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Geschrieben von Malus am 10.11.2018, 15:52 Uhr

Viertel nach 12

In der letzten Zeit liest man sehr gehäuft über Naturkatastrophen. Überschwemmungen. Dürre.
Derzeit wütet wieder eine riesige Feuersbrunst in Kalifornien.

Klar. Solche Dinge gab es immer. Aber nicht so.

Derzeit gibt es Fluchtbewegungen i. Meer. Meerestiere fliehen in Regionen,wo sie besser überleben können.

Es findet gerade ein Massensterben statt. Immer mehr Arten stehen auf dem Index bedrohter Tiere.

Ehrlich gesagt sieht es scheiße aus.

Wir diskutieren ja oft darüber wie sehr das alles der Verbraucher in der Hand hat und wie unbeliebt Verbotsparteien sind.

Deutschland wehrt sich ja beharrlich gegen die Einhaltung von Klimazielen,an denen es maßgeblich mitgearbeitet hat weil die "Wirtschaft "sonst unzufrieden und sich der Verbraucher evtl. gegängelt fühlt. Und in anderen Ländern gibt es noch nicht einmsl Klimaziele,nein,es gibt Leute die behaupten es gäbe gar keinen Klimawandel.

Bei uns ist der Verbraucher an der Macht,lang lebe der Kapitalismus,was in etwa so ist, als würde man einer Schnecke die Verantwortung für ein Salatbeet geben.

Leute die das propagieren sind dann oft die gleichen die gegen zu viel politische Mitbestimmung der Bürger sind,weil sie die für zu doof halten. Aber die Verantwortung dafür ob wir den Planeten zerstören dürfen oder nicht-jederzeit gerne.


Auf einer Skala von eins bis zehn nützt das in etwa Minus hundert.

Aber wehe jemand verbietet was. Dann laufen alle Amok. Das geht ja nicht.

Ach scheiße. Ich habe noch ein Kind in dieseWelt gesetzt.

Deswegrn hat die oumuamua Sonde beschleunigt. Die wollte ganz schnell weg. Die grünen Männlein bekamen Panik. (Ja. Das war eine Aliensonde. Was denn sonst?
Ihr mit euren Asteoriden. Wie spießig. );-)

Mich macht das wahnsinnig traurig. Nicht nur wegen den Menschrn. Was können die Tiere und Pflanzen für unsere Hybris?

Wir haben dazu einfach nicht das Recht.

 
18 Antworten:

Re: Viertel nach 12

Antwort von Dor am 10.11.2018, 15:56 Uhr

Hallo

Ich bin engagiert im Klimaschutz und frage nun einmal provokativ, wie oft du in der letzten Zeit geflogen bist oder hast du ev. eine Kreuzfahrt gemacht?

Es bringt nichts, sich auf andere (Politiker, ect... ) auszureden. Klar wäre es besser, wenn es die anderen lösen, aber zuerst muss man bei sich selbst beginnen.

Gruss

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Re: Viertel nach 12

Antwort von Sille74 am 10.11.2018, 16:06 Uhr

Na ja ... möchtest Du jetzt viele Verbote oder mehr Mitbestimmung. Beides gleichzeitig geht m.E. nicht. Denn wenn der Bürger viel mitbestimmen darf, dann würden doch wahrscheinlich auch die meisten Verbote nicht durchgehen, wenn der Bürger nicht ohnehin willens ist ...

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Re: Viertel nach 12

Antwort von Malus am 10.11.2018, 16:08 Uhr

Da kann ich dich beruhigen.
Noch nie in meinen 41 Lebensjahren bin ich geflogen. Ich habe noch nie eine Kreuzfahrt gemacht. Ich bin Vegetarier. Ich konsumiere keine Milchprodukte. Mein Auto ist vier Jahre alt und hat 12000 km auf dem Tacho.
Ich kaufe im Bioladen.

Und weißt Du was das nützt?

Nichts. Gar nichts. Weil die Mehrheit das nicht so macht und weil es keine Verbote und keine Begrenzungen gibt.

Da nützt mein Verhalten überhaupt gar nichts. Und das lässt mich ganz oft regelrecht verzweifeln.

Der Verbraucher ist ein Vollidiot. Sorry. Den ganzen Scheiß im Laden gibt es nur weil er von Volldeppen gekauft wird. Und es gibt keine Begrenzungen. Der Markt hat die Macht.

Und in den Meeren verrecken elend die Tiere.

Die können am wenigsten dafür.

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Re: Viertel nach 12

Antwort von Malus am 10.11.2018, 16:14 Uhr

Da wir ja sowieso keine Mitbestimmung haben und als Idioten angesehen werden,die die Komplexität der Welt nicht verstehen,frage ich mich durchaus warum das ausgerechnet bei diesem Thema nicht gilt.

Macht doch keinen Sinn. Oder.?Sind wir jetzt doof oder nicht. ?

Wenn ich an dieses Thema denke könnte ich sogar einlenken und schreiben "ihr habt Recht. Wir sind doof. Wir brauchen jemand der sehr vieles verbietet damit unsere Enkel eine Lebrnsgrundlage haben "

Das würde ich zugeben.

Wird so aber ja gar nicht gesehen. Wir sind ja nur blöd wenn es um andere politische Themen geht.

Warum?

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Re: zeit de. "Fische schwimmen um ihr Leben "

Antwort von Malus am 10.11.2018, 16:28 Uhr

Ist das nicht einfach nur unsäglich was wir Menschen unseren Mitgeschöpfen auf diesem Planeten antun?

Das muss einen doch traurig machen.!

Es sind ja nicht nur die Fische.

Es ist einfach nur unsagbar traurig.

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Re: Viertel nach 12

Antwort von ziegelstein am 10.11.2018, 16:31 Uhr

Ich finde, es müssen Verbote her, anders geht es nicht mehr, es ist eigentlich schon 12 Uhr.

Ich gehe zum Beispiel nur mit großer Tasche shoppen, kaufe also keine Plastetüten..., ich finde, sie gehören endlich verboten..., es muss doch Möglichkeiten geben, sie zu ersetzen...

Da fällt mir ein, der Satch Rucksack zum Beispiel besteht aus PET Flaschen, darum habe ich ihn gekauft, der neue mac air aus 100 % recyceltem Aluminium, wir brauchen mehr von solchen Sachen....

Und schaltet endlich die Atomkraftwerke ab....

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Re: Viertel nach 12

Antwort von Malus am 10.11.2018, 17:10 Uhr

Tja. Atomkraft abschalten bedeutet mehr Braunkohle und abgeholzte Hambis. Auch schlecht.
Es gibt so viel unnötiges.

Wir haben ein großes Kaufhaus in der Nähe. Dort gab es eine Bäckerei. Man bekam sein Zeug in Papiertüten. Das haben die abgeschafft.

Jetzt stehen da zwei Regale mit in Plastik verpackten Kuchen. Brötchen. Donuts.

Die Leute kaufen das.

Das Wird einmal benutzt.dann landet es im Müll. Plastik braucht tausende Jahre zu verotten.

Was soll das?

Wir können nicht komplett co2 neutral. Leben.

Aber es gibt so vieles was einfach nur unnötiger Scheiß ist.

Warum gibt es für sowas keine Verbote?

Die EU will jetzt wenigsten Plastikstrohhälme und Qtipps aus Plastik verbieten. Immerhin. Warum nicht sowas auch?

Warum wird nicht verboten Gurken in Plastik einzuschweißen?

Was soll das?

Und Flugreisen müssten teurer werden.

Aber selbst das würde nicht reichen.

Unsere Kinder werden erleben dass es sehr viele Verbote geben wird. Experten sind sich zum Beispiel einig darin dass der Fleischkosum so in Zukunft nicht mehr möglich sein wird.

Es gibt jetzt schon große Dürren. Der massenhafte Fleischkonsum benötigt wahnsinnige Mengen Wasser. Wälder werden gerodet um genügend Mastfutter herstellen zu können (90 Prozent der sojaernte geht in die Tiermast. Weltweit)

Wir haben ja schon Dürre,Hungersnöte. Das wird so nicht mehr funktionieren. Das ist klar. Es muss zwangsläufig Verbote geben.

Ich glaube für unsere Kinder und Enkel wird es sehr ungemütlich werden. Für die Wildtiere auf unserem Planeten ist es das jetzt schon. Für immer mehr Menschen,die von Naturkatastrophen,Dürre und den Folgen der Umweltzerstörung betroffen sind-das werdrn immer mehr,auch.

Irgendwann ist die Grenze überschritten wo eingegriffen wird.

Ich frage mich nur wann. Ich finde das wäre jetzt schon.

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Re: Viertel nach 12

Antwort von Falbala am 10.11.2018, 17:22 Uhr

Schaut Euch in Supermärkten mal bewußt um. Plastik, Plastik und nochmal Plastik. Wahnsinn.

Kalifornien war schon immer trocken und Steppe, diese "Grünzeit" mit vielen Niederschlägen war nur eine Phase. Deswegen wird sich dort über kurz oder lang das Wasserproblem immens verschärfen, weil diese Phase vorbei ist!
Ich bibbere immer mit, wenn ich von Waldbränden höre, weil ich dort einige Leute kenne, die bis jetzt nicht betroffen waren *klopfaufholz*

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Re: Viertel nach 12

Antwort von Nesaja am 10.11.2018, 19:51 Uhr

Also ich kann ihre Angst verstehen. Ich denke auch oft über meine bzw. die Zukunft meines Kindes nach und wer was noch erleben muss.
Ich selbst bin kein Urlaubsjunkie und habe noch nie eine Kreuzfahrt gemacht.
Urlauben ist sehr inflationär geworden und ich bin ehrlich der Meinung, man muss nicht 2 oder 3x pro Jahr in Urlaub fliegen oder Kreuzfahrten machen.
Viele Senioren aber auch junge Leute scheissen da drauf, ganz nach dem Motto: uns trifft es ja nicht mehr und wir wollen unser Leben genießen.
Wegen die Naturkatastrophen, da bin ich unschlüssig, ob das wirklich nur von Menschenhand gemacht ist. Es gab auf der Erde immer schon klimatische Veränderungen lange bevor die Menschen da waren. Ich glaube ich habe mal gelesen, dass das mit den Sonnenstürmen oder so zusammenhängt.
Was den Müll betrifft, da denke ich ist es eindeutig so, dass es viel zu viele Menschen auf der Erde gibt, die auch viel zu viel Müll produzieren. Ebenso wird so der Lebensraum der Tiere beeinflusst. Die Tiere werden immer weiter zurückgedrängt und haben immer weniger Lebensraum, weil der Mensch sehr viel für sich beansprucht.

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Re: Viertel nach 12

Antwort von lymue92 am 10.11.2018, 19:59 Uhr

Du willst die Welt retten?

Dann finde einen Virologen der einen Supervirus erschafft. Dieser muss 50 - 60 % der Weltbevölkerung dahinraffen.

Nur wenn weniger Konsumenten da sind gibt es Hoffnung. Nur durch einen stark gesunkenen Badarf kann Abholzung, CO2 Ausstoß und Klimawandel effektiv gestoppt werden.

Alles andere bringt nichts mehr für unsere Enkel. Vielleicht Urenkel.

Superexodus durch nen virus und unsere Kinder erleben noch die bessere und gesündere Welt.

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Re: Viertel nach 12

Antwort von Miamo am 10.11.2018, 20:16 Uhr

Ist doch nichts mehr aufzuhalten. Was helfen würde, wäre deutlich weniger Menschen und damit deutlich weniger Konsum.

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Re: Viertel nach 12

Antwort von Muts am 10.11.2018, 21:42 Uhr

Bin gespannt, wie es mit dem "Wasserprobelm" hier in unserer Gegend weiter geht, denn auf Grund des niedrigen Rhein Pegels kommt viel weniger Benzin mehr nach Süddeutschland und die Tankstellen werden nur noch Rationiert beliefert. Sicher betrifft es noch viel mehr Waren, die über den Rhein transportiert werden.
Zudem haben wir Angst, dass unsere Quelle versiegt. Haben eigenes Wasser. Spare Wasser, wo es geht, zum Glück ist der Sommer rum und man muss nicht noch im Garten gießen.
Seit Januar hat es hier nicht mehr ausreichend geregnet.Und noch reden sie im Radio davon, dass es "schlechtes" Wetter ist, wenn es regnet!
Heute Abend gab es mal wieder ein paar Tropfen, immerhin!

LG Muts

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Re: Viertel nach 12

Antwort von zita am 10.11.2018, 23:43 Uhr

Du schreibst mir aus der Seele!!! Ich bin oft verzweifelt, wenn ich die Ignoranz der Menschen und im besonderen der Politiker sehe, in Anbetracht des fortschreitenden Klimawandels... Natürlich muss jeder einzelne bei sich anfangen, aber es müssen auch größere Lösungen her, in Deutschland,, in Europa und in der Welt.

Wie der ehemalige Umweltminister Töpfer letztens sagte, wir stehen am Rande einer Katastrophe, und kümmern uns um die AFD. Ich bin absoluter AFD Gegner, sehe die Lage aber auch als so schlimm an, dass uns bald die Basis, namlich intakte Lebensbedingungen fehlen werden um uns noch um die alltäglichen Probleme kümmern zu können.

Wann kommt denn endlich der Aufschrei, wenn der Rhein komplett trocken liegt?? Ich kann es nicht fassen, daß einfach nichts geschieht... Als es endlich Mal geregnet hat, wurde hier im Radio gesagt, dass man nicht traurig sein soll, es wäre bereits mittags wieder vorbei...ja, geht's noch???

Ich find's unfassbar und ich kann kaum noch daran denken, was wir unseren Kindern für eine Welt überlassen...wenn wir ihnen noch eine Welt überlassen...

LG Zita

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die Lösung

Antwort von ursel am 11.11.2018, 0:48 Uhr

ist ganz einfach und doch auch so schwierig. Man konzentriert sich auf die guten Dinge im Leben. Auf die Liebe in einem selbst.
Passend ein Video von Christina von Dreien, einem 17 jährigen Mädel aus der Schweiz, die ganze Säle mit suchenden Menschen füllt und endlich Antworten auf viele Fragen hat, die uns Menschen beschäftigen. Ich habe mir gerade heute ihre Bücher bestellt. Bin schon länger an diesen Thematiken dran, Leben, Gesundheit, usw.

Und wir machen alle die gleichen Dinge, oder sind es Fehler? Wir beschäftigen uns mit dem Negativen, weil die Nachrichten meist sehr negativ sind. Wir geben Energie rein, Gefühle, also Angst, Wut, Verzweiflung, Frust. Und genauso sollten wir es bitte nicht machen. Sonst kann sich nix ändern.

Wir müssen, und das ist alles was wir tun müssen, aus unserer Angst endlich, endlich rauskommen und in die Liebe gehen. Und bewußter Leben. Das funktioniert nicht, wenn wir Nachrichten schauen, die uns erschüttern, die uns schwach zurück lassen. Die uns absichtlich aus unserer Mitte reißen, immer wieder.

Die Welt, die Natur, wir werden es schaffen, es wir schön werden, wir sind dabei, und je mehr wir in dieses Bewußtsein kommen, desto schneller kann es sich verändern.

https://www.youtube.com/watch?v=4zcdxO0-hLE

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Re: Viertel nach 12

Antwort von Korya am 11.11.2018, 0:55 Uhr

Während ich das schreibe, sitze ich gerade mal wieder in Beijing und warte auf den blöden Anschlussflieger :-( deshalb verkneife ich mir besser einen Seitenhieb gegen all diese bösen Flieger...

Aber du hast natürlich völlig recht: Es wird viel zu viel unnötig geflogen, gekreuztfahrt, oder gesupercontainert, damit wir 365 Tage im Jahr makellos strahlende Erdbeeren in unseren Plastikschälchen haben.

Wir hatten doch gerade vor einem Monat oder so einen tollen Post zu dem Thema, mit etlichen guten Ideen, wie sich auch mit kleinen Schritten etwas verändern lässt. Klasse Initiative - aber der (durchschnittliche) Verbraucher, mit seiner RIESIGEN Macht, nimmt diese nicht wahr, weil auch die Waldbrände in Kalifornien, Griechenland oder Italien und selbst der Niedrigstand des Rheins noch sehr weit weg sind von den eigenen vier Wänden.

Warum die eigene Bequemlichkeit aufgeben, wenn du, wie du selbst sagst, es ja "eh nichts bringt"? Denn Mariechen X und Heinz Y von nebenan machen ja auch nichts.

Es fehlt (noch) die kritische Masse, und wir können nur hoffen dass dieser Diskurs bald in Gang kommt, bevor es ganz zu spät ist. Nicht aufgeben, dabei selbst mit gutem Beispiel voran zu gehen, und immer wieder das Gespräch drauf bringen - solange man nicht mit erhobenem Zeigefinger daher kommt, sind die meisten nämlich durchaus offen.

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Re: Viertel nach 12

Antwort von Shanalou am 11.11.2018, 11:28 Uhr

Da kann man dir nur zustimmen! Dem Verbraucher wird der schwarze Peter zugeschoben, weil sich die Politiker um unbequeme Entscheidungen drücken. Ich bin gegen Volksentscheide und gegen den Spruch:" aber der Verbraucher will das". Wenn der Verbraucher möchte, kann er ja teures Schweinefleisch kaufen. Wer macht denn so was freiwillig, wenn er finanziell eingeschränkt ist und eben nicht Veganer oder Vegetarier ist?! Wenn es dagegen nur teures Fleisch gibt und auch nicht ständig verfügbar, ändert sich das Konsumverhalten automatisch. Wo ist bitte das Problem? Genauso bei Autos. Man kann doch einfach vorschreiben, dass neue Autos nur noch 3l Benzin auf 100km verbrauchen dürfen. Ich muss nicht auf die Konsumenten schimpfen, die sich einen SUV kaufen, wenn riesen Marketing Kampagnen für diese Autos gemacht werden und der Käufer diesen Verlockungen dann erliegt. Bei den Zigaretten wurde das irgendwann verboten.

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Re: Viertel nach 12

Antwort von Malus am 11.11.2018, 13:10 Uhr

Damals fand ein Prozess statt,dass Rauchen immer mehr und mehr geächtet wurde und aus der Öffentlichkeit schrittweise entfernt wurde. Es ist nicht verboten. Es ist enorm verteuert worden. In öffentlichen Gebäuden wurde es verboten. Es gab riesige Anti Raucher Kampagnen. Es müssen Warnhinweise mit Schockbildern auf die Packung.

Auch damals haben Menschen sich darüber beschwert dass sie "gegängelt "werden.

Daswar aber der Politik vollkommen egal. Es wurde durchgezogen.

So würde ich mir das bei anderen Industrien-Billigflieger,Fleischindustrie,SuVs,u.s.w.auch wünschen.

Wenn keine Verbote dann doch zumindest gesellschaftliche Ächtung.

Der Tabakkonsum hat nicht aufgehört. Ist aber stark zurückgegangen. Immerhin.

Wir wissen also dass es möglich ist der Industrie Grenzen aufzuzeigen. Und dem Konsumenten auch. Es ging ja!Der Wille war damals da.

Man nahm dem Raucher Freiheiten. Der Raucher hatte nicht mehr die Alleinmacht darüber zu bestimmen und zu entscheiden ,ob andere durch sein Verhalten mit geschädigt werden.

Findet man das gut oder schlecht?

Wohin tendiert eure Meinung?

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Re: Viertel nach 12

Antwort von Korya am 11.11.2018, 23:40 Uhr

Naja, beim Rauchen hat es vom Timing ganz gut gepasst, gesellschaftlich war es eh gerade ein wenig am Kippen, es gab einen Diskurs - jeder hatte eine Meinung dazu, es wurde drüber geredet - und viele Raucher, die ich kannte, wollten eh "eigentlich" schon seit einer Weile aufhören, es fehlte halt der Tritt in den Allerwertesten.

Ob wir bei Plastik bei einer ähnlich hohen Schwelle sind, kann ich schlecht einschätzen. In meinem Umfeld ist es kaum Thema, wird es angesprochen, heftig genickt, auf den Zustand der Riffs und Weltmeere verwiesen, und dann wieder schnell Thema gewechselt, ohne dass sich was ändert. Ich hab den Eindruck, beim einzelnen ist es nochbnicht angekommen, eher ein Problem da druaßen, dass man vom eigenen Fenstersims aus beobachtet, ohne selbst beteiligt zu sein.

LG

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