Baby und Job

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Geschrieben von Elamaus am 15.03.2005, 9:32 Uhr

@Fiammetta

Guten Morgen,
meinst Du im Ernst, daß ich NUR auf Staatskosten lebe??! Wir beziehen erst seit Januar 2005 ALGII. Davor war mein Freund selbständig!!!
Und wovon soll ich mir das Fernstudium denn leisten?? Mir aus den Rippen schneiden?? JEDER hat ein Recht auf Weiterbildung/Umschulung usw. Und NICHT jeder hat dafür die finanziellen Möglichkeiten!
Und wovon studieren denn die meisten Studenten/innen - alle von Nebenjobs oder doch auch vom BAföG??!!! Ist das nicht auch eine staatliche Finanzierung??! Und das BAföG muss auch zurückgezahlt werden. Kenn ich von meinem Freund, der EBENFALLS studiert hat.
Und warum mit dem Zeigefinger auf Leute deuten, die (derzeit) auf Staatskosten leben??! Warum nicht der Politik die Schuld zuweisen??
Wenn ihr euch halt zu "fein" seid, um Erziehungsgeld zu beantragen - bitte!!! ABER ich tue auch was dafür!!!Dafür ist das EZG+KG da. Und REICH wird man vom EZG+KG definitiv NICHT! Wir kommen gerade so über die Runden.

Außerdem ist mein Freund täglich unterwegs und knüpft Kundenkontakte...dann kann er nämlich bei einem sehr guten Freund anfangen zu arbeiten. Und bis dahin heißt es "Klinken putzen!"
Und ICH bin noch bis August diesen Jahres im Erziehungsurlaub...danach werde auch ICH beruflich was auf die Beine stellen! Und da wir noch KEINE Lottomillionäre sind, werde ich bei der Arbeitsagentur nachfragen wie es aussieht mit einem Fernstudium.
ICH denke, der GUTE WILLE zählt hier nur und nicht, daß ich weiterhin auf Staatskosten leben werde. Ich sage es nochmal: JEDER hat einen Anspruch auf EZG+KG...nicht nur die Hausfrauen...auch berufstätige Mütter, die nicht ausreichend verdienen.
Also VERBIETE ich mich diese Anspielungen!!!

P.S.: NICHT JEDER DER STUDIERT HAT IST WAS BESSERES!!!
KOMMT MAL RUNTER VON EUREM HOHEN ROSS!!!
Denn JEDEM kann es mal TREFFEN, daß er abrutscht...sei es durch Scheidung, Arbeitslosigkeit usw.
SAGT NIEMALS NIE!!!

Nachdenkliche Grüsse!

Und falls sich jetzt jemand wundert, daß ich wieder ein langes Posting abgegeben habe: ich bin seit 5.30 Uhr auf den Beinen...habe den Ältesten im Kiga gebracht...mit den Jüngsten gefrühstückt...gespielt...Wäsche gewaschen...Abwasch gemacht...Staub gesaugt...Staub gewischt...und nun schläft der KLEINE (macht er jeden Morgen). UND nun "gönne" ich mir ein paar Minuten...bis der KLEINE wieder aufwacht...in einer halben Stunde.

Sorry, aber den Schluss konnte ich mir NICHT verkneifen!!!

 
20 Antworten:

a propos Wäsche waschen

Antwort von KaMeKai am 15.03.2005, 11:32 Uhr

ec.
diese Aufzählung irritiert mich etwas. Glaubst Du, berufstätige Frauen hätten keine Wäsche und keinen Staub?
Der Haushalt wird nebenbei abends und am Wochenende erledigt.
Ich hoffe, dass Dein Freund bald wieder eine Stelle findet.
LG
Kathrin

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DAS stößt mir auch immer auf.

Antwort von Trini am 15.03.2005, 11:37 Uhr

Manche "Nur"-Hausfrau scheint zu denken, daß bei Berufstätigen weniger Hausarbeit anfällt.

Seit mein Großer zur Schule geht "darf" ich sogar täglich kochen.

Trini

PS: Mein "luxus" ist der Ganztagsplatz im Kiga für den Kleinen, damit ich mich besser um's Schulkind kümmern kann UND mein Mann, der im Haushalt extrem viel hilft.

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Re: das sehe ich genaus

Antwort von babyproject am 15.03.2005, 11:45 Uhr

also mir persönlich missfallen hier so manche postings von Dir auch weil sie immer gegen die berufstätigen Mütter gehen. Zuerst einmal finde ich es super daß Du dieses Fernstudium machst und die Zeit, in der Du auf Staatskosten lebst von Dir aus beenden willst. Das verdient Respekt denn es gibt genug, die das nicht tun und ich gebe Dir zu 1000 Prozent recht daß es jeden treffen kann und jeder mal drauf angewiesen werden sein kann ganz klar ich schliesse mich da nicht aus auch meine Firma kann Konkurs gehen usw. also passieren kann es jedem.
Was mich persönlich jedoch echt stört sind solche Aussagen wie es ist viel anstrengender Vollzeitmama zu sein als arbeiten zu gehen. Anscheinend vergißt Du daß auch wir berufstätigen Mütter nach der ARbeit auch noch die Kinder zu versorgen haben und alle anderen Arbeiten wie putzen kochen Wäsche usw. ja nicht tagsüber erledigen können. Ich muss das immer abends und am WE machen und dadurch geht echt viel Freizeit flöten aber es ist ok für mich, ich habe mich nun mal dafür entschieden und ich würd nie auf die Idee kommen mich zu beklagen oder hier zu posten daß ich schon um 5.30 Uhr aufstehe weil ich dieses und jenes machen muss, das sorry- klingt nach Frustration. Wieso hast Du hierzu Mitteilungsbedürfnis?Das sind selbstverständliche Dinge die wir alle zu tun haben egal ob Vollzeitmami oder berufstägige Mami.
Auch sitzen wir nicht so wie Du es sagst auf dem hohen Ross denn wir akzeptieren schliesslich beide Varianten. Ich habe nichts gegen die Vollzeitmamis und wenn jemand das so machen möchte und es sich leisten kann ist das total ok.
Was ich von Staats wegen nur nicht so toll finde ist daß wir arbeitende Mütter kein Erziehungsgeld bekommen denn andererseits tun wir genug für unseren Staat indem wir jedes Monat einen Riesenbetrag x an Lohnsteuer abdrücken. Das ist aber eine andere Geschichte und hat hiermit nichts zu tun wollte ich nur auch mal loswerden...

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Ich hab grad nochmal unten gelesen...

Antwort von Trini am 15.03.2005, 12:11 Uhr

und da ist mir nochwas aufgefallen.

Von ZEHN Elternvertretern in unserer Kita (ein Mann, neun Frauen) ist eine EINZIGE Vollzeitmutter. Alle anderen arbeiten.

Komisch!

Trini

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Re: ganz genau...

Antwort von marit am 15.03.2005, 12:11 Uhr

wir verurteilen es ja nicht, daß sich andere Eltern (Väter und Mütter) für die volle Elternzeit entscheiden - wir fordern nur dieselbe Toleranz für unsere Entscheidung. Und was ich absolut nicht verstehen kann, ist, wenn sich dann Vollzeitmuttis auch noch diffus benachteiligt fühlen, während sie doch alle Vorteile des Systems auf IHRER Seite haben, während wir alle Kosten des Systems tragen. Wir profitieren NICHT vom Ehegattensplitting, bekommen aber auch kein Erziehungsgeld, wir zahlen unglaubliche Kita-Beiträge UND in die Sozialversicherung ein, wir sind NICHT kostenlos krankenversichert. Und OBWOHL wir uns also dazu entschieden haben, unser Sozial und Steuersystem SO MASSIV mit unserer Arbeitskraft zu unterstützen, obwohl für uns dafür netto kaum Geld überbleibt, dürfen wir uns DANN noch vorwerfen lassen, wie egoistisch wir seien. Na danke!

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Berufstätige Mütter sind auch Vollzeitmütter und meist auch Hausfrauen....

Antwort von tinai am 15.03.2005, 12:15 Uhr

...sie tun sihc zusätzlich zum Haushalt - der erledigt sich auch bei denen nicht von alleine, noch die Arbeit an - und viele tun es gerne!

5.30 Uhr aufstehen finde ich ziemlich harmlos - selbst wenn man erst um 23. 00 Uhr ins Bett kommt und nachts noch zwei hustende Kinder trösten musste. Früher klappt es nämlich selten, wenn man trotz Au Pair Kinder bis 20.00 Uhr bespielt und ins Bett bringt, Sorgen und Nöte teilt, noch Wäsche bügelt, Kinderbuggys repariert, Geburtstagskuchen für Kindergarten backt, Eier auspustet - auch für Kindergarten, Strumpfhosen stopft, Medizin aufräumt und Inhaliergeräte reinigt (nach 1 Woche Krankenhaus ist ja nicht nur zu Hause etliches liegen geblieben, auch auf der ARbeit), Essen für den nächsten Tag vorkocht, noch eine andere Mutter anruft um was für die Kinder zu verabreden usw......

Jedem wie er möchte. Ich habe mir das so ausgesucht und erwarte überhaupt kein Bedauern oder Mitleid dafür, aber ich habe 0 Verständnis für Mütter, die nicht arbeiten und jammern, dass sie nix geregelt kriegen! Das ist einfach schlechte Organisation und Faulheit!

Ich wünsche Euch, dass es bei Euch bald wieder aufwärts geht und verurteile Euch sicher nicht, weil ihr jetzt im Moment staatliche Hilfe in Anspruch nehmt.

Tina

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@elamaus

Antwort von tinai am 15.03.2005, 12:33 Uhr

Hattest Du nicht selbst einmal im Partnerschaftsforum gepostet, dass es Dir in Deiner Situation nicht so gut geht (Du sprachst damals verschiedene Dinge an).

Ich kann mich nur anschließen an Marits Posting unten. Das Aufrechnen von Arbeit von berufstätigen und nichtberufstätigen Müttern führt zu gar nichts!

Berufstätige Mütter nehmen Ihre Pflichten als Mutter genauso wahr! Ein Haushalt erledigt sich nicht von alleine und in der Regel frisst Kinderbetreuung und manchmal Haushaltshilfe (ohne die käme ich in der Tat nicht mehr zu Potte und meine Kinder zu kurz) den Zusatzverdienst komplett auf - weil der Staat arbeitende Mütter nicht fördert!

Mir drängt sich aus Deinen doch sehr persönlichen Postings mehr und mehr der Verdacht auf, dass Du sehr unzufrieden in Deiner Situation bist und das nicht alleine mit Eurer zugegeben unglücklichen derzeitigen finanziellen Situation zusammenhängt.

Es gibt eine Regel, die immer wieder bestätigt wird:

Für ein Kind in den ersten 3 Lebensjahren ist das beste eine glückliche und zufriedene Mutter, die zu Hause bleibt und darin aufgeht.

Gleich danach kommen die glücklichen und zufriedenen Mütter, die arbeiten und in dieser Situation zurecht kommen (immer bezogen auf das Kind nicht auf die Mutter).

Dann kommen die unglücklichen und unzufriedenen Mütter, die arbeiten (solange sie arbeiten überträgt sich ihre Unzufriedenheit wenigstens nicht aufs Kind).

Und schlimm sind für Kinder die unglücklichen unzufriedenen Mütter, die zu Hause bleiben und sich "aufopfern".

Gruß Tina

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Re: @Fiammetta

Antwort von syko am 15.03.2005, 13:04 Uhr

Bin auch seit 5:30 Uhr auf den Beinen, jetzt noch bis 14.00 Uhr im Büro und alles, was Du an Hausarbeit eben aufgezählt hast, hab ich noch vor mir. Und nu? Krieg ich jetzt nen Orden?

Normal halt!
Susanne

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Re: @Fiammetta

Antwort von krissie am 15.03.2005, 13:16 Uhr

Hallo Ela,
es ist m.E. überhaupt nicht verwerflich zunächst Erziehungsgeld in Anspruch zu nehmen und zu Hause zu bleiben (bzw. haben wir auch im ersten Jahr Erziehungsgeld bekommen, weil unser Einkommen damals recht gering war). Problematischer ist es, wenn die Rollenverteilung nicht mal überdacht wird obwohl der Mann nicht (mehr) Alleinverdiener ist und dann alle von AG leben. Aber gut, das müsst ihr letztendlich irgendwie regeln und ich hoffe, dass Dein Freund bald etwas findet.
Ich denke nur, Dir fehlt das Verständnis für die Situation der meisten der hier schreibenden Mütter. Du bist einfach in einer ganz anderen Situation. Wenn ich Deine Postings so zusammen nehme würde ich behaupten, dass Du ja gar nicht wirklich in Erziehungsurlaub bist (oder Elternzeit jetzt), da Du doch weder vorher noch nacher eine Arbeit hast/hattest. Da kannst Du doch schlecht Frauen Vorhaltungen machen bzw. grundsätzliche Forderungen stellen (so und so lange muss man aber zu Hause bleiben...), die sich einfach bemühen, ihren Beruf weiter zu verfolgen. Das kann jeweils soooo unterschiedlich aussehen.
LG Kristina

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Re: @tinai u. alle anderen!!!

Antwort von Elamaus am 15.03.2005, 13:53 Uhr

Hallo,
habe gerade die Postings gelesen (obwohl es ja EIGENTLICH für Fiammetta war:-/)...EGAL!!!

ICH persönlich bin als Hausfrau+Mama NICHT unzufrieden...ganz im Gegenteil!
ICH finde es sehr schade, daß nicht noch mehr Mütter/Väter für ihre Lieblinge wenigstens 1 Jahr zu Hause bleiben. ICH z.B. liebe meine Kinder überalles auf der Welt und könnte NIE einen wenige Wochen alten Säuglinge in fremde Obhut geben. So ein kleines Wesen braucht doch EINE feste Bezugsperson und das ist (nunmal) die Mutter! Ich weiss nicht, aber für MICH sind Kinder die größte Bereicherung überhaupt im Leben UND JA, ich kann es schlecht AKZEPTIEREN, wenn andere Mütter anders denken. Das ist das PROBLEM - und NICHT meine Unzufriedenheit!!! Allgemein denke ich, ist Deutschland viel zu kinderfeindlich und das stößt MIR oft übel auf!
Von einer guten Freundin habe ich mal zu hören bekommen: ICH sei manchmal wie eine Glucke, die dauernd ihre Kinder betuddelt ABER ich sehe es nicht so. ICH will nur das Beste für meine 2 Buben!!! Welche Mutter will das nicht??!
Und JA, wir leben derzeit nicht gerade im Reichtum, aber das ist für uns eher nebensächlich. GELD ALLEINE MACHT NICHT GLÜCKLICH - ES BERUHIGT NUR WELCHES ZU HABEN!!!
Womit ICH noch ein großes Problem habe ist, daß ich mir UNTER DEN GANZEN ARBEITENDEN MÜTTER ZIEMLICH DUMM VORKOMME...denn die meisten Mütter gehen auch hier relativ schnell wieder arbeiten...ca. nach 1 Jahr. Und weil ich derzeit mit Leib+Seele Hausfrau und Mutter bin...kann ich das bei anderen Müttern schlecht verstehen bzw. kaum akzeptieren.

So, versteht ihr mich jetzt besser??!

LG

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Re: @elamaus

Antwort von marit am 15.03.2005, 14:14 Uhr

ich verstehe deine Haltung schon, aber kannst du denn gar nicht sehen, wie unfair sie uns gegenüber ist. du sagst, daß du unseren Umgang mit den Kindern nicht aktzeptieren kannst, dass du es als ausdruck mangelnder Liebe verstehst, wenn man einen "wenige Wochen alten Säugling in fremde Obhut" geben kann. Das hört sich immer so an, als würde man jemand Wildfremden einen Säugling in die Hand drücken und sagen "hier betreu mal". Das tut aber niemand von uns. Selbst wenn keiner der Eltern Erziehungsurlaub nehmen kann, sieht es doch eher so aus. Erst 2 Monate Mutterschutz, dann nimmt der eine 6 Wochen den Jahresurlaub, danach der andere und schon ist das Baby 5 Monate alt. Man versucht die Arbeitszeiten so gut es geht aufeinander abzustimmen, man bemüht sich ohne Ende, eine gute Tagesmutter oder Kita zu finden, man richtet sich auf eine Eingewöhnungszeit ein.

Bis das Kind zum ersten mal alleine für ein paar Stunden bei der Tagesmutter oder in der Kita bleibt, IST es schon längst keine "Fremd"-Betreuung mehr. Vielmehr ist die Umgebung dem Kind vertrauter, als wenn es plötzlich bei einer Freundin der Mutter oder bei der Oma sein soll.

Ein Kind, das so betreut wird, macht mehrmals am Tag die Erfahrung, daß man sich auf es freut - wenn es in der Kita ankommt, wenn man es wieder abholt. Es macht die Erfahrung der Sicherheit eines ganz geregelten Tagesablaufs und es macht auch die Erfahrung, daß die Eltern immer wieder kommen. Klar macht es auch Verlusterfahrungen. Aber denkst du im Ernst, die macht das Kind einer Hausfrau nicht? Ein Kind, daß in die Kita-Gebracht wird, kann möglicherweise unter der Trennung leiden - aber es hat Erzieherinnen, die es dann trösten und die Verständnis haben. ein Kind, das den ganzen Tag mit der Mutter allein ist, ist in den Momenten, in denen die Mutter einfach nicht mehr kann, oder auch mal Zeit für sich braucht oder auf den Haushalt konzentriert ist - in denen es angeschnauzt oder auch mal einfach "weggestellt" wird ganz allein.

Du vergleichst immer miese Auswärtsbetreuung mit einer idealen Mutter Kind-Bindung. Das ist aber unfair. Du mußt eine ideale Mutter-Kind-Bindung mit einer idealen Kita oder eine schlechte Kita mit einer schlechten Mutterbindung vergleichen.

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Re: @tinai u. alle anderen!!!

Antwort von tinai am 15.03.2005, 16:00 Uhr

Nein, besser verstehen tue ich Dich nicht - weder mit Groß- noch mit Kleinbuchstaben. Aber ich respektiere Deinen Standpunkt völlig. Ich kann nichts schlechtes daran finden, wenn Du und Deine Kinder damit glücklich sind ist doch alles OK.

Gestehe uns anderen und den anderen Müttern auch zu, dass wir das beste für unsere Kinder wollen, dass wir uns nicht vor der Verantwortung drücken, dass wir uns alle Gedanken machen, wie wir das beste für unsere Kinder erreichen können - und dass man frühestens hinterher entscheiden kann, was das beste gewesen wäre. Wir ziehen keine sozialen Krüppel groß - ebenso wenig wie Mütter, die nicht arbeiten.

Negativbeispiele gibt es auf beiden Seiten und die sollten wir mal außen vor lassen.

Meine Mutter hat immer gearbeitet, wir waren 4 Kinder und das in Westdeutschland. Mir wäre es komisch vorgekommen, nicht zu arbeiten. Wir haben meine Mutter nie vermisst, denn wenn es darauf ankam, hatte sie immer die nötige Zeit. Wir haben aber auch frühzeitig gelernt, selbst die Verantwortung für Entscheidungen zu übernehmen oder für Fehlverhalten (bei uns kümmerte sich niemand um unsere Hausaufgaben und dei Strafe musste wir selbst tragen). Und siehe da, wir sind alle was geworden und genauso kann es auch andersherum sein.

Grüße
Tina

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@elamaus

Antwort von celmin am 15.03.2005, 17:38 Uhr

Hallo,
ich will Dich nicht angreifen, aber auch ich habe mal in Deine Antwort auf Schwoba geschaut. Eigentlich tust Du mir leid, denn Du bist ja totunglücklich in Deinem Leben.
Uns arbeitende Mütter greifst Du doch nur deshalb an, weil du selbst nicht den Mut aufbringst, auch arbeiten zu gehen. Tief im Inneren bist Du nur neidisch auf die Jobs, die andere Mütter hier so haben.
Schade eigentlich.....
Iris

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Re: @celmin

Antwort von Elamaus am 15.03.2005, 19:58 Uhr

Hallo,
die Probleme, die ich bei Schwoba-Papa ansprach bestehen schon viel länger...nicht erst seit ich Hausfrau und Mutter bin. Ich hatte halt keine schöne Kindheit...und bin auch oft an die falschen Männer geraten. Und??! Soll ich mich deshalb schämen??! Und bedauern braucht mich auch NIEMAND!
Daß meine Kinder das Wichtigste in meinem Leben sind - das ist Tatsache und keine Illusionen. Sie machen mich happy. Kann sein, daß ich zu Anfang angenommen habe, daß durch sie meine Probleme verschwinden...ABER das war ein Irrtum! Sie sind (leider!) kein Ersatz für die fehlende Liebe und Nähe in meiner Vergangenheit/Kindheit. Habe ich mir selbst was vorgemacht - gebe ich zu. Nur lasse ich in Gegenwart meiner Kinder keine Traurigkeit oder sonstiges zum Vorschein kommen. Ich weiss, ewig kann man ihnen nix vormachen, aber noch geht es. Und ich werde ja demnächst Hilfe in Anspruch nehmen. Nur geht das nicht von heute auf morgen.
Trotzdem bin ich NICHT neidisch auf die arbeitenden Mütter, denn auch OHNE meine Probleme wäre ich NICHT eher/frühzeitiger arbeiten gegangen bis das Kind 2 Jahre alt ist.
Grund: Meine Kinder sind mein Lebensinhalt und mein ganzer Stolz UND ich bin für jede Sekunde dankbar, die ich so intensiv mit meinen Kindern teile.
Schönen Abend noch...

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Re: DAS stößt mir auch immer auf.

Antwort von christina2912 am 15.03.2005, 19:59 Uhr

Hallo!
Es ist aber schon tatsächlich so, dass, wenn den ganzen Tag jemand zuhause ist, mehr Hausarbeit anfällt, als wenn niemand da ist. Ist ja logisch. Mann muss mittags kochen und die Kinder machen ganz schön Unordnung den lieben langen Tag. Wenn von 7 bis 17 Uhr niemand im Haus ist, fällt auch in dieser Zeit nix an.
LG Christina

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@Christina: DU hast es RICHTIG erkannt. Danke! o.T.

Antwort von Elamaus am 15.03.2005, 20:09 Uhr

...

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Re: @celmin

Antwort von syko am 15.03.2005, 20:12 Uhr

Du musst dich weder schämen noch irgendwie rechtfertigen. Aber - mit Verlaub - meinst du nicht, dass du mit deiner Haltung in ausgerechnet DIESEM Forum vielleicht vergeblich nach Zustimmung angelst?!

Susanne

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Tinai sagt immer alles schneller und besser als ich es kann

Antwort von astrid67 am 15.03.2005, 20:25 Uhr

Hallo,
Du sprichst mir mit fast jedem Deiner Postings aus der Seele.

Diese ganze Zickerei von Haumüttern, die mir vorschreiben wollen, wie mein Leben glücklich zu führen sei, hängt mir so zum Hals raus.

UND GROSSBUCHSTABEN BEDEUTEN SCHREIEN UND SIND UNHÖFLICH.

Liebe Grüße, Astrid

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Re: @syko

Antwort von Elamaus am 15.03.2005, 20:49 Uhr

Nein, ich suche hier keine Zustimmung. Ich wollte nur mal die Reaktionen sehen bzw. die Argumente lesen...die zu diesem Verhalten (Baby früh weggeben) führen. War mal interessant für mich. Aber Mitleid brauche ich hier weiss Gott nicht! Ich bin stark genug, um hier Rede+Antwort zu stehen. Und so schnell lasse ich mich hier nicht runterputzen.
Ich sehe es immer so: wer sich hier angesprochen fühlt und sich aufregt...dann weiss ich genau, daß ich mit einigen Dingen Recht habe. *g*

Provozieren ist eine Sache - sich provozieren LASSEN eine ganz Andere!

LG
Ela

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@astrid67

Antwort von tinai am 15.03.2005, 21:26 Uhr

uuuups, da werde ich rot, aber schreibe nur auch Deine Meinung.

Ich habe ja nun wirklich nicth die Wahrheit mit Löffeln gegessen und finde es gerade hier im Forum eigentlich sehr positiv, dass ich auch viele Anregungen aus anderen Postings bekomme, die mich einfach meine eigene Situation aus einem anderen Blickwinkel betrachten lassen.

Grüßle Tina

PS. Apropos Wäsche: Nachdem ich mit meiner Kleinen 5 Tage in der Klinik war, habe ich jetzt 2 übervolle Körbe, die gebügelt werden wollen und ich brings nicht fertig, die Unterhemden ungebügelt zu falten, aaaaaahhhhhhh ich muss verrückt sein!

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