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Geschrieben von Butterflocke am 11.10.2016, 22:31 Uhr

Aufbau Dramflora nach AB - Empfehlungen?

Es gibt ja viele Präparate auf dem Markt, aber welches ist eurer Erfahrung nach gut? Ich merke, dass mein Darm nach inzwischen längerer AB-Einnahme so langsam genervt ist und möchte, sobald ich fertig bin damit, den Darm wieder aufbauen.
Könnte ihr mir gute Produkte empfehlen?

 
34 Antworten:

Re: Aufbau Dramflora nach AB - Empfehlungen?

Antwort von 2Seesterne am 11.10.2016, 23:31 Uhr

Huhu,
ich glaube Alba hat mal was sinnvolles dazu geschrieben. Tropfen und Pulver bringen nicht viel, da viele Bakterien von der Magensäure zerstört werden.
Gute Erfahrung haben wir mit combiflora gemacht, allerdings ist hier Sellerie enthalten ( Allergie Gefahr).
Gute Besserung!
2seesterne

Re: Aufbau Dramflora nach AB - Empfehlungen?

Antwort von Hashty am 11.10.2016, 23:46 Uhr

Symbioflor

Re: Aufbau Dramflora nach AB - Empfehlungen?

Antwort von Butterflocke am 12.10.2016, 7:19 Uhr

Guten Morgen, danke euch Beiden!!!

Könnte manden Beitrag von Alba noch finden? Also irgendwas muss ich tun, das merk ich einfach.
Die von euch vorgeschlagenen Sachen kenne ich vom Namen. Bei Symbioflor weiß ich nur nie genau, welches ich nun kaufen soll.

Hm..., also ganz lieben Dank!!! Ich such auch mal nach Albas Beitrag. Wie alt ist der ungefähr? Wenn allerdings Tropfen und Tabletten nichts bringen, was dann?

Lieben Dank:-)

Re: Aufbau Dramflora nach AB - Empfehlungen?

Antwort von Alba am 12.10.2016, 7:27 Uhr

Wenn Du Mittel einnehmen willst dann mach sicher, dass die Mikroorganismen "encapsulated" sind, nicht sicher was das deutsche Wort dafuer ist, oder als Sporen vorliegen, ansonsten uebeleben sie die Magenpassage nicht, oder nicht in aureichender Menge um einen Unterschied zu machen. Nehme Praeparate die Saccharomyces boulardii (eine Hefe), Lactobacillen (L. helventicus und L. plantarum) und Bifidobakterien (B. longum und B. breve, idealerweise mit Stammnamen Rosell+Nummer dabei) enthalten. Mache einen Bogen um jeden der E. coli anbietet, die verstehen nichts von Mikrobiologie oder Darmgesundheit.

However, die allerbeste Weise eine gesunde Darmflora aufzubauen und zu erhalten ist eine Ernaehrung die so vielfaeltig wie moeglich ist, vor allem in Hinsicht auf komplexe und auch einfache Kohlenhydrate und kurzkettige Fettsaeuren (Fermentierungsprodukte). Idealerweise wuerde eine Diaet soviele wie moeglich verschiedene Getreide, Gemuese, gerade auch Wurzelgemuese, und Obst enthalten (sorry Paleos), fermentiertes Gemuese und Milchprodukte (you need butyrate for a healthy gut, you just do), und Leguminosen. Kein Praeparat, egal wie gut, kann das ersetzen

Re: Aufbau Dramflora nach AB - Empfehlungen?

Antwort von Butterflocke am 12.10.2016, 8:06 Uhr

Ach prima, danke Alba!!!

Dann werd ich jetzt mal die Produkte etwas genauer unter die Lupe nehmen UND -oje, das passte jetzt wie die Faust auf mein Paleo-Auge -, meine Ernährung umstellen und den Paleo-Trip (mit dem es mir eigentlich ausgesprochen gut geht), vorübergehend verlassen....

Danke Danke!!

aber noch eine Frage dazu....

Antwort von Butterflocke am 12.10.2016, 8:12 Uhr

Fermentiertes Gemüse gibt es im Handel sogut wie nicht, oder?
Und wenn ich mir zb Sauerkraut in der Dose oder im Glas kaufe, lebt es ja nicht mehr, da es pasteurisiert ist. Also eigentlich bekommt man im Handel nur "tote" Lebensmitten. Oder sehe ich das falsch...? Ich geh grad gedanklich Supermarkt und Bioladen durch......

Gemüse selbst zu fermentieren, habe ich allerdings noch nie probiert und weiß auch nicht, ob ich Zeit und Lust dazu habe.

Hm....gar nicht so einfach.....

Re: aber noch eine Frage dazu....

Antwort von Alba am 12.10.2016, 8:39 Uhr

Fermentieren ist eigentlich total einfach (but then I'm a microbiologist) aber fuer diesen Zweck muss das Sauerkraut oder anderes nicht lebend sein, es geht um all die lurzkettigen Fettsaeren due ebim fermentieren entstehen und die sind weitgehenst stabil. Natuerlich waere es besser es waere frisch aber in der Dose geht auch. Gibt es bei Dir in der Naehe jemanden israelisch/lebanesischen der diese rosa- fermentierten Ruebchen mit Falafeln anbietet? Forgot what they are called. Die sind supereinfach zu machen und lecker.oder kimchi?
Sorry, need to go, I'll be back.

Re: aber noch eine Frage dazu....

Antwort von Butterflocke am 12.10.2016, 8:42 Uhr

ok....wüsste ich jetzt spontan nicht, aber ich suche mal. Bin ja offen für neue Geschmackserfahrungen;) Bis jetzt weiß ich nicht mal, was Kimchi ist....auweia!

Also lieben Dank erst mal.Wenn dir noch etwas einfällt, liebend gern!!!

Alba

Antwort von Einstein-Mama am 12.10.2016, 9:03 Uhr

Ich hatte das Theater doch im Frühjar. Das hat sich übrigens über 4 Wochen hingezogen, egal was ich probiert habe.
Am Ende waren es irgendwelche ägyptischen Durchfalltabletten von einer Freundin, die geholfen haben.

Ich hoffe sehr, dass ich so schnell kein Antibiotikum mehr brauche!
@Butterflocke, gute Besserung und ich kann nachfühlen!

Kimchi ist ein koreanischer "Salat" oder eben eine Beilage

Antwort von Leewja am 12.10.2016, 9:16 Uhr

in der u.a. Kohl, Knoblauch und Chili sind .....es wird in Korea besonders jungen Müttern ans herz gelegt, zur Milchbildung! (ich finde das immer wahnsinnig lustig, dass da in EINEMM Gericht alles versammelt ist, was kein europäische Baby in der Muttermilch überleben würde, wenn man den Warnungen hier glauben schenkt).

Re: aber noch eine Frage dazu....

Antwort von IngeA am 12.10.2016, 9:17 Uhr

Woher kommen im Sauerkraut kurzkettige Fettsäuren? Sauerkraut wird aus Weißkraut gemacht und das enthält doch kein Fett aus dem kurzkettige Fettsäuren entstehen könnten

Dass es lecker und gesund ist steht für mich außer Frage, aber Fettsäuren egal welcher Art wirst du darin nicht finden.

Milchsaures Gemüse herstellen ist einfach:

https://www.slowfood.de/w/files/publikationen/fermentieren_web.pdf

Kurz gesagt: man nehme Gemüse (hartes Gemüse wie Karotten mit Geüsehobel in dünne Scheiben oder kleine Stiftchen schneiden), Salz (ca. 10 g auf 1 kg Gemüse).
Gemüse einsalzen und Saft ziehen lassen. Es entsteht mehr Saft, wenn man das Gemüse stampft oder quetscht (Sauerkraut wird eigentlich immer gestampft).
Wenn der Saft nicht reicht um das gesamte Gemüse zu bedecken muss man noch Salzlake zugeben.
Gemüse in einem Gefäß mit einem Teller o. ä. bedecken und was schweres drauf stellen (z. B. saubere Steine). Topf oben noch Fliegendicht abdecken (wieder Teller oder ein Tuch mit Gummiband befestigen). Das Ganze dann 1-3 Wochen bei Zimmertemperatur stehen lassen. Je länger es steht desto saurer.

LG Inge

noch eine Frage....:)

Antwort von Butterflocke am 12.10.2016, 9:33 Uhr

Tja danke euch....es ist blöd ja, IMMER.
Ich hab noch keinen wirklichen Durchfall, aber eben Bauchweh, besonders früh (das AB nehm ich am Abend). Aber was soll ich machen, ich muss es jetzt durchziehen.

Ich bin ja eher die faule Tabletten-Käuferin, wobei mir natürlich klar ist, dass es frisch immer besserund effektiver ist....

Macht es eigentlich Sinn, dem Darm schön WÄHREND der Einnahme was Gutes zu tun, oder ist das sinnlos, da das AB sowieso gleich wieder alles vernichtet???

beim spontanen googlen

Antwort von Leewja am 12.10.2016, 9:54 Uhr

bin ich auf 0,28 g ungesättigte Fettsäuren/100 g gestoßen.

Chemie ist toll, es kann nicht nur mit fett was entstehen, was dann Fettsäure heißt.

"Fettsäuren unterscheiden sich durch die Anzahl der C-Atome (Kettenlänge) sowie – bei ungesättigten Fettsäuren – in der Anzahl und Position von Doppelbindungen. Man kann Fettsäuren aufgrund ihrer Kettenlängen in niedere (bis sieben C-Atome), mittlere (acht bis zwölf C-Atome) und höhere (mehr als zwölf C-Atome) Fettsäuren einteilen. Die Namensgebung als „Fettsäure“ suggeriert, dass eine individuelle Verbindung einmal eine Komponente eines Fettes gewesen sein muss, um eine Fettsäure zu sein. Dies ist aber nicht zwangsläufig der Fall. Unter diesem Begriff werden heute Carbonsäuren (≥ Buttersäure) mit kettenförmigen Organylgruppen zusammengefasst."

Re: aber noch eine Frage dazu....

Antwort von Alba am 12.10.2016, 10:03 Uhr

Kurzkettige Fettsaeuren in ansteigender C-Anzahl: formic (Ameisensaeure), acetic (Essigsaere), propionic, butyeric und isobuteryc(Buttersaeure), valeric und iso-valeric acids.
Die sind allesamt Fermentierungsprodukte von Zuckern durch verschiedene Mikroorganismen und einiger der laengerkettigen auch. Fettsaeuren sind Bestandteile von Fetten vor allem die laengerkettigen und werden im Zuckermetabolismus hergestellt.
Chemie- und Biologieuntericht doch schon ein bisschen laenger her, oder

Re: Aufbau Dramflora nach AB - Empfehlungen?

Antwort von line1 am 12.10.2016, 10:14 Uhr

Kommt Fasten für dich in Frage?

Re: Alba

Antwort von Alba am 12.10.2016, 10:15 Uhr

Fuer den Aufbau einer stabilen guten Darmflora braucht es Zeit, das geht nicht ueber Nacht oder ein zwei Wochen.
Weisst Du noch was Du damals genommen hast? Ich habe es noch gelesen und dachte mir das ist nicht der richtige Stamm fuer Dein konkretes Problem.

Re: aber noch eine Frage dazu....

Antwort von Alba am 12.10.2016, 10:19 Uhr

Kimchi hat anti-virale Aktivitaet aber das kann auch die Menge an chili sein die da normalerweise drin ist. Wie leewja sagt, ist immer bei koreansichem essen mit dabei. Koreanisch ist hier sehr angesagt im Moment deswegen bekommt man es leicht, aber gibt es in D garantiert auch. I love it, kimchi war mein einziges pregnancy craving als ich mit meiner Tochter schwanger war.

Re: beim spontanen googlen

Antwort von IngeA am 12.10.2016, 10:23 Uhr

Auf ca. 0,3 g ungesättigte Fettsäuren bin ich auch gestoßen, aber auch auf 0,0 g kurzkettige Fettsäuren.
Aber das kann natürlich schwanken
Insgesamt hatte ich einen Denkfehler drin, weil die Menge nicht wirklich was über die Wirkung aussagt. Leider finde zumindest ich nirgends Angaben, wie viele kurzkettige Fettsäuren der Mensch braucht, oder auch wie viele für den Darm wünschenswert sind. Liegt wohl auch daran, dass kurzkettig halt nur was über die Kettenlänge aussagt, nicht über die "restliche Chemie".

LG Inge

Re: Alba

Antwort von Einstein-Mama am 12.10.2016, 10:24 Uhr

Ich glaub das war Eubiol und war auf jeden Fall die falsche Hefe.
Dann hab ich in Ö Milchsäurebakterien-Kapseln gekauft und die zu Ende genommen, was nicht so den Erfolg brachte.

Ich hatte ja richtig schlimme Diarrhoe und konnte phasenweise nicht mal Wasser behalten.
Den Tipp meiner Freundin mit dem Glas Schnaps (Limoglas....) hab ich nicht ausprobiert ;)

Re: Aufbau Dramflora nach AB - Empfehlungen?

Antwort von Alba am 12.10.2016, 10:26 Uhr

Zum paleo: ich sag ja nicht, dass Du jetzt mengeweise Getreide und Zucker essen musst, aber versuche vielleicht regelmaessig ein paar Getreidearten und Gemuesesorten mit viel Ballaststoffen zu essen, loselich und unloesliche, Jersualme artichokes (I can never remember the German name), Schwarzwurzeln (Inulin is good stuff, even if it makes you fart) parsnips. die leckeren Kuerbisse im Moment, einen frischen Apfel das waere alles gut und hillfreich. Ein paar Udon (Buchweizen) noodles, viel frische Kraeuter und auch viele unterschiedliche Gewuerze. Vielfalt ist wirklich wichtig fuer einen gesunden Darm und ein gesunder Darm ist so ziemlich das Wichtigeste fuer die langfristige Gesundheit.

Who would win in a fight between the Paleos and the Vega/Vegetarian fraction who claim we evolved as non-animal product eaters?

Re: aber noch eine Frage dazu....

Antwort von IngeA am 12.10.2016, 10:36 Uhr

Danke für die Erklärung.

Und ja, Chemie- und Biounterricht ist schon etwas länger her und war nie besonders tiefgreifend.

Gibt es da irgendwo weitere Infos (Buch, www...), weil es wird viel über Fettsäuren im allgemeinen geredet, was wofür gut ist und wo drin ist, finde zumindest ich aber für kurzkettige FS nicht. Nicht mal auf den unseriösen "Super-Food-Seiten".

Ich denke deine Infos sind berufsbedingt besser

LG Inge

Re: beim spontanen googlen

Antwort von Alba am 12.10.2016, 10:37 Uhr

Milchsaeurebakterien machen fatty acids als Nebenprodukte der Milchsaeuregaerung, neben der Milchsaeure (keine fatty acid). Ich vermute niemand analysiert die Nebenprodukte in einer industriellen Sauerkrautproduktion aber sie sind trotzdem da. Es gibt fuer so ziemlich jede MSB-Art Publikationen ueber Vergaerungsprodukte und in welchen Verhaeltnis sie vorkommen.

der ungeheuer deutsche name ist Topinambur ;)))))

Antwort von Leewja am 12.10.2016, 10:41 Uhr

Oder eben Jersualemartischocke

Re: beim spontanen googlen

Antwort von IngeA am 12.10.2016, 10:42 Uhr

Naja, aufgelistet sind hier die unterschiedlichen Fettsäuren, aber ich weiß nicht ob Angaben wirklich stimmen:

http://www.naehrwertrechner.de/naehrwerte-details/G345111/Sauerkraut+abgetropft+frisch/

(in dem Fall für frisches Sauerkraut)

LG Inge

Re: aber noch eine Frage dazu....

Antwort von Alba am 12.10.2016, 10:46 Uhr

Hast Du mal versucht auf Englisch zu googlen? Die meiste Information kommt von Publikationen im Moment, ich weiss nicht ob es schon eine Zusammenfassung des derzeitigen Stand der Forschung gibt.
Hier ist ein Artikel der ueber eine metabolome Studie spricht:
https://www.sciencedaily.com/releases/2015/09/150929070122.htm
Ich sah auch vor kurzem eine review ueber ein Buch das den letzten Stand der Human-mikrobiome Forschung zusammenfast, vielleicht faellt mir ein wo ich das gesehen habe, aber das waere auch auf Englisch.

Re: aber noch eine Frage dazu....

Antwort von IngeA am 12.10.2016, 10:49 Uhr

Ich sollte es auch auf Englisch lesen können, ist nur mühsamer.

Danke!

LG Inge

Re: beim spontanen googlen

Antwort von Alba am 12.10.2016, 10:56 Uhr

Weird, ich frage mich, wie komplett die Analyse ist. gerade bei selbst-fermentiertem, ohne Zugabe von kontrollierten Staemmen, werden bei den Mikroben auch Propionibacteria dabei sein und die machen propionic acid anstell von lactic, actually, die koennen lactic acid in propionic acid weiter fermentieren.

Re: aber noch eine Frage dazu....

Antwort von Alba am 12.10.2016, 10:58 Uhr

Hier, habe es gefunden. Hoerte sich sehr interessant an, fand ich.

I Contain Multitudes: The Microbes Within Us and a Grander View of Life by Ed Yong
Reviewed by Michael Prodger
Michael Prodger
August 20 2016, 12:01am, The Times


The next time you raise a forkful of food to your lips, pause for a moment and consider that what you are about to put into your mouth is not just a delicious twirl of, say, pappardelle con funghi but a pullulating mass of microbes, 1 million of them for every gram of food. That is about 56 million minute living organisms in your bowl of pasta — more than enough to put you off your meal.
It is, though, one of the many merits of the science writer Ed Yong’s fascinating and lively study of microbes that by the time you have read the last page you’ll swallow that forkful with relish rather than disgust.
Yong is at pains to point out that in our hygiene-obsessed times we have developed an unhealthy view of microbes. We see them as invisible villains, lurking within and around us, harbouring disease and forever on the lookout for the opportunity to do us ill. And so we wage war on them with antiseptics and antibiotics. While certain yoghurt manufacturers would have us believe in “good bacteria” and encourage the consumer to pay through the nose to swallow small pots of the probiotic stuff, there is no evidence that they have anything other than extremely limited health value. Indeed the word “probiotic”, with its implications of (unproven) health benefits, has been banned from advertising and packaging within the EU.
Each human being, animal and plant has an individual microbe colony called a microbiome. We are, says Yong, like a planet composed of separate zones — rainforests, deserts, coral reefs, icecaps — and each has its own specific group of microbes.
There are those that live only in the stomach, the mouth or the armpit and by and large they do so peacefully. Just as a weed is really only a plant in the wrong place, so “bad” microbes are just microbes out of context; one that can sit contentedly in the human gut (where there are more microbes than there are stars in the galaxy) doing no harm can become deadly if it finds its way into the bloodstream.
An unglamorous world where lab mice, insects and stool samples are the stars
This book is in many ways a plea for microbial tolerance. While there are 100 types of pathogens that cause disease, there are thousands that don’t; so there is, says Yong, no such thing as a “good” or “bad” microbe.
What then do these millions of organisms do? The answer is pretty much everything. They protect us from disease, shape our organs, remodel our skeletons, break down our food, guide our behaviour and calibrate our immune system.
In the wider world photosynthetic bacteria in the seas produce 50 per cent of the world’s oxygen and define where coral reefs can form. Microbes enrich the soil, break down pollutants and convert elements such as carbon, sulphur and nitrogen into forms that can be used by animals and plants. Take microbes away and while infectious diseases would disappear it wouldn’t much matter because the food chain would collapse and mass extinction would follow; organisms “could exist but probably wouldn’t persist”.
The first man to see these extraordinarily potent creatures was a Delft lens-maker called Antony van Leeuwenhoek in the 1670s. Using microscopes of his own design that could magnify up to 270 times he examined a drop of water from a nearby lake and found it teeming with tiny creatures he called “animalcules”, whose motion “was so swift, and so various upwards, downwards and round about that ’twas wonderful to see”.
In the course of his research Yong spent time with the scientists who are still trying to understand the full role and implications of the hidden realm Van Leeuwenhoek discovered. It means the reader must be prepared for a decidedly unglamorous world where lab mice, insects and stool samples are the stars. His case studies take in a fungus that is wiping out entire populations of frogs and that can be halted by a rare microbial bacterium; squid that carry luminescent bacteria that enable them to escape predators; wasps that use a microbial secretion to protect their young from infection in their cocoons; and even the efficacy of transplanting the faecal microbes of a healthy person into the stomach of someone suffering from the bowel disease C difficile — what amounts to a stomach transplant without the need for surgery.
This is not a book for the squeamish. However, overcome one’s distaste for some of the investigations (microbiologists are instinctively scatological, obsessed with droppings human and animal) and the reasons for Yong’s proselytising enthusiasm become clear.
The microbial world is, as Van Leeuwenhoek said, a place of wonder. Here genes are swapped between organisms; partnerships are formed between microbes and their hosts to the benefit of both (but not always); and biomes “change with a touch, a meal . . . or the passage of time”. Our ability to manipulate microbes means that future buildings will have useful microbes built into their fabric to fight off infections (imagine a neonatal unit coated in a specially mixed cocktail so that babies get the best microbial start in life), while already mosquitoes are being loaded with a bacterium that blocks dengue fever, in an attempt to stop them spreading a disease that infects 400 million people a year.
Not every reader will end up like Yong, who is so besotted with microbes that he rather unnervingly sees “people walking down the street, ejecting clouds of themselves in their wake”, but they should end up with a new respect for the previously disdained organisms and hopefully go a little easier with the antiseptics.
I Contain Multitudes: The Microbes Within Us and a Grander View of Life by Ed Yong, Bodley Head, 354pp, £20

Re: beim spontanen googlen

Antwort von IngeA am 12.10.2016, 11:07 Uhr

drum hab ich ja nach weiteren Infos gefragt, ich traue dir da mehr als irgend einer www-Seite.

LG Inge

Re: aber noch eine Frage dazu....

Antwort von IngeA am 12.10.2016, 11:12 Uhr

Danke schön!

LG Inge

Re: beim spontanen googlen

Antwort von Alba am 12.10.2016, 11:17 Uhr

Ich habe jahrelang mit meinen biotech Klassen Sauerkraut gemacht, eignet sich fabelhaft um succession in Fermentation zu unterrichten, und wir haben verschiedene fatty acids dabei analysiert, nur qualitativ, nicht quantitav, aber sie waren immer mit dabei bei den Fermenationsprodukten. I miss my biotech class, we made cheese too.

Re: beim spontanen googlen

Antwort von IngeA am 12.10.2016, 11:23 Uhr

Ich hab die Quelle gefunden:

"Die Datenbank auf www.naehrwertrechenr.de beinhaltet die Nährwerte von vielen tausend Lebensmitteln, Genußmitteln und Getränken. Die angegebenen Nährwerte entstammen im Wesentlichen dem Bundeslebensmittelschlüssel, der von der Bundeszentrale für Gesundheit und Verbraucherschutz herausgegeben wird. Die Nährwerte im Bundeslebensmittelschlüssel werden zum Teil durch verschiedene Analysemethoden ermittelt und zum größten Teil berechnet."

Wenn der größte Teil der Angaben berechnet wird, sind die Angaben kein Wunder. Wenn ich nur die Werte des Ausgangproduktes "Weißkraut" darin einfließen lasse, sind natürlich die Fermentierungsprodukte aus dem Zuckerstoffwechsel der mikrobiellen Helferlein nicht dabei.

LG Inge

Re: beim spontanen googlen

Antwort von IngeA am 12.10.2016, 11:27 Uhr

Ich mache Sauerkraut auch selbst. Ich fürchte nur, das Labor und das Wissen um irgend etwas zu analysieren fehlt mir
Ich könnte höchstens eine Bakterienkultur anlegen, einfärben und unter dem Mikroskop anschauen. Wär sicher auch nett.

LG Inge

Re: Aufbau Dramflora nach AB - Empfehlungen?

Antwort von Seansmama am 13.10.2016, 14:01 Uhr

Ich habe beigebracht bekommen, man soll das Medikament jeden Tag mit dem AB nehmen, hab ich so gemacht bei mir und Kind, hatte keine Probleme bei 6 Wochen AB.

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