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Geschrieben von Nicole-Mami am 25.01.2006, 21:14 Uhrzurück

Meine Meinung ist da ziemlich radikal...

...ich erwarte, dass Ausländerfamilien, die in Deutschland leben wollen, ALLE die deutsche Sprache erlernen und auch und gerade dafür sorgen, dass ihre schulpflichtigen Kinder diese zum Schulbeginn beherrschen.

Wer das als Zumutung empfindet, kann gern weiterhin in seinem Heimatland leben. Integration geht immer von beiden Seiten aus.

Wenn ich in ein fremdes Land gehe, bietet mir niemand irgendwelche Kurse oder Unterstützungen an, sondern man erwartet von mir (und meiner Familie), dass ich SELBSTÄNDIG die neue Sprache lerne und mich mit den Sitten und Gepflogenheiten des neuen Landes vertraut mache.

Es gibt sogar Länder, in denen nicht mehr als 3 Ausländerkinder pro Klasse aufgenommen werden, damit diese eben GEZWUNGEN sind, sich in der neuen Sprache zu unterhalten und nicht noch 25 Klassenkameraden haben, die untereinander ebenfalls "ausländisch" sprechen. Dort funktioniert die Integration schnell und reibungslos und ohne Belastung für die inländischen Schulkinder.

Natürlich kann man es den Familien einfacher machen und von staatlicher Seite entsprechende Kurse anbieten, aber dann sollte dies auch zu einer MUSS-Massnahme werden - wer die entsprechenden Schritte der Integration nicht durchläuft, muss das Land wieder verlassen. Es kann nicht sein, dass einerseits Vater Staat (und damit die arbeitende Bevölkerung) Geld für solche Massnahmen zur Verfügung stellt und andererseits diese Massnahmen nicht in Anspruch genommen werden, denn wie schon mehrfach erwähnt wurde, zieht das Nicht-Beherrschen der deutschen Sprache einen Rattenschwanz von schlechter Schulleistung, schlechter oder keiner Ausbildung und damit potentieller Arbeitslosigkeit (und ein Leben auf Gemeinkosten) nach sich.

Wer das aus religiösen, moralischen, kulturellen, ethischen oder sonstigen Gründen nicht in Ordnung findet und nicht machen möchte, kann gern (und muss) in sein Heimatland zurückkehren oder schauen, ob andere Länder diese Bedingungen nicht stellen.

Im Gegenzug ist es aber tatsächlich so, dass auch viele deutsche Kinder sie deutsche Sprache nur noch mangelhaft beherrschen. Dies sollte gemeinhin ca. 1 Jahr vor Schuleintritt für ALLE Kinder geprüft werden und diese Kinder sollten dann entsprechenden Unterricht im Rahmen des KiGa-Besuches erhalten (da die Vorschule ja weggefallen ist). Zugleich sollte dieses letzte KiGa-Jahr Pflicht werden, damit auch die Kinder erfasst werden, die sonst direkt eingeschult worden wären.

So, jetzt zerreißt mich :-)

P.S. Ist natürlich ein Problem für die bereits seit Jahren / Jahrzehnten in Deutschland lebenden Familien, für die sollte eine Übergangsregelung mit staatlicher Unterstützung geboten werden, aber auch diese sollten gezwungen sein, die deutsche Sprache innerhalb eines bestimmten Zeitraumes zu erlernen (umso schlimmer, wenn sie es nach all den Jahren noch nicht können).

Für "neue" sollte ganz klar die obige Regelung gelten.

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