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Geschrieben von Lisa763 am 20.01.2006, 0:52 Uhrzurück

Re: Die letzen 50 Jahre (Frauen +Familie)

Wenn Frauen wie Männer wären (was sie nicht sind) dann müssten auch nicht einige unter ihnen um ihre Grundrechte kämpfen und sich "emanzipieren" müssen.
Wer selbstbewußt ist und kämpfen kann für seine Rechte, der tut es und beansprucht längst alle Freiheiten und Vorrechte für sich. Wer aber über einen ganzen Evolutionszeitraum oder aber auch nur über 50 Jahre hinweg (siehe deine Liste da) "unterdrückt" wurde, der (die) konnte dann wohl sich nicht anders helfen.
Du hältst doch bestimmt auch mehr von anderen Menschen, die selbstbewußt sind als von solchen, die nur jammern und selbstmitleidig sind?
Ich kann doch als Frau nicht pauschal sagen: Mir sind durch das Patriachat alle Chancen verdorben worden. Ich bin ja nicht die einzige Frau auf Erden - wieso ist dann die gesamte Hälfte der Menschheit irgendwie benachteiligt? Und das sind wir. Aber warum? Haben soviele auf einmal Pech gehabt oder sind übervorteilt worden?

Manche Dinge sind so wie sie sind.

Ein Kaninchen wird niemals einen Fuchs einschüchtern. Auch wenn ein Gesetz sagen würde: Kaninchen und Füchse sind gleichberechtigt. Beim größten Wohlwollen gegen die Kaninchen werden die Füchse immer kichern, wenn die Kaninchen auch mal versuchen, ein Huhn zu reißen...

Würde sich frau nicht immer so kooperativ verständnisvoll und aufmerksam präsentieren (wie es nunmal unbewußt ihre Art ist), dann hätte der eine oder andere Y-Chromoson Träger eher Regatte und würd sich nicht soviel rausnehmen.
Ich hatte schon einige Male eine Frau als Chefin, aber die konnten nie "führen", weil sie immer für alles Verständnis hatten, oder aber Diskussionen führen mussten um Selbstverständlichkeiten.

Es gibt Dinge, die kann man nicht gesetzlich regeln.
Viele Frauen erklären ihrem Mann wo's langgeht, aber nicht, weil es ihnen ein Gesetz erlaubt hat wg. Gleichberechtigung, sondern weil sie sich überlegen fühlen und einfach das machen, was sie wollen.

Mehrheitlich (global) gesehen ist das aber die nicht die Regel.
Und wird es bleiben.
Nur jede einzelne wird wissen, wie weit sie es trotz ihrer "Natur" geschafft hat, ihre Ansprüche durchzusetzen und den Mann in seine Schranken zu weisen. Die eine besser, die andere schlechter.
Mit Tricks arbeiten (lass den Mann daheim sich einbilden er ist der "Herr im Haus", aber machen was frau will) ist doch o.k. Es ist halt die weibliche Art, ein Ziel zu erreichen ...

Frauensolidarisch, aber total unfeministisch (Alice Schwarzer tut mir leid...)
Lisa

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