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Geschrieben von Frosch am 15.06.2005, 12:29 Uhr

Mein allerletzter Beitrag zu Stillen etc. :-)

Hallo!

Was mich im Stillforum wundert:

WARUM wird die Entscheidung von ERWACHSENEN Frauen, nicht zu stillen, in Frage gestellt? Noch schlimmer, sie sollen (gefälligst) Gründe nennen, damit die Stillmütter das verstehen. Warum sollen sie Gründe nennen? Das geht doch KEINE Mutter etwas an...
Und dann heißt es immer, die Flaschenmamas brauchen sich doch nicht zu rechtfertigen.

Das ist es, was mich wundert: Diese ziemlich engstirnige Hochnäsigkeit, bei der sachliche Beiträge um jeden Preis in die passende Richtung gedreht werden.
Ich habe zB. gepostet, daß die Ernährung mit dem Abstillen nicht aufhört, und man dann korrekterweise Bioware kaufen sollte. Prompt kam eine Bemerkung, daß Bio schließlich nicht bio ist usw.

Es hat KEINER auf mein Posting reagiert, daß es ERWACHSENE Frauen sind, die sich fürs Stillen oder auch nicht entscheiden. Und die sind sicher nicht alle "gehirngewaschen" worden von der Milchindustrie...

Klar ist MuMi das beste, aber es gibt Alternativen. Zum Glück...

Der Beitrag vom BUND ist ja angeblich auch von der Milchindustrie gesponsort. Obwohl klar und deutlich drinsteht, daß Stillen das allerbeste ist. Auch steht doch mit keinem Wort (wie behauptet) drin, daß Frauen das Stillen madig gemacht werden soll. Man kann schon während der SS auf Bionahrung umsteigen und sich bewußst ernähren, auch bei chemischen Stoffen aufpassen (habe ich gemacht - nennt mich Überökomama - das Stillen war aber trotz allem nicht möglich).

Manchmal habe ich das Gefühl, bei manchen (!) Mamas saugen die Babys das Hirn durch die Brust raus ;-)

Oder brauchen sie nur ein adäquates Feindbild? Da tun die (leider) wenigen sachlichen Postings von diversen Stillmamas richtig gut, sonst hätte nämlich ICH jetzt ein Feindbild *G*

LG Antje

 
31 Antworten:

Re: Mein allerletzter Beitrag zu Stillen etc. :-)

Antwort von 6869ers am 15.06.2005, 12:43 Uhr

ja, ich habe auch den Verdacht, es hat irgendwas mit Feindbild zu tun. Es ist das selbe, wenn es um KS geht. Es ist mir ein völliges Rätsel, wie man dann so austicken kann wie manche und völlig unsachlich wird. Naja, es gibt ja auch ein Leben ausserhalb RUB, gell?!
LG, Du Namensschwester!, Antje

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Re: Mein allerletzter Beitrag zu Stillen etc. :-)

Antwort von krissie am 15.06.2005, 12:46 Uhr

Hallo Antje,

das Stillen ist Dir aber schon auch ein wichtiges Thema, oder ;-)?

Ich sehe es nicht zwangsläufig als Angriff, die Frage: Warum hast Du denn nicht gestillt? Klar wirst Du Deine Gründe gehabt haben, aber die sind doch nicht unbedingt geheim? Ich hatte auch meine Gründe, warum ich nicht "langzeitstillend" wurde sondern "nur" knapp 10 Monate gestillt habe, heute sehe ich einige dieser Gründe etwas anders, aber ich habe eigentlich kein Problem damit, das zu erzählen, das warum.

Ich glaube, diese Fronten enstehen einmal durch das Medium internet, keiner würde sich im persönlichen Gespräch unter Freunden so auf seine Meinung zurückziehen und so unverständig sein dem anderen gegenüber.
Und zweitens sind viele stillende Frauen einfach enttäuscht darüber, wie ablehnend die Haltung der Gesellschaft gegenüber dem STillen ist, zumindest wenn es länger als einige Monate geht. Das ärgert mich auch immer, diese Mischung aus Unkenntnis und Besserwisserei und Einmischen. (vor allem von der etwas älteren Generation). Ich denke, daraus entwickelt sich dann oft so eine etwas extreme Abwehrhaltung. Und sicher übertreiben es einige etwas in ihrem Feldzug für das Stillen. Stillen ist halt leider kein Industriezweig mit großem WErbeetat und ist ja dank agressiver Werbung der Babynahrungsindustrie wirklich dramtisch zurück gegangen in den letzten Jahrzehnten. Das ist in einigen Ländern geradezu dramatisch für die Gesundheit der Kinder (und auch hier sicher nicht immer von Vorteil). Daher kann ich es schon verstehen, dass sich einige stark für das Stillen einsetzen, wenn vielleicht auch nciht immer mit den geschicktesten Mitteln.
Es ist klar, wenn hier eine Frau unter DRuck gesetzt wird, die ja nun eine echte Alternative hat, dann bringt das gar nichts....

Aber durch das Stillen gehört Frau nicht gleich zu einer ausgewählten Elite der Gutmütter (bzw. umgekehrt sind Nichtstillende nicht automatisch schlechte Mütter), da geb ich Dir recht, so wirkt es manchmal.

LG Kristina

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möchte auch noch was dazu sagen!

Antwort von Leolu am 15.06.2005, 12:51 Uhr

Hallo!
Ob man Stillen möchte ist jedem selbst überlassen, man ist dadurch weder eine bessere noch schlechtere Mutter, geschweige denn, daß man sein Kind mehr oder weniger liebt!!! Und wenn das Stillen für die eine oder andere Seite zum Kampf wird, warum sollte man das wem zumuten, wenn es doch die Möglichkeit der Flaschnahrung gibt? Warum sollte frauu mit wunden Brustwarzen oder Milchstau rumlaufen, letzteres kann sogar sehr gefährlich werden? Warum sollte ein Kind unruhig sein und nicht genug bekommen, wenn es Alternativen gibt? Warum sollte selbst ein frühchen dazu gebracht werden irgendwann an die brust zu gehen?
Meine beidne größeren wurden fast nur mit der flasche ernährt, die Jüngste nun gstillt. Aber, das war einfach nur ein Versuch, zur Not hatte und habe ich hier immernoch Flaschen und Nahrung stehen. Da es wunderbar klappte, sie trotzdem gut zunahm, gut schlief und zufrieden war, habe ich halt weiter gestillt undmir ging es auch gut! Aber sie verweigert die Flasche, was auch nicht immer praktisch ist, weil wir so aneinander gebunden sind und ich nicht einmal zum Arzt, zum friseur oder sonstwo hin kann!
ABER was ich ehrlich gesagt für ganz merkwürdig halte sind diese richtigen Langzeitstillerinnen, ich persönlich finde es komisch, wenn manche noch ihre Vierjährigen oder sogar sechsjährigen stillen!!! "Normal" finde ich das nicht! Stell mir immer vor, Knirps kommt aus Schule und ruft: "eh alte, rück mal die Brust raus!" Das erste jahr oder vielleicht auch noch das zweite Jahr kein Thema, aber dann??? Ein Kind muß doch auch die erste Selbstständigkeit lernen und man kann sein Kind auch ohne Brust lieben und kuscheln. Ich kann es nicht genau in Worte fassen, aber mir gehen die Fußnägel hoch und mein Magen verdreht sich wenn ich lese, daß Kinder in dem Alter noch wie ein Säugling an die Brust gehen. Mal ganz davon abgesehen, daß man in dem Alter auch alle Nährstoffe über normales Essen bekommt! Ich kann und will mir nicht vorstellen, meine Drei- und Fünfjährigen an die Brust zu hängen! Mein Fünfjähriger ist eher schon in dem Alter, daß er fragt wofür sein Pipimann gut ist, warum er morgens oft so groß ist und warum Frauen Brüste haben! Er ist ein selbstständiger kleiner Brusche, der selber Essen kann und trinken kann und den ich auch knuddeln kann, denn muß ich nicht klein halten und so dermaßen am mich binden, damit er sich gut entwickelt!
Sorry, Stillen ist gut, wenn es klappt, aber kein Muß, und manchmal habe ich das Gefühl, es wird zu einem zwanghaften Verhalten von Müttern, die nicht ein bißchen loslassen können!
LG
Nina

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Ich persönlich bin ja der Meinung

Antwort von Schwoba-Papa am 15.06.2005, 12:52 Uhr

das der Anteil der Frauen die absichtlich, bewußt und geplant nicht Stillen recht gering ist und wenn hängen sie es nicht an die große Glocke !

Nur (wie in unserem Fall) klappts halt nicht und was machste da ? Wirst halt Zwangsmitglied im Club der Flaschengeber ! :-) und befürwortest es halt.

Wenn Stillen aber so wichtig ist, warum wird das dann teilweise so stiefmütterlich behandelt ?

Also unsere Erfahrungen waren das Jonas im KKH gleich von der Schwester an die Flasche gewöhnt wurde (Saugverwirrung folgte), weil die Muttermilch sehr langsam einschoß und es sonstige oft übliche Probleme gab. In der Geburtsvorbereitung und in der Nachsorge war die Hebbi grad auch nicht
"kooperativ", trabte mit Globulis an, empfahl uns abzupumpen und das wars auch schon.

Ist Stillen nur für die "Überzeugten" und für die "Funktionierenden" ein Thema ?
Klar gibt es Stillberatung, aber nur auf Eigeninitiative und wenns nicht klappt ist das Kind schon in den Brunnen gefallen.

Grüßle

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Re: Mein allerletzter Beitrag zu Stillen etc. :-)

Antwort von Karl-Heinz am 15.06.2005, 12:53 Uhr

muss ich dir in wegen Werbung für Stillen widersprechen :)
Die UNESCO macht intensiv Werbung weltweit, genauso LaLecheLiga. Das Stillen ist in unserer Gesellschaft anerkannt. Nur das Intensiv-Stillen bis zum 2-3 Lebensjahr halt nicht. Meine eigene Meinung ist, dass ich das genauso für blöd halte. Nur müssen es diese Mütter selber mit sich und dem Vater ausmachen.

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Naja, fällt schon schwer.

Antwort von Frosch am 15.06.2005, 12:53 Uhr

Hallo!

Erst mal ist es mir kein Anliegen, ich diskutiere halt gerne - und das war eine recht "würzige" Diskussion. Bitte nicht überinterpretieren.
Ich diskutiere auch mit bei KS, oder manchmal recht zünftig hier im Aktuell-Forum. Was halt gerade die Gemüter erhitzt ;-)

Übrigens finde ich es auch krass, daß das Stillen immer weniger akzeptiert wird. Da frage ich mich - warum?! Ich versteh das nicht, das natürlichste der Welt...

Ich habe nicht gestillt, weil in dieser Zeit meine Mutter starb, und andere schlimme Sachen noch dazu kamen.
Der Kleine hat ziemlich Probleme gemacht beim Stillen, und ich hatte nicht die gefestigten Nerven, um mich darauf auch noch einzustellen. Außerdem konnte ich den Kleinen jederzeit zu Oma und Opa geben, und selber ins Hospiz fahren. Es tut schon weh, darüber zu schreiben.

LG Antje

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Re: Mein allerletzter Beitrag zu Stillen etc. :-)

Antwort von mamaselio am 15.06.2005, 12:55 Uhr

Mir war klar, dass es zu einer riesen Diskussion kommen wuerde.
Ich kann das alles gar nicht so ernst nehmen, dewegen hatte ich gestern auch etwas scherzhaft gepostet "geh mal im Stillforum gucken".
Mir liegt jede Art von Fanatismus fern und ich bin immer wieder schockiert, wie sehr manche Menschen glauben, dass ihre und nur IHRE Theorie die einzig richtige ist. Mensch es gibt doch neben schwarz und weiss auch noch grau.
Ich bin jetzt seit Februar im Forum und stelle immer wieder fest, dass man heikle Themen mit vielen Leuten nicht vernuenftig diskutieren kann. Mamma mia es fehlt so vielen hier an Humor und Selbstkritik.
Ich hatte einen geplanten KS, weil mir bei dem Gedanken an eine normale Geburt die nackte Panik kam. Deswegen finde ich Muetter die normal gebaeren nicht verkorkst, im Gegenteil...sie haben meinen tiefen Respekt. Bei dem Gedanken an Hausgeburt stehen mir die Haare zu Berge, ich wuerde mir dennoch nie erlauben jemanden als Idioten zu betiteln, weil er meint, dass sei richtig so. Ich halte es fuer gefaehrlich, aber das ist eine Meinung kein Urteil.Ich wollte nicht stillen, weil ich meinen schoenen Busen so behalten wollte wie er war. Habs dann doch anders gemacht, als mein Kleiner so auf mir lag und saugen wollte war mir der Busen grad egal. Trotzdem wuerde ich nie jemanden vermalledeien, weil er auch aus aesthetischen Gruenden nicht stillen will.
Dann war da die Klapsdiskussion...Da wurde auf die Finger hauen mit brachialer Gewalt in einen Topf geworfen (ich hasse auf die Finger hauen, aber deswegen ist niemand ein Gewalttaeter) Das Wort Rabenmutter faellt in den einzelnen Foren viel zu oft.Das ist manchmal schade, weil die einzelnen Themen dann nur noch emotional dikutiert werden und das bringt eigentlich keine neuen Erkenntnisse und ist kein wirklicher Austausch mehr.
Gruss
Christiane

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Re: Naja, fällt schon schwer.

Antwort von krissie am 15.06.2005, 13:05 Uhr

Hallo Antje,
na, ich kann jetzt schon verstehen, dass du keine Lust hast, dazu gedrängt zu werden, diese Enscheidung zu disktutieren. Hab gerade nicht so nach gedacht, ich denke auch Frauen, die nach der GEburt psychische Probleme haben und unter anderem deshalb abstillen, haben auch keine Lust, sich von anderen diese Entscheidung praktisch "absegnen" zu lassen.
Ich glaube schon, dass die Babynahrungsindustrie ganze Arbeit geleistet hat. Welche Mutter in Entwicklungsländern kann sich schon Fotos von wohlgenährten Säuglingen aus Europa verschließen ohne zu denken "So gut soll es mein Baby aber auch haben". Und hier hat vermutlich auch die (früher meist) männliche Ärzteschaft ganze Arbeit geleist, Frauen zu verunsichern. Wenn ich mir ein altes Babypflegebuch Anfang der 70er durchlese, was da geraten wird zum Stillen, kein Wunder, dass es bei meiner Mutter nicht geklappt hat! Leider hat sich bei ihr aber so der Gedanke verfestigt, dass Stillen eben hochkompliziert ist und meist nicht klappt und Säuglingsmilch deshalb besser zum ERfolg führt, dass sie diese Ratschläge gar nicht in Frage stellt (und damit wieder mich während der Schwangerschaft verunsichert hat....). So ist es sicher in vielen Fällen.

LG Kristina

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@krissie

Antwort von Schwoba-Papa am 15.06.2005, 13:05 Uhr

glaubst Du wirklich das die Babynahrungsindustrie die Stillablehnung forciert ? Sie schaffen bequeme Alternativen und verbessern ihre Produkte und damit können Stillgegner argumentieren und vielleicht auch wenn nötig ihr Gewissen beruhigen, aber bringt Werbung für Milupa eine Frau davon ab zu stillen ?

Ich weiß nicht ?

Grüßle

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Re: Mein allerletzter Beitrag zu Stillen etc. :-)

Antwort von mozipan am 15.06.2005, 13:11 Uhr

Komischerweise habe ich aber auch oft das Gefühl, dass Mamas die nicht stillen immer das Bedürfnis haben sich zu rechtfertigen. Anstatt sie einfach sagen wie es ist reden sie um den heissen Brei herum und bringen irgendwelche nicht fundierten Argumente. Keine sagt: "Ich stille nicht, weil ich nicht will!" oder "Ich stille nicht mehr, weil mir dass zu viel wurde, zu nervig war ...!" Das sagen ja die allerwenigsten obwohl es bei den allermeisten (gibt zugegebenermassen Ausnahmen aber die bestätigen ja bekanntlich die Regel) so der Fall ist. Einfach zu sagen: "Ich stille nicht/nicht mehr und meine Beweggründe hierfür möchte ich nicht diskutieren." Das wäre ehrlich und würde keine Diskussionen heraufbeschwören woraufhin wieder beide Seiten beleidigt wären.

Aber irgendwie heizen sie dann die Diskussion erst recht an, weil sie versuchen sich mit ihren Aussagen vor sich selbst und dem Umfeld zu rechtfertigen und dann schreien sie, dass sie "fertig" gemacht werden oder dass man ihnen unterstelle, sie seien schlechte Mütter. Was ist denn dass für ein hirnloser Quatsch. Ich habe weder hier noch im Stillforum oder sonst wo gelesen, dass eine Mutter der anderen so etwas vorgeworfen hat oder versucht hat sie "fertig" zu machen. Das wird dan immer hineininterpretiert nur weil auch die Nich-Stillmamas die Meinung der STilmamas nicht akzeptieren können. Da wird nämlich umgekehrt genauso ein Schuh draus.

Ich selbst bin uneingeschränkt Stillmama gewesen. Aber nur beim 2. Kind. Beim ersten Kind habe ich auch die "Gehirnwäsche" erfahren und mein Kind frühzeitig abgestillt. Sie hatte mit 3 Monaten einen Wachstumsschub und ich habe aus Unwissenheit angefangen PRE-Nahrung beizufüttern woraufhin sich das Kind zugunsten der Flasche selbst abgestillt hatte. Ich habe mir und den anderne auch gesagt, mein Kind wollte die Brust nicht mehr und hat sich selbst abgestillt. Dass ich aber die Schuld am zu frühen Abstillen hatte, habe ich mir erst viel später eingestehen können. Auch weil viele Stillmamas, sagen wir mal ein wenig Einfluss geübt haben. Ich habe dann auch dummerweise sämtliche kaufbaren Milchversionen PRE über 1er, 2er, 3er und 5-Korn durchgenommen, weil ich auch "gehirngewaschen" war und es nicht hinterfragt habe, ich dachte das wäre notwendig.

Ich bin froh, dass auch mal die ein oder ander sogenannte "fanatische" Stillmama hinterfragt hat wie das frühe Abstillen zustande kam. Ich hatte auch anfangs das Gefühl als müsse ich mich rechtfertigen. Als ich aber mir selbst eingestehen konnte, dass es mein Fehler war zuzufüttern, hatte ich nicht mehr das Gefühl mich rechtfertigen zu müssen. Ich habe erlebt, dass es gaaanz vielen Frauen (fast allen die frühzeitig abgestillt hatten) genaus ging wie mir. Alles pure Unwissenheit. Ein Fehler den man begangen hat um daraus zu lernen, es bei den nächsten Kindern besser zu machen, aber kein Fehler den man ewig vertuschen und verheimlichen muss und die Kinder gedeihen auch prächtig mitsamt den ganzen Fehlern die Eltern so machen. Zu früh abgestillt zu haben halte ich für einen Fehler aber es sicherlich nicht der letzte Fehler den wir in der Erziehung und Versorgung unserer Kinder gemacht haben oder machen werden. Solange wir bereit sind uns die Fehler einzugestehen und aus diesen zu lernen, ist doch alles kein Problem.

Ich sehe auch kein Problem darin, mal aus den ERfahrungen und Fehlern anderer Mamas zu lernen.

Aber hier fühlt sich ja jeder immer gleich angepisst. -sorry für die Ausdrucksweise aber ein besseres Wort fällt mir grad dafür nicht ein-
Was im übrigen uneingeschränkt für alle Seiten gilt. Egal ob das Thema nun Stillen, Imfen, Fernsehen .... usw heisst. Solche "Kinder-Themen" sind halt nicht nur einfach irgendwelche Themen sondern sehr emotional geladen und daher diese Diskussionen und sicher nicht weil die Stillmama die Nicht-Stillmama oder die Impf-Mama die Imfgegnerin fertig machen will.

Versucht doch alle einfach mal ein bisschen sachlicher zu werden und erst mal ein Posting ggf. zweimal zu lesen und tief durchzuatmen und erst dann zu antworten. Gilt für alle Seiten!!!

LG Sandra & Co., die absolut beide Seiten bestens versteht, da sie selbst schon auf beiden Seiten gestanden hat.

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Re: @krissie

Antwort von krissie am 15.06.2005, 13:13 Uhr

Siehe mein Posting an Frosch, betrefend die agressive Werbung in Entwicklungsländern. Natürlich wollen die da genauso gesunde Babies wie hier und wenn die Babynahrungsindustrie zum Teil in die Entbindungsstationen geht und dort Proben verteilt und sonstwas verspricht, dann kann das zum Problem werden.
Und auch hier glaube ich, das es wirkt, wenn auch subtiler (da es hier auch Werbeverbote gibt). Hippbroschüren in denen steht nach dem vierten Monat: Fein, sie haben gestillt, aber jetzt wollen sie vielleicht auch mal wieder etwas für sich tun, und das ist auch ganz berechtigt... Oder: Nun ist ihr Baby sechs Monate und könnte eigentlich 11 Stunden durchschlafen.... Schöne Werbewelt eben, zu erreichen nur mit den ganz besonders gesunden Biomilchprodukten von Hipp. Und wenn mir die Werbung suggeriert, sie hätte mitlerweile Produkte entwickelt, die so gut sind wie Muttermilch, dann steige ich leichter um als wenn mir jemand sagt "Okay, steig um, aber sei Dir bewusst, Du fütterst danach deinem Baby schlechtere Nahrung. Deine Entscheidung.".
Ist halt die Frage, wieviel Macht man der Werbung zugesteht. Natürlich sind wir alle mündige Bürger (mehr oder weniger mündig zumindest), aber irgendwas bleibt halt doch hängen. Zumindest gibt es seit Jahrzehnten eine große Unsicherheit über die Stillfähigkeit und ob man nicht doch vorsichtshalber mal ein Päckchen Babynahrung kauft und das dann vielleicht doch mal ausprobiert wenn das Kind abends unruhig ist,... und das ist oft der Anfang vom Stillende, weil Angebot und Nachfrage durcheinander kommen.
Aber sicher spielen noch viele andere Faktoren eine Rolle, wenn eine Mutter sich gegen das Stillen entscheidet.
LG Kristina

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@ Schwoba-Papa

Antwort von Leolu am 15.06.2005, 13:14 Uhr

Hallo!
Hier mal hoffentlich in Kürze meine Meinung zu deiner Frage:
Ist Stillen nur für die "Überzeugten" und für die "Funktionierenden" ein Thema ?
Hallo!
Stillen ist etwas natürliches, womit sich erstmal jede werdene oder gerade gewordene Mutter beschäftigen sollte. Ob sie es dann auch macht ist ihre Sache! Selbst ohne guten Grund, darf man sich mit guten Gewissen dagegen entscheiden. Ist ja nicht nur eine parktische Sache, sondern auch eine gefühlssache, nicht jede Frau hat es gerne, wenn ein baby an der Brust hängt. Es gibt zig Gründe, warum sich frau dagegen entscheidet, sie geht z.B. früh wieder arbeiten, oder muß sich noch um andere Kinder kümmern (aus Erfahrung weiß ich, daß es dann mit dem Stillen manchmal nervend wird), oder ganz einfach, wenn es halt eine Tortur für Mutter oder Kind wird. Warum sollte sich frau mit wunden Brustwarzen rumschlagen müssen oder ein unzufriedenes Baby haben, das einfach nicht satt wird, weil einfach nicht genug raus kommt oder es zu schwach zum Saugen ist? Wer es trotzdem tut, bitteschön, aber mann darf niemanden verurteilen, nur weil sie es nicht tut. Es gibt ja sogar Mütter, die nicht stillen, weil sie Angst um die Form ihrere Brüste haben. Na gut, das ist für mich persönlich auch etwas unverständlich, aber durchaus ihr Recht!
Hauptsache Mutter und Kind sind glücklich und gesund, keinem Kind bringt es etwas wenn es eine ausgelaugte, fertige mama hat!!!
LG
Nina

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Mensch Frosch, dass ist jetzt mal wirklich eine klare Ansage gewesen.

Antwort von mozipan am 15.06.2005, 13:19 Uhr

Das was du rade geschrieben hast, kann ich voll verstehen und akzeptieren und damit gut. Würdest du immer so antworten, käme eigentlich keine Stilldiskussion bezüglich deines Abstillens auf und du hättest nicht das Gefühl fertig gemacht zu werden. Ausserdem war die Erklärung nicht einmal lang und sicher ruck zuck geschrieben.

Ich meine das wirklich postiv. Genaus so hatte ich das mit meinem Posting weiter unten gemeint.

LG Sandra & Co.

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Was bringt den armen Ländern denn Fertignahrung...

Antwort von Leolu am 15.06.2005, 13:20 Uhr

wenn sie kein frisches, sauberes Wasser haben? Dann wird es doch eher zur Gefahr anstatt zu einer Hilfe!
Ich denke (wohlgemerkt nehme ich das nur so an), daß dort auch genau deshalb länger gestillt wird als hier, eben umd die Kinder gesund zu halten und weil es oft die einzige Möglichkeit ist das Kind zu ernähren, weil es so wenig zu essen gibt! So teilt die Mutter mit dem Kind! Das wenige was sie vielleicht zum Essen haben, ist möglicherweise für kleine Kinder nicht besonders geeignet, dann wird es besser durch die Mutter "gefiltert" und dem Kind so gegeben!
LG
Nina

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die Argumentationskette und die Gründe kenn ich !

Antwort von Schwoba-Papa am 15.06.2005, 13:25 Uhr

um was es mir ging war die Desinformation im Vorfeld !

Grüßle

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Re: Ich persönlich bin ja der Meinung

Antwort von Tina_02 am 15.06.2005, 13:26 Uhr

Hi,

na - ich denke, dass hängt auch von der Entbindungsklinik ab.
Bei uns gab es keine Flaschen - wenn es mit dem Stillen nicht gleich geklappt hat, wurde per Finger-Feeder gefüttert und die Hebammen haben einen total unterstützt.

Zum anderen Teil der Frage, warum viele Stillmütter so darauf beharren:
Man wird halt immer und überall deshalb angegriffen und begibt sich automatisch in Verteidigungshaltung, weil man seinem Kind nicht die Flasche gibt. Irgendwie läuft doch heute alles nur noch über die Werbung, was einem da 'vermittelt' wird, gilt als das einzig Richtige - nur dass die meisten Menschen vergessen, dass es schlicht und alleine um den Profit der Firmen geht...

Ich finde es schade, dass solche Diskussionen immer nur in Anfeindungen enden, da sicher (fast) jeder nur das Beste für sein Kind will. Leider kenne ich auch andere Exemplare, aber das tut hier nichts zur Sache :)

In diesem Sinne,
lasst Euch gegenseitig in Frieden!

Lg Tina

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Bin schwer beeindruckt!!!!!

Antwort von emmal j. am 15.06.2005, 13:26 Uhr

Manno!

Bekomme in wenigen Tagen mein Baby und hab vor zu stillen...einfach, weil ich es normal finde.

Hatte deswegen mit noch niemandem, weder Familie nonch Bekannte oder im GVK eine Diskussion. Nix!
Jeder wie er kann und will.
Sicher, es wurden grad Sachen wie Quarkwickel erklärt oder Stilleinlagen, aber nicht der Hauch von Anfeindungen in Sicht...

HÄTT ICH BIE GEDACHT, DASS DAS SOLCHE WELLEN SCHLAGEN KANN!!!

Vielleicht liegts hier an der ländlichen Umgebung oder an genug Toleranz, aber es wird kaum sonst ein Wort drüber verloren.
Es hat mich auch noch niemand (außer Mama) überhaupt drauf angesprochen, ob ich meine Brust hergebe....

Soweit kommt das noch, daß die Nachtbarin fragt!


Was bin ich froh, daß unsere Tiere alle von sich aus säugen würden ohne nachzudenken, manchen sitzt echt n Knoten im Hirn, wo er nix zu suchen hat...

Sorry, aber ich bin ganz faszinert :-O, wie intensiv hier diskutiert wird...

..ist das noch normal?

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Re: die Argumentationskette und die Gründe kenn ich !

Antwort von Leolu am 15.06.2005, 13:34 Uhr

Hallo!
Hm, Deine Fragstellungen sind manchmal wirklich nicht eindeutig, muß ich mal anmerken:-)).
Ich muß sagen, ich wurde beim ersten Kind auch nicht wirklich aufgeklärt. Obwohl ishc sowohl Geburtsvorbereitungskurs als auch Säuglingspflegekurs besucht habe (man will ja alles richtig machen:-))). Für mich war es normal zur flasche zu greifen, dachte Stillen wäre halt nur damals gewesen, weil es früher keine Fertignahrung gab. Wie gesagt, mein Sohn ist ein Frühchen, als dann die Schwester nach einer Woche ankam, wir sollten das Kind mal anlegen, war ich total perplex. ich habe zwar abgepumpt, weil man mir das so sagte (ich verließ mich da ganz auf das KH und machte, was die sagten), aber an Stillen hatte ich nicht wirklich gedacht. es haat mehr oder weniger funktioniert, allerdings mit 12 anderen Kindern und Eltern im raum, war es nicht so entspannend, daß mir das wirklich gefiel. Ich habe also nur ab und zu gestillt und mit acht Wochen dann gar nicht mehr. Und ich hatte deswegen nie ein schlechtes Gewissen, werde auch keins haben, aber ich denke, man hätte doch besser mehr im Vorfeld darüber gewußt, wer nur Zeitungen liest, wo es von Werbung für Milchnahrung strotzt, der denkt natürlich schnell, daß wäre normal!
Persönlich denke ich (mal wieder) es ist beides okay, jeder muß seine persönlichen Vor- und Nachteile abwägen und so schlimm wird weder Industrienahrung oder Muttermilch sein, daß Babys davon nicht gesund aufwachsen können! Was besser ist? Keine Ahnung, denke das weiß wirklich keiner!
LG
Nina

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@Mozipan!

Antwort von Frosch am 15.06.2005, 13:34 Uhr

Hallo,

ich hatte bisher nie den Eindruck, daß ich fertiggemacht werde wg. Nichtstillen - ich stand (stehe) selbstbewußt dahinter ;-) . Es geht mir nur um die Allgemeinaussagen, und daß man die Frauen, die sich dagegen entscheiden, nicht pauschal aburteilen sollte...

Ich gehe mit meinen Gründen ungern hausieren, weil es sehr persönlich ist und es mir heute immer noch schwerfällt, über diese Zeit (und das Drumrum) zu sprechen...

LG Antje

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Re: Bin schwer beeindruckt!!!!!

Antwort von leo13 am 15.06.2005, 13:38 Uhr

Ich habe das auch eher locker gesehen. Vor der Entbindung habe ich mir vor genommen, es zu probieren: wenns klappt - gut ,wenn nicht auch kein Weltuntergang. Bei mir HAT es dann prima geklappt, und ich habe gerne gestillt, weil mir so das Aufstehen nachts erspart geblieben ist :-) Mit guter Mutter - schlechter Mutter, usw. hat das doch gar nix zu tun. Ich mußte übrigens dann nach 6 Monaten abstillen, weil mein Sohn die Muttermilch nicht mehr vertragen hat (KEINE Kuhmilchallergie!) - ja, sowas gibt es auch!!!
LG
Alexandra

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@ emmal j.

Antwort von ellert am 15.06.2005, 13:38 Uhr

Hallo

weisst Du, was das Schlimme ist,
jeder der sich ein Auto kauft informiert sich bis ins Details wie und was und warum
Kinder bekommen die Leute scheinbar einfach so ....

Alles andere an Diskussion glaube ich erübrigt sich

dagmar
Langstillend

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Neuer Versuch :-)

Antwort von Schwoba-Papa am 15.06.2005, 13:45 Uhr

es gibt die wo Stillen wollen und die wo nicht wollen. Bei den ersteren gibt es die wo es klappt und die wo es nicht klappt. Bei den zweiteren ist es hinfällig. Bei denen wo es klappt auch :-)

Was ist mit denen die wollen, es aber nicht klappt ! Ich denke diese Gruppe ist nicht gering und kippt hier mal komplett hintenrunter !

Grüßle

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Re: Neuer Versuch :-)

Antwort von knolle11 am 15.06.2005, 13:50 Uhr

Bei mir im KH wurde gesagt das jeder stillen kann. Geht nicht gibt es nicht hieß es dort. Bei mir hat es aber auch nicht geklappt. Hängt auch viel mit der eigenen Einstellung zusammen, galube ich.
Gruss Anke

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@Knolle:

Antwort von Frosch am 15.06.2005, 13:58 Uhr

Hallo!

KH ist auch nicht repräsentativ... Dort wurde mir der Kleine an die Brust gedrückt mit den genervten Worten: "Der MUSS doch mal trinken!"
Eine Schwester hat dann zu mir gesagt, in so einer Atmosphäre würde ihr die Milch sicherlich wegbleiben...

In dieser Hinsicht (Stillfreundlichkeit und -geduld) sollte man sich das KH gut auswählen - aber normalerweise (wenn man keine "Erfahrungswerte" von anderen Mädelz hat) steckt man da nicht drin...

LG Antje

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Re: Neuer Versuch :-)

Antwort von Leolu am 15.06.2005, 14:01 Uhr

Hallo!
Manchmal habe ich das gefühl wir zwei haben ein Verständigungsproblem:-)))
Mir tun die, es wollen, bei denen es aber nicht klappt am meisten leid! Hört sich jetzt zwar wieder sehr simpel gedacht an, aber das sind dann genau die, es es unbeingt wollen und sich Rat in Stillforen etc. suchen, es sind dann die, die liber zerbissene Brustwarzen in Kauf nehmen und sich immer wieder davon beeinflussen lassen, daß welche sagen, zieh es durch, probier es, beiß die Zähne zusammen, tu es für Dein Kind! Und das sind dann manchmal Mamis, die auch lob erheischend schreiben, was sie alles für Qualen erlitten haben um stillen zu können. Dafrag ich mich warum? Muß das sein? Muß man wirklich das alles auf sich nehmen um eine gute Mutter zu sein? Und was bringt dem Kind eine solche gestreßte, fertige Mutter? Vermutlich weniger als eine glückliche Flaschenmami!Und es gibt auch einfach Situationen, wo es gar nicht geht, selbst mit sämtlichen Bemühungen. Meine Tpchter hat mir auch einmal die Brustwarze blutig gebissen und verdammt noch mal es tat tagelang richtig weh, und ich hätte ihr auch die Flasche gegeben, wenn sie diese gewollt hätte Aber es gibt auch andersherum babys, die einfach die Flasche nicht akzeptieren, zu dem Zeitpunkt wurde sie aber auch schon 10 Monate gestillt! Pech, mußte ich halt durch! Aber verlangen kann man das von niemanden!
LG
Nina

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Re: @ellert

Antwort von emmal j. am 15.06.2005, 14:08 Uhr

Selbiges gilt auch bei der Anschaffung von Haustieren...

Da wird sich auch nicht ausreichend informiert.

Hab das Gefühl, daß bei vielen Menschen der Weg zum einfachen, natürlichen, vernünftigen und bescheidenen Denken schwer verbaut ist.

Sehr einfach, zu behaupten, die Werbung sei schuld...

Wenn ich so labil bin, daß ich mir jeden Scheiß eintrichtern lasse, solang ich ihn 6mal am Tag eingetrichtert bekomme, dann hab ich weder die Voraussetzungen für einen soliden Umgang mit Kinder noch mit Tieren, noch mit mir selbst.

Manchmal ist es nicht gut, wenn die Menschen zu viel Auswahl haben...

Ich hoffe nur, daß bei uns alles so problemlos, diskussionsfrei und locker weitergeht, wie es bisher mit der sehr glücklichen Schwangerschaft läuft.

Baue mir doch keinen eigenen Graben!

Wünsche allen glückliche und satte Babys, egal wie!


Grüße

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Re: @krissie

Antwort von Karl-Heinz am 15.06.2005, 14:20 Uhr

Wir haben immer eine Packung HA1 daheim, zuerst wird gestillt, danach bei Bedarf die Flasche. Das heisst nicht dass es meine Frau mit dem Stillen aufhört!

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@frosch und auch @ellert

Antwort von Schwoba-Papa am 15.06.2005, 14:49 Uhr

wir haben das Krankenhaus sehr mit Bedacht ausgesucht (wir waren in 4 ! verschiedenen zur Kreissaalbesichtigung)

Und unsere Entscheidung fiel für das kleinste, konservativste, gemütlichste und persönlichste aus. Dann aber bist du dort, entbindest, bist überfordert und ... (ich erzähl euch sicher nichts Neues was Frau bei Erstgeburt blüht) und nun hat der kleine Mann Hunger !

Tja, bete um eine verständnisvolle, geduldige Kinderkrankenschwester !
Die lernst Du aber bei der Besichtigung nicht kennen.

Ebenso die tolle Hebbi, die dir empfohlen wird. Die eine tolle Geburtsvorbereitung macht und die Du dann als Expertin zur Nachsorge orderst ! Tja, wie es sich herausstellte hat ihre Tochter eine Woche nach unserer Geburt geheiratet und sie hatte wohl andere Sorgen.

Man kann sich schon informieren, nur zwischen Theorie und Praxis ....

Grüßle

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Im wirklichen Leben ist es bei mir anders...

Antwort von andrea70 am 15.06.2005, 16:15 Uhr

als hier in den Foren. Ich kenne ja auch andere Mütter. Manche haben gestillt, andere nicht. Es war zwischen uns nie ein Streitpunkt, worüber sollte man sich auch streiten.
Ich fand es immer lustig, wenn meine Kollegin ihr Büro zugemacht hat, um die Milchpumpe anzuschmeißen...
Ich bin auch gar nicht oft gefragt worden. Mein Chef meinte beim ersten Kind einmal "Was du stillst nicht? ist doch aber das beste...". Als ich ihm die Folgen de Stillens oder Nichtstillens für meine Arbeit dargelegt habe, hat er nie wieder was gesagt.

LG Andrea

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Ich hab gestillt, aber Frosch hat völlig recht!!! Ich bin im Stillforum regelrecht beschimpft worden!

Antwort von Eamane am 15.06.2005, 18:27 Uhr

Ich habe acht Monate gestillt, aber ich habe NIE etwas gegen nichtstillende Muttis gesagt! (Jasmin hat mir wohl nicht soviel Gehirn ausgesagt *kicher*)
Das Stillforum ist für mich auch gestorben, ich wurde da regelrecht beschimpft und rausgeschmissen. Nur weil ich des öfteren Beiträge geschrieben habe, eine Zeitlang vielleicht öfter als andere. (Oh je, welch schreckliches Vergehen)
Manche Stillmuttis sind wirklich sehr seltsam. Wenn man auf Flaschenmuttis schimpft, die Säuglingsmilchnahrung verteufelt, und andere bevormundet, weil sie Tee beim Stillen geben, usw, dann finde ich das nicht mehr normal.
Jeder nach seiner Fasson! Keiner hat das Recht, einem anderen vorzuschreiben, ob er stillen sollte oder nicht!
Mir wurde im Stillforum vorgeworfen, ich hätte Märchen erzählt, weil ich sagte, meine Milch wäre bei einem Magen-Darm-Infekt + eheblichen Stress, weil meine Kleine im KH war, weggegangen. So etwas würde es ja angeblich nicht geben. Dann habe ich bei Bauchweh Tee gegeben. Oh Himmel! Bei einem Stillkind? Tee? Oh Graus. Unsere hat bei Bauchweh nur nix anderes genommen, außer Tee, der hat ihr nämlich gut getan, bei ihren Koliken.
Na, man könnte die Reihe fortführen, aber das bringt ja nix.
Schade, dass manche so untolerant sind und jeden in ein Schema pressen. Und andere gleich beschimpfen, wenn sie es nicht so machen, wie er selbst.
Nun ja, Grüßlis Tanja

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Re: @krissie

Antwort von krissie am 16.06.2005, 11:53 Uhr

Hallo Karl-Heinz,
ist doch gut, wenn es bei Euch so problemlos klappt. Es kann halt passieren, dass es nicht klappt und das Kind eben zwischen Stillen und Flasche nicht mehr wechseln kann (also eben dann nicht mehr in der Lage ist, noch an der Brust zu saugen). Und es kann passieren, dass das Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage so empfindlich gestört wird, dass die Milch irgendwann weg ist. Muss nicht, kann aber.
Deswegen wird Frauen, die auf jeden Fall einige Monate oder länger stillen worden, eher davon abgeraten, wenn das nicht soooo wichtig für die Frau ist, ist es ja okay.
LG Kristina

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