1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von bubumama am 16.07.2010, 21:13 Uhr

Sagt mal....

Hallo,

bin relativ neu hier, meine Tochter kommt jetzt im September in die Schule, sie wird dann im Januar 7 Jahre alt.

Jeder sagt mir immer, wie schwer doch alles für sie (und mich) werden wird. Wieviel gefordert wird, wieviel Hausaufgaben gegeben werden, wie sehr man doch lernen muss und üben muss, etc.
Alle machen mir Angst....

Ist es denn wirklich so schlimm?
Wir wohnen in Bayern, falls das relevant ist :-)

Ich wollte eigentlich wieder arbeiten gehen und nicht nur ein paar Stündchen. Ich hätte einige Jobs in Aussicht, momentan laufen 4 Bewerbugen. 1) 8 Wochenstunden, 2) 10 Wochenstunden, 3) 20 Std./Wo und 4) 30 Std./Wo.

Wenn es wirklich so schlimm ist, wie alle sagen, dann kann ich mir doch abschminken mehr als 10 Std. zu arbeiten oder?

Vielen Dank für Eure Erfahrungen und Tips.

melli

 
10 Antworten:

Re: Sagt mal....

Antwort von liha am 16.07.2010, 21:44 Uhr

Quatsch!

Ich übe mit meiner Tochter z.B. gar nicht!
Sie macht ihre Hausaufgaben, ich chaue nach und gut ist.

Blöd ist halt, dass die Betruung nicht gewährleistet ist, es sei denn, man meldet die Kinder dann gleich bis 16 Uhr an, was ich nicht möchte.
Mal hat sie 3 Stunden, mal 5, mal 6,...
Das ist echt blöd!

Ich find es zu Anfang schon wichtig, dass man zu Hause ist, wenn das Kind Heim kommt. einfach um da zu sein und ein offenes Ohr zu haben.

Gibt es denn vielleicht bei euch eine Betreuung bis 13oder 14 Uhr?
Dann sehe ich gar kein Problem!
Und ansonsten kommt es eben darauf an, wie flexibel du dir die Stunden einteilen kannst.
Wenn es okay ist für deinen Arbeitgeber, dass du z.B. Montags schon um 11 gehst und Mittwochs erst um 12 und donnerstags ganz zu Hause bleibst, dann würde es schon gehen, auch mit mehreren Stunden.

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Re: Sagt mal....

Antwort von Kati-F am 17.07.2010, 6:47 Uhr

Wenn die Betreuung bis 13 Uhr 30 oder 14 Uhr geht, ist das doch gar kein Problem. Du kannst sie ja ggf. auch in der Offenen Ganztagsschule anmelden,wenn die Schule das bietet. Bei uns sehen sie das im ersten Jahr locker, da kann man die Kinder auch früher abholen. Flo geht erst nächstes Jahr, aber ich muss etwa 25 h arbeiten, irgendwie kriegen wir das schon hin;-)
Gruß
Kati

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Re: Sagt mal....

Antwort von peta am 17.07.2010, 8:33 Uhr

Hallo,

meine Tochter ist in der 1.Klasse, täglich in einer Betreuung (nicht von der Schule), da ich eine Vollzeitstelle habe.
Ich sehe abends die Hausaufgaben nach, geübt haben wir im gesamten Schuljahr 4-5x für Diktate, sowie anfangs 5 Minuten lesen.
Das war es!
Stressig finde ich das überhaupt nicht.

LG Petra

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Re: Sagt mal....

Antwort von supermampfi am 17.07.2010, 8:44 Uhr

Hi! Laß Dich nicht kirre machen. Und laß auf alle Fälle Dein Kind nicht hören, was die anderen sagen - oder wiegele ab und dreh das alles ins Positive. Ich habe mit meiner Reaktion so einige Frauen vor den Kopf gestoßen. Sie packten es wohl nicht, daß ich das so locker sehe.
Mich regen diese Mütter, die ALLES, aber auch ALLES, was Schule angeht, gaaaaanz furchtbar finden, auf.
Mein Sohn hat kaum Schwierigkeiten, und sich super in den Klassenverband eingefunden.
Fazit: Alle Kinder sind unterschiedlich! Deswegen muß das, was für andere Kinder (möglicherweise) gilt, nicht für Dein Kind gelten!
Also: Geh arbeiten und warte erst mal ab! Dein Kind kommt in die erste Klasse und nicht ins Elite-Internat....
Je cooler und lockerer Du bist, umso mehr überträgt sich das aufs Kind. Wenn Du jetzt Angst hast und Bedenken ob sie es schafft, wird sich das auch aufs Kind übertragen!

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Ja, ich muss schon sagen, es geht hier

Antwort von bubumama am 17.07.2010, 14:52 Uhr

hauptsächlich um mich. Ich bin in der Hinsicht etwas egoistisch geworden, aber ich kann und will nicht mehr zuhause versauern.... ich will wieder ein Leben haben.
Meine Ausbildung habe ich mit Sicherheit nicht gemacht, um Hausfrau und Mutter zu bleiben.

Ich glaube, ich schaffe die Kombi Arbeit/Kinder/Haushalt. Wir wohnen nur in einer Wohnung, sodass nicht allzu viel Arbeit außen herum anfällt, ich habe ein gutes Organisationstalent und ich will mich in erster Linie wohlfühlen.
Wenn es mir gut geht, geht es allen gut! Ganz einfach.

Mein Kind wäre bis 16 Uhr betreut, und das wäre vielleicht 2x die Woche der Fall. DIe anderen Tage wäre ich ja spätestens um 13.30 Uhr oder 14.30 (1x) zuhause.

In der Betreuung gibt es Mittagessen, eine Kleinigkeit, oder sie isst ihr Brot. Hausaufgaben werden unter Betreuung gemacht.

Danke für Eure Antworten.

melli

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Re: Sagt mal....

Antwort von berita am 17.07.2010, 21:05 Uhr

Hallo,

naja, ich hab schon öfter gehört, dass es in Bayern ziemlich leistungsorientiert zugeht. Kommt aber sicher auch auf die Schule an. Meine Tochter geht an eine Hamburger Reformschule, da hat sie kaum Stress.

Ich arbeite übrigends 20 Stunden, meine Tochter geht bis 15 Uhr in den Hort. Nächstes Jahr werde ich um eine Stunde pro Tag erhöhen. Ich denke, irgendwann muss man auch wieder in den Job einsteigen, sonst kann man es sich ganz abschminken, jedenfalls wenn es etwas qualifiziertes sein soll und nicht an der Supermarktkasse sitzen.

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Re: Ja, ich muss schon sagen, es geht hier

Antwort von frotteemonster am 18.07.2010, 21:04 Uhr

Hallo!

Ich bin nicht aus Bayern, aber ich hab zwei Schulkinder und ein Vorschulkind und arbeite zwischen 20 und 30 h (schwankt wochenweise). Funktioniert alles gut. Das Einzige, was öfter mal leiden muss ist mein Haushalt

Nur Mut, es wird bestimmt gut klappen!

Liebe Grüße von
Katrin

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Re: Ja, ich muss schon sagen, es geht hier

Antwort von Graupapagei3 am 19.07.2010, 8:09 Uhr

Also ich würde mich da nicht verrückt machen lassen. Man muss einfach asuprobieren, was für sich und seine Familie am besten funktioniert und wie man den Alltag organisiert.

Ich habe 4 Kinder ( dann 7.Klasse, 5.Klasse, 3.Klasse und Vorschulkind) und arbeite nebenbei noch 30h in der Woche. Funktioniert bei uns gut, wobei ich mittags zu Hause bin, weil wir auf die Betreuung nach der Schule verzichten müssen und ich eben lieber selbst das Mittagessen mache und da bin, wenn die Kids ihre Hausis machen.

Es ist alles eine Frage der Organisation und was andere Leute reden, sollte dir egal sein.

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Re: Sagt mal....

Antwort von Heike-SU am 19.07.2010, 10:21 Uhr

Hallo Melli,
ich habe zwei Grundschülerinnen (jetzt 2. und 3. Klasse) und gehe halbstags arbeiten (19,5 Stunden), daher sind die Kinder nach der Schule in einer OGS (Offene Ganztagsschule). Dort gibt es Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und, wer mag, verschiedene AGs. Unsere OGS ist super, die Hausaufgaben zu 95% immer gemacht, wenn ich die beiden (zwischen 15 und 16.00 Uhr) abhole. Da beide sehr gerne in der OGS sind (da sind auch alle ihre Freundinnen), höre ich öfters, wenn ich um drei auftauche: "´Mano, müssen wir schon gehen? Ich will noch bleiben!"... Auch weis ich nie, mit wievielen Kindern ich nach Hause komme: eins, zwei, drei, vier - oder auch gar keins, weil sie sich in der OGS verabredet haben.
Mit der Kleinen musste ich in der 1. Klasse bis auf das Lesen überhaupt nicht üben. Bei der Großen schon mehr. Sie schreiben in der 2. Klasse in Deutsch und Mathe insgesamt je 8 Arbeiten im Schuljahr. Und da ihr das Lernen nicht so leicht fällt, mussten wir schon vor den jeweiligen Arbeiten üben. Aber auch das hat sich im Rahmen gehalten.
Daber: Was spricht also gegen einen Teilzeitjob, bei dem DU wieder zufriedener wirst? Du bist nicht nur die Putz- und Beschäftigungsfrau Deiner Kinder. DU hast auch Rechte!! Und wenn Deine Tochter über Mittag in eine Betreuung gehen kann, um so besser!
LG
Heike
PS: Wir wohnen in NRW

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Re: Sagt mal....

Antwort von JonasMa am 22.07.2010, 0:19 Uhr

Ich denke mal, es kommt auf's Kind an und ob Du den 'Mut' hast, Dein Kind alleine machen zu lassen. Denn das - sorry - können und wollen viele Mütter nicht.
Meiner geht auch in die OGS und bis auf tägliches Lautlesen (waren Hausaufgaben) und Hausaufgaben kontrollieren und nachmachen lassen habe ich wenig mit ihm geübt. Anfangs ein paar Buchstaben (er war sehr grobmotorig), aber als ich merkte, er hat es raus, war das Thema auch ganz fix gegessen.
Ja, Schule ist kein Kindergarten mehr, sie ist anstrengender wenn Dein Kind zB wie meiner ein Trödelfritze ist, aber nicht so anstrengend, daß man nicht mehr nebenbei Arbeiten gehen kann (es gibt natürlich Ausnahmen). Wenn die Betreuung steht, und alles andere zu Organisieren ist, dann mal frohen Mutes ran an den Job.

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