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Geschrieben von Yuri06224 am 15.07.2010, 23:47 Uhr

Ängstlich mit 5 1/2

Hallo,
mein Sohn hat seit ca. 3 Monatest eine richtig ängstliche Phase. Er hat Angst allein in seinem Zimmer, er mag nicht mehr allein auf der Etage sein, kommt mir immer hinterher im Haus, wohin ich auch gehe. Sitzt er im Wohnzimmer, ich bin in der Küche, ruft er ca. alle 2 min nach mir, nur um sicherzugehen, dass ich auch da bin. In letzter Zeit will er nur noch von mir, nicht mehr von Papa ins Bett gebracht werden. Eben ist er aufgewacht und hat nach mir gerufen und hat mich im Halbschlaf gefragt, ob ich auch immer auf ihn aufpassen würde...
Ich habe einmal gelesen, dass so eine Phase im Alter zwischen 5 und 6 auftreten kann, der Übergang zum 'Großwerden', aber noch nicht wirklich sicher sein. Die Angst, sich von der Mama zu lösen, aber es doch zu wollen. Kennt ihr das von Euren Kindern auch? Wie kann man unterstützen? Danke für Euren Rat.

 
1 Antwort:

Sicherheit geben

Antwort von Franz Josef Neffe am 16.07.2010, 12:51 Uhr

Na, wenn Dein Kind Dich schon im Halbschlaf fragt, ob Du immer auf ihn aufpassen wirst, dann solltest Du doch diesen Halb- oder Ganzschlaf für eine gute Antwort ausnutzen. Da wirkt es nämlich besonders tief, weil nichts anderes ablenkt und weil der bewusste Verstand nicht zweifelt.
Setz Dich doch zu ihm, wenn er schläft, und sag ihm alles, was ihn stärkt und aufbaut, was ihm Sicherheit und Geborgenheit gibt! Sag ihm, dass Du ganz klar auf ihn Acht gibst. Sag ihm aber auch, dass er dazu selbst Kräfte hat, und die stärkst Du jetzt für ihn, indem Du ihnen STÄRKE zudenkst und Wachstum, und das tut er auch, und darum wird er immer stärker und kann bald sogar auf Dich aufpassen, nicht nur auf sich.
Dieses gute Gespräch mit dem Schlafenden nennen die Psychologen Schlafsuggestion. Manche Leute stecken sofort den Kopf in den Sand, wenn sie das Wort Suggestion hören; es geht dabei aber um nichts als um ein gutes Gespräch an einem besonders günstigen Zeitpunkt. Eltern sollten auch am Tag ihre Kinder stärken und achten und ihre Kräfte in gute Bahnen lenken. Auch alle unsere Worte und Taten (und sogar die Gedanken) am Tag haben suggestive Wirkung, d.h. sie wirken größtenteils unbewusst. Im Coué Brief 9 findest Du noch mehr zu dem Thema. Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe

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