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Geschrieben von Ursel1 am 30.05.2005, 8:50 Uhr

Arbeiten und Krippe

Hallo zusammen,
hat jemand von Euch Erfahrungen mit dem frühzeitigen Besuch einer Krippe? Meine Tochter soll mit ca. 7 Mon. 2 volle Tage die Woche in die Krippe, da ich wieder Teilzeit anfangen möchte. Habe aber jetzt, wo der Termin näher rückt, doch recht Bedenken! Sie ist doch noch so klein und ich kann mir momentan gar nicht vorstellen, sie von Fremden betreuen zu lassen! Habt ihr da Erfahrung mit? Wie hat es bei Euch geklappt?
Viele Grüße, Ursel

 
8 Antworten:

Re: Arbeiten und Krippe

Antwort von paulita am 30.05.2005, 9:57 Uhr

liebe ursel

unser sohn hat bei einer tagesmutter angefangen als er 6 monate alt war. er ist 5 tage die woche je 6-8 stunden hingegangen (bzw. hinegtragen worden :-)). wir haben damit die besten erfahrungen gemacht. es gab auch schwierige phasen, klar. aber insgesamt hat er sich dort prächtig entwickelt, wohl gefühlt und es offensichtlich genossen. mir ist das "abgeben" immer dann schwer gefallen, wenn er nicht so recht glücklich war damit. und das hatten wir schon auch - das ist dann ziemlich hart.
ganz wichtig ist, dass du dazu stehst und dass du die krippe nicht wirklich als "fremd"betreuung siehst (ich finde das ein unwort und versuche es zu vermeiden). schließlich sind die erzieherinnen und kids dort ja nicht "fremd", vor allem nicht für dein kind. und wichtig ist natürlich auch, dass dir die einrichtung gefällt, dass du ein gutes gefühl hast. sonst spürt deine tochter sofort, dass "irgendwas nicht stimmt". sprich viel mit den betreuerInnen, sag ihnen ruhig auch, wenn du sorgen hast - sie kennen das ja sicher und haben viel erfahrung mit besorgten eltern. ist doch normal!
lg
paula

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Re: Arbeiten und Krippe

Antwort von Joy1 am 30.05.2005, 10:04 Uhr

Hallo Ursel,

ja, wir haben damit Erfahrungen. Und zwar gute!
Mein Sohn (erstes Kind, heute 4 J.) kam mit 15 Monaten in die Krippe (halbtags). Es gefiel ihm, tat im gut (sprachliche, soziale Entwicklung)und wir Eltern konnten beruhigt unserer Arbeit nachgehen.
Aufgrund der guten Erfahrungen (und weil ich meinen Job behalten wollte) haben wir unsere Tochter dann bereits mit 7 Monaten in eben das gleiche Kinderhaus (Krippe, Kita und Hort)zur Betreuung gegeben.
Natürlich kann sie noch nicht mit Worten sagen, ob es ihr gefällt. Aber da sie morgens die Erzieherin freudig anstrahlt, dort genauso isst und schläft wie zuhause, sie viel lacht und absolut keinen unglücklichen Eindruck macht, denke ich, dass es ihr dort Spaß macht.
Meine Kinder gehen von 8:00 bis 15:00 Uhr in das Kinderhaus. Nachmittags nehme ich mir dann allerdings fast ausschließlich Zeit für sie, also habe den Haushalt weitestgehend schon erledigt bzw. mache ihn, wenn die Kinder im Bett sind.
Wir sind mit dieser Regelung zufrieden. Natürlich wissen wir nicht, was wäre wenn...und wie sich die Kinder entwickeln würden, wenn sie die ersten 3 Jahre zuhause betreut würden. Aber wenn ich meine Kinder dann ansehe, weiss ich so ziemlich sicher, dass sie glücklich sind und vergesse mein schlechtes Gewissen ganz schnell.

Ich würde Dir empfehlen, es einfach 1 - 2 Monate auszuprobieren. Wenn Du dann das Gefühl hast, es bekommt Deiner Tochter nicht, kannst Du das Ganze nochmal überdenken.

Viele Grüße,
Joy

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Re: Arbeiten und Krippe

Antwort von nette36 am 30.05.2005, 21:00 Uhr

Hi Ursel....


Mein Sohn ging in die Kita mit 11 Monaten.Hat super geklappt.Er hat sich schnell eingewöhnt und war der Liebling da .ER ist auch gern hingegangen.Die Wochenenden waren ihm dann sogar mit der Zeit zu langweilig...! Heute wird er bald 4 und ich denke mal es hat ihm nicht geschattet.Drück euch auch die Daumen das es so toll klappt.lg yvonne

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Re: Arbeiten und Krippe

Antwort von knurpskugel am 31.05.2005, 15:57 Uhr

Eine Frage an Euch alle:
Wohnt Ihr zufällig in einer Stadt/Stadtnähe ? Ich komme vom Land (LK Vechta) und hier bietet sich soetwas nicht so einfach an. Und daher darf man das Thema auch gar nicht ansprechen. Andere, auch Nicht-Mütter, meinen sich dann eine Meinung machen zu müssen und Titel wie Rabenmutter umherzuverbreiten. Aber da muß man
wahrscheinlich "drüberstehen". Meine Frage noch einmal: Groß- bzw. Kleinstädter ?

LG

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Bedenken

Antwort von KarinF am 31.05.2005, 21:53 Uhr

Hallo,

meine erste Tochter is tmit 13 Monaten, die zweite mit 6 Monaten in die Krippe gegangen. Hat beides super funktioniert.

Bedenken hätte ich nur wegen der Unregelmäßigkeit bei Deiner Planung weil sie nur 2 Tage anstatt 5 geht. Dieses Hin und Her könnte problematisch werden. Kinder lieben Regelmäßigkeiten! Vielleicht aber wird sie genau deswegen besonders gerne hingehen, weil es die andren Tage zu Hause so langweilig ist?

Je jünger um so leichter die Eingewöhnung und um so leichter wird die Krippe/Erzieherin natürlicher integraler Bestandteil des kindlichen Lebens (weil sie es nicht anders kennt).

Servus
Karin

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Re: Arbeiten und Krippe / Frage: Land oder Stadt?

Antwort von Joy1 am 01.06.2005, 9:57 Uhr

Moin knurpskugel,

wir wohnen in der Stadt (Stadtteil, nicht direkt in der City), in den alten Bundesländer.
Bei uns ist der Bedarf an Krippenplätzen sehr hoch, jedoch kommen auf einen Platz 70 Anmeldungen. Nun könnte man meinen, dass bei so einem Bedarf die allgemeine Akzeptanz eines sehr frühen Kiga-Besuches entsprechend hoch ist.
Dennoch werden wir (insbesondere ich als die Mutter) immer wieder schief beäugt, wie man denn ein Kind schon so früh "fremdbetreuen" lassen kann.
Wir haben uns (fast) daran gewöhnt und stehen weitestgehend darüber, solange wir spüren, dass es unseren Kindern gut geht.

Ich denke, diese ablehnende Haltung hat auch etwas damit zu tun, dass viele dieser "Ganztagsmütter" einfach nicht die Möglichkeit haben (oder sich schaffen wollen), Beruf und Kinder unter einen Hut zu bringen. Natürlich ist das nicht einfach und erfordert ein gewisses Maß an Organisation, Disziplin und Engagement. Vielleicht trauen sie sich das nicht zu oder es ist ihnen zu viel? Damit wären die Kinder durchaus ein gutes Alibi, warum die Mütter zuhause bleiben müssen. Denn wenn man sie fragt, warum sie zuhause sind, sagen sie seltenst „einfach weil ich will“, sondern „weil es für das Kind nötig ist“.
Ich will hier keinem etwas unterstellen, aber der Gedanke hat sich mir schon manches mal aufgedrängt. Denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele dieser Mütter ihre Kinder durchaus oft und gerne bei Oma, Opa, Tante, Nachbarin etc. abgeben, sich parallel aber gegen eine geregelte „Fremdbetreuung“ im Kiga oder bei einer Tagesmutter aussprechen. Ist doch schon etwas paradox, nicht?

Gruß,
Joy

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Re: Arbeiten und Krippe

Antwort von platsch am 02.06.2005, 9:47 Uhr

SUPER. bei uns hat das super geklappt. eingewöhnung war nicht notwendig (zumindest fürs kind, für mich schon :-)))
mein sohn ist mit 6 monaten 5mal pro woche von 8 bis 2 gegangen.

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Re: Arbeiten und Krippe

Antwort von blauer_mops am 05.06.2005, 19:56 Uhr

Unsere Maus ist mit knapp 8 Mon. in Kiga gekommen. Wir hatten sogar leider nur die Crash-Kurs-Eingwöhnung von 5 Tagen und es hat gut geklappt. Sie ist richtig aufgeblüht da und geht sehr gern (kein weinen morgens) Zu Hause ist sie seitdem viel selbständiger und pflegeleichter.
Hab schon oft gehört, dass es für Viele später schwieriger ist.
Gruß, der Blaumops

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