1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von Pink01 am 18.11.2019, 12:07 Uhr

Gelbe und rote Karten

Hallo, bei meinem Sohn in der Klasse gibt es nicht nur Belohnungen, sondern auch Strafen. Kennt Ihr das System mit der gelben und roten Karte? Hält sich ein Kind nicht an vereinbarte Regeln, bekommt es eine erste Verwarnung in Form einer gelben Karte. Wenn sich das Kind danach wieder nicht an die Regel hält, bekommt es die rote Karte, die es auch mit nach Hause nehmen muss. Wie findet Ihr das?

 
23 Antworten:

Re: Gelbe und rote Karten

Antwort von ara-sunshine am 18.11.2019, 13:37 Uhr

Ähnlich bei uns:

- Tafelbild mit Sonne

- Wolke / Regen (Verwarnungen)

- Blitz . . .


Ist das Kind beim Blitz angelangt (entspricht wohl der "ROTEN" Karte)
bekommt es eine zusätzliche Hausaufgabe.

Das Kind hat jederzeit die Möglichkeit sein Verhalten wieder anzupassen.
Die Lehrerin muss nicht ständig ermahnen / schimpfen.
Die Kinder können am Tafelbild selbst erkennen "wo sie stehen".

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Re: Gelbe und rote Karten

Antwort von Erdnuss18 am 18.11.2019, 13:50 Uhr

Bei uns gibt es auch das System mit Regenbogen, Sonne, Wolke etc. Hier sind es 4 Stufen, ist man ganz unten, wird die Mama über das Hausaufgaben oder per Telefon informiert. Bis jetzt gab es noch keine Zusatzaufgaben. Liegt aber vielleicht auch daran, dass bis jetzt nur ein Kind unten war.

Ich finde die 4 Stufen bei uns ganz gut, bei den meisten kommt es da nur zu einer "Wanderung", danach strengen sie sich an, nicht weiter zu rutschen

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Re: Gelbe und rote Karten

Antwort von cube am 18.11.2019, 14:10 Uhr

Ja, ob mit Karten oder Wetter-Symbolen oder sonstigem - es ist ein gängiges Prinzip.
Das Positive daran ist, das die Kinder es eben selbst in der Hand haben, wie sie sich verhalten bzw. ob sie von der Wolke nicht lieber wieder zur Sonne wollen.
Es ist für die Kinder ganz klar, wo sie stehen. Es gibt so eigentlich auch kein "woher sollte ich das wissen" oä mehr nach dem Motto "das ist total ungerecht, ich habe gar nichts gemacht und plötzlich! soll ich Zusatzaufgaben machen"

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Re: Gelbe und rote Karten

Antwort von emilie.d. am 19.11.2019, 6:32 Uhr

Ich halte weder weder von Belohungs- noch Bestrafungssystemen was.

Meine 'pädagogische Ausbildung' und auch die von den Grundschullehrern in meiner Familie ist schon ein bissel was her, aber Lehrmeinung war damals ähnlich.

Was wir alle aber feststellen mussten, ist, dass es im echten Leben ohne das nicht geht. Das Schmunzeln meiner Mutter hat mal fast bis Spanien gereicht, als ich meinen Kindern 'Jetzt hört endlich auf zu toben, verflixt nochmal, sonst gibt es heute Abend kein Fernsehen' hinterhergerufen habe.

Pädagogisch nicht wertvoll, aber manchmal weiß man sich nicht anders zu helfen. Ich möchte in der heutigen Zeit kein Grundschullehrer sein und verurteile es nicht, wenn sie Kartensysteme nutzen.

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Re: Gelbe und rote Karten

Antwort von ara-sunshine am 19.11.2019, 10:16 Uhr

Eine ähnliche Frage wurde auch im Grundschulforum gestellt,
Antworten siehe bitte:

Eintrag von Pirol77 am 03.10.2019, 22:42 Uhr

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Re: Gelbe und rote Karten

Antwort von Damabru am 19.11.2019, 16:19 Uhr

Hier gibt es auch die ganze Grundschulzeit über Ampel noch mit Orange als Stufe. Sind Kinder 10Tage ohne Unterbrechung auf Grün gibt es eine Belohnung (Lollie, Aufkleber, Hausaufgaben Gutschein), bei Rot werden die Eltern informiert.

Laut meinem Kindern kommt rot aber sehr selten vor und meist sind es die selben "Problemkinder". Da macht es meiner Meinung nach auf Sinn, dass die Eltern informiert werden. Gleichzeitig motiviert vorallem der Hausaufgaben Gutschein meine Jungs sich eher von ihrer besten Seite zu zeigen.
Wir fahren also gut damit.

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Re: Gelbe und rote Karten

Antwort von Bela66 am 19.11.2019, 16:43 Uhr

Ich benutze gelbe und rote Karten auch, allerdings zusammen mit grünen Karten (also Ampel-System). Gelbe Karte: Erste Warnung, Karte bleibt auf Tisch des Kindes liegen. Rote Karte: Kind muss z. B. mit blödem Arbeitsblatt in eine andere Klasse gehen. In schweren Fällen Nachricht an die Eltern.

Grüne Karte: Kind hat entweder gut mitgemacht, gute Ideen beigetragen, bei etwas geholfen oder hat etwas geschafft, das ihm normalerweise schwer fällt (nicht in die Klasse gerufen, ohne aufzuzeigen; oder sich gemeldet, obwohl es sonst sehr still ist). Bei drei grünen Karten gibt‘s einmal hausaufgabenfrei.

Ich fahre mit diesem System sehr gut. Kinder haben einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, sie verstehen sogar problemlos, dass die grünen Karten sehr flexibel eingesetzt werden und nicht starr. Sie schlagen schon gegenseitig Kinder vor, die etwas geschafft haben, was ihnen nicht leicht fiel, damit ich das nicht übersehe.

Gelb und Rot müssen sein, weil ich einen hohen Anteil an verhaltensschwierigen Kindern habe, denen man ganz ohne „Druckmittel“ nicht beikommen kann, sondern die dann den Unterricht zerschießen. Der Ausschluss bei „Rot“ dient weniger als Strafe, sondern dafür, dass die anderen Kinder in Ruhe arbeiten können und der Dauerstörer mal runterkommen kann, denn Aufmerksamkeit anderer Kinder schaukelt sein Verhalten oft erst hoch.

LG

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Re: Gelbe und rote Karten

Antwort von dann am 20.11.2019, 8:45 Uhr

Wir haben das gleiche System, ich finde es gut.

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Re: Gelbe und rote Karten

Antwort von dana2228 am 21.11.2019, 14:11 Uhr

Hier auch!
Finde ich gut. Zumal man aber auch jederzeit von rot wieder auf gelb kommen kann und bin gelb auf grün.

Am Ende es Tages wird in einen Heft mit Smileys bewertet. Für jede Stunde gibt's ein Smiley in Mitarbeit und behehmen. Und wir können die Hausaufgaben Situation bewerten und so Rückmeldung geben.

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Re: Gelbe und rote Karten

Antwort von DK-Ursel am 22.11.2019, 22:27 Uhr

Hej!

Ich mußte bei deinem Beitrag schmunzeln, Emilie,denn mal ganz ehrlich: Auch wir Eltern sind trotz allerbester Absichten hin und wieder Erpresser, Belohner, Bestecher, Nötiger uvm.
Ich denke, Grundschulkindersind noch etxrem mi Lernalter - wenn nicht ,dann ,wann denn?
Wenn sie dann noch nicht gelernt haben, wie man sich in einer Gemeinschaft verhält, wie man andere fördert.,fordetr, auf sie Rücksicht nimmt und wie einem dies eben zuteil wird von anderen, wann dann?

ich selbst sitze mit erwachsenen Kursteilnehmern an einem Abend in einem Klassenzimmer, wo eine Teilnehmerin vorlas, was auf dem festgeklebten laminierten Zettel des Kindes, das dort wohl sonst dort saß, stand, von Garderobe bis Mundwerk war alles dabei. Auch an der Tafel sind Hinweise, wie zu gutem Unterricht von jedem Kind beigetragen werden kann.
Und ehrlich?
ich wünschte, ich könnte einigen meiner erwachsenen Teilnehmer sowohl solche netten Erinnerungszettel (wie benehme ich mich in einer Gruppe, die lernen möchte - und gerade leider sehr aktuell. wie benehme ich mich auch dem Lehrer gegenüber?) als auch solche Kärtchen rot-gelb-grün mitgeben.
da hapert es oft auch sehr - ist doch nett, daran so erinnert zu werden, ohne Schimpfe, ohne Anklage, ohne Sofortstrafe!
Und wenn es dann so klappt wie jemand schrieb, daß sogar die Kinder selbst ein Auge darauf haben,wer sich die grüne Karte verdient hat, hat das System doch sehr zu sozialem verhlaten beigetragen.
Wie kann man das verurteilen?
Abgesehen davon ist es eben sicher oft reine "Notwehr" von Lehrern, die nicht nur mit unserem Kind, das uns manchmal ja auch an die Grenzen bringt, sondern mit 20 dieser Sorte zu tun hat und allen gerecht werden soll,auch denen, die Arbeitsruhe und lernen möchten.

Also, Daumen hoch von mir.

Gruß Ursel, DK

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Ampelsystem sind keine Karten mit Verhaltensregeln drauf.

Antwort von emilie.d. am 23.11.2019, 13:41 Uhr

Sondern einfarbige Karten, die Du z.B. bei Fehlverhalten abgenommen bekommst oder andersherum kriegst, wenn Du Dich schlecht benimmst.

Schlecht sind Belohnungssysteme, weil sie langfristig die intrinsische Motivation zerstören. Du möchtest idealerweise ein Kind, das Regeln des sozialen Miteinanders verinnerlicht hat und sie völlig selbstverständlich deshalb befolgt. Und nicht bloß befolgt, weil es sonst seine grüne Karte verliert.

Soweit die Theorie. Dass es in der Praxis in der Schule und auch jei der Erziehung Zuhause oft nicht anders geht, hab ich ja geschrieben.

Auch Firmen schaffen immer mehr Incentives und Boni ab, da steckt die gleiche Rationale hinter. Man möchte einen von sich aus motivierten Mitarbeiter, der das beste für die Firma will. Und nicht einen, der sich nur bewegt, wenn man ihm eine Möhre vor die Nase hält.

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Re: Gelbe und rote Karten

Antwort von IngeA am 23.11.2019, 13:58 Uhr

"ich wünschte, ich könnte einigen meiner erwachsenen Teilnehmer sowohl solche netten Erinnerungszettel (wie benehme ich mich in einer Gruppe, die lernen möchte - und gerade leider sehr aktuell. wie benehme ich mich auch dem Lehrer gegenüber?) als auch solche Kärtchen rot-gelb-grün mitgeben."

Ehrlich? Von erwachsenen Teilnehmern erwarte ich Disziplin und akzeptables Benehmen. Akzeptables benehmen:
- ich komme pünktlich, wenn das nicht geht, teile ich das telefonisch mit oder zumindest entschuldige ich mich fürs zu spät kommen
- ich grüße wenn ich komme, ich verabschiede mich, wenn ich gehe
- ich höre zu, wenn mir jemand was zeigt/ erklärt

und, weil das bei uns Kampfsport ist und kein Deutschunterricht:
- wir sind Trainingspartner, keine Gegner. Ich helfe meinem Partner beim lernen.

Wer sich nicht benehmen kann fliegt raus.

LG Inge

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Re: Gelbe und rote Karten

Antwort von DK-Ursel am 23.11.2019, 15:37 Uhr

Hej nochmal!

Emilie, falls Du mich meinst:
Ich finde nicht, Du kannst Arbeitnehmer und Kinder vergleichen.
Gerade die Arbeitnehmer sollten ja als Kinder gelernt haben, wie soziales Miteinander geht.
Und gerade das zu lernen,sollen dioe Karten ja unterstützen.
Wenn es also für ordentliches Verhalten eine grüne Karte und für unsoziales (wozu eben auch Hefte/Hausaufgaben vergessen, Stören etc. zählt, weil es die anderen im Lernen behindert) eine rote Karte bedeutet, dann betrachte ich das als Erinnerung.
Die 15. mütterliche Ermahnung (wobei 15 ja wohl auch recht tief gestapelt ist) geht doch in ein Ohr rein und in eins raus - die Karte ist sichtbar und alle passen auf, daß sie gut verteilt werden.
Daran sehe ich nichts Schlimmes.
Es ist gut, daran zu glauben,daß der Mensch von Natur aus rücksichtsvoll, lieb und gut ist - die Realität ist leider eine andere und man tut gut, sich darin einzurichten.
Auch wir Großen wreden hin und wieder daran erinnert, wie was zu sein hat, sondern müßten Gesetze wohl weitaus weniger verzweigt sein.

ABER Inge, tja, so enfach geht das bei mir leider nicht.
Ich lebe von den Leuten und kann daher meinen "Kunden" nicht auch noch Benehmen beibringen.
Hefte vergessen, Hausaufgaben/Übungen nicht machen (die wir im Unterricht weiterverwenden, ansonsten ist mit FAST wurscht, was sie zuhause tun - nur wer nichts zuhause lernt, behindert natürlich auch die übrigen, weil ich sie mit ihrem Nichtwissen irgendwie doch mitschleppen muß), Fehlen... alles Dinge, die weder Schul- noch andere Kinder eben in dieser Form bringen können.
Ob mit oder ohne Karten habendie eben immer Erwachsene im Nacken, die sie dann anhalten, das "Richtige" zu tun.
Erwachsene, die ihre Kurse bezahlen, meinen durchaus, sich (und anderen) dies zumuten zu können.
Allerdings:
ich habe mir einmal sehr scharf nach einem ganztägigen Arbeitstag für alle gegen 20.30 Flüsterei, Tuschelei, Händchenhalten und albernes Verliebtengegacker in freundlicherer Art als hier beschrieben verbeten,weil ich es leid war, gegen eine permanente Geräuschkulisse der Verliebten anzuarbeiten, die immerhin auch schon um die 40 waren - die sind dann in der Tat weggeblieben, so krass sind die Dänen eben leider nie in ihren Beschwerden und Ansagen.
Daher kämpfe ich ja auch im Chor mit dem Vorsitzenden u.a. dazu, daß Disziplin und Autorität nicht Wörter sind ,.die unbedingt negativ besetzt sein müssen.
(Der Mann war Lehrer!)

Den Teilnehmern meines ehrenamtlichen Engagements allerdings habe ich gerade diese Woche mene weitere Arbeit aufgekündigt, weil meine endlos-lange Geduldsschnur nun gerissen ist --- zu allem obigen kamen noch Frechheiten hinzu, unsachliche Tritte gegen Schienbein und nicht gegen den Ball, da ziehe ichdie rote Karte für mich - und gut is.
Aber wie gesagt, bei erwachsenen zahlenden Kunden geht das hier überhaupt nicht gut...


Gruß Ursel, DK

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Re: Gelbe und rote Karten

Antwort von IngeA am 23.11.2019, 16:01 Uhr

"Wir" sind eine Kampfsportschule, kein Verein. Und der Leiter dieser Schule lebt auch von diesen Leuten. Trotzdem gibt es eine strenge Schulordnung und wer sich nicht dran hält wird eben auch raus geworfen. Das gab es bis jetzt 1x.
Häufiger ist es, dass Leute die keinen Bock haben sich an Regeln zu halten eben dann irgendwann nicht mehr kommen.

Jedenfalls ist Diziplinlosigkeit, schlechtes Benehmen und Respektlosigkeit bei uns nach kurzer Eingewöhnungszeit (2-3 mal ) kein Thema mehr, auch ohne dass damit gedroht wird jemanden raus zu werfen.

Wir respektieren uns gegenseitig und auch die Schüler und erwarten das Selbe von unseren Trainingspartnern/ Schülern. Wir wollen lernen und lehren und erwarten von unseren Schülern, dass auch sie lernen wollen, und bei denen mit höherem Level, dass sie bereit sind zu lehren. Sonst funktioniert das System nicht.

Zugegebenermaßen gehen wahrscheinlich die meisten Leute mit anderen Erwartungen an Disziplin in den Unterricht in einer asiatischen Kampfkunst als in einen Sprachkurs.

Einer Kampfsportschule ohne Disziplin würden wahrscheinlich die meisten Mitglieder sehr schnell davon laufen.

LG Inge

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Noch was...

Antwort von IngeA am 23.11.2019, 16:15 Uhr

Wenn ich einen Sprachkurs machen würde und würde nicht richtig voran kommen, weil im Unterricht ständig gequasselt wird, weil die Leute ihre HA nicht haben, weil sie ihre Vokabeln nicht lernen.... würde ICH mich fragen, warum ICH für diesen Kurs Geld zahlen soll, bzw. warum die Störer, die meinen Lernerfolg vermasseln nicht rausfliegen. Ich wäre definitiv nicht lang in so einem Kurs.

Die Frage ist: wen möchte man als Lehrer in seinem Kurs haben? Diejenigen die lernen wollen und sich Mühe geben oder diejenigen, die den Kurs als Animation ohne nötige Eigenbeteiligung sehen und Kaffeekränzchen halten.

Bei uns gehen diejenigen, die keine Disziplin wollen. In einem Chaos-Kurs gehen diejenigen, die von den anderen Disziplin erwarten.

LG Inge

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Re: Noch was...

Antwort von DK-Ursel am 23.11.2019, 16:48 Uhr

Hej Inge!

Du hast ja so Recht - und ich sorge ja auch für ein gewisses Maß an Diszpilin.
Dänen sind aber,w ennsie sowas machen, nicht so zielstrebig und verbissen, selbst Fortbildungskurse fangen mit einem Frühstück an, halten Kaffeepause, Frokost und natürlich gibt es vor dem gehen den Nachmittagskaffee.
Ameffektivsten sind da durchaus meine Firmenkurse vormittags, aber die abendilchensind eben eine Mischung aus dem fänischen Hygge und weiterbildung, und da darf ich mit meinen deustchen Snsprüchen und meiner Definition von Disziplin, Arbeitsruhe und Autorität nicht kommen.
Genau darum dreht sich jetzt ja auch der Krach im Chor, es gibt die "Alten", die den Chor als ambitiösen Gospelchor mit Luft nach oben un Anspruch zu Leistung gegründet haben, udn es gibt die Neueren (und voe allem den Vorsitzenden,der aber aucherst nachderGründung kam), die es eben am liebsten gemütlich haben - singen soll Freude machen.
Daß man bei Weiterentwicklung auch Freude empfindet, verstehen die nicht, da mit Arbeit (auswendiglernen und, ja, eben auch SDisziplin, üben zuhause etc. vebrunden).

Du siehst, ich bin ja völlig einig mit Dir, muß aber dennoch anders vorgehen, es gibt Kulturunterschiede, die manchmal subtil und nicht zu sehen sind, manchmal sogar von außen richtig toll anmuten, wenn man aber mittendrin steckt, ist das zwanglose skandinavische Miteinander manchmal äußerst stressig und nervig.
ich kenne zumindest etliche Deutsche und in Schweden, die die langen Palaver vor, während und nach Besprechungen, Kursen und Fortbildungen nicht gut ertragen...aber so läuft es eben hier.

(Schule übrigens ähnlich: Als ich deutsche Mutter meine entspannte Tochter beim Blick auf die uhr fragte, was die Lehrerin denn sage, wenn sie zu spät käme, meinte die Tochter nur: Nichjts,dieanderen kommen ja noch später. Dann heißt es: Schlag mal dein Buch auf S. xa auf - und dann machen alle weiter. Da habe ich mich auch gefragt, wieso ich mir zuhause den Streß mache, das Kind pünktlich aus der Tür zu schieben...)

Gruß Ursel, DK

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Re: Noch was...

Antwort von IngeA am 23.11.2019, 17:25 Uhr

Ja, das stimmt wohl mit den kulturellen Unterschieden

Und bei einer asiatischen Kampfkunst ist das sicher noch mal strenger. Wenn wir nach China in eine Ving Tsun Schule gehen (würden), fallen wir auch aus allen Wolken. Da bekommt man nämlich nichts gezeigt, wenn man nicht explizit den Wunsch äußert, dass man etwas lernen möchte. Wer nicht fragt hat offensichtlich kein Interesse. Und dann kann es passieren, dass ein deutscher Meister 1 Stunde im Grundstand vor dem Spiegel steht .

LG Inge

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Re: Noch was...

Antwort von DK-Ursel am 23.11.2019, 19:27 Uhr

Der Arme!

Lezttendlich hast Du das aber auch bei dt. VHS-Kursen,die sind eben was anderes als wirkliche firmen- oder gezielte Sprachkurse.
Als mein in Dtld. Dänischu nterrichtete, ging es ohne die soziale gute Stimmung auch nicht, allerdings sind wir eben doch etwas mehr Disziplin gewöhnt als die Leute hgier.
Und:
es sagt einem auch selten jemand etwas direkt - klare Ansagen sind nicht beliebt. Jetzt im Chor habe ich mit mit den anderen im Vorstand und dem Dirigentenverbündet, in dessen iNteresse es ja auch sien müßte, bei angewachsener Sängerzahl etwas mehr Arbeitsruhe zu haben, aber da wird vorsichtig rumgeiert, weil man keinen verschrecken will. seufz.
Zwischen klaren Ansagen und Schienbeintritten bestehen ja noch himmelweiter Unterschiede.
Letztere sind anscheinend gerade nm ehrenamtlichen Kurs beliebt, weshalb ich die Reißlinie gezogen habe. DA kann ich es immerhhin buchstäblich ohne Rücksicht auf Verluste.
Sachliche Kritik würde ich ja seriös nehmen, aber diese Explosionen aus heiterem Himmel, weil vorher zuviel abgenickt wurde, was nicht paßte und man sich nur nicht traute, man klar zu sagen,was einem selber vorschwebt, das reichte mir eben im ehrenamtlichen Kurs - DAS habe ich zumindest bei den anderen noch nie erlebt! Diese Senioren bringen vor allem seit einem halben Jahr mein Dänenbild ins Rutschen, was Respekt vor dem Gegenüber angeht... )

Wie gesagt, könnte ich so eine Kartenstrategie einführen, könnte ich eben jedem direkt, aber soch ohne harte Worte sagen, wo er gerade steht und daß er sich verbessern kann - optimal.

Gruß Ursel, DK

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Re: Ampelsystem sind keine Karten mit Verhaltensregeln drauf.

Antwort von pauline-maus am 24.11.2019, 12:33 Uhr

sicch adquat zu benehmen , wenn jemand spricht um etwas beizubringen ,hat mit respekt zu tun.
für grundschüler neuland , was sie erst erlernen mssen und da finde ich solche karten durchaus angebracht.
kinder die es eben nie gelernt haben , sind dann eben solche erwachsenen die z.b. im volkshochschulkurs auch nicht mit respekt dem referendar begegnen.
ich finde es gut und bringt keinen schaden, nur eben den lernefekt für die kids

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Re: Gelbe und rote Karten

Antwort von Johanna3 am 27.11.2019, 16:03 Uhr

Ich finde es total blöd, Fußballregeln für das Klassenzimmer zu modifizieren.

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Re: Gelbe und rote Karten

Antwort von emmisya am 28.11.2019, 18:29 Uhr

Ich nicht!
Regeln sind wichtig im Zusammenleben.
Viele Kinder bekommen diese Regeln durch eine Erziehung im Elternhaus nicht mehr beigebracht. Schule muss das auffangen.

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Re: Gelbe und rote Karten

Antwort von Johanna3 am 28.11.2019, 21:37 Uhr

Regeln sind wichtig, unbestritten. Dafür braucht es aber keine Strafmaßnahmen, die dem Fußballsport entspringen.

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Re: Gelbe und rote Karten

Antwort von SummerSunshine am 01.12.2019, 19:32 Uhr

Ich sehe da kein Problem. In einer Gemeinschaft von 25 Personen ist es unabdingbar, dass sich an die Regeln gehalten wird. LG

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