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1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von Matsim am 19.09.2004, 8:43 Uhr

@ Mattjes

Hallo

Mathis ist schon früh aufgefallen. Eigentlich seit er im Kindergarten ist. Der erste Kindergarten den er Besucht hat (wir sind nachher umgezogen) Hat mein Kind wie ein "behindertes" Kind abgetan und gemeint, er müße später mal auf eine Sonderschule. Damals war er 3. Dann sind wir vor einem Jahr in eine andere Stast gezogen und er kam in einem anderen Kiga. Es ist dort aufgefallen, das er schlecht spricht (fing mit knapp 3 Jahren erst an und bekommt nun Logopädie), motorische Probleme hat und lieber mit Großen Kindern oder den ganz Kleinen spielt. Altersgenossen waren uninteressant.Ich hatte das Gefühl das mit Mathis was nicht stimmt. Bei der U9 habe ich dann den Kinderarzt gefragt. Dieser überwies mich zu einer Kinderneurologin. Die hat ihn untersucht und auf den Kopf gestellt. Einschulungstest gemacht ect. Leider hat diese es auch nicht entdeckt, obwohl sie meinte mit 5 Jahren einen Einschulungstest zu meistern wäre schon was. Sie plädierte auf Schlaganfall während oder nach der Geburt.
Darauf hin habe ich mir einen Zermin im Kindergarten geholt und die Integrative Fachkraft gebeten, dabei zu sein. Sie hat Mathis dann vorher auch ein paar Tage beobachtet. Sozialverhalten, wie er sich benimmt usw. In diesem Gespräch wurde mir vorsichtig mitgeteilt, das sie eben eher den Verdacht hat, das Mathis hochbegabt ist. Er zeigt typische Anzeichen: spielt lieber mit Großen oder alleine, findet schwer Freunde, ist meistens von der Gruppe isoliert, hat ein überdurchschnittlichen Gerechtigkeitssinn und er Puzzelt ihm unbekannte Puzzel (90 Teile) in 4 Minuten. Aber nicht erst den Rand dann den Rest,... Nein Reihe für Reihe. Häufig findet er seinen eigenen teilweise komplizierterern Lösungsweg der aber dennoch richtig ist. Mathis hat sich das zählen bis 100 bei gebracht und rechnet inzwischen auch schon munter mit Zahlen bis 20. Das ABC kann er und er schreibt auch schon.
Mir wurde eine staatl. anerkannte Lernpraxis hier vor Ort empfohlen. Dort habe ich mir einen Termin geholt und er wurde da getestet. Leider hat Mathis gegen Ende des Testes den selbigen abgebrochen, aber es wurde mir von der TEsterin gesagt: Ihr Sohn ist hochbegabt wir können ihnen nur nicht sagen wie hoch.
Tja, jetzt hat für mich das Spießrutenlaufen begonnen, damit Mathis unterstützung und Förderung bekommt. Es ist noch nicht gesagt, das er noch in die SChule kommt. Es wird eher so laufen, das die SChule ihn Fördern wird, aber wie erfahre ich erst morgen.
Mathis ist 5,5 Jahre alt!
Ich hoffe, dass ich DIr helfen konnte. Wenn Du noch Fragen hast, maile mich einfach an

Lg
Ines

 
2 Antworten:

Nachtrag

Antwort von Matsim am 19.09.2004, 8:46 Uhr

In der Schule wäre er dann mit den Großen Kindern aus seinem Kiga in einer Klasse wo auch der Nachbarjunge drin ist. Mit denen hat er im Kiga gespielt (wenn er gespielt hat) Nur denke ich das er auf dem Schulhof Probleme bekommt, da er dann der jüngste der SChule ist und ein sensibelchen obendrauf. Er setzt sich nicht gerne durch! Anstelle das er zurück schlägt, fängt er an zu reden warum dennn derjenige das jetzt gemacht hat
lg
ines

Re: Nachtrag

Antwort von Leophin am 21.09.2004, 10:07 Uhr

Hallo!

Habe deinen Beitrag gerade erst gelesen, der Sohn einer Freundin wurde auch ins laufende erste Schuljahr eingeschult (allerdings erst im Frühjahr), da er bei der Schulüberprüfung als besonders intelligent aufgefallen war. Er war genauso wie du deinen Sohn beschreibst, sehr sensibel, sehr ausgeprägter Gerechtigkeitssinn, findet schwer Freunde. Seine Eltern hatten bedenken, ob es in der Schule klappen wird, aber es klappte wunderbar, er hat sich gut eingelebt, viele Freundschaften geschlossen und ist insgesamt viel unkomplizierter geworden. In der Schule fällt ihm alles sehr leicht (er ist inzwischen in der 3. Klasse, die Eltern möchten aber nicht, dass er noch eine Klasse überspringt, weil er ja auch schon jetzt jünger als seine Klassenkameraden ist), er hat zusätzlich zum Schulunterricht noch flöten gelernt und ein Jahr später mit Klavierunterricht angefangen, außerdem spielt er noch Handball. Seitdem er in der Schule ist und auch nachmittags "Programm" hat, wirkt er viel ausgeglichener, so als wäre er froh, dass er endlich was zu tun hat - dabei hat die Mutter auch vorher viel mit ihm unternommen - Ausflüge, basteln...

Ich bin gespannt, wie es bei euch wietergeht.

LG
Kerstin

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