Für alleinerziehende Eltern

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Geschrieben von Zwillingsmama04 am 06.01.2006, 20:28 Uhr

@vallie und h+m

Hallo Ihr 2,
Vallie Du hast gesagt ich soll mich was locker machen, aber ...........
Wisst Ihr er hat gesagt er wird den Januar nicht trinken. Der Januar hat bei ihm gerade mal 6 Tage.
Ihr werdet jetzt bestimmt sagen ja ich soll das nicht so eng sehen. Doch tue ich aber. So ist es mit all seinen Versprechen.
Wenn ich wirklich auf meine Inneres höre dann weiss ich das ich ihn eigentlich nicht verlieren will, aber ich hab auch keine Kraft mehr für sowas.
Immer werden Sachen versprochen, dei sowieso nicht gehalten werden.
Morgen wollten wir ja Auto gucken gehen und dann eigentlich auch kaufen, wenn wir was finden. Ich weiss jetzt schon und das hat nichts mit negativen Denken zu tun, dafür kenn ich ihn gut genug, das er morghen bis mittags mit dem Arsch im Bett liegt und dann ist es eh zu spät. Die Kinder machen Mittagsschlaf und wenn die wach werden haben die Läden zu.
Ich werde ihn aber nicht wecken. Er muss lernen Verantwortung zu tragen.
Und wenn ich sage das ich weiss das es nicht von Dauer ist sein Bemühen, dann hat das nicht nur was mit schlecht denken zu tun. Ich kenn ihn sehr gut und es tut einfach nur weh wenn man enttäuscht wird.
Ich bin sehr traurig. Gestern als er dann nicht gegangen ist noch nichteinmal zum Büdchen habe ich wirklich gedacht er hats verstanden und er meint es jetzt richtig ernst. Das war gestern.
Wisst ihr, wenn man sei 1 1/2 Jahren wirklcih alles alleine macht (wie ihr es alle tut hier) dann hat man aber nicht für sowas noch Kraft (sich zu ärgern, enttäuscht zu werden, usw).
Weiss nicht ob man das verstehen kann.
Nun genug gejammert :-)))
Liebe Grüsse Kerstin

 
7 Antworten:

Re: @vallie und h+m

Antwort von H+M am 06.01.2006, 21:15 Uhr

Hallo Kerstin,

also ich denke auch du solltest dich nicht ganz so sehr darauf versteifen und ihm auch etwas Luft lassen. Laß die Zügel etwas lockerer.

ICH WEIß was es heißt immer versprechungen zu hören und nix passiert. Ich kenne das nur zu gut. Aber trotzallem würde ich sagen: Schmeiß ihn morgen früh sobald die Kinder wach und fertig sind aus dem Bett. Nur so kannst du bewegen das sich auch was tut, Wenn du sagst du lässt ihn schlafen bringt es doch nichts, oder? Du ärgerst dich nur und das mit dem Auto wird wieder nix. Schmeiß ihn raus und wenn er mault hast du immer noch einen Grund sauer zu sein!!!

LG, Corina

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Re: @vallie und h+m

Antwort von Kirs am 06.01.2006, 21:37 Uhr

Also ich würde es vielleicht auch so wie H+M vorschlägt machen, wobei ich natürlich nicht weiß, ob das bei Deinem Mann etwas bringt.

Und ich verstehe sehr gut das Du so negativ denkst, denn wenn Du jetzt versuchen würdest positiv zu denken, dann würde Dich ein Rückfall von Deinem Mann um so mehr treffen.

Jetzt bitte nicht böse sein, aber ich persönlich halte es für sehr fraglich, ob er das mit dem Alk ohne fremde Hilfe schafft. Kannst Du nicht mal mit den AA oder ähnlicher Stelle Kontakt aufnehmen? Das kannst Du ja mal vorerst ohne Deinen Mann machen. Die haben auch Gruppen für Familienangehörige oder schau doch mal im Internet nach.

Ich drücke Dir aber ganz fest die Daumen, das das mit dem Autokauf morgen doch ohne Streß klappt.

Liebe Grüße
Kirs

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entschuldigung, wenn ich mich

Antwort von horrend am 06.01.2006, 21:47 Uhr

mal kurz hier einmische, ich wäre total vorsichtig mit Auto-Kaufen. Für mich hörst Du Dich sehr frustriert und unglücklich an, was ich sehr nachvollziehbar finde in Deiner Situation. Ich finde Deine Reaktion darauf aber nicht übertrieben, sondern der Situation angemessen. Man weiss nicht, was die Zukunft bringen wird. Ich wäre da auch eher pessimistisch. Ich persönlich würde wohl nicht in einer derartigen unsicheren Lebenslage verharren wollen. Aber das ist eine andere Sache. Wenn jetzt noch ein Auto gekauft wird (weiss ja nicht, wie notwendig das ist), könnten da nicht noch finanzielle Probleme hinzukommen, die sich beispielsweise im Falle einer Trennung noch verschärfen? Ich hab jetzt nicht gelesen, was für ein Auto es sein soll. Nix für ungut.... Ich hab da nur so ein Gefühl, das sich bei mir "zusammenbraut", wenn ich Deine Zeilen so lese...


LG Ilona

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Also....

Antwort von Elkelein am 07.01.2006, 9:08 Uhr

Ich lese die Geschichte jetzt schon die ganze Zeit leise mit. Und es ist sehr schwer seine Meinung zu äussern ohne daß es bei dem anderen falsch ankommt. Aber ich probier es jetzt dochmal, weil ich auch mal was loswerden will.
Also zum einen hab ich das Gefühl du lässt ihn mit seinen Probleme viel zu sehr allein, daß er es von sich aus schafft. Wenn jemand Probleme hat, von denen man ausgehen kann daß es der Partner nicht allein in den Griff bekommt, dann sollte man aktiv anfangen zu helfen. Vorausgesetzt der Partner lässt sich helfen. Und ich glaube daß er es nicht alleine schafft. Und wer weiss, vielleicht liegt der Grund für das Trinken ganz woanders.....
Auf alle Fälle, bevor man sagt du ändern, wenn du nicht schaffen ich weg, sollte man vielleicht erst nochmal gemeinsam alle Kräfte bündeln und es gemeinsam nochmal probieren, mit professioneller Hilfe, das ganze in den Griff zu bekommen. Vielleicht schafft ihre es ja wieder den Mann an die Oberfläche zu bringen der er mal war, in den du dich damals verliebt hast. Und lass dir Zeit, sowas geht nicht von heute auf morgen, glaub mir, das kann Monate dauern.
Und noch eine Sache würde ich dir gerne sagen. Ich denke auch du brächtest mal jemanden der dir hilft, mit dem du über alles reden kannst und analysieren kannst. Denn irgendwie hab ich das Gefühl das du alles auf den Alkohol kompensierst, ich glaube da sind die Gründe auch viel tiefer.
Nehmt euch profesionelle Hilfe, aktiviert nochmal BEIDE eure Kräfte, versucht die Probleme gemeinsam zu lösen. Aber nicht jeder für sich allein ohne Hilfe, ich glaube dann seit ihr zum scheitern verurteilt.
Drück euch jedenfalls die Daumen.
Und angesichts das heute schon fast Wochenende ist, bitte aus Mitleid nicht gleich erschlagen für meine Meinungsäusserung ;-)

Gruss Elkelein

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Re: Also....

Antwort von vallie am 07.01.2006, 9:29 Uhr

huhu kerstin,
also erst mal mein beileid zur diät...:-)
kann das außerordentlich gut nachvollziehen, ging mir anfang oktober ganz genau so.

ich sehe dich nicht als zicke, nur manchmal eben etwas unschlüssig auch in bezug auf deine gefühle.
für mich hört es sich an, als ob es vorbei ist.
wieviel hat er denn gesüffelt ?? war er BETRUNKEN ???? schließe mich elkelein an...ich denke, die bierchen sind ein vorwand. nicht, daß das alles nicht problematisch wäre, auch mit den visionen, die er hat, aber es ist NICHT das hauptproblem.

was ist mit dem "kontrollierten" trinken ???
elkelein hat recht : together you´re strong. aber prüfe zunächst dich und deine gefühle und bleib nicht mit ihm, weil man es halt so macht mit 2 kindern und in unserem "höheren" alter.... ;-)))

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hm...

Antwort von harmony_ am 07.01.2006, 13:12 Uhr

Hallo zusammen,

ich hab nicht alle Details mitbekommen, und ich weiss nicht, um wieviel Alkohol es hier eigentlich geht. Wer sich aber betrinkt, obwohl er fest das Gegenteil vorhatte, hat seinen Konsum offensichtlich nicht im Griff.
WENN jemand ein Alkoholproblem hat (das kann ich von hier aus nicht beurteilen), dann kann es der groesste Fehler sein, ihm "helfen" zu wollen und "verstaendnisvoll" zu sein. Nur wenn er selber einsieht, ein Problem zu haben, und wenn er daran richtig hart arbeiten will, hat man eine Chance, was zu aendern. Ansonsten dreht man sich im Kreis, und nichts aendert sich. Dass Alkoholiker zwischendurch Reue zeigen, ist normal, heisst aber nicht, dass sich etwas aendern wird. Das heisst umgekehrt nicht, dass du ihn jetzt bedingungslos fallen lassen sollst! Aber vielleicht musst du ihm klare Grenzen zeigen. Konsequenzen androhen reicht anscheinend nicht... Du koenntest ja auch ausziehen und immer noch die Chance fuer eine Rueckkehr offenlassen, wenn er sich sichtlich und nachweislich aendert.

Informiere dich mal zum Thema "Umgang mit Alkoholismus". Es gibt im Internet genug Material, und es gibt Selbsthilfegruppen, wo man mal anrufen kann.

Gruss, harmony

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Ich finde auch, der Umgang mit ...

Antwort von horrend am 07.01.2006, 14:50 Uhr

... Alkohol wird vielfach unterschätzt, immer wieder verdrängt, dass es sich ja um eine wirklich anerkannte Krankheit handelt, wenn man "nicht mehr von lassen kann". Und nicht umsonst gibt es den Ausdruck der "Co-Abhängigen". Falls wirklich ein Problem existiert, sollte schnellstens gehandelt werden, auch in dem Sinne, wie Du es beschreibst, Nachsicht etc. ist mit Sicherheit der falsche Weg, er führt zu weiterer Verzweiflung bei allen Beteiligten und Verzögerung der Behandlung einer ggf. vorliegenden Erkrankung.

LG

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