE gedacht.

Aber nichtsdestotrotz sind Deine Ansätze nicht falsch, sie sind schön. Ich wünsche Dir, daß Du vieles beibehalten kannst, wie Du es Dir heute vorstellst.

Nix für ungut, will mich auch nicht seitenweise auslassen - meine Richtung ist eher die von Phi und für uns ist es absolut ok.

Grüße
Natascha

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an marion

Antwort von Mama Heike am 14.07.2006, 0:30 Uhr

Hallo Marion,

du schreibst:
"Manchmal kommt es mir wirklich so vor, als würde man - ohne groß nachzudenken - einfach den Erziehungsstil, der ja schließlich schon jahrelang so funktioniert übernehmen."

Warum ist das für dich so unverständlich? Wenn du für dich erkannt hast: "Mein Weg ist richtig, damit komme ich zurecht!" kann labern wer will, du behälst dein Denkmuster bei.

Ein Denkschema kann man nur dann ablegen und ändern, wenn man innerlich dazu bereit ist und dann keine Mühen scheut (und es macht viel Mühe, über seinen Schatten zu springen). Ich finde es einfach menschlich, dass man nicht jederzeit neue Gedanken zuläßt und aufgreifen will.

Konstanz für einen gewissen Zeitraum kann Ruhe bedeuten und Zeit zum Kräftesammeln bieten, nämlich für unruhigere Zeiten, wenn alte Vorstellungen radikal vom Tisch gefegt werden müssen. Aber auch neue Denkansätze sind mit einem Verfallsdatum versehen.

Also bitte, führe dein "hohes Ross" wieder in den Stall.

Liebe Grüße
Heike

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@raphael04

Antwort von krueml am 14.07.2006, 7:18 Uhr

Mit 20 Monaten dachte ich auch, dass meine Tochter in der Trotzphase ist aber mittlerweile wurde ich eines Besseren belehrt *ggg* Es ist tatsächlich ein grosser Unterschied.

Und was die Süssigkeiten anbetrifft, hat meine Tochter - ausser ein paar einzelnen Gummbiärchen - bis zum 2. Geburtstag eigentlich nichts gross gegessen. Auch das hat sich in den letzten 3-4 Monaten erst entwickelt. Ich war immer stolz, dass sie gar keine grosses Interesse daran hat. Tja, das kann ich nun knicken. Zum Teil ist das auch eine Folge der Interaktion mit anderen Familien wo die älteren Kids natürlich schon richtig "gierig" nach Süssem sind. Zum Glück sind Sachen wie Milchschnitte, Limo u.ä. immer noch nicht lecker für sie.

Das mit dem Sachen Schmeissen macht meine Tochter (und andere Kinder, die ich kenne) eigentlich nur im Wohnzimmer wenn provozieren will, müde oder genervt ist oder einfach ihren "spinnerten" Tag hat. In ihrem eigenen Zimmer hat sie noch nie mit Sachen geworfen - das wäre auch uninteressant weil da kein kleiner Bruder ist den man beschmeissen kann und keine Mama und Papa, die sich darüber erzürnen. Kinder sind ja nicht doof... ;-) Alternativ schicke ich sie auch manchmal in den Garten aber da ist vor ein paar Tagen einfach zu den Nachbarn rüber, die wie Oma und Opa für sie sind (unsere Gärten sind nicht durchgehend getrennt und die Kids laufen alle hin und her) und hat sich da ihr Unterhaltungsprogramm geholt.

Also noch mal, WART MAL AB und lass uns in ca. 6 Monaten nochmals darüber sprechen. ;-)

Viele Grüsse,
Chrissie

P.s. Mein Sohn hat übrigens Lactoseintoleranz und er darf auch nur eingeschränkt essen - eigentlich fast nichts was Kinder mögen. Ist ein Riesenproblem weil seine grosse Schwester natürlich Alles Mögliche vertilgt. Zum Glück ist er noch klein aber ich möchte nicht an die nächsten Jahre denken... Schon jetzt mit 10 Monaten will er auch immer was abhaben und ich muss meine Tochter davon abhalten ihm etwas zu geben. Bisher akzeptiert er noch das Alternativprogramm. Bin gespannt wie lange noch... *seufz*

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Re: @raphael04: Habe noch was vergessen...

Antwort von krueml am 14.07.2006, 7:22 Uhr

... meine Tochter empfindet das ins Zimmer gehen gar nicht so als schlimm. Die sitzt dann in ihrem Zimmer, spielt und singt sich selber Liedchen. Schliesslich ist sie EIGENTLICH gern dort.

Wollte ich noch hinzufügen...

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Re: Darf ich mal fragen ...

Antwort von Schokoladenkuchen am 14.07.2006, 9:01 Uhr

Hallo!
Mein Sohn muss gelegentlich auch auf sein Zimmer. Nämlich dann, wenn´s mir zu bunt wird, wenn aus normalem Trotz eine richtige Schreierei wird und er sich durch nichts und niemanden beruhigen läßt. Irgendwann ist mal gut. Wenn er länger als 5Minuten schreien und kreischen will, dann kann er das gerne in seinem Zimmer tun, dazu muss er nicht neben mir stehen und sitzen.

LG Nicki

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Zu den Süßigkeiten

Antwort von Schokoladenkuchen am 14.07.2006, 9:08 Uhr

Nochmal hallo!

Wenn ich ankündige, dass das Essen in 10Minuten fertig ist, dann gibts keine Süßigkeiten mehr. Ich möchte, dass mein Kind erstmal was richtiges isst. Aufessen ist bei uns kein Muss um Süßigkeiten/Nachtisch zubekommen.
Die Devise "erst aufessen, dann Nachtisch" finde ich viel schlimmer!!!
Ich sollte/musste als Kind immer aufessen. Ich war stark untergewichtig und das Essen war bei uns ein Machtkampf ohne Ende! Und ich kenne viele Kinder die immer aufessen müssen.

LG Nicki

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Aufessen

Antwort von Danny mit Max am 14.07.2006, 9:58 Uhr

Hallo,
ich sehe es im Großen und Ganzen wie Nicki.

Max muss nur das aufessen, was er sich selbst geschöpft hat. Wir möchten, dass er sich lieber 2 oder 3 mal nimmt, bevor er einen Teller randvoll schöpft. Klappt super!
Wir waren mal in der Türkei im Urlaub. Es war eine Schande wieviele Leute sich die Teller vollgeladen haben und sich dann vom noch immer vollbepackten Tisch nach dem "Essen" verdünnisiert haben. Da wären was weiß ich wieviele Kinder noch von satt geworden ... furchtbar!

Vor dem Essen gibts bei usn auch nichts Süßes, meistens sage ich, dass er es nach dem Essen haben kann, wenn er dann noch Hunger drauf hat. Manchmal isst er es, machmal auch nicht.

Ich kann mich allerdings auch nicht beschweren. Er isst eigentlich alles was auf den Tisch kommt (Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch), am liebsten in Eintopf oder Suppen Form :-), von daher kann er ruhig auch Süßigkeiten haben.

In sien Zimmer schicke ich ihn auch mal, allerdings selten. Meist reicht schon die Treppe um sich zu beruhigen (Supernanni lässt grüßen *grins*) und er kann mir dann auch immer sagen warum. Ich komem mit dieser Form super klar und Max auch. Es klappt von tag zu Tag besser. Seit ich Mama heikes Beiträge interessiert mitverfolge wende ich auch einiges davon an. Ich find eim Mment den für usn richtigen Weg - das merke ich.

Jeder sollte es so machen, wie es am besten klappt - für das Kind UND die Eltern. Manchmal muss man halt auch ein weig experimentieren.

LG
Danny.

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@Marion - Raphael - das verstehe ich auch nicht

Antwort von tinai am 14.07.2006, 10:40 Uhr

und ich habe zwei völlig normale Kinder im Alter von 4 und 6, die noch nie ins Zimmer geschickt wurden oder eine Auszeit hatten.

Und meine Tochter war und ist immer noch ein richtiger Wutknochen! Die kann richtig ausrasten. Aber dann verlasse eher ich das Zimmer mit der kurzen Erklärung "XY ich gehe jetzt raus, bis Du Dich beruhigt hast, denn ich kann das Geschrei nicht ertragen und will nichts tun, was mir nachher leid tut". Dann bin ich raus (kommt jetzt nur noch selten vor) und meist habe ich dann vor der Tür durchgeatmet und wenn die Kleine nicht nur noch vor Wut gebrüllt hat, sondern es inzwischen in Verzweiflung umgeschlagen hat (die sind ja selbst nicht glücklich, wenn die so ausrasten, das machen sie nicht, um uns zu ärgern, sondern um etwas zu erreichen, was unerreichbar ist) bin ich wieder rein, habe mich zu ihr gesetzt und fertig.

Auch ich raste manchmal aus und brülle meine Kinder an (ich arbeite an mir, ich finde Anschreien nämlich völlig unmäßig und schlimm), danach habe ich mich immer entschuldigt.

Was macht meine Tocher? Wenn sie so einen Wutanfall hatte, kommt sie manchmal Tage danach oder auch abends (abends lassen wir den Tag noch mal Revue passieren, weil ich auch nicht will, dass man im Streit einschläft), dass sie eigentlich nicht schreien wollte und warum sie das gemacht hat.

Scheint doch auch Vorbild zu wirken.

Sie tanzen mir beide nicht auf der Nase rum, reizen natürlich Grenzen aus, aber wir brauchen keine Auszeiten oder Strafen in Form irgendwelcher Streichungen. Meine Mutter brauchte das auch nie (zum Glück musste ich auch nie aufessen), aber war sehr autoritär und streng (musste sie bei so vielen Kindern auch sein), wir hatten alle unsere Aufgaben und da gabs auch keine Diskussionen - nur logische Konsequenzen (wir konnten eben erst raus zum Spielen, wenn die Spülmaschine ausgeräumt und der Müll rausgetragen war und es war offensichtlich, dass diese ARbeiten gemacht werden mussten).

Gruß Tina

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